Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Asundexian reduziert Schlaganfallrisiko ohne erhöhte Blutungsgefahr
Der Faktor XIa-Hemmer Asundexian verringerte in der Phase-3-Studie OCEANIC-STROKE erneute ischämische Schlaganfälle um 26% – ohne das Risiko für schwere Blutungen zu erhöhen. Das macht Asundexian zu einem starken Kandidaten für die Sekundärprävention bei nicht-kardioembolischen Schlaganfällen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Sekundärprävention
16.04.2026, 15:30 Uhr
Harmlos oder kontraindiziert?
Einer britischen Untersuchung zufolge ist die äußerliche Therapie mit schwachen bis mittelstarken Corticoiden während der Schwangerschaft unbedenklich. Werden potente Corticoide in großer Menge aufgetragen, kann sich dies negativ auf das Geburtsgewicht auswirken. Show more03.10.2013, 00:00 Uhr
Hoffnung auf neuen HPV-Impfstoff
Die derzeit verfügbaren Impfstoffe gegen das humane Papilloma-Virus (HPV) bieten keinen hundertprozentigen Schutz vor allen durch HPV-Infektionen verursachten Erkrankungen. Es befindet sich ein neuer Impfstoff in der Entwicklung, der ein breiteres Spektrum von genitalen Hoch- und Niedrig-Risiko-Typen abdecken könnte. Show more03.10.2013, 00:00 Uhr
Impfstoff gegen Prostatakarzinom zugelassen | Canagliflozin empfohlen
Kurz gemeldet
26.09.2013, 00:00 Uhr
Polypille verbessert Adhärenz
Fixkombinationen, die mehrere Arzneistoffe gleichzeitig enthalten, sind bereits zur Behandlung von Tuberkulose und HIV erfolgreich im Einsatz. Dass diese auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Patientencompliance verbessern und ebenso wirksam sind wie konventionelle Behandlungen, konnte nun in der UMPIRE-Studie belegt werden. Show more26.09.2013, 00:00 Uhr
Teriflunomid – neue Option bei multipler Sklerose
Mit dem Wirkstoff Teriflunomid (Aubagio®) erweitern sich derzeit die Möglichkeiten der Basistherapie der multiplen Sklerose. Der Immunmodulator mit entzündungshemmenden Eigenschaften muss nur einmal täglich als Tablette eingenommen werden. Er senkt Studien zufolge signifikant die jährliche Schubrate vergleichbar wie die herkömmliche Basistherapie und vermittelt eine signifikante Hemmung der Behinderungsprogression. Show more26.09.2013, 00:00 Uhr
Expopharm 2013
DÜSSELDORF (ral) | Über 500 Aussteller aus 28 Ländern präsentierten in der vergangenen Woche auf der Expopharm in Düsseldorf ihre Produkte und Serviceangebote für die Apotheke. Mehr als 27.000 Besucher informierten sich von Mittwoch bis Samstag an den in drei Hallen auf ca. 40.000 m2 Fläche verteilten Ständen. Die „Nr. 1“ der Pharmamessen in Europa bietet stets eine gute Gelegenheit, um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was sich für die Apothekenpraxis bewährt hat und welche Trends gerade in der Luft liegen. Einen kleinen Messeüberblick haben wir auf den folgenden Seiten für Sie zusammengefasst – zum Nacherleben für Expopharmbesucher und zum Reinschnuppern für alle Daheimgebliebenen.Show more26.09.2013, 00:00 Uhr
Estrogen-Dosis und Gestagen machen den Unterschied
Eine Metaanalyse zum Risiko venöser Thromboembolien unter kombinierten oralen Kontrazeptiva ergab, dass alle „Kombipillen“ dieses um mehr als das Doppelte erhöhen. Die Effektstärke hing dabei sowohl von der Art und Dosis des Gestagens als auch vom Ethinylestradiol-Gehalt ab.Show more26.09.2013, 00:00 Uhr
Ungeeignet zur Vorsorge, sinnvoll zur Verlaufskontrolle
Sind Tumormarker wertvolle Diagnostika oder Laborwerte ohne spezifische Aussagekraft? Mit dieser Frage befasste sich Prof. Dr. Günther Wiedemann beim diesjährigen NZW Süd (NZW = Norddeutscher Zytostatika Workshop) am 14. September 2013 in Ravensburg. Sein Fazit: Tumormarker sind für die Krebsfrüherkennung nicht zu empfehlen, sie sind jedoch bedingt geeignet, den Verlauf einer onkologischen Erkrankung zu kontrollieren.Show more26.09.2013, 00:00 Uhr
Entwarnung
Die vor einigen Jahren geäußerten Bedenken, die Inhalation von Tiotropium mithilfe eines Respimat®-Inhalators (Spiriva® Respimat®) führe zu vermehrten kardialen Nebenwirkungen und einer erhöhten Sterblichkeit, konnten in einer großen Studie ausgeräumt werden. Show more26.09.2013, 00:00 Uhr
Sinnvolle Kombination bei Erkältungssymptomen?
