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Angst vor geistiger Anstrengung
Forscher entwickeln ersten deutschen Kogniphobie-Fragebogen
Migränepatienten leiden nicht nur unter wiederkehrenden Kopfschmerzen, sondern auch unter der Angst, sie durch geistige Anstrengung auszulösen. Wie häufig diese sogenannte Kogniphobie auftritt, ist noch unklar. Ein Forschungsteam der Universität Mainz hat eine neue deutsche Version eines Screening-Fragebogens entwickelt, der helfen soll, diese Angst besser zu erkennen und zu behandeln.
29.10.2024, 11:29 Uhr

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Therapie von Migräneattacken in der Schwangerschaft
Bis zu eine von vier Frauen im gebärfähigen Alter leidet unter Migräne und hat dadurch ein erhöhtes Risiko für einen komplizierten Schwangerschaftsverlauf. Bei starken Schmerzen können Arzneimittel angezeigt sein – ihr Einsatz sollte aber wohlüberlegt sein, Risiken und Nutzen sind abwägen. Eine Selbstmedikation sollte in der Schwangerschaft vermieden werden.
Migräne mit Antikörpern vorbeugen
Einige Patienten mit Migräne entwickeln einen Kopfschmerz durch den Übergebrauch von Schmerz- und Migränemitteln (Medication overuse headache, MOH). In der Vergangenheit wurde zunächst ein Entzug der Akutmedikation durchgeführt, ehe die medikamentöse Migräneprophylaxe startete. Inzwischen wird dieses Konzept zunehmend infrage gestellt. Am Universitätsklinikum Essen wurde in einer retrospektiven Studie untersucht, inwiefern CGRP-Antikörper eine effektive und anhaltende Migräneprophylaxe ermöglichen, wenn vorher kein Entzug der Akutmedikation stattfindet.
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