Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr

Die rheumatoide Arthritis
Die rheumatoide Arthritis mit den kaputten Gelenken ist einerseits ein Beispiel für die zerstörerische Kraft, die ein fehlerhaft aktiviertes Immunsystem entfalten kann; andererseits auch für die therapeutische Kraft moderner Arzneistoffe, die diese Zerstörung unterdrücken oder verhindern können.
Von Thomas Herdegen
05.06.2014, 00:00 Uhr
Wenig Evidenz beim akuten Husten
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hat ihre Husten-Leitlinie von 2008 auf den neuesten Stand gebracht. Ein Hauptanliegen ist die Reduktion des nicht indizierten Einsatzes von Antibiotika bei Erkältungsinfekten und akuter Bronchitis. Nur in besonderen Fällen, wie bei ambulant erworbener Pneumonie, wird eine kalkulierte Antibiotika-Therapie empfohlen. Aber auch für viel gebrauchte Expektoranzien und Antitussiva sehen die Experten von sieben Fachgesellschaften beim akuten Husten keine Indikation. Show more05.06.2014, 00:00 Uhr
Pharmakotherapie der rheumatoiden Arthritis
Die rheumatoide Arthritis verläuft bei nicht ausreichend effektiver Therapie in vielen Fällen progredient und destruierend. Ihr chronischer Verlauf ist mit erhöhter Mortalität, häufigen Infektionen, Invalidisierung und steigenden Kosten verbunden. Eine schnellstmögliche und fachspezifische rheumatologische Behandlung ermöglicht die wirksame Abschwächung oder Sistierung des Krankheitsverlaufes. Die S1-Empfehlungen der Leitlinien erlauben ein schrittweises und individuell angepasstes Vorgehen, bei dem eine intensive Zusammenarbeit von Rheumatologen, primärversorgenden Ärzten und auch Apothekern nützlich ist und angestrebt werden sollte. Show more05.06.2014, 00:00 Uhr
Patienten wünschen Naturmedizin
BERLIN (ks) | Naturmedizin liegt in Deutschland im Trend – das haben repräsentative Umfragen in den letzten Jahren immer wieder gezeigt. Aber was macht die Menschen so aufgeschlossen für alternative Therapierichtungen? Und was erwarten sie von Apothekern, Ärzten oder Heilpraktikern? Diesen Fragen ist das Rheingold Institut Köln im Auftrag des Naturarzneimittel-Herstellers Pascoe nachgegangen. Eine Erkenntnis der Studie: Wer der Naturmedizin offen gegenüber steht, wünscht sich genau dies auch von Apothekern. Apotheken, in denen glaubwürdig und selbstverständlich über Alternativen zur Schulmedizin beraten wird, werden als „Geheimtipp“ gehandelt.Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
Statine verringern Demenz-Risiko
Etwa 220 Millionen Menschen weltweit nehmen Statine ein, um das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen zu minimieren. Aufgrund anfänglicher Hinweise über kognitive Beeinträchtigungen nach Einnahme von Simvastatin, wird in den aktuellen Fachinformationen vor seltenen Nebenwirkungen wie Gedächtnisverlust, Amnesie, und Verwirrung gewarnt. Andere Studien belegen dagegen, dass Statine neuroprotektive Wirksamkeit aufweisen. Um Klarheit über die gegenteiligen Aussagen zu schaffen, wurde nun erstmals eine groß angelegte Beobachtungsstudie initiiert. Sie zeigt eine Reduktion des Demenz-Risikos.Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
Neue Hilfe für die „Couch-Potato“
Langwirksame Bronchodilatatoren (LABA) sind fester Bestandteil der Therapie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Mit Olodaterol (Striverdi®) kommt ein neuer LABA auf den Markt, der wie Tiotropium im Respimat® inhaliert wird und gezielt als Kombinationspartner entwickelt wurde. Die Zulassungsstudien zeigen für Olodaterol eine über 24 Stunden anhaltende Verbesserung der Lungenfunktion und der Lebensqualität.Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
