Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie man Nierensteinen vorbeugen kann
Nierensteine neigen zum Rezidiv, und wer einmal einen Nierenstein hatte, muss mit weiteren rechnen. Für viele Betroffene stellt sich daher die Frage, wie sie erneuten Nephrolithen vorbeugen können. Der Stellenwert diätetischer und pharmakotherapeutischer Interventionen wurde in einem systematischen Review untersucht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Lebensstilinterventionen und Arzneimittel
10.04.2026, 12:00 Uhr
Zulassungserweiterung für Bevacizumab
Länger progressionsfrei leben mit Ovarialkarzinom
Wegen einer meist späten Diagnosestellung und des hohen Rezidivrisikos ist die Prognose beim Ovarialkarzinom schlecht. In fortgeschrittenen Stadien erfolgt nach einer Erstoperation grundsätzlich eine Chemotherapie mit zwei Zytostatika. Aufgrund der Ergebnisse von zwei Studien, wonach der Angiogenesehemmer Bevacizumab (Avastin®) das progressionsfreie Überleben nach Diagnosestellung um wenige Monate verlängerte, hat die EMA das Präparat jetzt als Zusatz zur Chemotherapie für die Behandlung von neu diagnostizierten Ovarialkarzinom zugelassen.Show more04.01.2012, 23:00 Uhr
Paracetamol-Intoxikationen
Giftnotruf Erfurt fordert bundesweite Beobachtung
Im Vorfeld der Sitzung des Sachverständigenausschusses für Verschreibungspflicht am 27. Februar 2012 suchen sowohl Befürworter als auch Gegner einer Paracetamol-Rezeptpflicht verstärkt die Öffentlichkeit. In den Weihnachtstagen sorgte Dr. Helmut Hentschel, Leiter des Giftnotrufs Erfurt, für Aufsehen. Die Beschränkung der Paracetamol-Packungsgröße habe nichts gebracht, über die Unterstellung unter die Rezeptpflicht müsse dringend nachgedacht werden, so seine Forderung.Show more04.01.2012, 23:00 Uhr
EU-Zulassung für Fidaxomicin
Neues Antibiotikum gegen Clostridium difficile
Fidaxomicin (vorgesehener Handelsname in der eU Dificlir®, in den USA als Dificid® auf dem Markt) ist ein neues makrozyklisches Antibiotikum zur Behandlung von erwachsenen mit einer Clostridium-difficile-infektion. Das neue Antibiotikum wurde für diese indikation von der europäischen Kommission zugelassen
04.01.2012, 23:00 Uhr
Pertuzumab in Phase III
Neuer humanisierter monoklonaler Antikörper bei HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs
Pertuzumab verlängert das mediane progressionsfreie Überleben bei Patientinnen mit HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs um 6,1 Monate – von 12,4 auf 18,5 Monate. Das ist eines der Resultate von CLEOPATRA, der ersten randomisierten Phase-III-Studie mit Pertuzumab.Show more04.01.2012, 23:00 Uhr
Dexmedetomidin für die Intensivstation
Das neue Sedativum Dexmedetomidin (Dexdor®) ist ein selektiver Alpha-2-Rezeptoragonist mit einem breiten Spektrum pharmakologischer Eigenschaften. Es wirkt sympatholytisch, indem es die Freisetzung von Noradrenalin in den sympathischen Nerven endigungen reduziert. Dexmedetomidin wird zur Sedierung schwerstkranker postoperativer Patienten auf Intensiv stationen eingesetzt.Show moreNeues Sedativum
14.12.2011, 23:00 Uhr
Unter Immunsuppression auf Hautveränderungen achten
Basaliome und Spinaliome sind die häufigsten Formen des "weißen Hautkrebses". Besonders gefährdet sind Patienten unter einer immunsuppressiven Therapie. Früh erkannt ist eine operative Entfernung möglich. Bei fortgeschrittenen Spinaliomen besteht jedoch die Tendenz zur Metastasierung. Die Datenlage für eine effektive Therapie in diesem Stadium ist dünn.Show moreNicht-melanozytärer Hautkrebs
14.12.2011, 23:00 Uhr
Zelluläre Wirkungsweise des Pflanzengifts Ricin aufgeklärt
