Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Semaglutid gegen Fettleber zugelassen
Die EU-Kommission hat Semaglutid zur Behandlung der Metabolismus-assoziierten Steatohepatitis zugelassen. Zulassungsinhaber Novo Nordisk möchte diese Indikation nun als Label Update für das Arzneimittel Wegovy® beantragen. Semaglutid ist der zweite Wirkstoff, für den eine Wirksamkeit bei Fettleber bestätigt wird.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Subkutane Therapie gegen MASH
08.04.2026, 11:00 Uhr
Wenn „konsequent bleiben“ nicht weiterhilft
Von Ralf Schlenger | Seit den 1980er Jahren haben sich Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen verdreifacht. Die Behandlungsbedürftigkeit wird unterstrichen von der Tatsache, dass 60% der Schlafstörungen, die im Kindesalter auftreten, chronisch werden. Vorrangig für die Behandlung sind Verhaltensmaßnahmen. Zur vorübergehenden Entlastung kommen für Kinder am ehesten pflanzliche Präparate infrage. Melatonin könnte eine gute Option bei Störungen des Schlaf-/Wachrhythmus sein, verfügt aber über keine pädiatrische Zulassung. Show more28.11.2013, 00:00 Uhr
Kationische Peptide
Antibiotika im ursprünglichen Sinne sind Stoffwechselprodukte von Bakterien und Pilzen, die andere Mikroorganismen in ihrem Wachstum hemmen. Diese Substanzen gehören unterschiedlichen chemischen Klassen an, zum Beispiel ß-Lactam-Antibiotika, wie die Penicilline und Cephalosporine, Makrolide, wie das Erythromycin, oder Polypeptide, wie Polymyxin und Bacitracin. Eine Untergruppe der Polypeptide sind die Kationischen Peptide, die sich durch ein extrem breites Wirkspektrum auszeichnen: Nicht nur das Wachstum von Bakterien, sondern auch das von Pilzen und Protozoen (z.B. Plasmodium falciparum) wird unterdrückt.Show more28.11.2013, 00:00 Uhr
Verlängertes Überleben beim Magenkarzinom
In einer Phase-III-Studie erhielten vorbehandelte Patienten mit einem metastasierten Adenokarzinom des Magens oder des ösophagogastralen Übergangs den Angiogenesehemmer Ramucirumab. Im Vergleich mit einer bestmöglichen supportiven Behandlung wurde durch die Gabe von Ramucirumab ein verlängertes Gesamtüberleben erzielt. Möglicherweise wird Ramucirumab eine neue Option zur palliativen Behandlung des metastasierten Magenkarzinoms.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Vitamin D im Fokus
Mehr als jeder Zweite in Deutschland ist unzureichend mit Vitamin D versorgt. Die Prävalenz und die Folgen eines Mangels wurden lange Zeit unterschätzt, mittlerweile findet hier ein Umdenken statt und das Vitamin rückt immer mehr in den Fokus der Forschung. Welche Folgen ein Vitamin D-Mangel haben kann und wie Arzneimittel den Stoffwechsel des Nährstoffs beeinflussen, wurde vor Kurzem auf einem Vitamin D-Symposium im Rahmen der Medizinischen Woche in Baden-Baden diskutiert.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr

Eine Patientin mit Gestationsdiabetes
Frau Kettner (39 Jahre) legt in der Apotheke ein Rezept über Blutglucoseteststreifen sowie ein grünes Rezept über Femibion 2® vor. Sie erscheint besorgt und berichtet im weiteren Gespräch von ihrem heutigen Arztbesuch. | Von Carina John, Juris Meier und Hartmut DerendorfShow more21.11.2013, 00:00 Uhr

Metformin statt Insulin?