Calcium und das kardiovaskuläre Risiko
In den letzten Jahren hatte es in Studien Hinweise gegeben, dass durch Calcium-Supplemente das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse ansteigt. Insgesamt waren die Ergebnisse jedoch widersprüchlich. In einer großen prospektiven Beobachtungsstudie – der Nurses’ Health Study – konnte nun über einen Zeitraum von 24 Jahren bei Frauen kein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko durch Calcium-Supplementierung beobachtet werden. Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
Mehr als nur saubere Luft
Ein internationales Forscherteam hat die erste Metaanalyse veröffentlicht, die die Auswirkungen von Anti-Raucher-Gesetzen auf die Gesundheit von Kindern zeigt. Sowohl die Frühgeburtenraten als auch die Häufigkeit von Klinikeinweisungen wegen asthmatischer Beschwerden reduzierten sich nach deren Einführung um rund 10%. Diese nicht unbeträchtlichen gesundheitlichen Vorteile verlangen nach Meinung der Autoren eine Ausweitung umfassender Nichtraucher-Gesetze, von denen bisher nur etwa 16% der Weltbevölkerung profitieren können.Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
10 Jahre Gesundheitsprodukte aus der Natur
Zehn Jahre ist es her, dass Hauke Thoma und Dr. Peer Lange das Gesundheitsunternehmen Quiris Healthcare gegründet haben. Die von Quiris seitdem entwickelten Naturprodukte haben sich erfolgreich am Gesundheitsmarkt etabliert. „In den vergangenen Jahren haben wir unsere Vision nie aus den Augen verloren: An der Entwicklung von Markt und Wissenschaft teilzuhaben, uns selbst an höchsten Standards zu messen und unseren Kunden die beste Qualität zu liefern“, erklärte Thoma anlässlich des Firmenjubiläums, das am 9. Mai gefeiert wurde.Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
Weniger Schübe durch Kombination
cb | In einer Phase-II-Studie führte die Zugabe von Estriol zu einer Therapie mit Glatirameracetat (Copaxone®) bei Patientinnen mit schubförmig-remittierender multipler Sklerose (MS) im Vergleich mit Placebo zu einer größeren Abnahme der Schubrate. Auch die kognitiven Fähigkeiten verbesserten sich.Show more29.05.2014, 00:00 Uhr
Frühe Menopause = häufiger dement?
Eine frühe Menopause (≤ 40 Jahre) hat offenbar einen negativen Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten im Alter. Dies zeigen die Ergebnisse einer großangelegten Bevölkerungs-basierten Kohortenstudie. Damit unterstützen sie Schlussfolgerungen aus früheren Untersuchungen, die den Östrogenen neuroprotektive Effekte zuschreiben.Show more22.05.2014, 00:00 Uhr
„Einfach nur schlucken“
Die Entdeckung und Einführung von Imatinib zur Behandlung der chronisch myeloischen Leukämie veränderte die Welt der Krebstherapie grundlegend: Für die Patienten machte sie aus einer tödlichen eine eher chronische Krankheit mit einem Fünf-Jahres-Überleben von 89% und aus der aufwändigen Infusionstherapie in der Praxis (mit Interferon) eine zu Hause durchführbare Therapie in Tablettenform [Gellad, 2014].Show more22.05.2014, 00:00 Uhr
Mehr Flexibilität für Diabetiker
ck | Ein neues Insulinanalogon steht zur Verfügung: Insulin degludec (Tresiba®) wirkt 42 Stunden und damit wesentlich länger als die auf dem Markt verfügbaren langwirksamen Insulinanaloga Detemir (Levemir®) oder Glargin (Lantus®). In Zulassungsstudien konnte gezeigt werden, dass Insulin degludec auch zu täglich wechselnden Zeiten gegeben werden kann. Show more22.05.2014, 00:00 Uhr
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