Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Kein Benefit für die Mutter, aber fürs Kind
Eine Nicotin-Ersatztherapie während der Schwangerschaft führt im Vergleich zu einer Placebogabe zwar zu keiner höheren langfristigen Abstinenzrate der Mutter, wohl aber zu einer besseren Entwicklung des Kindes. Zu diesem Schluss kommt eine zweiteilige, in England durchgeführte Studie.Show more18.09.2014, 00:00 Uhr

„Pälliatiff Kähr“
Von Verena Stahl | Sie geschehen täglich, in allen Disziplinen der Medizin, auch in der Palliativversorgung (palliative care): Fehler. Doch welche Fehlertypen sind in dem hochsensiblen Bereich häufig und welche Ursachen haben sie? Aufschluss gibt eine Untersuchung deutscher Wissenschaftler, die stationär oder ambulant tätige Palliativteam-Mitglieder verschiedener Professionen befragten, was sie unter Fehlern in der Palliativversorgung verstehen. Show moreAMTS-Spezial
18.09.2014, 00:00 Uhr
Gene im Verdacht
Schwere Hautreaktionen bei Phenytoin-Patienten gehen mit einer Mortalität von bis zu 50% einher. In einer Studie wurde nun untersucht, ob es eine genetische Ursache für deren Auftreten gibt. Es wurde das Genom von insgesamt 183 betroffenen Patienten mit 130 Phenytoin-toleranten und 3655 gesunden Kontrollen verglichen. Es zeigte sich, dass die Variante CYP2C9*3 mit Phenytoin-Unverträglichkeiten assoziiert ist. Diese könnte für eine verlangsamte Ausscheidung und damit für die Nebenwirkungen verantwortlich sein. Show more18.09.2014, 00:00 Uhr
„Fleischfressende“ Bakterien in der Ostsee
jb | „Todesfälle durch Vibrionen“, „Fleischfressende Bakterien! Wird das Baden in der Ostsee bald zur tödlichen Gefahr?“ Derartige, mehr oder weniger drastisch formulierte Meldungen waren vor einigen Tagen in den Medien zu lesen. Hintergrund war der Tod eines Urlaubers, der vor wenigen Wochen an einer Vibrionen-Infektion verstorben war. Show more11.09.2014, 00:00 Uhr
Nicht immer hyposensibilisieren
Bei Kindern mit einer Allergie gegen Aeroallergene wird eine frühe Allergen-spezifische Immuntherapie empfohlen. Im Vorschulalter sollte die Indikation allerdings eher zurückhaltend gestellt werden, denn das Immunsystem befindet sich noch im Reifungsprozess. Spontanheilungen und Besserungen sind durchaus möglich. Bei einer Insektengiftallergie, die nur dermatologische allergische Reaktionen auslöst, ist die Prognose auch ohne eine spezifische Immuntherapie mit Hymenopterengift (HG-SIT) gut. Show more11.09.2014, 00:00 Uhr
Mit Kälte, Laser und Zwiebelextrakt
Hypertrophe Narben und Keloide stören oftmals das ästhetische Empfinden. Evidenzbasiertes Wissen zur Therapie der Hauterscheinungen gibt es wenig. Regime der Wahl ist die intraläsionale Steroidapplikation in Kombination mit einer Kryotherapie. Als vielversprechend gelten auch die intraläsionale Therapie mit 5-FU, die in Deutschland off label ist, sowie der Einsatz fraktionaler Laser. Die besten Erfolge werden durch Kombinationstherapien erreicht. Besser als jede Therapie ist aber die Prävention. Hier wird, neben dem Einsatz von Silikongelen, auf ein altes Hausmittel gesetzt: Zwiebelextrakt.Show more11.09.2014, 00:00 Uhr
Sigmoidoskopie statt Koloskopie
Versicherte ab 55 Jahren können zweimal innerhalb von zehn Jahren eine Koloskopie zur Darmkrebsvorsorge durchführen lassen. Dagegen wird die „kleine“ Darmspiegelung (Sigmoidoskopie), die nur einen Teil des Dickdarms untersucht, in Deutschland nicht zur Routine-Früherkennung von Darmkrebs angeboten. Eine Studie zeigt nun, dass auch durch die „kleine“ Darmspiegelung das Risiko verringert werden kann, an Darmkrebs zu erkranken.Show more11.09.2014, 00:00 Uhr
Effektiv bei Frauen über 25?
Auch bei Frauen über 25 Jahren, für die die HPV-Impfung zwar zugelassen, aber von der STIKO noch nicht allgemein empfohlen wird, ist der kombinierte HPV-16/18-Impfstoff effektiv und gut verträglich. Dies ergab die Zwischenauswertung einer großangelegten Studie. Er schützte nicht nur vor Infektionen und problematischen zervikalen Schleimhautveränderungen durch die beiden HPV-Hochrisiko-Typen, sondern auch vor Infektionen mit den onkogenen Typen HPV 31 und 45, die in den derzeit verfügbaren Impfstoffen nicht enthalten sind.Show more11.09.2014, 00:00 Uhr
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