Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
US-Leitlinie bei Dyslipidämie: Paradigmenwechsel mit Ansage
Mit der neu veröffentlichten US-Leitlinie zur Dyslipidämie wird ein deutlicher Paradigmenwechsel sichtbar. Während frühere Leitlinien stark LDL-Cholesterol-zentriert waren, verfolgen die Autoren der aktuellen Version einen deutlich breiteren, stärker individualisierten Ansatz der kardiovaskulären Risikobewertung und Therapie.Show morearzneimittel-und-therapie
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Vergleich mit der deutschen Versorgungsleitlinie
14.04.2026, 15:50 Uhr
Mehr Glucose ausscheiden
Die Palette oraler Antidiabetika wächst stetig. Als „new kids on the block“ bezeichnete Prof. Dr. Bernard Zinman, Universität Toronto, die Wirkstoffgruppe der SGLT2-Inhibitoren. Für Empagliflozin, einen der ersten Vertreter, zeigte nun eine Analyse gepooler Daten eine signifikante Besserung des HbA1c-Wertes sowie einen günstigen Einfluss auf Körpergewicht und Blutdruck. Für eine kardiovaskuläre Endpunktstudie ist der Startschuss bereits gefallen.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr
Für mehr Orientierung und Motivation
Frankfurt a. M. (cb) | Das neu auf den Markt gekommene MyStar Extra® berechnet als erstes und bisher einziges Blutzuckermessgerät einen HbA1c-Schätzwert und einen HbA1c-Trend auf Grundlage der Blutzuckerwerte. Auch die intuitive 1-2-3-Klick-Bedienung und Zusatzfunktionen sollen Diabetiker zu einer konsequenten Durchführung ihrer Therapie motivieren.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr
Wann Multimedikation gerechtfertigt ist
Fünf, sechs und mehr Medikamente für einen Patienten, oft verordnet von verschiedenen Ärzten – wo liegt die vertretbare Grenze der „Polypharmazie“? Unbestritten bringen Neben- und Wechselwirkungen mehr Risiken ins Spiel. Dennoch trifft die Formel „mehr Substanzen = größeres Risiko“ nur auf einen Teil der Patienten zu. Interessanterweise gerade auf jene, die noch „relativ gesund sind“, fanden britische Forscher heraus: Die Wahrscheinlichkeit eines ungeplanten Klinikaufenthaltes steigert eine Multimedikation am stärksten bei den Patienten mit den wenigsten Grunderkrankungen.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr
Candesartan schützt vor Migräneattacken
ck | Der Angiotensin-Rezeptorblocker Candesartan wirkt bei der Prophylaxe von Mirgäneattacken ähnlich gut wie der häufig verwendete Beta-Blocker Propranolol. Möglicherweise könnte er eine Option für Patienten sein, die keine Beta-Blocker vertragen.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr

Ein Patient mit Prostatakarzinom
Patient Arnold Meier (67) leidet seit Längerem unter Miktionsstörungen. Er kauft bei Ihnen regelmäßig Vorlagen. Heute kommen Sie mit ihm ins Gespräch. Dabei empfehlen Sie ihm, dass er das Thema beim Hausarzt ansprechen möge.| Von Olaf Rose, Ina Richling, David Maintz und Hartmut Derendorf Show more
13.02.2014, 00:00 Uhr
Ja zur kognitiven Verhaltenstherapie
Kinder und Jugendliche mit Migräne unter Basisbehandlung mit Amitriptylin profitieren von einer zusätzlichen kognitiven Verhaltenstherapie mehr als von Aufklärung und Beratung. Dies ergab eine in der amerikanischen Fachzeitschrift JAMA veröffentlichte Studie.Show more13.02.2014, 00:00 Uhr
Kommissionierer mit innovativen Features
