Apothekenpraxis

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Beratung – eine Aufgabe für den Chatbot?
KI-gestützte Chatbots und Telefonassistenten haben auch in der Apothekenwelt Einzug gehalten. Allerdings dürfen sie nicht für alle Aufgaben eingesetzt werden. Welche Tätigkeiten die KI in der Apotheke zumindest nach geltender Rechtslage nicht übernehmen sollte, erläuterte Rechtsanwalt Dr. Christian Tillmanns beim zweiten KI-Pharmaday in München.Show moreapothekenpraxis
Zweiter KI-Pharmaday
22.04.2026, 09:30 Uhr
J. Birkle, R. HerzogStreitgespräch: Kooperationen b
Ist es für mich als Apotheker von Vorteil, einer Kooperation beizutreten, oder begebe ich mich in Abhängigkeiten, die sich eher nachteilig auf meine Apotheke auswirken? Die Beantwortung dieser Frage ist nicht leicht, da dieses Thema sehr komplex ist. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Befürworter auf die Chancen hinweisen, die mit einer Machtkonzentration verbunden sind, während die Gegner eher die Risiken im Visier haben und beispielsweise eine zu große Einschränkung der unternehmerischen Freiheit befürchten. Im Rahmen unserer Serie haben wir für eine Pro- und Contradiskussion zwei Meinungen eingeholt, die uns für das jeweilige Lager typisch erscheinen. Als Befürworter nennt Joachim Birkle, Betriebswirtschaftler und Geschäftsführer der Kooperation Sympateam, die Gründe, die gerade zum jetzigen Zeitpunkt für Kooperationen sprechen. Dagegen warnt der renommierte Fachjournalist und Apotheker Dr. Reinhard Herzog vor einem unüberlegten Beitritt und rät zur Gelassenheit.Show more08.02.2004, 17:05 Uhr
H.-U. Dettling, T. KieserRechtliche Rahmenbedingunge
Vor dem Hintergrund des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) werden Apotheken mittlerweile eine Vielzahl von Kooperationsmodellen angeboten, die der Bündelung von Werbemaßnahmen, der Erzielung von Einkaufsvorteilen, der Optimierung von Betriebsabläufen, der Etablierung von Dachmarken, etc. dienen. Kooperationsmodelle sind jedoch nicht uneingeschränkt zulässig. Rechtliche Grenzen ergeben sich unter anderem aus dem Apothekengesetz, der Berufsordnung für Apotheken, dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, dem Kartellrecht und dem Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.[1]Show more01.02.2004, 17:05 Uhr
A. WitteKauf und Verkauf von Apotheken nach dem Syst
Kauf und Verkauf einer Apotheke sind im Berufsleben eines Apothekers Entscheidungen von existenzieller Bedeutung, die man üblicherweise nicht sehr oft trifft, meist nur einmal im Leben. Gegenwärtig ist der "Apothekenmarkt" durch die mit dem GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) vorgenommene Legalisierung des begrenzten Mehrbesitzes stärker als sonst in Bewegung geraten. Daraus ergibt sich die hohe Aktualität der Frage nach dem Wert und angemessenen Kaufpreis einer Apotheke unter den neuen Bedingungen.Show more01.02.2004, 17:05 Uhr
A. WitteKann der Versandhandel die Ertragskraft Ihre
Das Gesundheitsreformgesetz (GMG) soll ein wahres Zauberwerk sein: Unsere Gesundheitsversorgung werde gesichert, während mehr Wettbewerb weniger Kosten und gleichzeitig mehr Qualität bringe, will man Ministerin Ulla Schmidt Glauben schenken. Für die Apotheken dürfte das neue Gesetz vor allem weniger Erträge bringen, wenn sie ihr Geschäft nicht an die neuen Gegebenheiten anpassen. Ob sich vor diesem Hintergrund der Einstieg in den Versandhandel für Sie als Apotheker lohnt, das zeigt dieser Artikel mit einer exemplarischen Kalkulation.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
B. StrobelVor- und Nachteile von Kooperationsformen
Seit der Erlaubnis des Mehr- und Fremdbesitzes muss sich jeder Apotheker Gedanken machen, wie er dem verschärften Wettbewerb entgegentritt. Die Erfahrungen aus anderen Fachhandelszweigen haben gezeigt, wie es gelingen kann, mit Verbundgruppen größere Marktmacht zu bilden und Kosten zu senken. Inzwischen sind auch im Apotheken-Bereich verschiedene Kooperationsformen entstanden. Welche Art von Gemeinschaft sich hinter den zum Teil kreativen Namen verbirgt und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen, das sagt Ihnen dieser Artikel.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
