Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie man Nierensteinen vorbeugen kann
Nierensteine neigen zum Rezidiv, und wer einmal einen Nierenstein hatte, muss mit weiteren rechnen. Für viele Betroffene stellt sich daher die Frage, wie sie erneuten Nephrolithen vorbeugen können. Der Stellenwert diätetischer und pharmakotherapeutischer Interventionen wurde in einem systematischen Review untersucht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Lebensstilinterventionen und Arzneimittel
10.04.2026, 12:00 Uhr
Spezifische Schmerztherapie
In der Schmerztherapie sind es die chronischen Schmerzen, die Patienten wie Ärzte vor große Herausforderungen stellen. Oft ist ein Wechsel zwischen den Wirkstoffen des WHO-Schemas und den Koanalgetika sowie eine invasive Analgesie notwendig. Prinzipiell erfordert eine erfolgreiche Therapie chronischer Schmerzen nicht nur das gekonnte Spiel mit den zur Verfügung stehenden Therapieformen, sondern vor allem eine enge Führung des Patienten.Show more02.11.2011, 23:00 Uhr
Verkürzte Wirkung des Impfstoffs bei Adipösen
Ein Zusammenhang zwischen einer erhöhten Morbidität und Mortalität und Adipositas war nach der Schweinegrippe-Pandemie (H1N1 2009/2010) beobachtet worden. Wie eine aktuelle Studie zeigt, ist auch die Grippeimpfung bei fettleibigen Menschen weniger wirksam. Die Immunabwehr reagiert bei ihnen schwächer und weniger lang anhaltend auf den Impfstoff. Die Untersuchungen zeigen eine verminderte Antikörperantwort bei adipösen Menschen. Außerdem ist bei ihnen die Aktivierung bestimmter Gedächtniszellen des Immunsystems eingeschränkt.Show moreInfluenza
02.11.2011, 23:00 Uhr

Schmerzspezifische Analgesie
Schmerzen begleiten die meisten Krankheiten. Sie sind ein Alarmsignal aus dem Körper, das auf bedrohliche und zerstörerische Prozesse hinweist. Mit der Beseitigung der Ursachen hören die Schmerzen meist auf, so dass immer eine ursächliche Therapie anzustreben ist. Große Probleme bereiten Schmerzzustände, die sich nicht (mehr) kausal therapieren lassen, Schmerzen aus geschädigten Nervenfasern oder die Verselbstständigung von Schmerzen als Schmerzkrankheit. Die effektive Analgesie aus der Fülle der Analgetika und Koanalgetika erfordert eine klare Diagnose und damit das Verständnis der Schmerzentstehung.
Von Thomas Herdegen
Pharmako-logisch!
02.11.2011, 23:00 Uhr
Senioren zur Impfung raten
Zu Herbstbeginn legen viele Hausärzte ihren über 60-jährigen Patienten nahe, die von der STIKO empfohlene Grippeschutzimpfung durchführen zu lassen. Weniger aktiv wird nach Expertenmeinung auf die ebenfalls für diesen Personenkreis empfohlene Pneumokokken-Impfung hingewiesen. Dabei sind ältere Menschen, genau wie Säuglinge und Kleinkinder, besonders anfällig für Pneumokokken-Erkrankungen und von schweren Verläufen und Todesfällen häufiger betroffen als jüngere Erwachsene.Show morePneumokokken-Infektion
02.11.2011, 23:00 Uhr
Kopfschmerzen bei Kindern rasch behandeln
Kinder und Jugendliche leiden zunehmend häufiger unter Kopfschmerzen. Meist handelt es sich um Spannungskopfschmerzen, seltener um Migräne, sehr häufig treten beide Formen nacheinander auf. Bei Jugendlichen nimmt die Kopfschmerzinzidenz zu, das Bild ähnelt dem bei Erwachsenen. Die medikamentöse Behandlung akuter Attacken von Migräne und Spannungskopfschmerz bei Kindern ist ähnlich, mit Ausnahme der Triptane. Wichtig ist, nach einer sorgfältigen Anamnese, der rechtzeitige Einsatz ausreichender Dosierungen.Show morePädiatrie
