Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie wirksam ist eine Impfung gegen Pankreaskrebs?
Pankreaskrebs ist eine der tödlichsten Tumorerkrankungen. Meist zu spät erkannt ist sie für 9 von 10 Patienten selbst nach einer Operation tödlich. Die langfristigen Ergebnisse einer Phase-I-Studie mit personalisierten Impfstoffe auf Basis der mRNA-Technologie machen Betroffenen Hoffnung.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Personalisierte Therapie
05.05.2026, 08:00 Uhr
Umstrittener Nutzen
Der Selenium and Vitamin E Cancer Prevention Trial (SELECT) fand keinen Nutzen von Selen zur Vorbeugung von Prostatakrebs, aber eine 17%ige Risikoerhöhung unter Vitamin E. Ein unerwartetes und unerklärtes Ergebnis. Die stratifizierte Auswertung ergab nun, dass das Risiko der Supplementierung noch größer sein kann – in Abhängigkeit vom Selen-Status zu Studienbeginn. Bestenfalls schadeten die Supplemente nicht. Die Autoren raten von unphysiologischer Selen- und Vitamin-E-Zufuhr zur Krebsprävention ab.Show more20.03.2014, 00:00 Uhr
Paracetamol bei Asthma
In den letzten Jahren häufen sich die Hinweise darauf, dass es einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Paracetamol und der Entstehung bzw. Verschlechterung von Asthma geben könnte. Daher wurde nun untersucht, ob die tägliche Einnahme von Paracetamol Einfluss auf den Asthma-Schweregrad hat. Obwohl keine klinisch signifikanten Effekte beobachtet wurden, konnten die bestehenden Bedenken nicht vollständig ausgeräumt werden. Show more20.03.2014, 00:00 Uhr
Gefährlicher Verzicht auf Gerinnungsmonitoring?
du | Keine Notwendigkeit zur Überwachung der Blutgerinnungsaktivität: das sollte ein großer Vorteil neuer oraler Antikoagulanzien wie Dabigatran (Pradaxa®, Boehringer Ingelheim) gegenüber einer Therapie mit Phenprocoumon (Marcumar®) sein. Nun wirft das arznei-telegramm Boehringer Ingelheim vor, aus Vermarktungsgründen wichtige Hinweise ignoriert und eine Gefährdung der Patienten durch den Verzicht auf ein Gerinnungsmonitoring in Kauf genommen zu haben. Show more20.03.2014, 00:00 Uhr
Gemeinsam stark gegen Darmkrebs
63.900 Menschen erkranken einer Schätzung des Zentrums für Krebsregisterdaten des Robert Koch-Instituts zufolge jährlich an Darmkrebs1. Damit ist diese Krebsform die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. So erschreckend hoch diese Zahl ist – wenn er rechtzeitig erkannt wird, ist Darmkrebs fast immer heilbar. Deshalb kommt der Früherkennung ein so hoher Stellenwert zu. Um diese Tatsache in das Bewusstsein zu rücken und die Früherkennung von Darmkrebs zu fördern, unterstützt Bayer HealthCare Deutschland die Felix Burda Stiftung in der Darmkrebsvorsorge und ist offizieller Partner des Felix Burda Awards 2014.Show more13.03.2014, 00:00 Uhr

Ein Patient mit akutem Gichtanfall
Der Patient Paul Schmidt (P.S.) ist 54 Jahre alt. Er kommt in die Apotheke mit einer Verordnung von seinem Hausarzt über Colchicin 0,5 mg, 50 Stück und Allopurinol 300 mg, 100 Stück. Er berichtet über fast unerträgliche Schmerzen in den Kniegelenken. Die Gelenke sind geschwollen, erythematös und extrem schmerzhaft. | Von Ina Richling, Olaf Rose, David Maintz und Hartmut DerendorfShow more13.03.2014, 00:00 Uhr

Zwischen Schutz und Schaden
Von Verena Stahl | Erhöhte Harnsäure-Werte werden bei Patienten ohne Gichtanfall in der Regel nicht medikamentös behandelt. Abseits der kristallinen schmerzhaften Ausfällungen scheint die Harnsäure jedoch noch für weitere Schädigungen verantwortlich zu sein oder diese zu beeinflussen, die viel weitreichender sind. So haben erhöhte Harnsäure-Werte negative Auswirkungen auf die Pathophysiologie folgender Erkrankungen: Hypertonie, chronische Nierenerkrankung, metabolisches Syndrom, Herzinsuffizienz, Arteriosklerose und Diabetes mellitus Typ 2. Es wird daher diskutiert, Hyperurikämien unabhängig vom Gichtanfall als Risikofaktor der genannten Erkrankungen zu betrachten und entsprechend frühzeitig zu behandeln. Im folgenden Artikel werden die Zusammenhänge zwischen erhöhten Harnsäure-Werten und chronischer Nierenerkrankung näher betrachtet.Show more13.03.2014, 00:00 Uhr
Brimonidin als Gel gegen Rosacea | Bedaquilin zugelassen | Travoprost zur Senkung des Augeninnendrucks
Kurz gemeldet
13.03.2014, 00:00 Uhr
Krebsprävention – was hilft?
Welche Möglichkeiten es gibt, Krebserkrankungen vorzubeugen, wird immer wieder diskutiert. Einige Maßnahmen wie der Tabakverzicht oder die Koloskopie sind effektiv, aber schwer vermittelbar, andere wie die Einnahme von ASS umstritten und mit möglichen Nebenwirkungen behaftet. Show moreKein Tabak, mäßig Sonne, Koloskopie und vielleicht ASS
13.03.2014, 00:00 Uhr
Frühe Influenza-Impfung kann Schlaganfälle verhindern
Alter, Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes und Herzerkrankungen erklären nur 50 bis 60% aller Schlaganfälle. Ein bislang unterschätzter Risikofaktor sind wahrscheinlich saisonale Atemwegsinfekte, insbesondere die Grippe. Eine frühe Influenza-Impfung erwies sich in einer aktuellen Studie als wirksame Prophylaxe gegen einen Schlaganfall in naher Zukunft. Show moreGrippeschutz = Schlaganfallschutz
13.03.2014, 00:00 Uhr
Neuer Integrase-Inhibitor Dolutegravir gegen HIV-Infektion
ck | Dolutegravir (Tivcay®) erweitert als dritter Integrase-Inhibitor das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten einer Infektion mit HI-Viren. Seine Vorteile: Es ist keine Boosterung wie bei den anderen Integrase-Inhibitoren notwendig, und es kann einmal täglich eingenommen werden. Show moreDer Dritte im Bunde
13.03.2014, 00:00 Uhr
SSRI als Alternative zu Antipsychotika?
Agitiertes Verhalten tritt bei Alzheimer-Kranken oft als Begleitsymptom auf und stellt für Angehörige und Pflegepersonal eine besondere Herausforderung dar. Da die herkömmliche Therapie mit Antipsychotika nicht zufriedenstellend ist, wurde nun mit Citalopram eine neue Behandlungsmöglichkeit untersucht. Auf den ersten Blick vielversprechend – doch das Nebenwirkungsprofil lässt zu wünschen übrig.Show moreCitalopram bei agitierten Alzheimer-Patienten
13.03.2014, 00:00 Uhr
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