Er gehört zu den neuesten Entwicklungen des IT-Hauses Pharmatechnik auf dem Markt der Kommissionierer: der K2-s. Erfahrungen und Erkenntnisse sowie das Anwender-Feedback zum Vorgängersystem K2 wurden in die Entwicklung des neuen Modells K2-s einbezogen mit dem Ergebnis, einen Kommissionierer mit innovativen Features anbieten zu können.Show more06.02.2014, 00:00 Uhr
Mehr Schaden als Nutzen
Die diabetische Nephropathie ist eine progressive Nierenerkrankung, die häufig zu einem dialysepflichtigen Nierenversagen führt. Ursächlich kann eine langjährig schlechte Einstellung der Diabetiker sein. Daher fokussiert das Management einer diabetischen Nephropathie zunächst auf der Behandlung der Hyperglykämie. Da es Hinweise darauf gab, dass oxidativer Stress und Entzündungsprozesse wichtige Mediatoren sind, wurde in einer Studie der Einsatz von Bardoxolon untersucht, einem kleinen Molekül, das Einfluss auf antioxidative Gene hat. Das Ergebnis war enttäuschend: Wegen vermehrter kardiovaskulärer Ereignisse mit Todesfolge wurde die Studie abgebrochen. Show more06.02.2014, 00:00 Uhr
Primaquin gegen Malaria-Verbreitung
Der Zusatz von Primaquin zum Malaria-Behandlungsregime soll helfen, die Übertragung der Plasmodien zu stoppen. Da der Wirkstoff auf die Abtötung von Gametozyten zielt, nutzt diese Maßnahme nicht direkt dem infizierten Individuum, sondern hilft, eine weitere Übertragung einzudämmen. Wegen der dosisabhängigen Gefahr einer Hämolyse kommt der Wirkstoff aber häufig nicht zum Einsatz. Nun wurde untersucht, ob die von der WHO lange Zeit empfohlene Primaquin-Dosis von 0,75 mg/kg reduziert werden kann.Show more06.02.2014, 00:00 Uhr
Reinfektion durch Nasensprays
Die Erst-Linien-Therapie der chronischen Rhinosinusitis beinhaltet die topische Applikation entzündungshemmender Glucocorticoide. Diese werden bevorzugt mittels Sprayflaschen appliziert, um eine lokale Wirkung zu erzielen. Australische Wissenschaftler haben nun untersucht, inwiefern diese Sprays durch die Anwendung in der Nasenhöhle kreuzkontaminiert werden können und den Heilungsprozess durch stetige Reinfektionen mit pathogenen Keimen verhindern.Show more06.02.2014, 00:00 Uhr
Anastrozol senkt das Brustkrebsrisiko
Die größte bisher mit einem Aromatasehemmer durchgeführte Studie zur Brustkrebsprävention (IBIS-II) kommt zu dem Ergebnis, dass sich bei postmenopausalen Frauen mit hohem Brustkrebsrisiko bei täglicher Einnahme von Anastrozol das Brustkrebsrisiko halbiert. Unklar ist jedoch, ob sich dies auch in einer verminderten brustkrebsbedingten Sterblichkeit bemerkbar macht. Mit unerwünschten Wirkungen muss gerechnet werden.Show more06.02.2014, 00:00 Uhr
Erkennen, was krank macht
Um eine stratifizierte Therapie bei onkologischen Erkrankungen erfolgreich anzuwenden, müssen zuvor krankheitsverursachende Veränderungen nachgewiesen werden. Wie Prof. Dr. Manfred Dietel, Berlin, beim 22. Norddeutschen Zytostatika-Workshop in Hamburg erläuterte, übernimmt der Pathologe daher zunehmend molekulargenetische Untersuchungen, um eine individualisierte Behandlung zu ermöglichen.Show more06.02.2014, 00:00 Uhr
„Wir verstehen die Biologie der Haut“
(bioderma/ral) | Die französische Dermokosmetikmarke Bioderma ist in ihrem Heimatland seit Jahren eine feste Größe. Und auch außerhalb von Frankreich erfreut sie sich immer größerer Beliebtheit. In Europa zählt Bioderma zu den am schnellsten wachsenden Kosmetikmarken überhaupt. Alleine in Deutschland konnte sie im Jahr 2013 ihren Umsatz mehr als verdoppeln.Show more06.02.2014, 00:00 Uhr
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