Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Erster Kombinationsimpfstoff gegen Grippe und COVID zugelassen
Mit mCombriax® soll bald schon der erste mRNA-Kombinationsimpfstoff in ganz Europa auf den Markt eingeführt werden. Die Europäische Kommission hat die mRNA-Vakzine von Moderna Mitte April 2026 zugelassen.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
mRNA-Vakzine
23.04.2026, 13:00 Uhr
Wie wirksam ist die H.-pylori-Eradikation in Lateinamerika?
Zur Eradikation des weltweit verbreiteten Magenkeims Helicobacter pylori werden verschiedene Therapieschemata empfohlen. Bezüglich ihrer Wirksamkeit gibt es offenbar große regionale Unterschiede, wie eine in der Fachzeitschrift Lancet veröffentlichte Untersuchung gezeigt hat.Show moreHelicobacter-pylori-Infektionen
31.08.2011, 22:00 Uhr

Opioide
Opioide sind die wichtigsten Schmerzmittel im klinischen Alltag, die bei starken bis stärksten Schmerzen ausreichend analgetisch wirken. Doch sprechen nicht alle Schmerzen auf Opioide an, und Nebenwirkungen begrenzen den Einsatz. Daher sollten Opioide nicht unkritisch verordnet werden. Grundsätzlich gehört die Verordnung von Opioiden und das Ausstellen von BtM-Rezepten zum Handwerk eines jeden Arztes, zumal jeder Patient einen Anspruch auf eine bestmögliche Schmerzlinderung besitzt. Für den Apotheker ist das Wissen vom Umgang mit den Nebenwirkungen und den vielfältigen Darreichungsformen alltagsrelevant.
Von Thomas Herdegen
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Pharmako-logisch!
31.08.2011, 22:00 Uhr
Die Opioidwirkstoffe
Das individuelle Wirkprofil der Opioide ergibt sich aus ihrer Affinität zu und intrinsischen Aktivität an den µ-Opioid-Rezeptoren sowie einer komplexen Kinetik mit Anflutung und Rückverteilung. Die Einteilung in schwache und starke Opioide spiegelt auch die Unterstellung unter die BtMVV wider.Show more31.08.2011, 22:00 Uhr
Klinischer Einsatz von Opioiden
"Divinum est sedare dolorem" – der Schmerzhemmung der Opioide werden schon in antiken Zivilisationen göttliche Eigenschaften zugeschrieben, was sich auch in der Namensableitung von Morpheus, dem Gott des Schlafes, abbildet. Im ambulanten Bereich sind die Opioid-Therapeutika die wichtigsten Analgetika bei starken Schmerzen, wobei Entspannung und Wohlgefühl die Schmerzlinderung unterstützen können.Show more31.08.2011, 22:00 Uhr
Saxagliptin im Vergleich mit Sulfonylharnstoff
Saxagliptin (Onglyza™) ist ein DPP(Dipeptidyl-Peptidase)-4-Inhibitor, der nur einmal täglich eingenommen werden muss. Saxagliptin senkt in Kombination mit Metformin den HbA1c -Wert mindestens so effektiv wie das Duo Metformin/Sulfonylharnstoff, allerdings mit einem weitaus geringeren Risiko für Hypoglykämien.Show moreDiabetes Typ 2
31.08.2011, 22:00 Uhr
Pegloticase fördert die Ausscheidung von Harnsäure
Pegloticase ist ein Polyethylenglycol-Konjugat einer rekombinant hergestellte Uricase zur Behandlung der Gicht. In zwei Studien mit Patienten, die auf eine konventionelle Gichttherapie nicht ansprachen, senkte Pegloticase die Harnsäurekonzentration unter 6 mg/dl.Show moreHilfe bei chronischer Gicht
24.08.2011, 22:00 Uhr
Bei Appendizitis immer gleich unters Messer?
