Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
PDE-4-Inhibitoren: Zielgerichteter Eingriff ins Immunsystem
Die Hemmung der Phosphodiesterase 4 hat sich zur Entzündungshemmung bewährt, etwa bei Roflumilast (COPD) oder Apremilast (Psoriasis). Doch gastrointestinale Nebenwirkungen schränken den oralen Einsatz ein. Inhalative Applikation, spezifische PDE-4B-Inhibitoren sowie neue topische Wirkstoffe zeigen, wie sich die Klasse weiterentwickelt.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Wirkstoffklasse mit Potenzial
27.04.2026, 03:55 Uhr
Vitamin-B12-Defizit unter Säureblockern
Protonenpumpenhemmer (PPI) und H2-Rezeptorantagonisten (H2-Blocker) gehören zu den am häufigsten verordneten Arzneimitteln, oftmals auch zur Dauertherapie. Mehrere epidemiologische Studien wiesen bereits auf eine dosisabhängige Störung des Knochenstoffwechsels hin, und auch das Risiko einer Infektion durch bakterielle Besiedelungen im oberen Gastrointestinaltrakt schien erhöht. Diese Beobachtungen mahnten bereits zur Vorsicht einer rationalen Therapie mit PPI bzw. H2-Blockern. Bei Daueranwendung kamen Fälle hinzu, in denen es zu Vitamin-B12-Mangelerscheinungen kam. Eine groß angelegte Fall-Kontroll-Studie hat nun die Assoziation eines Vitamin-B12-Defizits während einer Langzeittherapie mit PPI bzw. H2-Blockern bestätigt.Show more19.12.2013, 00:00 Uhr

Bitte nicht rauchen!
Von Verena Stahl | Bitte nicht rauchen – dieser Leitsatz gilt für unsere Gesellschaft aus vielerlei bekannten Gründen. Dass das aber für Patienten mit multipler Sklerose (MS) noch mehr als für alle anderen gilt, beschreiben aktuell schwedische Wissenschaftler. Studien zufolge erhöht Rauchen das Risiko, neutralisierende Antikörper (NAb) gegen eine immunmodulatorische Therapie mit Interferon beta-1a (IFN-β-1a) oder Natalizumab zu entwickeln. Ein hoher Titer an neutralisierenden Antikörpern in Verbindung mit einem verschlechterten klinischen Zustand des Patienten zwingt zur Umstellung der Therapie. Das Risiko, eine wertvolle Behandlungsoption im Kampf gegen die progrediente Erkrankung zu verlieren, ließe sich bei Rauchern minimieren.Show more19.12.2013, 00:00 Uhr
Afatinib gegen Lungenkarzinom
Ende September wurde von der europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) die Zulassung für Afatinib (Giotrif®) zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem und/oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom mit aktivierenden EGFR-Mutationen erteilt. Die Zulassung umfasst die Erst-Linien-Therapie und spätere Behandlungslinien bei Patienten, die keine vorangegangene Therapie mit EGFR-Tyrosinkinaseinhibitoren erhalten haben.Show more19.12.2013, 00:00 Uhr
Im Zweifel für den Angeklagten
Das Tauziehen um Rosiglitazon (Avandia®) hat in den USA nun eine weitere Wendung genommen. Nachdem es einst ein großer Blockbuster war, zerstörten 2007 Studienergebnisse, die ein erhöhtes Herzinfarktrisiko zeigten, alle Hoffnungen, die in das orale Antidiabetikum gesetzt wurden. Neue Ergebnisse haben im Sommer dieses Jahres Zweifel an der damaligen Entscheidung aufkommen lassen, die Verordnung von Rosiglitazon an viele Restriktionen und Vorsichtsmaßnahmen zu knüpfen. Die FDA folgte nun der Empfehlung eines Expertenkomitees und hebt die meisten Anwendungsbeschränkungen von Rosiglitazon auf. Show more12.12.2013, 00:00 Uhr
Zweiter Anlauf für Delamanid | nab-Paclitaxel beim Pankreaskarzinom
Kurz gemeldet
12.12.2013, 00:00 Uhr
Schüßler-Salze liegen im Trend
Das Interesse an Schüßler-Salzen ist groß. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die vom Institut für Biochemie nach Dr. Schüßler im Auftrag der A. Pflüger GmbH in diesem Jahr unter deutschen Apotheken durchgeführt wurde. Danach fragen vor allem weibliche Apothekenkunden zwischen 30 und 40 Jahren nach den Mineralsalzen. Viele Apotheken haben sich auf den Trend bereits eingestellt – nach wie vor besteht allerdings Informationsbedarf.Show more12.12.2013, 00:00 Uhr
Brausetabletten fördern Bluthochdruck
Ein dauerhaft überhöhter Salzkonsum kann das Risiko von Bluthochdruck und damit assoziierten Folgeerkrankungen erhöhen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt daher, die tägliche Aufnahme von Natriumchlorid auf 5 g zu begrenzen. Doch neben der Nahrung können auch Arzneimittel wie Brause- und Lösungstabletten viel Natrium enthalten, sodass dadurch die maximale Tagesdosis überschritten werden kann. Britische Forscher untersuchten nun, ob ein Langzeitkonsum dieser Medikamente das Risiko von kardiovaskulären Ereignissen erhöht.Show more12.12.2013, 00:00 Uhr
Zu späte Thromboseprophylaxe?
ck| In einer aktuellen Studie wurde untersucht, wie hoch das Risiko für eine venöse Thromboembolie (VTE) für Schwangere ist, wenn sie während der Schwangerschaft stationär behandelt werden mussten. Als Vergleichsgruppe dienten Schwangere ohne Krankenhausaufenthalt.Show more12.12.2013, 00:00 Uhr
Schon wieder Masern!
Man kann es kaum glauben, dass zu den Problemen, die sich rund um die Masern-Impfung ranken, nicht bereits alles gesagt wäre. Das scheint tatsächlich nicht der Fall zu sein, denn in seinem aktuellen epidemiologischen Bulletin informiert das Robert Koch-Institut unter der Überschrift „Aktuelle Epidemiologie und die Impfquoten – Wer erkrankt in Deutschland an Masern?“ zu diesem Dauerthema [1].Show more12.12.2013, 00:00 Uhr
Ziele setzen, Mangelernährung vermeiden
Etwa jede dritte Frau und jeder vierte Mann im Alter zwischen 75 und 80 Jahren sind an einem Diabetes erkrankt, in Deutschland leben schätzungsweise zwei bis drei Millionen betagte und hochbetagte Diabetiker. Diese geriatrischen Patienten leiden häufig an weiteren Erkrankungen, hinzu kommen Einschränkungen wie körperlicher und geistiger Abbau, Depressionen und ein vermindertes Sehvermögen. Wie diese Patienten betreut werden sollten, erläuterte Dr. Andrej Zeyfang, Stuttgart, beim diesjährigen Heidelberger Fortbildungskongress der LAK Baden-Württemberg. Show more12.12.2013, 00:00 Uhr
Altersbedingte Augenerkrankungen
Von Petra Jungmayr | Aufgrund der demografischen Entwicklung werden altersbedingte Augenerkrankungen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zunehmen – vorneweg die altersbedingte Makuladegeneration. Welche neuen Behandlungsmöglichkeiten derzeit zur Verfügung stehen, erläuterte Gregor Märker, Lohr am Main, am 23. November 2013 beim diesjährigen Heidelberger Fortbildungskongress der LAK Baden-Württemberg.Show more05.12.2013, 00:00 Uhr
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