02.11.2011, 23:00 Uhr
Telaprevir zur Behandlung der Hepatitis C
Telaprevir (Incivo®) ist nach Boceprevir ein weiterer neuer Hemmer der HCV-Protease zur Behandlung der Hepatitis C. Der Wirkstoff ist in Kombination mit pegyliertem Interferon alfa und Ribavirin zur Behandlung der chronischen Hepatitis C vom Genotyp1 bei erwachsenen Patienten mit kompensierter Lebererkrankung (einschließlich Zirrhose) indiziert.Show moreNeuer Proteasehemmer
26.10.2011, 22:00 Uhr
Symptomlinderung unter Rituximab-Therapie
Am chronischen Erschöpfungssyndrom leiden in Deutschland über 300.000 Menschen, die Dunkelziffer ist hoch. Die chronische Erkrankung unbekannter Ätiologie ist charakterisiert durch anhaltende geistige und körperliche Erschöpfung in Kombination mit weiteren spezifischen Symptomen. Nach einem Zufallsbefund haben Wissenschaftler jetzt einen überraschenden therapeutischen Effekt bei CFS-Patienten mit Rituximab (MabThera®) erzielt. Der monoklonale Antikörper wird zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen und Lymphomen eingesetzt.Show moreChronisches Erschöpfungssyndrom
26.10.2011, 22:00 Uhr
Impfung kann Entwicklung nicht verhindern
Große Hoffnung in der Behandlung des Typ-1-Diabetes wird in die Immuntherapie gesetzt. In einer aktuellen Studie konnte allerdings ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung durch Anwendung eines Glutamatdecarboxylase-Impfstoffs (GAD) innerhalb der ersten drei Monate nach Diagnose nicht erreicht werden. Dennoch sollte die Option, Betazellen vor autoimmunen Angriffen zu schützen, weiter verfolgt werden, so die Autoren.Show moreTyp-1-Diabetes
26.10.2011, 22:00 Uhr
Multimodales Therapiekonzept für Opioide
PET-Untersuchungen belegen, dass der Körper ein "endogenes opioiderges System" besitzt, über das er Schmerzreize kontrolliert. Die Wirkung der Opiate macht man sich in der Schmerztherapie vor allem bei chronisch Schmerzkranken zunutze. Dabei ist auf eine gut verträgliche Behandlung zu achten und darauf, dass die Medikamente in ein multimodales Behandlungskonzept eingebettet werden, so hieß es beim Deutschen Schmerzkongress in Mannheim.Show moreSchmerztherapie
26.10.2011, 22:00 Uhr
Neuer selektiver Alpha-2-Rezeptoragonist zur Sedierung
Die europäischen Behörden haben den selektiven Alpha-2-Rezeptoragonisten Dexmedetomidin (Dexdor ®) zur Sedierung erwachsener, intensivmedizinisch behandelter Patienten zugelassen. Mit Dexmedetomidin wird eine relativ geringe Sedierungstiefe erzielt, die ein Erwecken durch verbale Stimulation noch erlaubt.Show moreDexmedetomidin zugelassen
26.10.2011, 22:00 Uhr
Weniger ist mehr
Eine prospektive Beobachtungsstudie mit älteren Frauen sieht in der langfristigen Supplementation von Vitaminen und Mineralstoffen keinen Nutzen und weist für einige Nahrungsergänzungsmittel auf eine Korrelation zwischen der langfristigen Einnahme und einer erhöhten Mortalitätsrate hin.Show moreNahrungsergänzungsmittel
26.10.2011, 22:00 Uhr
Neuer Therapieansatz gegen aggressive Viren
