Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Clascoteron: neues Akne-Arzneimittel ab Juni verfügbar
Clascoteron (Winlevi®) ist ein topisches, verschreibungspflichtiges Akne-Arzneimittel mit neuartigem Wirkprinzip. Im Oktober 2025 erhielt es die europäische Zulassung. Nun soll es ab Juni 2026 auf den deutschen Markt eingeführt werden und über den Großhandel bestellbar sein.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Androgenrezeptor-Antagonist
13.05.2026, 10:00 Uhr
FDA-Gutachter sprechen sich für Therapiepausen aus
Mögliche Nebenwirkungen einer Therapie unter Bisphosphonaten haben immer wieder zu Diskussionen geführt: Die Datenlage ist zum Teil widersprüchlich, auch größere Studien konnten nicht eindeutig Klarheit schaffen. Nach Ansicht der US-Arzneibehörde FDA sind die Risiken gegenüber der Hauptindikation, der Prävention von osteoporotischen Frakturen, von untergeordneter Bedeutung. Externe FDA-Gutachter sprachen sich jetzt allerdings mehrheitlich für klarere Regeln zur Dauer der Therapie und Therapiepausen (drug holidays) aus.Show moreBisphosphonattherapie
21.09.2011, 22:00 Uhr
Bromfenac gegen postoperative Augenentzündungen
Bromfenac (Yellox®) ist ein neues nicht-steroidales Antiphlogistikum für die Augenheilkunde. Es wird nach einer Kataraktoperation eingesetzt, um postoperative Entzündungen zu behandeln. Wegen seiner hohen Lipophilie reicht eine zweimal tägliche Applikation aus.Show moreNeues Ophthalmikum
21.09.2011, 22:00 Uhr
Sind Paracetamol und Kombinationen zu gefährlich?
Was kann eine Selbstmedikation einer Osteoarthritis mit Paracetamol und Ibuprofen leisten, wie sind Kombinationen mit Ibuprofen einzustufen? Diesen Fragen wurde in einer randomisierten Studie von Doherty et al. [1] nachgegangen, die in der renommierten Zeitschrift Annals of the Rheumatic Diseases zusammen mit einem Editorial von Prof. Dr. Burkhard Hinz, Rostock und Prof. Dr. Dr. Kay Brune publiziert worden ist. Das Ergebnis wird unterschiedlich interpretiert. Ein Kommentar von Prof. Dr. Thomas Herdegen, Kiel, in DAZ Nr. 34/2011 haben Brune und Hinz zu einer Replik veranlasst (s. unten).Show moreAnalgetika in der Selbstmedikation
21.09.2011, 22:00 Uhr
Die optimale Balance finden
Auf dem Indikationsgebiet der oralen Antikoagulation ist einiges in Bewegung. Zurzeit wird mit Edoxaban ein weiterer oraler Gerinnungshemmer in umfangreichen Studien getestet. In Japan ist der Wirkstoff unter dem Handelsnamen Lixiana® bereits zur Prävention venöser Thromboembolien (VTE) nach orthopädischen Operationen zugelassen. Das laufende weltweite klinische Entwicklungsprogramm für Edoxaban konzentriert sich auf mehrere Indikationen; neben der Behandlung und Prävention rezidivierender VTE gehört dazu auch die Vermeidung von Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern.Show moreOrale Antikoagulanzien
21.09.2011, 22:00 Uhr
Anabol und antiresorptiv – kombiniert oder sequenziell?
Spezifische Monotherapien in der Osteoporosebehandlung senken nicht-vertebrale Frakturen um 20 bis 30% gegenüber Placebo, Wirbelkörperbrüche um bis zu 70%. Der absolute Rückgang der Frakturrate ist noch keineswegs befriedigend. Offene Fragen betreffen immer wieder die Therapiedauer und die sinnvolle Abfolge der verschiedenen Medikationen. Mangels Evidenz machen die Leitlinien hierzu kaum Angaben. Bei der diesjährigen Osteologietagung in Fürth fassten Experten das Wissen um Kombinations- und Sequenztherapien zusammen.Show moreOsteoporosetherapie
21.09.2011, 22:00 Uhr
Verdacht auf erhöhtes Fehlgeburtsrisiko erhärtet?