In einer französischen Interventionsstudie wurde an 243 Patienten mit einer akuten Blinddarmentzündung untersucht, ob eine antibiotische Behandlung eine effektive Alternative zur chirurgischen Entfernung des Wurmfortsatzes ist. Durch die Antibiotikatherapie bei erwachsenen Patienten mit unkomplizierter Appendizitis konnten zwar zwei Drittel aller Operationen vermieden werden. Die Rate der Peritonitis-Komplikationen war jedoch erhöht.Show moreBlinddarmentzündung
24.08.2011, 22:00 Uhr
Bardoxolon bessert Nierenfunktion bei Diabetikern
Bardoxolon ist ein neuer Wirkstoff, der das Fortschreiten der Niereninsuffizienz beim Typ-2-Diabetes mellitus verlangsamen soll. In einer Phase-II-Studie konnte die tägliche Einnahme von Bardoxolon die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) bei Typ-2-Diabetikern steigern.Show moreIn der Pipeline
24.08.2011, 22:00 Uhr
Musik kann Krebspatienten helfen
Die Diagnose Krebs bringt für viele Betroffene großes emotionales und körperliches Leid. Dass Musik positive Auswirkungen auf Krebspatienten hat, belegt ein Cochrane Review: In Studien konnte die Stimmung verbessert und Ängste gemindert werden. Auch Schmerzen wurden reduziert, auch wenn dieser Effekt nur mäßig war. Show moreCochrane Review
24.08.2011, 22:00 Uhr
Paracetamol, Ibuprofen oder eine Kombination?
In einer englischen Studie wurden Wirksamkeit und Sicherheit einer kurz- und einer längerfristigen Einnahme von Paracetamol, Ibuprofen oder einer Kombination beider Wirkstoffe zur Linderung von Knieschmerzen in der Selbstmedikation untersucht. Das Fazit: Die Kombination ist effektiver, aber mit mehr Nebenwirkungen verbunden.Show moreOsteoarthritis
24.08.2011, 22:00 Uhr
BRAF-Inhibitor Vemurafenib bringt den Durchbruch
Nachdem die Therapiemöglichkeiten bislang begrenzt waren und zudem lange stagnierten, deutet sich nunmehr der Durchbruch beim fortgeschrittenen malignen Melanom an: Durch gleich zwei neue Behandlungsoptionen – die Aktivierung des Immunsystems durch Ipilimumab (Yervoy®) und vor allem durch die Blockade des Ras/RAF/MEK-Signalwegs durch den BRAF-Inhibitor Vemurafenib – lässt sich das Überleben der Patienten signifikant verlängern. In den USA wurde bereits eine Zulassung für Vemurafenib (Zelboraf®) erteilt.Show moreFortgeschrittenes malignes Melanom
24.08.2011, 22:00 Uhr
Agranulozytosen im Zusammenhang mit Metamizol
Durch die bedenkliche Zunahme der Meldungen von Agranulozytosen im Zusammenhang mit Metamizol hält die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) eine Erinnerung an diese seit Langem bekannte unerwünschte Arzneimittelwirkung für erforderlich.Show moreDrug-Safety-Mail
24.08.2011, 22:00 Uhr
Botulinum bei Harninkontinenz
Botulinumtoxin Typ A (Botox®) hat über das Verfahren zur gegenseitigen Anerkennung mit Irland als Referenzland eine Zulassung zur Behandlung der Harninkontinenz bei Erwachsenen mit neurogener Detrusorüberaktivität bei einer neurogenen Blasenfehlfunktion erhalten.Show moreZulassungserweiterung
17.08.2011, 22:00 Uhr
Körpereigener Abwehrstoff bindet Viren an die Zelle
Der körpereigene Eiweißstoff Tetherin (CD317) spielt eine wichtige Rolle beim Schutz menschlicher Zellen vor einer Infektion mit Viren, indem es die Freisetzung von Viruspartikeln verhindert. CD317 ist vor allem gegen Viren wirksam, die eine Hülle besitzen, unter anderem gegen das Grippevirus, das HI- und das Lassa-Virus. Wie Heidelberger Wissenschaftler jetzt zeigten, wird Tetherin – anders als bislang angenommen – fast überall im Körper gebildet. Die Ergebnisse stellen Behandlungskonzepte infrage und zeigen neue Anwendungsmöglichkeiten auf.Show moreAus der Forschung
17.08.2011, 22:00 Uhr
Auch Patienten mit Rheuma vor Infektionen schützen
Bei Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung ist das Infektionsrisiko erhöht. Ihr Immunstatus ist dennoch häufig mangelhaft. Das sollte sich ändern. Denn die Mehrheit der Impfungen zeigt auch bei ihnen eine hohe Effektivität und löst keinen Krankheitsschub aus.Show moreKeine Angst vor der Impfung!