Hendra- und Nipah-Viren sind für einige lokal begrenzte Ausbrüche bei Haustieren (besonders Pferden und Schweinen) und Menschen verantwortlich, auf die sie durch Tröpfcheninfektion oder Einatmen von Urin-haltigen Aerosolen übertragen werden. Die Infektionen besitzen eine hohe Letalität, da die Viren neben Pneumonien auch Enzephalitiden hervorrufen können. Jetzt wurden die Ergebnisse von ersten erfolgreichen Therapien gegen Hendra- und Nipah-Viren mit einem spezifischen monoklonalen Antikörper veröffentlicht.Show moreAus der Forschung
26.10.2011, 22:00 Uhr
Best of the year
Vom 30. September bis 4. Oktober 2011 fand in Basel die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie statt. Zum Auftakt wurden in der Plenarsitzung wichtige Entwicklungen in diesem Jahr aus der Sicht eines Onkologen, Hämatologen und Radiologen dargelegt.Show moreOnkologie und Hämatologie
19.10.2011, 22:00 Uhr
Hoffnung auf völlig neue Therapieansätze
Noch unbefriedigend sind die Behandlungsmöglichkeiten bei der pulmonalen Hypertonie. Derzeit wird dabei auf verschiedenen Ebenen versucht, neue Therapieansätze zu entwickeln, wobei zunehmend auch die Veränderungen im Bereich des rechten Herzens in den Fokus rücken und die Möglichkeiten, über die Regulation des endogenen Vasodilatators NO direkt Einfluss auf die Pathogenese zu nehmen.Show morePulmonale Hypertonie
19.10.2011, 22:00 Uhr
Botulinumtoxin befreit von neurogenen Beschwerden
Am 23. September 2011 hat Botox® (Botulinumtoxin Typ A) die Zulassung zur Migräne-Behandlung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erhalten. Zeitgleich erfolgte die Zulassung des Präparates für neurogen bedingte Inkontinenz. Damit erweitert sich das Indikationsspektrum der verfügbaren Botulinumtoxin-Zubereitungen weiter.Show moreMigränetherapie
19.10.2011, 22:00 Uhr
Wolfsmilch-Extrakt kann solare Keratose heilen
Die aktinische Keratose stellt eine prämaligne Hautläsion übermäßig sonnenexponierter Areale dar. Jeder zehnte Betroffene und etwa jeder dritte Patient mit zusätzlicher Immunsuppression entwickelt ein invasives Plattenepithelkarzinom. Das macht die solare Keratose therapiepflichtig. Zur Behandlung stehen einige Topika zur Verfügung. Ein vielversprechender neuer Ansatz ist im Grunde altbekannt: die Wolfsmilch. Ein patentierter Extrakt hat sich in Studien bei präkanzerösen Hautveränderungen bewährt.Show moreAktinische Keratose
19.10.2011, 22:00 Uhr
Neue Empfehlungen für Fingolimod und Natalizumab
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) gibt in regelmäßigen Abständen Leitlinien zur Diagnose und Therapie der multiplen Sklerose (MS) heraus. Anfang Oktober haben Experten des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes multiple Sklerose (KKNMS) eine aktuelle Überarbeitung vorgestellt.Show moreMultiple Sklerose
19.10.2011, 22:00 Uhr
Ranibizumab: Therapie und Sicherheit überwachen
Neben der feuchten altersbedingten Makuladegeneration ist der Wirkstoff Ranibizumab derzeit in zwei weiteren Indikationen, die mit einem Verlust an Sehschärfe verbunden sein können, zugelassen. Das vom Hersteller aufgelegte Pharmakovigilanzprogramm sorgt für eine systematische Überwachung und Erfassung von Nebenwirkungen.Show moreOphthalmologie
19.10.2011, 22:00 Uhr
Erhöhtes Prostatakrebsrisiko durch Vitamin E?
