Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Etoricoxib zur postoperativen Zahnschmerztherapie
Zahnoperationen ziehen typischerweise einen starken, entzündungsbedingten Schmerz nach sich. Nicht-steroidale Analgetika sind daher Mittel der Wahl nach den meisten Eingriffen an Zahn und Kiefer. Eine aktuelle Studie belegt eine vergleichbare postoperative Schmerzlinderung für hochdosiertes Ibuprofen und für Etoricoxib. Daraufhin wurde die Indikation von Etoricoxib (Arcoxia®) um die Kurzzeitbehandlung mäßig starker Schmerzen nach Zahnoperationen erweitert.Show moreZahnschmerzen brauchen Entzündungshemmer
25.04.2012, 22:00 Uhr
Sicherheit von 5α-Reduktase-Inhibitoren belegt
In einer Studie mit gesunden Probanden wurde der Frage nachgegangen, ob die Conversion von Testosteron zu Dihydrotestosteron für die anabolen Effekte auf die fettfreie Körpermasse erforderlich ist bzw. ob die androgenen Wirkungen des Hormons durch einen 5α-Reduktase-Inhibitor abgeschwächt werden.Show moreVerminderte androgene Wirkung von Testosteron?
25.04.2012, 22:00 Uhr

Statin-induzierte Myopathie
Statine besitzen ein myotoxisches Potenzial, das dosisabhängig ist. Dabei ist zu beachten, dass Arzneimittel, die über das Cytochrom-P450-System den Statin-Abbau hemmen, zu erhöhten Statin-Serum-Spiegeln führen und damit das Myopathierisiko erhöhen. Doch nicht nur CYP-450 ist für die Statin-induzierte Myopathie von Bedeutung, auch Wechselwirkungen von Arzneimitteln mit P-Glykoprotein und dem Aufnahmetransporter OAT1B1 sind zu beachten.Show moreAMTS-Spezial
25.04.2012, 22:00 Uhr
Therapie von Hepatitis-C-Infektionen vereinfachen
Die Infektionskrankheit Hepatitis C zeichnet sich zwar durch eine hohe Chronifizierungsrate aus, zeigt aber ein gutes Ansprechen auf eine antivirale Therapie in der Frühphase der Infektion. Eine akute HCV-Infektion wird standardmäßig mit Interferon α oder pegyliertem Interferon α über 24 Wochen durchgeführt. Aufgrund der unangenehmen, langwierigen Behandlung mit Interferonen wird seit einigen Jahren die Möglichkeit einer Interferon-freien Therapie untersucht. Jetzt stellten Wissenschaftler eine Studie vor, die eine Behandlung mit zwei oral verfügbaren Virustatika in Aussicht stellt.Show moreVorteile oral applizierter Virustatika gegenüber Interferon
25.04.2012, 22:00 Uhr
Indometacin kann Pankreatitis verhindern
Hilfe bei akuter Bauchspeicheldrüsenentzündung
Dass nicht-steroidale Antirheumatika das Auftreten einer Post-ERCP-Pankreatitis verhindern können, wurde in der Vergangenheit schon am Beispiel Diclofenac gezeigt. Jetzt belegt eine Studie, dass auch die einmalige rektale Applikation von Indometacin einer Pankreatitis vorbeugen kann.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
Licht und Schatten einer Trastuzumab-Therapie
Brustkrebs-Mortalität sinkt, kardiales Risiko steigt
Frauen mit HER2-Rezeptor-positivem Brustkrebs haben größere Überlebenschancen, wenn sie mit dem gegen HER2 gerichteten monoklonalen Antikörper Trastuzumab (Herceptin®) behandelt werden. Doch dieser Benefit hat seinen Preis: Trastuzumab ist kardiotoxisch. Das erfordert eine sorgfältige Nutzen-RisikoAbwägung.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr

Ins Gespräch kommen
Tipps zur Kommunikation zwischen Apotheker und Patient
Verena Stahl | Apotheker sprechen täglich mit zahlreichen Patienten, welche mit vielfältigen Fragen unterschiedlicher Themengebiete und Situationen zu ihnen kommen. Doch wird wirklich"mit" oder nur "zum" Patienten gesprochen? Erfolgt das Zusammentragen von Informationen vielschichtig oder lediglich durch Interpretation des Rezeptes? Wird das pharmazeutische Wissen anschließend vermittelt oder übermittelt?Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
MTM für Arzt und Patient
Was sich hinter einem Medication Therapy Management verbirgt
Monika Alter, Isabel Waltering, Olaf Rose und Hartmut Derendorf | Das Medication Therapy Management stellt eine besondere Form der intensiven pharmazeutischen Betreuung dar. Es beinhaltet das direkte Einbringen des Apothekers in die Arzneimitteltherapie des Patienten unabhängig von der Arzneimittelabgabe und bietet dadurch die Möglichkeit, sich durch Patientenorientierung und Beratungsstärke zu profilieren und den eigenen Beruf von der Logistik loszulösen. Im Ausland haben sich für diese Betreuungsform bereits eigene Vergütungsmodelle etabliert, die so Unabhängigkeit vom Packungsverkauf ermöglichen. Der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick über die Definition des Medication Therapy Managements und die derzeitige Situation international und in Deutschland.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr

