Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr
Rituximab schneller applizieren | Empfehlungen des CHMP | Peginterferon beta-1a bei MS zugelassen
Kurz gemeldet
31.07.2014, 00:00 Uhr
Malvenextrakt hilft bei Sicca-Syndrom
nm | Das „trockene Auge“ oder „Sicca-Syndrom“ ist keine reine Alterserkrankung mehr. Aufgrund veränderter Arbeits- und Umweltbedingungen sowie Freizeitaktivitäten klagen zunehmend auch Berufstätige und Schüler über kratzende, brennende, gerötete und müde Augen. Stundenlange Bildschirmarbeit oder Beschäftigung mit Handy, Tablet oder E Book sind mit ursächlich hierfür. Weleda bietet für die Behandlung der Symptome Visiodoron Malva® an. Es kombiniert den therapeutischen Ansatz der Hyaluronsäure mit einem Bio-Malvenextrakt.Show more31.07.2014, 00:00 Uhr
Wann Cannabis helfen kann
Von Thomas Herdegen | Vor wenigen Tagen entschied ein Kölner Gericht, dass in begründeten Einzelfällen der Eigenanbau von Cannabis zu therapeutischen Zwecken erlaubt ist. Mit der letzten Novellierung des Betäubungsmittelgesetzes wurde auch der Umgang mit Cannabis-haltigen Arzneimitteln an einigen Stellen liberalisiert, 2011 wurde ein Cannabisextrakt zur Therapie von schwerer Spastik bei multipler Sklerose zugelassen. Welche Bedeutung hat Cannabis überhaupt für die Medizin? Hier folgt ein Update zur Studienlage – vorangestellt eine kurze Übersicht über die Funktion des körpereigenen Endocannabinoid-Systems. Show more31.07.2014, 00:00 Uhr
Bei Rückenschmerzen wirkungslos?
Laut gesetzlicher Krankenkassen stellen Rückenbeschwerden eine der häufigsten Gründe für Krankschreibungen dar. Etwa jeder dritte Deutsche leidet unter Rückenschmerzen. Paracetamol ist dabei ein gängiges Mittel, um leichte bis moderate akute Beschwerden zu lindern und ist dazu rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Neue Ergebnisse einer klinischen Studie aus Australien lassen jetzt jedoch Zweifel aufkommen, ob die leitlinienkonforme Therapie mit Paracetamol bei akuten Rückenschmerzen tatsächlich sinnvoll ist.Show more31.07.2014, 00:00 Uhr
„Pille danach“ auch bei Übergewicht
ck | Die Europäische Arzneimittelagentur hat die Überprüfung Levonorgestrel- und Ulipristal-haltiger Notfallkontrazeptiva abgeschlossen. Untersucht wurde, ob ein erhöhtes Körpergewicht die Wirksamkeit bei der Verhinderung einer ungewollten Schwangerschaft beeinflusst. Das Resultat: Die Notfallkontrazeptiva können weiterhin von allen Frauen unabhängig vom Körpergewicht oder Body-Mass-Index (BMI) verwendet werden. Show more31.07.2014, 00:00 Uhr
CYP2C und CYP2E1
Von Kirstin Reinecke, Ruwen Böhm, Ingolf Cascorbi, Thomas Herdegen | Durch die Hemmung oder Aktivierung von Cytochrom-P450-Enzymen kommt etwa ein Drittel der gemeldeten Arzneimittelwechselwirkungen zustande. Während CYP3A4 und CYP2D6 zahlreiche Substrate haben und dementsprechend häufig an solchen Interaktionen beteiligt sind, weisen die CYP2C-Isoenzyme und CYP2E1 einen vergleichsweise kleinen Anteil am Arzneistoffmetabolismus auf und stellen häufig nur den sekundären Stoffwechselweg dar. Wichtige Substrate von CYP2C-Isoenzymen, deren Verstoffwechselung aufgrund von genetischen Polymorphismen und Arzneimittelinteraktionen relevant beeinträchtigt werden kann, sind insulinotrope Antidiabetika, Benzodiazepine, Vitamin-K-Antagonisten und Protonenpumpenhemmer (PPI). Da die PPI Omeprazol und Pantoprazol auch rezeptfrei erhältlich sind, bedarf ihre Anwendung in der Selbstmedikation einer fundierten Beratungskompetenz. Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Tamoxifen-Metabolit als Gel
ck | In der Hormontherapie des Mammakarzinoms wurde in einer Phase-II-Studie bei Frauen mit nicht-invasivem Brustkrebs erfolgreich ein Gel eingesetzt, das mit 4-Hydroxy-Tamoxifen einen der aktiven Metaboliten von Tamoxifen enthält. Mit dem Gel konnte das Wachstum der Tumorzellen im gleichen Umfang reduziert werden wie mit oral appliziertem Tamoxifen. Unerwünschte Wirkungen wurden weniger beobachtet. Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Vorreiter gegen Schmerzen und Fieber
rs | Vor genau 55 Jahren, 1959, führte eine kleine Münchner Firma ben-u-ron® ein – ein Paracetamol-Präparat, das heute als Klassiker gilt. Die Palette wurde seither kontinuierlich ausgebaut und führt mittlerweile – im Jahre 65 der Firmengründung – einige singuläre Paracetamol-Präparate. Und auch jenseits der Indikation Schmerzen und Fiebe ist die heutige bene-Arzneimittel GmbH aktiv.Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Weiterhin gefährlich
ck | Nachdem am 21. März 2014 das Gesundheitsministerium von Guinea die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über einen Ausbruch von Ebola informiert hatte, melden inzwischen auch einzelne Nachbarstaaten Ebola-Erkrankungen. Jetzt wird die Bevölkerung dringend vor dem Verzehr von Wildfleisch gewarnt. Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Probleme im und um den Po
Wenn es im Anal-Bereich juckt, nässt oder schmerzt, ist Wachsamkeit gefragt. Dahinter können anale Infektionen mit dem humanen Papilloma-Virus (HPV) stecken. Davon sind vor allem Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), betroffen, durchaus aber auch Frauen. Anal-Karzinome, in der Allgemeinbevölkerung eher selten, entwickeln sich bei Männern mit einer HIV-Infektion häufig. Grundsätzlich gilt: Bei Effloreszenzen im Anal-Bereich nicht zu lange abwarten, sondern frühzeitig eine Biopsie veranlassen, um maligne und prämaligne Veränderungen frühzeitig zu erkennen.Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
Diskussion um Suizidgefahr
Befürchtungen, eine medikamentöse Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) könnte das Suizidrisiko erhöhen, wurden in einer schwedischen Studie nicht bestätigt. Im Gegenteil: Möglicherweise bietet die Einnahme stimulierender Wirkstoffe sogar einen gewissen Schutz vor suizidalen Handlungen. Show more24.07.2014, 00:00 Uhr
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