Die Einnahme nicht-steroidaler Antiphlogistika könnte das Risiko für eine Fehlgeburt erhöhen. Dies trifft besonders dann zu, wenn die schmerzstillenden Präparate in der Frühschwangerschaft eingenommen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine kanadische Studie nach der Auswertung der medizinischen Daten von mehr als 4700 Frauen, die innerhalb der ersten 20 Schwangerschaftswochen eine Fehlgeburt erlitten hatten. Eine Kausalität konnte nicht nachgewiesen werden, trotzdem wird der Verdacht eines grundsätzlichen Zusammenhangs zwischen der Medikation und einem erhöhten Fehlgeburtsrisiko erhärtet.Show moreNicht-steroidale Antiphlogistika
14.09.2011, 22:00 Uhr
Frühe Therapie bringt Rheuma zum Stillstand
Die Einführung der Biologika gab der Rheumatologie einen mächtigen Schub: Remission ist für viele Patienten mit rheumatoider Arthritis, aber auch anderen rheumatischen Erkrankungen, in greifbare Nähe gerückt. Entscheidend für den Verlauf ihrer Krankheiten sind frühe Diagnose und Therapie. Bei einem differenzierten therapeutischen Vorgehen, unterstützt durch moderne Bildgebung, kann jeder zweite neu Erkrankte symptomfrei werden, erläuterten Rheumatologen auf ihrem diesjährigen Fachkongress.Show moreRheumatologie
14.09.2011, 22:00 Uhr
Metaanalyse zur Therapie der akuten Phase
In einer Metaanalyse wurden Effektivität und Akzeptanz gebräuchlicher Wirkstoffe zur Therapie der akuten Manie ermittelt. Die Antipsychotika Risperidon, Olanzapin und Haloperidol schnitten dabei besser ab als der Stimmungsstabilisator Lithium. Dagegen wirkten die Antiepileptika Gabapentin, Lamotrigin und Topiramat bei akuter Manie nicht besser als Placebo.Show moreBipolare Erkrankungen
14.09.2011, 22:00 Uhr
Abirateron zur Behandlung von Patienten mit Prostatakarzinom zugelassen
Die Europäische Kommission hat Abirateronacetat (Zytiga®) nach einem beschleunigten Verfahren zugelassen. Abirateron ist ein einmal täglich oral zu verabreichender Inhibitor der Androgenbiosynthese, der in Kombination mit Prednison oder Prednisolon zur Behandlung von metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC) bei Männern mit fortgeschrittener Erkrankung oder nach einer Chemotherapie auf Docetaxel-Basis zugelassen wurde.Show moreNeuer Testosteronblocker
14.09.2011, 22:00 Uhr
Verbesserung der Gehfähigkeit mit Fampridin
Einschränkungen der Gehfähigkeit gehören für Patienten mit multipler Sklerose zu den größten Belastungen. Mit dem Kaliumkanal-Inhibitor Fampridin (Fampyra®) steht für die Betroffenen seit September die erste zugelassene medikamentöse Therapie zur Verbesserung der Gehfähigkeit zur Verfügung.Show moreMultiple Sklerose
14.09.2011, 22:00 Uhr
Darmbakterien fördern Übergewicht
Dass die Neigung zu Übergewicht und die Zusammensetzung der Darmflora zusammenhängen könnten, zeigt eine neue Studie aus den USA. Demnach könnte die häufige Anwendung von Antibiotika einer der vielen Faktoren sein, warum Übergewicht in vielen Industrieländern immer weiter zunimmt.Show moreMikrobiologie
07.09.2011, 22:00 Uhr
