Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
US-Leitlinie bei Dyslipidämie: Paradigmenwechsel mit Ansage
Mit der neu veröffentlichten US-Leitlinie zur Dyslipidämie wird ein deutlicher Paradigmenwechsel sichtbar. Während frühere Leitlinien stark LDL-Cholesterol-zentriert waren, verfolgen die Autoren der aktuellen Version einen deutlich breiteren, stärker individualisierten Ansatz der kardiovaskulären Risikobewertung und Therapie.Show morearzneimittel-und-therapie
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Vergleich mit der deutschen Versorgungsleitlinie
14.04.2026, 15:50 Uhr

Eine Patientin mit Gestationsdiabetes
Frau Kettner (39 Jahre) legt in der Apotheke ein Rezept über Blutglucoseteststreifen sowie ein grünes Rezept über Femibion 2® vor. Sie erscheint besorgt und berichtet im weiteren Gespräch von ihrem heutigen Arztbesuch. | Von Carina John, Juris Meier und Hartmut DerendorfShow more21.11.2013, 00:00 Uhr

Metformin statt Insulin?
Von Verena Stahl | Hierzulande besteht für den Einsatz von Metformin in der Indikation Gestationsdiabetes mellitus (GDM) keine Zulassung. Es lohnt jedoch, das orale Antidiabetikum einem Vergleich mit der Insulin-Standardtherapie zu unterziehen, da vielversprechende Studienergebnisse vorliegen und es in vielen Ländern eine Behandlungsoption darstellt. Den Bedenken der potenziellen Auswirkungen von Metformin auf das ungeborene Leben steht eine komfortabel zu handhabende orale Einnahme gegenüber.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Dabrafenib folgt Vemurafenib
Dabrafenib (Tafinlar®; Glaxo Smith Kline) ist neben Vemurafenib (Zelboraf®) ein weiterer neuer BRAF-Inhibitor, der zur Behandlung des weit fortgeschrittenen nicht-resezierbaren malignen Melanoms eingesetzt wird. Mit Dabrafenib steht damit ein weiterer Vertreter der neuen Melanom-Medikamente zur Verfügung, die im Vergleich mit der bisherigen Standardsubstanz zu besseren Therapieergebnissen führen.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Malariamittel auch gegen Krebs
Viele Erkrankungen gehen mit einem veränderten Genprofil beziehungsweise einer erhöhten Transkriptionsaktivität der pathologisch veränderten Zellen einher. Entwicklungen in der Suche neuer Therapieoptionen etablierten bisher Antisense-RNA oder synthetische Oligonucleotide, durch deren Einsatz die Aktivität oder Expression eines Gens gezielt abgeschwächt oder verhindert werden kann. Amerikanische Forscher zeigten nun, dass auch Furamidin-verwandte Moleküle gezielt genmodulierende Eigenschaften besitzen.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Risiko- statt Zielwert-orientiert
Die beiden kardiologischen Fachgesellschaften American College of Cardiology (ACC) und American Heart Association (AHA) haben am 12. November 2013 eine neue Praxis-Leitlinie für die Behandlung erhöhter Blutcholesterolwerte zur Primär- und Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen beiRisikopatienten herausgegeben, mit der sie neue Wege beschreiten. Während sich die Cholesterol-senkenden Therapien bisher an Zielwerten orientierten, sollen die Ärzte nun für ihre Patienten anhand des individuellen Risikos und des zu erwartenden Nutzens eine bestimmte (feste) Statin-Dosis auswählen. Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Wann ein Infarkt droht
Das American College of Cardiology und American Heart Association haben eine neue Leitlinie zur Einschätzung von kardiovaskulären Risiken herausgegeben. Sie beschäftigt sich mit zwei Kernfragen: Gibt es bessere Parameter zur Risikoeinschätzung und wie sinnvoll ist eine Langzeitprognose für Patienten mit niedrigem bis mittlerem akutem Risiko. Zudem wurde eine neue Gleichung zur Berechnung des 10-Jahresrisikos für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignissen erstellt. Erstmals schließt diese auch das Schlaganfallrisiko mit ein.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