Seit 2001 nahmen mehr als 35.000 Probanden an der SELECT (Selenium and Vitamin E Cancer Prevention Trial)-Studie zur Krebsprävention teil. Die Teilnehmer aus den USA, Kanada und Puerto Rico hatten ein Vitamin-E-Präparat, ein Selenpräparat, beide Präparate oder Placebos eingenommen. Die Abschlussergebnisse dieser randomisierten klinischen Studie zeigen keine präventive Wirkung gegen Prostatakrebserkrankungen durch die regelmäßige Einnahme von Vitamin E. Vielmehr ist das Krebsrisiko sogar signifikant erhöht.Show moreSelenium and Vitamin E Cancer Prevention Trial
19.10.2011, 22:00 Uhr
Albinismus: Nitisinon fördert Pigmentierung im Tiermodell
Seit Anfang 2005 ist der Wirkstoff Nitisinon als Orphan Drug zur Behandlung einer seltenen Stoffwechselerkrankung, der Tyrosinämie Typ 1, auf dem deutschen Markt (Orfadin®, Orphan Europe). Jetzt konnten amerikanische Wissenschaftler im Tierversuch eine gesteigerte Pigmentierung von Fell und Auge bei Albino-Mäusen durch Nitisinon nachweisen. Ob auch die Sehstärke verbessert wird, konnten die Tierversuche allerdings nicht klären. Möglicherweise ergibt sich aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen eine Therapieoption zur Behandlung des okulokutanen Albinismus.Show moreAus der Forschung
19.10.2011, 22:00 Uhr
Tadalafil bei benigner Prostatahyperplasie
Die Food and Drug Administration (FDA) hat die Zulassung von Tadalafil (Cialis®) zur Behandlung von Patienten mit benigner Prostatahyperplasie erweitert. Tadalafil ist seit 2003 in den USA zur Behandlung der erektilen Dysfunktion zugelassen. Nun kann es dort auch bei Männern mit benigner Prostatahyperplasie eingesetzt werden. Show moreFDA-Zulassungserweiterung
12.10.2011, 22:00 Uhr
Pflastertherapie bei Parkinson und Restless Legs
Die motorischen Symptome des Morbus Parkinson lassen sich heute für viele Jahre gut behandeln. Das Ideal der medikamentösen Therapie bleibt die physiologische, also kontinuierliche dopaminerge Stimulation der Basalganglien. Sie kann auch die nicht-motorischen Symptome wie Depression und Schlafstörung bessern. Auch beim Restless-Legs-Syndrom bringt eine kontinuierliche Dopaminwirkung Vorteile. Neben retardierten Dopaminagonisten kann sie durch transdermale therapeutische Systeme annähernd erreicht werden.Show moreNeurologie
12.10.2011, 22:00 Uhr
Hochdosierte Sildenafil-Therapie erhöht Sterberisiko
Zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) ist seit 2005 der Phosphodiesterase-5-Hemmer Sildenafil (Revatio®) zugelassen, seit Mai dieses Jahres auch für den Einsatz bei Kindern im Alter von einem bis 17 Jahren. Nachdem in einer klinischen Studie mit pädiatrischen PAH-Patienten bei höheren Dosierungen ein erhöhtes Mortalitätsrisiko nachgewiesen wurde, warnt der Hersteller Pfizer jetzt in einem Rote-Hand-Brief, die zulässige Dosis nicht zu überschreiten.Show moreLungenhochdruck
12.10.2011, 22:00 Uhr
Highlights der klinischen Forschung
Vom 30. September bis 4. Oktober 2011 fand in Basel die Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie statt. Rund 4500 Teilnehmer besuchten die zahlreichen Vorträge, Expertenseminare, Posterdiskussionen und Satellitensymposien, die durch eine Pflegetagung und einen Patiententag flankiert wurden. Auf einer Pressekonferenz wurden die diesjährigen Highlights der klinischen Forschung vorgestellt.Show moreHämatologie und Onkologie
12.10.2011, 22:00 Uhr
Neue Antibiotika führen zur Selbstzerstörung von Bakterien
Viele Infektionserreger sind inzwischen resistent gegen zahlreiche Antibiotika. In Kliniken und Pflegeeinrichtungen stellen diese nosokomialen Keime ein erhebliches Problem dar. Neue Entwicklungen für eine Antibiotika-Therapie sind hingegen kaum in Sicht. Jetzt hat eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universitäten Bonn, Düsseldorf und Newcastle für eine neuartige Klasse von Antibiotika, die Acyldepsipeptide (ADEP), einen neuartigen Wirkungsmechanismus nachgewiesen, der sich von allen bislang bekannten unterscheidet.Show moreAus der Forschung
12.10.2011, 22:00 Uhr
Neuer Testosteron-Blocker Abirateron
Das Antiandrogen Abirateronacetat (Zytiga®) ist zusammen mit Prednison oder Prednisolon zur Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms bei erwachsenen Männern indiziert, deren Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie progredient ist.Show moreMetastasiertes Prostatakarzinom
12.10.2011, 22:00 Uhr
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