Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Opioide: Die Dosis macht das Gift nicht alleine
Makrolide hemmen CYP3A4. Einige Opioide werden über das Enzym abgebaut. Wie gefährlich kann es werden, wenn entsprechende Wirkstoffe zusammen eingenommen werden?Show morearzneimittel-und-therapie
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CYP3A4-Hemmung durch Makrolide
30.04.2026, 11:00 Uhr
Kein Alkoholverbot bei MS
Patienten mit multipler Sklerose (MS) müssen offenbar nicht auf Alkohol verzichten. Denn eine schwedische Untersuchung erbrachte einen statistisch signifikanten inversen und dosisabhängigen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Auftreten der Erkrankung.Show more27.02.2014, 00:00 Uhr
Naproxen nicht sicherer
ck | Die Diskussion um das kardiovaskuläre Risiko der nicht-steroidalen Antirheumatika geht weiter: Ein Beratergremium der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA befand für die Aussage, dass Naproxen sicherer sei als andere entzündungshemmende Analgetika, die Belege als nicht ausreichend. Show more27.02.2014, 00:00 Uhr
Folsäure kann Tumorwachstum fördern
Die Einnahme von Folsäure ist weit verbreitet, teils zur Prävention fetaler Missbildungen, teils zur Verhinderung onkologischer und kardiovaskulärer Erkrankungen. Doch ist die Folsäure-Gabe in jedem Fall unbedenklich? Eine kanadische Arbeitsgruppe weist im Tierversuch auf ein erhöhtes Brustkrebsrisiko bereits erkrankter Tiere hin.Show more27.02.2014, 00:00 Uhr
Unterstützung für die Generation Mops
jb |Der größte Teil der übergewichtigen und adipösen Kinder und Jugendlichen ist selbst mit wissenschaftlich evaluierten und intensiv betreuten individuellen Maßnahmen, die auf Sport, Ernährung, Verhaltensänderung und Schulung der Eltern basieren, nicht dauerhaft therapierbar. Folglich gibt es eigentlich nur einen Weg, mit dem Problem Adipositas im Kinder- und Jugendalter umzugehen, nämlich es gar nicht erst entstehen zu lassen, also auf Prävention zu setzen. Wo man hier ansetzen sollte, erklärte Prof. Dr. Martin Wabitsch, Experte für Adipositas im Kindesalter, in seinem Vortrag im Rahmen des Pharmacon in Davos. Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Sicherheit von Opioiden bestätigt
Laut WHO entwickelt sich die COPD bis zum Jahr 2050 zur weltweit dritthäufigsten erkrankungsbedingten Todesursache. Aufgrund der potenziell atemdepressiven Nebenwirkungen von Benzodiazepinen und Opioiden gilt ihr Einsatz bei der chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung als unsicher, obwohl deren anxiolytische und analgetische Effekte ihren Einsatz bei schweren Formen der COPD indizieren. Nun wurde die Sicherheit einer Opioid- bzw. Benzodiazepin-Therapie untersucht, um zu klären, ob die bisherige Anwendungsbeschränkung gerechtfertigt ist.Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Mehr Sich(erhei)t fürs Koloskop
Frankfurt a. M. (rs) | Eziclen® ist ein neues Präparat zur effizienten Darmreinigung vor Koloskopie. Die Rezeptur aus Sulfatsalzen erlaubt ein geringeres Volumen an Trinklösung als bei herkömmlichen Präparaten. Die gute Verträglichkeit soll zu einer hohen Akzeptanz beitragen. Belegt ist eine hohe Reinigungseffektivität aller Kolonabschnitte, einschließlich des schwer zu reinigenden rechten Kolons.Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Gliflozine, die Zweite
jb | Mit dem Antidiabetikum Dapagliflozin ist vergangenes Jahr der erste Vertreter der SGLT2-Inhibitoren an der frühen Nutzenbewertung gescheitert. Das Präparat wurde in Deutschland vom Markt genommen. Lediglich die Fixkombination mit Metformin ist noch erhältlich. Jetzt wagt es ein zweiter Hersteller, einen Wirkstoff dieser Gruppe in den deutschen Markt zu bringen. Unter dem Handelsnamen Invokana® wird Canagliflozin ab 15. März 2014 erhältlich sein. Der Wirkstoff wurde letzte Woche im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Drohender Darmverschluss?
Zwei Postmarketing-Studien mit den beiden derzeit auf dem Markt befindlichen Rotavirus-Impfstoffen haben gezeigt, dass pro 100.000 geimpfter Kinder mit einem bis fünf Fällen von Darminvaginationen gerechnet werden muss. Experten befürworten die Impfung dennoch, weil die hoch ansteckende Infektion gerade bei jungen Säuglingen zu schweren Gastroenteritiden führen kann, die häufig stationär behandelt werden müssen.Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Zu häufig ASS, zu selten Antikoagulanzien
Einer aktuellen Studie zufolge hat sich die medikamentöse Prophylaxe eines Schlaganfalls bei Vorhofflimmern verbessert. Jedoch werden nicht alle Patientengruppen optimal versorgt. Gerade älteren Patienten mit Vorhofflimmern werden zu häufig Thrombozytenaggregationshemmer verordnet. Das zeigt eine Untersuchung, in der erstmals die Implementierung der aktuellen Leitlinien-Empfehlungen untersucht wurde. Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
Kein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten
Auch werdende Mütter nehmen gelegentlich Analgetika ein – nicht selten zu einer Zeit, wenn ihnen ihre Schwangerschaft noch gar nicht bekannt ist. Ob dies die Fehlgeburtenrate erhöht, konnte bisher noch nicht eindeutig geklärt werden. Eine großangelegte israelische Studie fand für die gängigsten NSAR heraus, dass sie das Risiko eines Spontanaborts nicht erhöhen.Show more20.02.2014, 00:00 Uhr
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