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Kritik an Adexa und ADA
TGL Nordrhein hält Tariferhöhung für falsches Signal an die Politik
Am Montag haben Adexa und ADA den erfolgreichen Abschluss eines neuen Tarifvertrags bekannt gegeben. Die TGL in Nordrhein hält das mit Blick auf die bevorstehende Apothekenreform für das völlig falsche Signal. Die beschlossenen Zugeständnisse an die Apothekenangestellten sind für sie „Tarifkosmetik“.
Berlin – 18.07.2024, 14:45 Uhr

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„Der Abschluss kam auf beiden Seiten mit der Faust in der Tasche zustande“
Mehr Urlaub, weniger Wochenarbeitszeit und ein bisschen mehr Geld: Der Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) und die Apothekengewerkschaft Adexa haben sich kürzlich auf eine Tarifanpassung geeinigt, die innerhalb des Berufsstands auf Kritik stößt. Im Gespräch mit der DAZ erläutert der Vorsitzende des ADA, Thomas Rochell, die Hintergründe des Abschlusses.
Mehr Geld und mehr Urlaub für Apothekenangestellte
Im vergangenen Oktober starteten die Tarifverhandlungen zwischen der Apothekengewerkschaft Adexa und dem Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken. Jetzt haben die Tarifpartner das Ergebnis verkündet: Es gibt ab 1. Juli 2024 einen zusätzlichen Sockelbetrag von 100 bis 150 Euro für alle Berufsgruppen und 3 Prozent mehr Gehalt ab Anfang 2026. Auch beim Urlaub und bei der Arbeitszeit gibt es Änderungen.
„Mit der TGL Nordrhein geht es nicht voran“
Die Apothekengewerkschaft Adexa hat den Gehaltstarifvertrag für Nordrhein zum Ende vergangenen Jahres gekündigt. Ein neuer Abschluss ist nicht in Sicht. Während die TGL auf die schlechte wirtschaftliche Lage verweist, die keinen Spielraum lässt, kommt von der Adexa deutliche Kritik, unter anderem, weil PKA-Berufseinsteiger in Nordrhein aufgrund der Nachwirkung des gekündigten Tarifvertrags unter Mindestlohn verdienen.
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