du| Über den Nutzen von Kombinationsarzneimitteln wird immer wieder gestritten. Besonders im Visier der Kritik sind solche, die gegen Erkältungssymptome im Rahmen der Selbstmedikation eingesetzt werden. Wie ein neu zuzulassendes Kombinationsarzneimittel seinen Nutzen belegen soll, das regelt eine EMA-Richtlinie aus dem Jahr 2009. Zum zehnjährigen Jubiläum des Kombinationsarzneimittels Aspirin Complex hat die Firma Bayer eine Studie vorgestellt, die der EMA-Richtlinie entspricht und die Überlegenheit der Kombination von Acetylsalicylsäure (ASS) und Pseudoephedrin (PSE) gegenüber den Monosubstanzen bei Erkältungssymptomen zeigt.Show more19.09.2013, 00:00 Uhr
Arzneimittelbezogene Probleme identifizieren - Ein Leitfaden
Von Monika Dircks, Kathrin Schmid, Ulrich Koczian, Frank Dörje und Kristina Leuner | Das Thema Medikationsmanagement (MM) gewinnt zurzeit immer mehr an Bedeutung. Mit der Aufnahme des Medikationsmanagements in die Apothekenbetriebsordnung ist es ein weiterer fester Bestandteil unseres pharmazeutischen Tätigkeitskatalogs geworden, welcher zukünftig auch adäquat honoriert werden muss. Offizielle Vorgaben oder Standards darüber, wie die Durchführung in der Praxis aussehen soll, gibt es jedoch aktuell noch nicht. In dem vorangegangenen Artikel von Ina Richling wird aufgezeigt, wie die organisatorischen Abläufe in der Apotheke aussehen können. Hier möchten wir Ihnen nun vorstellen, wie der eigentliche Kern des Medikationsmanagements, die Prüfung der Arzneimitteltherapie auf arzneimittelbezogene Probleme (ABP), ablaufen kann. Show more19.09.2013, 00:00 Uhr
Warnzeichen Hautveränderungen
Monoklonale Antikörper und niedermolekulare Hemmstoffe Tumor-spezifischer Signaltransduktionswege sind heute aus der Onkologie nicht mehr wegzudenken. Doch ihr Einsatz ist auch mit zahlreichen, teilweise bisher unbekannten, Nebenwirkungen verbunden, deren Mechanismen nach und nach aufgeklärt werden.Show more19.09.2013, 00:00 Uhr
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die Einnahme von Arzneimitteln während der Schwangerschaft sollte grundsätzlich sorgfältig abgewogen werden, um unnötige Risiken für Mutter und Kind zu vermeiden. Inwiefern die Einnahme von Antidepressiva das Risiko für postpartale Blutungen erhöht, wurde kürzlich in einer Kohortenstudie untersucht. Show more19.09.2013, 00:00 Uhr
Dreifache Androgenblockade
Seit September 2013 ist der Androgenrezeptor-Blocker Enzalutamid (Xtandi®) zur symptomatischen Behandlung des metastasierenden kastrationsresistenten Prostatakarzinoms auf dem Markt. Im Vergleich mit Antiandrogenen der ersten Generation führt Enzalutamid zu einer stärkeren hormonellen Blockade und kann die Überlebenszeit von mehrfach vorbehandelten Patienten um einige Monate verlängern.Show more19.09.2013, 00:00 Uhr
Pille kontraindiziert?
Verschiedene Methoden stehen für die Kontrazeption in den Wechseljahren zur Verfügung. Das Alter stellt keine Kontraindikation für hormonelle Präparate dar, wenn bei der Auswahl auf individuelle Risiken geachtet wird. So sollten Östrogen-haltige Mittel nicht angewendet werden, wenn kardiovaskuläre Risikofaktoren bestehen. Empfohlen wird eine zuverlässige Verhütung zwei Jahre nach Ausbleiben der Regel bei Frauen unter 50 oder ein Jahr bei Frauen über 50.Show more19.09.2013, 00:00 Uhr
Unser Anspruch - Ein Meinungsbeitrag zur Weiterentwicklung der patientenorientierten Pharmazie
Andreas Niclas Förster | Im letzten Jahrhundert herrschte Klarheit über den Nutzen, den der örtliche Apotheker für die Gemeinde hatte. Bei ihm bekam man Salben, Tees, einige industriell gefertigte Produkte und natürlich immer einen guten Rat. Von im Alter fortgeschrittenen Patienten hört man gerne die Geschichte über den Seniorchef, wie er damals, als sie noch Kinder waren, ein Lakritz übrig hatte und nach dem Krieg für die Schwester Penicillin besorgt hat. Insbesondere dann, wenn man Berichte liest, in denen die Sprache bezüglich der aktuellen Versorgung durch den Apotheker durch „andrehen“, „aufschwatzen“, „Pillendreher“, „Datendealer“ und dem Klassiker, den „Apothekenpreisen“ bestimmt wird.Show more19.09.2013, 00:00 Uhr
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