Ricin, ein toxisches Lektin aus den Samenschalen der Ricinusstaude, gehört zu den giftigsten Naturstoffen. Eine Vergiftung mit dem Inhibitor der eukaryontischen Eiweißbiosynthese führt nach der Aufnahme einer tödlichen Dosis innerhalb von 36 bis 72 Stunden zum Tode. Seit langem ist Ricin immer wieder als biologischer Kampfstoff in die Schlagzeilen geraten. Österreichische Wissenschaftler haben jetzt die zelluläre Wirkungsweise des pflanzlichen Toxins aufgeklärt und dabei die Möglichkeit zur Entwicklung eines Gegengifts entdeckt.Show moreAus der Forschung
14.12.2011, 23:00 Uhr
Studie mit Briakinumab bei Plaque-Psoriasis
Nach Ustekinumab ist Briakinumab der zweite monoklonale Antikörper gegen die p40-Untereinheit der Interleukine 12 und 23, die bei Psoriasis-Patienten überexprimiert sind. Eine randomisierte multizentrische Phase-III-Studie verglich die Effektivität und Sicherheit von Briakinumab bei moderater bis schwerer Plaque-Psoriasis mit der Standardbehandlung Methotrexat.Show morePsoriasis-Therapie
14.12.2011, 23:00 Uhr
Vildagliptin bei ein geschränkter Nierenfunktion
Die Europäische Kommission hat für Vildagliptin (Galvus®) die Zulassung für die Behandlung von Typ-2-Diabetikern mit moderater bis schwerer Nierenfunktionseinschränkung erweitert. Bisher war der DPP4-Hemmer für Patienten ohne oder mit leichter Nierenfunktionsstörung zugelassen.Show moreZulassungserweiterung
14.12.2011, 23:00 Uhr
Früherkennung von Belastungen bei Geschwisterkindern
Lebt in einer Familie ein chronisch krankes oder schwer behindertes Kind, so kann sich das auch nachteilig auf die Entwicklung gesunder Geschwisterkinder auswirken. Mit Hilfe des Fragebogens "Lares Geschwisterkinder", den die Initiative FamilienBande jüngst vorgestellt hat, lassen sich frühzeitig Belastungssituationen und daraus resultierende gesundheitliche Probleme dieser Kinder aufzeigen.Show moreFragebogen Lares
14.12.2011, 23:00 Uhr
US-Gesundheitsministerium: kein rezeptfreies Levonorgestrel
Die rezeptfreie Abgabe von Notfallkontrazeptiva vor allem an Teenager ist weltweit umstritten und führt immer wieder zu heftigen Diskussionen. Auch in Deutschland wird eine Entlassung der "Pille danach" aus der Verschreibungspflicht kontrovers diskutiert. In den USA hat das Gesundheitsministerium nun erstmals der FDA eine Zulassung untersagt. Auf Antrag des Herstellers Teva wollte die Gesundheitsbehörde die rezeptfreie Abgabe von Levonorgestrel (Präparat "Plan B One Step") an Teenager erlauben.Show moreNotfallkontrazeption
14.12.2011, 23:00 Uhr
Neue Fixkombination zugelassen
Die Fixkombination aus Emtricitabin, Rilpivirin und Tenofovirdisoproxil (Eviplera®) hat von der Europäischen Kommission die Zulassung zur Behandlung von nicht antiretroviral vorbehandelten Erwachsenen mit HIV-1-Infektion mit einer Viruslast von höchstens 100.000 HIV-1 RNA Kopien/ml erhalten, wie Gilead Sciences mitteilte. Die Markteinführung soll im ersten Quartals 2012 erfolgen.Show moreHIV-Therapie
07.12.2011, 23:00 Uhr
Kein Schutz durch Tenofovir-Vaginalgel
Ein Vaginalgel mit dem nukleotidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor Tenofovir schützt afrikanische Frauen entgegen der Ergebnisse vorangegangener Studien nicht vor einer Infektion mit dem HI-Virus. Das teilten jetzt Forscher des Microbicide Trial Network mit, das zur University of Pittsburgh gehört und von den US-Behörden unterstützt wird.Show moreHIV-Infektionen
07.12.2011, 23:00 Uhr
Aclidinium und Formoterol gegen COPD in Phase-III-Studie
Etwa 3 bis 5 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Es handelt sich dabei um einen Sammelbegriff verschiedener Erkrankungen der Lunge, die durch vermehrten Auswurf, Husten und Atemnot bei Belastung gekennzeichnet sind (AHA-Symptome). Primäres Therapieziel ist eine Verhinderung des Fortschreitens der Erkrankung durch Ausschaltung von Risikofaktoren, v.a. Rauchen. Jetzt startet eine Phase-III-Studie zur Wirksamkeit der Doppel-Bronchodilatator-Kombination Aclidinium und Formoterol.Show moreAus der Forschung