Pirfenidon verlangsamt die Abnahme der Lungenfunktion
Eine kausale Therapie der idiopathischen Lungenfibrose ist derzeit nicht in Sicht. Ein möglicher Lichtblick ist das Orphan Drug Pirfenidon (Esbriet®), dem in zwei Phase-III-Studien ein klinischer Benefit zugesprochen wurde.Show moreIdiopathische Lungenfibrose
07.09.2011, 22:00 Uhr
Exenatid zur einmal wöchentlichen Applikation eingeführt
Seit 1. September 2011 ist der langwirksame GLP-1-Rezeptor-Agonist Exenatide 1 x wöchentlich (Bydureon ® ) in Deutschland erhältlich, wie Lilly Deutschland mitteilte. Es ist das erste Antidiabetikum, das nur noch einmal wöchentlich verabreicht werden muss.Show moreLangwirksamer GLP-1-Rezeptor-Agonist
07.09.2011, 22:00 Uhr
Dysmenorrhö oder Dysurie – Zeichen einer Endometriose
Endometrioseherde können fast überall sitzen: Im Peritoneum, auf den Ovarien oder auch im Rektum. Sie bereiten Schmerzen, schränken die Lebensqualität massiv ein und sind eine der häufigsten Ursache für Sterilität. Trotzdem dauert es im Mittel sechs Jahre bis die Diagnose "Endometriose" gestellt wird. Je nach Lokalisation und Schweregrad stehen dann hormonelle und operative Therapieoptionen zur Verfügung. Die beste medizinische Versorgung ist aufgrund der interdisziplinären Zusammenarbeit in einem Endometriosezentrum gewährleistet.Show moreFrauen im gebärfähigen Alter
07.09.2011, 22:00 Uhr
Neues Virostatikum Letermovir
Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat jetzt für das Virostatikum Letermovir den Fast-track-Status für eine beschleunigte Zulassung gewährt. Letermovir wird von der AiCuris GmbH in Wuppertal zur Behandlung des Humanen Cytomegalievirus (HCMV) entwickelt und befindet sich derzeit in Phase II der klinischen Prüfung.Show moreIn der Pipeline
07.09.2011, 22:00 Uhr
Krankheiten und das Verursacherprinzip
Die Gesundheitskosten explodieren, Krankenkassen melden Defizite, die Politik ringt um einen Ausgleich, sie versucht zu sparen bei den Apothekern, bei den Ärzten, bei den Krankenhäusern, bei den Arzneimittelherstellern, bei sich selbst (?). Darauf möchte Prof. Dr. H. P. T. Ammon, Altpräsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft und Altpräsident der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, aufmerksam machen. Niemand habe bisher darüber diskutiert, ob Einsparungen auch beim Patienten selbst möglich sind.Show moreMeinung
07.09.2011, 22:00 Uhr
Immunmodulator Ipilimumab als neuer Therapieansatz
Ipilimumab (Yervoy®) ist seit Juli 2011 für die Therapie des fortgeschrittenen, nicht-resezierbaren oder metastasierten Melanoms bei Erwachsenen zugelassen, die bereits zuvor einer Behandlung unterzogen wurden. Der Wirkmechanismus des neuen Immuntherapeutikums ist indirekter Art und beruht auf einer T-Zell-vermittelten, gegen den Tumor gerichteten Immunantwort. Ipilimumab stellt die erste Therapieoption mit einem signifikanten Vorteil beim Gesamtüberleben seit über 30 Jahren dar.Show moreMetastasiertes Melanom
07.09.2011, 22:00 Uhr
Wirken Mirtazapin und Sertralin bei Demenzpatienten?