Von Verena Stahl | Hierzulande besteht für den Einsatz von Metformin in der Indikation Gestationsdiabetes mellitus (GDM) keine Zulassung. Es lohnt jedoch, das orale Antidiabetikum einem Vergleich mit der Insulin-Standardtherapie zu unterziehen, da vielversprechende Studienergebnisse vorliegen und es in vielen Ländern eine Behandlungsoption darstellt. Den Bedenken der potenziellen Auswirkungen von Metformin auf das ungeborene Leben steht eine komfortabel zu handhabende orale Einnahme gegenüber.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Dabrafenib folgt Vemurafenib
Dabrafenib (Tafinlar®; Glaxo Smith Kline) ist neben Vemurafenib (Zelboraf®) ein weiterer neuer BRAF-Inhibitor, der zur Behandlung des weit fortgeschrittenen nicht-resezierbaren malignen Melanoms eingesetzt wird. Mit Dabrafenib steht damit ein weiterer Vertreter der neuen Melanom-Medikamente zur Verfügung, die im Vergleich mit der bisherigen Standardsubstanz zu besseren Therapieergebnissen führen.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Malariamittel auch gegen Krebs
Viele Erkrankungen gehen mit einem veränderten Genprofil beziehungsweise einer erhöhten Transkriptionsaktivität der pathologisch veränderten Zellen einher. Entwicklungen in der Suche neuer Therapieoptionen etablierten bisher Antisense-RNA oder synthetische Oligonucleotide, durch deren Einsatz die Aktivität oder Expression eines Gens gezielt abgeschwächt oder verhindert werden kann. Amerikanische Forscher zeigten nun, dass auch Furamidin-verwandte Moleküle gezielt genmodulierende Eigenschaften besitzen.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Risiko- statt Zielwert-orientiert
Die beiden kardiologischen Fachgesellschaften American College of Cardiology (ACC) und American Heart Association (AHA) haben am 12. November 2013 eine neue Praxis-Leitlinie für die Behandlung erhöhter Blutcholesterolwerte zur Primär- und Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen beiRisikopatienten herausgegeben, mit der sie neue Wege beschreiten. Während sich die Cholesterol-senkenden Therapien bisher an Zielwerten orientierten, sollen die Ärzte nun für ihre Patienten anhand des individuellen Risikos und des zu erwartenden Nutzens eine bestimmte (feste) Statin-Dosis auswählen. Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Wann ein Infarkt droht
Das American College of Cardiology und American Heart Association haben eine neue Leitlinie zur Einschätzung von kardiovaskulären Risiken herausgegeben. Sie beschäftigt sich mit zwei Kernfragen: Gibt es bessere Parameter zur Risikoeinschätzung und wie sinnvoll ist eine Langzeitprognose für Patienten mit niedrigem bis mittlerem akutem Risiko. Zudem wurde eine neue Gleichung zur Berechnung des 10-Jahresrisikos für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignissen erstellt. Erstmals schließt diese auch das Schlaganfallrisiko mit ein.Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
(Un)nötige Vitamin-D-Gabe
Ein Meinungsbeitrag von Uwe Gröber, Michael F. Holick, Klaus Kisters und Florian Barvencik | Nach aktuellen Studien ist ein Vitamin-D-Mangel (25-OH-D im Serum < 20 ng/ml) ein wichtiger ätiologischer Faktor bei der Pathogenese zahlreicher chronischer Erkrankungen. Dazu gehören nicht nur Knochenerkrankungen wie Rachitis und Osteomalazie, sondern auch Autoimmunerkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen, Infektionskrankheiten, kardiovaskuläre Erkrankungen, Krebserkrankungen und neurokognitive Erkrankungen. Weltweit sind nach aktuellen Schätzungen etwa 1 Milliarde Menschen von einem Vitamin-D-Mangel (25-OH-D < 20 ng/ml) oder einer Vitamin-D-Insuffizienz (25-OH-D: 20–29 ng/ml) betroffen [1–3]. Show more21.11.2013, 00:00 Uhr
Arbeiten auf dem „Traumschiff“
MÜNCHEN (lub) | Sie wird extra auf Hochglanz poliert und renoviert, um für Deutschlands pharmazeutisch-technische Assistentinnen einen exklusiven Arbeitsplatz bieten zu können: die „FTI Berlin“ – das ehemalige ZDF-„Traumschiff“ – wird Ende April 2014 wieder Schauplatz der „BRaktiv-Kreuzfahrt“ des „Bayerischen Rundfunks“ sein. Und wie schon in den Jahren zuvor werden zwei PTAs eine „Mitfahrgelegenheit“ der besonderen Art haben. Die beiden Kolleginnen sollen etwa 400 Passagiere pharmazeutisch betreuen – Kost und Logis sind frei!Show more14.11.2013, 00:00 Uhr
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