07.12.2011, 23:00 Uhr
Zulassung für Eculizumab bei atypischem HUS
Das atypische hämolytisch-urämische Syndrom (aHUS) ist eine sehr seltene, genetisch bedingte Erkrankung. Als Folge eines Gendefekts kommt es zu einer unkontrollierten Komplementaktivierung und einer immunologischen Zerstörung der Erythrozyten. Nachdem vor einigen Monaten die US- amerikanische Arzneibehörde FDA den monoklonalen Antikörper Eculizumab (Soliris®) zur Behandlung des atypischen hämolytisch-urämischen Syndroms zugelassen hatte, war auch bei der europäischen Arzneimittelagentur eine Vorentscheidung gefallen. Jetzt wurde die Zulassung erteilt.Show moreHämolytisch-urämisches Syndrom
07.12.2011, 23:00 Uhr
Insulin detemir jetzt auch für Kinder zwischen zwei und fünf Jahren
Die Europäische Kommission hat die Zulassung von Insulin detemir (Levemir®) auf Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren erweitert. Damit ist Insulin detemir das einzige Basalinsulin-Analogon, das bei diesen jungen Patienten eingesetzt werden kann. Show moreZulassungserweiterung
07.12.2011, 23:00 Uhr
Körperliche Bewegung nicht nur in der Primärprävention
Wer regelmäßig Sport treibt, kann sein Risiko für ein Mamma- oder Kolonkarzinom senken. Immer mehr verdichten sich aber die Daten, dass Sport auch bei einer bereits bestehenden Tumorerkrankung die Prognose verbessert. Krebspatienten gehören deshalb möglichst nicht aufs Sofa, sondern sollten sich bewegen – auch wenn noch viele Fragen offen sind. Apotheker spielen in der Aufklärung eine wichtige Rolle.Show moreSport und Krebs
07.12.2011, 23:00 Uhr
Zoledronsäure in der Adjuvanz?
Der breite Einsatz von Zoledronsäure in der adjuvanten Therapie des Mammakarzinoms ist infrage gestellt, da einer neueren Studie zufolge die Zoledronsäure-Gabe das krankheitsfreie und das Gesamtüberleben von Patientinnen mit einem frühen Mammakarzinom nicht verlängert.Show moreFrühes Mammakarzinom
07.12.2011, 23:00 Uhr
Antihypertensiva morgens oder abends einnehmen?
Lässt sich das kardiovaskuläre Risiko senken, wenn Antihypertonika nicht morgens, sondern abends eingenommen werden? Eine aktuelle Studie legt diesen Schluss nahe. Prof. Dr. Peter Gohlke vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie des Universitätsklinikums Schleswig Holstein, Campus Kiel, hat diese Studie analysiert und zeigt auf, welche Empfehlungen tatsächlich gegeben werden können.Show moreChronopharmakologie
07.12.2011, 23:00 Uhr
Warnung vor vermeintlichem Krebsmedikament Ukrain
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt eindringlich vor der Anwendung des als Krebsmedikament umworbenen Ukrain. Es werde mit Heilsversprechen wie "Ukrain kann die Chemotherapie bei fast allen Krebsarten ersetzen" in Deutschland und weiteren EU-Staaten illegal vertrieben, ohne dass diese Versprechungen wissenschaftlich belegt seien. Show moreUnzulässige Heilsversprechen
30.11.2011, 23:00 Uhr
Metformin reduziert Risiko für Diabetes-assoziierte Tumoren
Metformin ist eines der am längsten und häufigsten eingesetzten Antidiabetika. Bereits in der Vergangenheit hatten epidemiologische Studien einen möglichen Zusammenhang zwischen einer langfristigen Metformin-Therapie und der Senkung des Krebsrisikos für Patienten mit Typ-2-Diabetes aufgezeigt. In Modellversuchen mit menschlichen Brustkrebsstammzellen konnte jetzt gezeigt werden, in welcher Weise das Antidiabetikum in nicht-toxischer Konzentration die Wirkung krebsfördernder Substanzen verhindert.Show moreTyp-2-Diabetes
30.11.2011, 23:00 Uhr
Hilft körpereigenes Palmitoyl ethanolamid?