Neuere Antidepressiva sind für Parkinsonpatienten sicher
Die Lebensqualität Betroffener entscheidend verbessern
Mehr als 40% aller Patienten mit Morbus Parkinson leiden im Verlauf ihrer Erkrankung an depressiven Verstimmungen. Bei etwa einem Drittel von ihnen treten sie als erstes Symptom auf. Tricyclische Antidepressiva haben sich zwar in der Vergangenheit als wirksam erwiesen, jedoch machen sie wegen ihrer vielfachen Nebenwirkungen einen sorgsamen Einsatz und eine permanente Überwachung notwendig. Wie eine klinische Studie US-amerikanischer Wissenschaftler zeigt, können die Patienten auch mit neueren Antidepressiva sicher und wirksam behandelt werden.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
Gute Zukunftsaussichten beim Asthma bronchiale
Verschiedene neue Wirkstoffe sind in der Pipeline
Die Behandlungsmöglichkeiten des Asthma bronchiale dürften sich in absehbarer Zukunft deutlich erweitern. Bis zum Jahre 2015 werden voraussichtlich verschiedene innovative Therapieoptionen aus unterschiedlichen Substanzgruppen verfügbar werden und zu Fortschritten in der Asthmatherapie führen. Dies wurde beim 53. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in Nürnberg berichtet.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
Weniger Genitalwarzen durch konsequente HPV-Impfung
Nationales Impfprogramm in Australien ist erfolgreich
Die Deutschen sind impfmüde. Das gilt ganz besonders für die HPV-Impfung. Anders die Australier, die im Rahmen eines nationalen Impfprogramms mit einer tetravalenten Vakzine konsequent gegen HPV impfen. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Das Risiko für Genitalwarzen und hochgradige zervikal-Läsionen ist dadurch deutlich gesunken.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr

Fehlverordnungen von Fentanyl-Pflastern
AkdÄ gibt Empfehlungen für sicheren Umgang
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert unter Berufung auf eine Studie des Bremer Instituts für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS) [1] über die Über- und Fehlversorgung mit Fentanylpflastern in Deutschland [2]. Sie erinnert an Empfehlungen zum sicheren Umgang mit transdermalem Fentanyl, um das Risiko schwerwiegender unerwünschter Arzneimittelwirkungen zu minimieren.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr
"It’s the patient, stupid!"
Warum wir die Klinische Pharmazie forcieren müssen
Monika Alter | Mit dieser Ausgabe startet die neue DAZ-Serie "POP – Patientenorientierte Pharmazie" mit dem Anliegen, die Klinische Pharmazie in Deutschland zum Wohle der Patienten besser zu etablieren. Der folgende Beitrag erläutert, welche Chancen die Klinische Pharmazie bietet. Sie ist vor allem ein Gewinn für Patienten, aber auch für die Fortentwicklung der Pharmazie und für das gesamte Gesundheitssystem.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr

Eine Patientin mit Hyperlipidämie
Patientin Gerhardine Meyer (G.M.) ist 73 Jahre alt und erscheint besorgt in ihrer Apotheke. Sie zeigt ihrem Apotheker folgende Hautveränderungen um die Augen und am Ellenbogen und bittet ihn am Freitagnachmittag um Rat ... | Von Olaf Rose und Hartmut DerendorfShow more18.04.2012, 22:00 Uhr
Bei schwerer Osteoporose die Therapie eskalieren
Wenn Knochensubstanz fehlt, die stimuliert werden kann
Die schwere Osteoporose ist eine klinisch manifeste Osteoporose mit mindestens einer symptomatischen Fraktur, Schmerzen und Funktionseinschränkungen. Das Frakturrisiko ist um ein Mehrfaches gegenüber der Erstfraktur erhöht. Die Risikokonstellation kann den Wechsel von einer antiresorptiven auf eine knochenanabole Therapie erforderlich machen. Doch bei der Umstellung ist einiges zu beachten.Show more18.04.2012, 22:00 Uhr