Obwohl Demenzkranke häufig unter Depressionen leiden, gab es bislang wenige Studien zur antidepressiven Therapie dieses Patientenkollektivs. Eine englische Arbeitsgruppe untersuchte daher Wirksamkeit und Sicherheit von Sertralin und Mirtazapin bei depressiven Demenzpatienten. Ihr Fazit: Beide Mittel wirken nicht besser als Placebo.Show moreAntidepressiva
31.08.2011, 22:00 Uhr
Effektive Immunsuppression mit Costimulations-Blocker
Die Vielfalt heutiger Immunsuppressiva hat das Akutversagen einer transplantierten Niere weitgehend gebannt. Die Einjahres-Überlebensrate von Transplantat und Patient liegt aktuell bei etwa 90%. Weniger gut sieht es mit der langfristigen Prognose aus. Herausforderungen sind, die Nierenfunktion länger aufrecht zu erhalten, und metabolische Nebenwirkungen der Immunsuppression zu mindern. Eine neue Option eröffnet die Zulassung des selektiven T-Zell-Costimulationsblockers Belatacept (Nulojix® , ausgesprochen [nu‘lo:jiks]).Show moreNierentransplantation
31.08.2011, 22:00 Uhr
Aus die Laus! Machen Sie mit!
Vorbeugen, behandeln, schützen: Das Laus-Stop der Firma Rausch bietet sich als natürlich wirksame Kur gegen Kopfläuse und Nissen an. Mit einer Aktion für die Beratung, Vorbeugung und Hilfe können die Apotheken wichtige Akzente in ihrer Kundenberatung setzen.Show moreDie Kopflausinitiative der Apotheken 2011:
31.08.2011, 22:00 Uhr
Brentuximab vedotin hilft beim Hodgkin-Lymphom
Brentuximab vedotin (Adcetris TM ) ist ein Antikörperkonjugat, bei dem der Antikörper mit einigen Molekülen Monomethyl-Auristatin gekoppelt ist. In den USA wurde bereits eine Zulassung für die Behandlung des Hodgkin-Lymphoms erteilt.
Show moreNeuer chimärer monoklonaler Antikörper in den USA
31.08.2011, 22:00 Uhr
Linagliptin für die Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen
Der lang wirkende Hemmer der Dipeptidyl-Peptidase 4(DPP-4) Linagliptin (Trajenta ® ) hat in Kombination mit Metformin und Metformin plus Sulfonylharnstoff die Zulassung für die Behandlung von Erwachsenen mit Diabetes mellitus Typ 2 zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle erhalten.
Show moreNeuer DPP-4-Hemmer
31.08.2011, 22:00 Uhr
Nebenwirkungen und Arzneimittelinteraktionen
Wie bei den Benzodiazepinen oder den Corticosteroiden sind bei den Opioiden grundsätzlich die Wirkungen (Analgesie, Sedierung, Entspannung, Unterdrückung des Hustenreizes) nicht von den Nebenwirkungen (Sucht, Atemdepression, Obstipation, Übelkeit, Miosis) zu trennen, da die analgetisch wirksamen Opioidrezeptoren eben das gesamte Wirkspektrum vermitteln (Tab. 2, Abb. 9). Die analgetische Selektivität ist daher nur relativ und verschwindet mit zunehmender Potenz der Opioide bzw. mit zunehmender Dosierung.Show more31.08.2011, 22:00 Uhr
Pflanzlicher Wirkstoff hemmt Osteoklasten
Ein Wirkstoff aus der Immergrünen Magnolie verspricht einen neuen Ansatz in der Osteoporosetherapie: Wie ein Forscherteam vom Institut für Biochemie und Molekularen Medizin der Universität Bern herausgefunden hat, hemmt der Magnolieninhaltsstoff 4-O-Methylhonokiol die Entstehung der Osteoklasten und kann so den Knochenabbau im menschlichen Körper bremsen.Show moreAus der Forschung
31.08.2011, 22:00 Uhr
Das körpereigene Opioidsystem
Die therapeutischen Opioidwirkstoffe wirken ebenso wie die missbräuchlich verwendeten Opium-Drogen über die Stimulation der körpereigenen Opioidrezeptoren. Diese Rezeptoren und ihre endogenen Liganden, die Endorphine und Endomorphine – Kunstworte aus "endogen" und "Morphin" – dienen primär der eigenen Schmerzabwehr sowie der Koordination von vegetativen Funktionen und der psychischen Motivierung unter schmerzhaften-stressvollen Bedingungen.Show more31.08.2011, 22:00 Uhr
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