Neue Untersuchungen zur Therapie von chronischen Schmerzen mit der körpereigenen Substanz Palmitoylethanolamid wurden jetzt von Wissenschaftlern der Universität Witten-Herdecke vorgestellt. In klinischen Versuchen an über 2000 Patienten zeigte die Substanz bei geringfügigen Nebenwirkungen eine stark schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Als Normast® Mikrogranulat steht Palmitoylethanolamid als diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke zur Verfügung.Show moreChronische Schmerzen
30.11.2011, 23:00 Uhr
Im Fokus: psychiatrische und neurologische Störungen
Was tun bei therapieresistenter Depression? Wie relevant ist das Thema ADHS bei Erwachsenen? Ist Bildgebung für die Diagnose einer Alzheimer Demenz wichtig? Wie entwickeln sich Borderline-Persönlichkeiten? Und wie weit ist die personalisierte Medizin bei psychiatrischen Erkrankungen? Ein Update rund um Erkrankungen des zentralen Nervensystems.Show moreRund um das ZNS
30.11.2011, 23:00 Uhr
Analgetischer Effekt von ASS kombiniert mit Pseudoephedrin
Zur symptomatischen Behandlung von Nasenschleimhautschwellung bei Schnupfen mit erkältungsbedingten Schmerzen und Fieber ist auch die Kombination aus Acetylsalicylsäure (ASS) und Pseudoephedrin (PSE) zugelassen. In einer Untersuchung nahmen 640 Patienten bei Halsschmerzen und verstopfter Nase im Rahmen einer Erkältung das Kombinationspräparat in zwei Dosierungen ein. Sowohl 500 mg ASS/30 mg PSE als auch 1000 mg ASS/60 mg PSE waren Placebo in Bezug auf Schmerzlinderung und Reduktion der Schmerzintensität überlegen.Show moreSchmerzmodell Halsschmerzen
30.11.2011, 23:00 Uhr
Folgeerkrankungen neo nataler Herpes-Infektionen
Neurologische Folgeschäden einer neonatalen Herpes-simplexInfektion können durch eine sechsmonatige orale Aciclovir- Therapie abgeschwächt werden, so das Resümee einer Untersuchung des National Institute of Allergy and Infectious Diseases.Show morePädiatrie
30.11.2011, 23:00 Uhr
Klinische Studie mit neuem TGF-beta-Blocker
Heidelberger Wissenschaftler erproben beim Glioblastom eine Kombination aus Bestrahlung und einem Wirkstoff gegen den Wachstumsfaktor TGF-β. Bei Mäusen verlangsamte die Kombinationstherapie das Wachstum der bösartigen Hirntumoren wirksamer, die Tiere überleben länger. In einer multizentrischen klinischen Studie wird nun geprüft, ob auch Patienten von der Kombination aus Bestrahlung, Chemotherapie und Wachstumsfaktor-Blockade profitieren.Show moreHirntumore
30.11.2011, 23:00 Uhr
Keine Caelyx®-Neueinstellung mehr
GMP-Mängel in einem amerikanischen Herstellungsbetrieb haben zu einem vorsorglichen Rückruf von mehreren in der EU zugelassenen Krebsmedikamenten geführt. Auch das Präparat Caelyx® stammt von dem betroffenen Hersteller, wird jedoch wegen fehlender Alternativen nicht zurückgerufen. Show moreSepsisgefahr bei Krebsmedikamenten
30.11.2011, 23:00 Uhr
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