Unerwünschte Wirkungen von Antibiotika: Netzhautablösung unter oralen Fluorochinolonen
Fluorochinolon-Antibiotika zeichnen sich durch ein breites Wirkungsspektrum und eine vergleichsweise gute Verträglichkeit aus. Neben einer zunehmenden Resistenzbildung sind jedoch auch zahlreiche Nebenwirkungen bekannt. Dazu gehören vor allem Störungen des Gastrointestinaltrakts und zentralnervöse Störungen. Auch nach kurzfristiger Applikation kann es zu einer Minderung der Sehnenfestigkeit kommen. Jetzt weisen kanadische Wissenschaftler auf eine weitere Nebenwirkung hin: Unter einer oralen Fluorochinolon-Therapie ist das Risiko für eine Netzhautablösung kurzfristig erhöht.Show more11.04.2012, 22:00 Uhr
Antiepileptika und Knochenerkrankungen
Unter der Langzeitanwendung von Antiepileptika wurden Fälle von Minderungen der Knochendichte (Osteoporose bis hin zu pathologischen Frakturen) berichtet. Das BfArM hat daraufhin am 20. März 2012 ein Stufenplanverfahren der Stufe II zur Aufnahme dieser Nebenwirkungen in die Produktinformationen eingeleitet [1]. Ein Mechanismus, über den der Knochenmetabolismus beeinflusst wird, ist noch nicht bekannt.Show moreBfArM leitet Stufenplanverfahren ein
11.04.2012, 22:00 Uhr

Projekt Zukunft
Klinische Pharmazie und die Umsetzung in öffentlichen Apotheken
Ein Meinungsbeitrag von Jochen Pfeifer | Die inhabergeführte öffentliche Apotheke gewährleistet derzeit eine patientennahe, sichere und rasche Arzneimittelversorgung. Allerdings fragen sich viele Kolleginnen und Kollegen angesichts der Herausforderungen durch Rabattverträge und AMNOG, ob es überhaupt noch Sinn macht, in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation neue pharmazeutische Betreuungsprojekte in der öffentlichen Apotheke zu etablieren.Show more11.04.2012, 22:00 Uhr

Tageszeitliche Schwankungen bei COPD beachten: Neue Präparate zweimal täglich inhalieren
Tageszeitliche Schwankungen sind nicht nur charakteristisch für das Asthma, sondern auch für die COPD. Der neue langwirkende, inhalierbare Muscarin-Antagonist Aclidinium, der sich in der Zulassung befindet, trägt den aktuellen Erkenntnissen durch eine zweimal tägliche Applikation Rechnung. So kann die Symptomatik der Patienten effektiver gelindert werden – bei Tag und Nacht.Show more11.04.2012, 22:00 Uhr
Individualisierte Therapie beim NSCLC: Phase-III-Studien mit ErbB-Inhibitor Afatinib
Bei vielen Krebsarten, so auch beim Lungenkrebs, sind Rezeptor-Tyrosinkinasen aus der ErbB-Familie überexprimiert. Der Tyrosinkinaseinhibitor Afatinib blockiert selektiv zwei dieser Vertreter (EGFR/erbB1 und HER2/erbB2) und hemmt dadurch Signalwege, die unkontrolliertes Zellwachstum begünstigen. Beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), bei Kopf-Hals-Tumoren und beim Mammakarzinom wird es derzeit in Phase III geprüft.Show more11.04.2012, 22:00 Uhr
Impfmüdigkeit ist gefährlich: Auch an die Zeckenschutzimpfung denken!
Gerade zu Beginn des Frühlings sollen alle Menschen, die im Wald unterwegs sind oder im Grünen aktiv sind, daran denken, sich vor Zecken und durch Zecken übertragene Krankheiten zu schützen. Zecken halten sich bevorzugt in Wäldern in nicht zu trockenen Lagen in hohem Gras und Gebüsch sowie in losem Laub auf. Der Speichel der Zecke, der über den Stich ins Blut gelangt, kann die bakteriellen Erreger der Lyme-Borreliose oder Viren in sich tragen, die die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen.Show more11.04.2012, 22:00 Uhr
Epo-Alternative Peginesatid mit längerer Halbwertszeit
Neuer Wirkstoff stimuliert Erythropoese
Show more04.04.2012, 22:00 Uhr
Zirkulierende Tumorzellen
Bessere Tumorprognose mit neuem Verfahren
Bei einigen Tumorarten sind die gängigen Surrogatmarker wie der PSA-Wert beim Prostatakarzinom nicht immer optimal geeignet, um die Prognose der Patienten einzuschätzen. Große Hoffnungen ruhen daher auf Verfahren zur Bestimmung im Blut zirkulierender Tumorzellen (CTCs). Bei einigen Krebsarten werden sie bereits in klinischen Studien zur Prognoseabschätzung und zum Therapiemonitoring eingesetzt.Show more04.04.2012, 22:00 Uhr
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