Apothekenpraxis

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
TI-Pauschalen: DAV ruft nach dem Gesetzgeber
Der Deutsche Apothekerverband will sich für eine gesetzliche Reglung zur Anpassung der TI-Pauschalen einsetzen. Nur so sei die Refinanzierung auch in Zukunft sicherzustellen.Show moreapothekenpraxis
digitales
Selbstverwaltung kann sich nicht einigen
04.05.2026, 14:30 Uhr
R. SüverkrüpQualitätsmanagement in der Praxis
Über Sinn und Unsinn von apothekenspezifischen Qualitätsmanagementsystemen wird gestritten. Ein wesentliches Ziel des Qualitätsmanagements ist, fehlerträchtige Abläufe für alle Beteiligten zufriedenstellend, eindeutig und auch für Dritte nachvollziehbar zu regeln. Das gilt in der Apotheke nicht nur für die Eigenherstellung, sondern vor allem für die Beratungstätigkeit.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Hygiene in der Rezeptur
Der Begriff Qualitätssicherung/Qualitätsmanagement (QS/QM) für die Offizinapotheke wird heute vielfach und kontrovers diskutiert. In einigen Bundesländern (Baden Württemberg und Niedersachsen, Hessen) gibt es bereits heute Zertifizierungssysteme. Durch diese wird ein QM-System für Offizinapotheken implementiert. In anderen Bereichen des Gesundheitswesens, z.B. in Krankenhäusern, werden diese Systeme bereits angewendet. Ein Qualitätsmanagementsystem definiert und schreibt Arbeitsabläufe und Dienstleistungen so fest, daß eine stets gleichbleibende Qualität in den Apotheken sichergestellt wird.Show more21.02.1999, 16:25 Uhr
Informationsflut - Wo ist die Arche?
Das Wissen in der Medizin und den Naturwissenschaften wird von einer gigantischen Informationsflut [1] bestimmt, verdoppelt sich ca. alle fünf Jahre und unterliegt einem rasanten Wandel. Dieser Umstand wird treffend durch das folgende Zitat eines Hochschullehrers [2] charakterisiert: "Die Hälfte von dem, was ich lehre, wird in fünf Jahren nicht mehr wahr sein. Unglücklicherweise weiss ich nicht, welche Hälfte." Beherrscht der Apotheker die Informationsflut in seinen Fachgebieten? Ist er über die Ausbildung gerüstet, "Kapitän der Arche" zu sein? Was ist zu tun, damit der Apotheker nicht (schon wieder) eine originäre Berufsaufgabe verliert? Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand über die Novelle der Approbationsordnung für Apotheker ist eine Berücksichtigung der Informationswissenschaften nicht vorgesehen; die Zuständigen mögen beurteilen, ob es notwendig wäre [3]. In der Medizin dagegen wird die Arzneimittelinformation [4] als Lehrinhalt und Aufgabe reklamiert (Fach "Medizin-Informatik").Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Arbeiten am Bildschirm: Wissenswertes von Mensch und Technik
Willkommene Arbeitserleichterung oder notwendiges Übel - ohne Computer geht nicht mehr viel in einer modernen Apotheke. Zwar ist der Dienst in der Apotheke damit noch lange kein Bürojob, aber die EDV-Anwendungen sind dort sogar noch vielfältiger als in einem Büro: Warenverwaltung, Kasse, Buchführung, Beratungsdienste usw. Deswegen lohnt es sich, darauf zu achten, wie Computer und Zubehör ausgesucht, aufgestellt und betrieben werden sollten, um störende Belastungen bei der Bildschirmarbeit zu vermeiden.Show more24.01.1999, 16:23 Uhr
Hyperforin im Johanniskraut