17.08.2011, 22:00 Uhr
Neue Empfehlungen für Zufuhr von Vitamin D
Die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin weitet ihre bisherigen Empfehlungen zur Vitamin-D-Versorgung aus: Zukünftig sollten nicht nur Babys, sondern alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland zusätzliches Vitamin D3 erhalten.Show morePrävention
17.08.2011, 22:00 Uhr
Linagliptin unabhängig vom Nierenstatus einsetzen
Der neue DPP-4-Inhibitor Linagliptin (vorgesehener Handelsname Trajenta®) soll vor allem bei der Behandlung von Typ-2-Diabetikern mit Niereninsuffizienz eingesetzt werden. Denn anders als verfügbare Vertreter der Wirkstoffgruppe wird Linagliptin, für das die europäischen Behörden schon eine Zulassungsempfehlung ausgesprochen haben, vorwiegend über die Leber und Galle ausgeschieden. Der Wirkstoff kann den bisherigen Erfahrungen zufolge unabhängig vom Nieren- und Leberstatus als einmal tägliche Therapie zur Diabeteskontrolle eingesetzt werden.Show moreTherapie des Typ 2-Diabetes
17.08.2011, 22:00 Uhr
Bei Depressionen den Schlafrhythmus normalisieren
Das Melatonin-Analogon Agomelatin (Valdoxan®) ist gegenwärtig zur Behandlung von Episoden einer Major Depression zugelassen. Die Ergebnisse einer Literaturrecherche zeigten, dass die Substanz offenbar auch ein Potenzial zur Behandlung schwerer Depressionen und anderer Gemütserkrankungen besitzt. So war Agomelatin vergleichbar antidepressiv wirksam wie einige SSRI, die Rückfallquote deutlich geringer.Show moreMelatonin und Analoga
10.08.2011, 22:00 Uhr
Studienergebnisse bei Prostatakarzinom hinterfragen
Drei neuere Studien zum Prostatakarzinom zeigen einen Nutzen einer Chemoprävention mit 5-Alpha-Reduktasehemmern sowie einer kombinierten Hormon- und Strahlentherapie bei lokal begrenztem Karzinom auf. Dieser gilt jedoch nur bei Betrachtung der gesamten Studienpopulation, für einzelne Untergruppen kann das eingesetzte Therapieregime auch negative Folgen haben.Show moreOnkologie
10.08.2011, 22:00 Uhr
Kein falscher Ehrgeiz beim älteren Diabetiker
Jeder zweite der geschätzten zehn Millionen Diabetiker in Deutschland ist älter als 65 Jahre. Diabetes-Standardleitlinien gelten für diese Menschen nur, insoweit sie gesund altern. Je morbider und eingeschränkter der Patient, umso mehr treten die üblichen präventiven Therapieziele zurück. In den Vordergrund rücken Lebensqualität, individuelle Wünsche, Bedürfnisse und Fähigkeiten des Patienten. Den state of the art der Diabetestherapie im Alter fasst eine Praxisleitlinie der Deutschen Diabetes-Gesellschaft zusammen.Show moreDiabetes mellitus
10.08.2011, 22:00 Uhr
Lebrikizumab zur Behandlung von Asthma bronchiale
Der monoklonale Interleukin-13-Antikörper Lebrikizumab wird für die Behandlung von Patienten untersucht, die unter mittelschwerem bis schwerem unbeherrschtem Asthma leiden. Anfang August gab die Firma Roche positive Ergebnisse einer Phase-II-Studie mit dem Prüfmedikament Lebrikizumab bekannt.Show moreIn der Pipeline
10.08.2011, 22:00 Uhr
Dabigatran zur Schlaganfallprävention zugelassen
Daten aus einer der größten Studien zur Schlaganfallprävention bei Patienten mit Vorhofflimmern haben dazu beigetragen, dass in Zukunft viele Risikopatienten einem Hirninfarkt sicherer und leichter vorbeugen können. Denn nicht zuletzt aufgrund dieser Studienergebnisse wurde jetzt das orale Antikoagulans Dabigatran zur Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern zugelassen.Show moreZulassungserweiterung
10.08.2011, 22:00 Uhr
WHO stoppt Studie zur Anti-Baby-Spritze für den Mann
Nach positiven Ergebnissen einer Anti-Baby-Spritze für den Mann auf Testosteron- und Gestagen-Basis wurde Ende 2009 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Studie in acht Ländern mit insgesamt 400 Probanden gestartet. Sie musste jetzt aufgrund erheblicher Nebenwirkungen vor allem bei älteren Studienteilnehmern abgebrochen werden.Show moreVerhütung
10.08.2011, 22:00 Uhr
Kein Benefit durch Cetuximab in der Erst-Linien-Therapie
Der Zusatz von Cetuximab zu einer Oxaliplatin-basierten Chemotherapie führte bei der Behandlung des fortgeschrittenen kolorektalen Karzinoms zu keiner wesentlichen Verbesserung. Dieses Ergebnis wurde nicht erwartet und wird unterschiedlich interpretiert.Show moreKolorektales Karzinom
10.08.2011, 22:00 Uhr
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