(Un)nötige Vitamin-D-Gabe
Ein Meinungsbeitrag von Uwe Gröber, Michael F. Holick, Klaus Kisters und Florian Barvencik | Nach aktuellen Studien ist ein Vitamin-D-Mangel (25-OH-D im Serum < 20 ng/ml) ein wichtiger ätiologischer Faktor bei der Pathogenese zahlreicher chronischer Erkrankungen. Dazu gehören nicht nur Knochenerkrankungen wie Rachitis und Osteomalazie, sondern auch Autoimmunerkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen, Infektionskrankheiten, kardiovaskuläre Erkrankungen, Krebserkrankungen und neurokognitive Erkrankungen. Weltweit sind nach aktuellen Schätzungen etwa 1 Milliarde Menschen von einem Vitamin-D-Mangel (25-OH-D < 20 ng/ml) oder einer Vitamin-D-Insuffizienz (25-OH-D: 20–29 ng/ml) betroffen [1–3]. Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Arbeiten auf dem „Traumschiff“
MÜNCHEN (lub) | Sie wird extra auf Hochglanz poliert und renoviert, um für Deutschlands pharmazeutisch-technische Assistentinnen einen exklusiven Arbeitsplatz bieten zu können: die „FTI Berlin“ – das ehemalige ZDF-„Traumschiff“ – wird Ende April 2014 wieder Schauplatz der „BRaktiv-Kreuzfahrt“ des „Bayerischen Rundfunks“ sein. Und wie schon in den Jahren zuvor werden zwei PTAs eine „Mitfahrgelegenheit“ der besonderen Art haben. Die beiden Kolleginnen sollen etwa 400 Passagiere pharmazeutisch betreuen – Kost und Logis sind frei!Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
Entwarnung für HPV-Impfung
Seit 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) für Mädchen zwischen zwölf und 17 Jahren. Doch wegen deren Neuheit machen sich viele Eltern Sorgen um mögliche Nebenwirkungen. Jetzt konnte eine groß angelegte Fall-Kontroll-Studie an fast einer Million Mädchen in Skandinavien zeigen, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Impfung mit Gardasil® und Autoimmunerkrankungen, neurologischen Schäden oder Thromboembolien gibt. Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
ASS für alle?
In einer systematischen Übersichtsarbeit wurde von der Britischen Regierung der gegenwärtige Kenntnisstand zu Nutzen und Risiken einer Primärprävention kardiovaskulärer und onkologischer Erkrankungen mit Acetylsalicylsäure zusammengefasst. Ihr Fazit: Da der Grat zwischen Benefit und Risiken schmal ist, sollte keine allgemeine Empfehlung zur prophylaktischen Einnahme von Acetylsalicylsäure ausgesprochen werden.Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
Durchfall, Obstipation,Blähungen ...
Länger als drei Monate anhaltende chronische Darmsymptome, relevante Beeinträchtigung der Lebensqualität und fehlende andere Ursachen für die Beschwerden: So definiert die aktuelle deutsche S3-Leitlinie das Reizdarmsyndrom. Wichtig: Stuhlgangsveränderungen sind kein obligates Diagnosekriterium, die Ileokoloskopie zur Diagnosestellung ist zwingend erforderlich. Steht die Diagnose, orientiert sich die Therapie am Leitsymptom. Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
Der Preis der Männlichkeit
In einer retrospektiven Kohortenstudie führte eine Testosteron-Substitution bei amerikanischen Männern zu einer erhöhten Mortalität sowie mehr Herzinfarkten und Schlaganfällen. Dies lässt Zweifel an der Sicherheit einer solchen Hormongabe aufkommen. Zur genaueren Abklärung sind nun randomisierte placebokontrollierte Studien notwendig.Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
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