Zweifellos gehört Johanniskraut (Hypericum perforatum L.) zu den bestdokumentierten Arzneipflanzen; zahlreiche klinische Studien mit verschiedenen Handelspräparaten und Extraktzubereitungen belegen klar die Wirksamkeit bei leichten und mittelschweren Depressionen, vor allem gilt dies für Extrakte, die mit 60% Ethanol oder 80% Methanol hergestellt werden [1,2]. Dabei brauchen diese Phytopharmaka den direkten Vergleich mit klassischen synthetischen Antidepressiva nicht zu scheuen: bei äquivalenter Wirksamkeit sind Verträglichkeit und Nebenwirkungsrate deutlich günstiger zu beurteilen, was wiederum zu einer besseren Compliance beiträgt. Diese klare klinische Datenlage spiegelt sich auch in entsprechenden Zulassungsentscheiden des BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) aus jüngster Zeit wider.Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Diabetes mellitus: Wie wird er heute behandelt?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 1989 in Zusammenarbeit mit Diabetologen und Vertretern verschiedener europäischer Gesundheitsbehörden die Deklaration von Sankt Vincent herausgegeben. Darin wurden zahlreiche Forderungen formuliert, die die Versorgung von Diabetikern verbessern sollen. Die Initiative richtet sich auch an die europäischen Regierungen mit der Aufforderung, verstärkte Anstrengungen für eine erfolgsorientierte Diabetikerbetreuung zu unternehmen. Erklärtes Ziel ist dabei, die krankheitsspezifischen Folgekomplikationen zu verzögern und damit die Lebensqualität der Diabetiker langfristig zu sichern. Der folgende Beitrag soll einen Überblick über den derzeitigen Stand der Diabetestherapie geben.Show more20.09.1998, 15:19 Uhr
Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln in der Apotheke - Qualitätssicherung
Wie kann die Apotheke ihrem gesetzlichen Auftrag, die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung ordnungsgemäß sicherzustellen, nachkommen? Diese Frage drängt sich nicht nur Insidern auf, wenn es um die vielen Fragen geht, die zur Zeit im Zusammenhang mit der Zukunft des Berufsstandes aufgeworfen werden. Daß die Antworten auf diese Fragen eng mit der Existenzberechtigung der öffentlichen Apotheke und deren Unverzichtbarkeit zusammenhängen, dürfte allen am Gesundheitswesen Beteiligten bewußt sein. Im folgenden soll untersucht werden, ob es eine Apotheke ohne Labor, wie dies soeben wieder von politischer Seite aufgebracht wurde, geben kann und geben sollte, und wie sich das Verhältnis des Berufsstandes zu den einschlägigen Gesetzen und den überwachenden Behörden darstellt.Show more09.08.1998, 15:19 Uhr
Verschreibung von Heroin für Drogenabhängige: Erfahrungen mit dem Schweizer Mo
Bei dem seit 1994 laufenden Versuch "Ärztliche Heroinverschreibung" in der Schweiz geht es um die Drogenabhängigen mit chronischer Heroinabhängigkeit, gescheiterten Therapieversuchen und deutlichen Defiziten im gesundheitlichen und sozialen Bereich. Zielgruppe dieses Versuchs sind also die sogenannten "hoffnungslosen Fälle", die bisher durch kein Therapieangebot zu erreichen waren. Dies sind etwa 10% der ca. 30000 Schweizer Heroinabhängigen. Die bisher vorliegenden Ergebnisse des Schweizer Modellvorhabens sind durchweg ermutigend. Bei den mehr als tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Schweizer Heroinmodells konnten in verschiedener Hinsicht nachweislich Erfolge erzielt werden. Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
Krebs - erlebt: Vom Umgang mit der Krankheit und mit Betroffenen
Eine solche Niederschrift ist sicher ungewöhnlich. Doch ich glaube, daß einige meiner Erfahrungen der zurückliegenden Jahre für das Verhalten der Kolleginnen und Kollegen gegenüber krebskranken Kunden von Nutzen sein können und auch im persönlichen Lebensbereich Hinweise und Empfehlungen geben.Show more14.06.1998, 15:17 Uhr
Neue Therapiekonzepte: Genforscher gegen Migräne
In den letzten Jahren haben Wissenschaftler bei seltenen Formen von erblicher Migräne mehrere Gene entdeckt, die bei den Mitgliedern betroffener Familien verändert sind. Inzwischen mehren sich die Hinweise, daß diese Gene den Einstrom von Calcium und Kalium in Nervenzellen regulieren.Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
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