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Delegiertenversammlung Landesapothekerkammer Bawü
Notfalldienst-Apotheken: „Dieses System existiert bereits“
Der Referentenentwurf zur Notfallversorgung sorgt auch bei den Landesapothekerkammern für Ärger. Auf der Vertreterversammlung der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg am Mittwoch in Stuttgart äußerte Präsident Martin Braun Kritik, mit Blick auf die Einbeziehung der Apotheken in das geplante neue System: „Apotheken machen schon 365 Tage im Jahr Notdienste – dieses Modell existiert bereits.“
Stuttgart – 12.06.2024, 14:45 Uhr

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Apothekenreform: Ende der Präsenzpflicht, „Zweigapotheke“, wenig mehr Fixhonorar
Apotheken ohne Approbierte und eine Fixbetragserhöhung auf 8,66 Euro und dann 9 Euro bei gleichzeitiger Senkung des variablen Teils. Das sieht laut FAZ der Referentenentwurf für die Apothekenreform vor. Apotheken sollen aber auch mehr impfen dürfen und: Es sollen mehr „Zweigapotheken“ entstehen.
ABDA lehnt Pläne für Notfallversorgungsreform ab
Apotheken spielen in den Plänen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zur Reform der Notfallversorgung eine gewisse Rolle. Die ABDA hat nun deutlich gemacht, dass sie die Ideen ablehnt: Sie fürchtet Doppelstrukturen und eine Qualitätsreduzierung.
So sollen Apotheken in die Notfallversorgung einbezogen werden
Die Notfallversorgung wird reformiert: Ärztlicher Notdienst, Notaufnahmen der Krankenhäuser und Rettungsdienste sollen besser vernetzt und Hilfesuchende an die richtigen Stellen gesteuert werden. Der jetzt vorliegende Referentenentwurf für das Notfallgesetz sieht zudem vor, dass Notdienstpraxen in integrierten Versorgungszentren künftig mit Apotheken Versorgungsverträge schließen. Diese Apotheken sollen einen pauschalen Zuschuss erhalten.
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