Andreas KaapkeKooperationen: Drum prüfe, wer sich e
Keine Woche vergeht, in der nicht von neuen, für alle Beteiligten lukrativen Kooperationsmodellen für Apotheken zu lesen ist. Das ab 1. Januar 2004 geltende Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenkassen (GMG) scheint eine neue Welle der Zusammenarbeit ausgelöst zu haben. Doch wie bei jeder zwischenmenschlichen Beziehung sollten die Partner analysieren, ob die Chemie stimmt und ob und unter welchen Bedingungen die Kooperation funktionieren kann. Denn "mitgefangen ist mitgehangen", um eine Volksweisheit den vollmundigen strategischen Versprechungen gegenüberzustellen.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
U. HüsgenKalkulations- und Ertragssimulationsprogra
Wie wirken sich die durch das GKV-Modernisierungsgesetz neu eingeführten Bestimmungen zur Arzneimittelpreisbildung und zu den gesetzlichen Zwangsrabatten auf Umsatz und Rohertrag der öffentlichen Apotheken aus? Der folgende Beitrag erläutert diese neuen Regelungen und stellt anschließend ein Simulationsprogramm vor, das es jeder Apotheke ermöglicht, die Auswirkungen auf ihre eigene Kalkulations- und Ertragssituation selbst einzuschätzen.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
U. Müller, G. Glaeske, M. HippiusFachinformation un
Die Fachinformationen für Arzneimittel sind eine wichtige, aber noch immer zu wenig genutzte und auch nicht allgemein bekannte Datenressource über pharmakologische und klinische Eigenschaften einzelner Arzneimittel. Teils liegen ihnen verbindliche und vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) laufend aktualisierte Musterteste zugrunde, teils hat der pharmazeutische Unternehmer mehr Freiheiten bei der Gestaltung der Texte. Gegenüber den Fachinformationen, die für die Fachkreise erstellt werden, "hinken" die Beipackzettel mit ihrem Informationsgehalt häufig hinterher. Grundsätzlich sollten die Arzneimittelfachleute ihren Informationsvorteil stärker zum Wohle ihrer Patienten einsetzen.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
C. SchmittWertgerechte Preise - Die Sonderstellung d
Durch die Änderungen der politischen Rahmenbedingungen sind viele Apotheker verunsichert. Insbesondere im Hinblick auf die zum größten Teil freigegebenen Preise im OTC-Bereich liebäugeln einige mit dem Gedanken, Kunden in der Freiwahl mit Dumpingpreisen zu locken. Dabei wird sich diese Strategie nach Auffassung etlicher Marketing-Experten als einen "Schuss in den Ofen" erweisen.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
R. HerzogAgieren in der Krise, Teil 5: Das "Vier-Apo
Begrenzter Mehrbesitz mit bis zu vier Apotheken im gleichen oder in benachbarten Kreisen ist ab Anfang 2004 erlaubt. Schon im Vorfeld ist ein reges Interesse und "Stühlerücken" zu verzeichnen. Etliche Kolleginnen und Kollegen strecken ihre Fühler aus, sondieren die Umgebung. Steht die Apothekenlandschaft vor einem Umbruch? Verlieren all diejenigen, die sich jetzt nicht ganz schnell Filialen "anlachen"? Schließlich ist die Zahl der infrage kommenden Standorte begrenzt! Oder begehen jetzt etliche Apotheken den Fehler ihres Lebens und binden sich einen teuren Klotz ans Bein, der sie womöglich wirtschaftlich vollends in die Tiefe reißt? Wir erörtern in diesem Beitrag die Chancen und Risiken.Show more14.12.2003, 16:56 Uhr
C. Glökler, T. GraefePreiswerbung für OTC-Arzneimi
Früher war die "Werbewelt" für den Apotheker klar gegliedert. Auf der einen Seite die Arzneimittel: Hier war Preiswerbung durch das Heilmittelwerbegesetz entweder gänzlich verboten oder wegen der Preisbindung zumindest unsinnig. Auf der anderen Seite die Freiware: Dort war Werbung grundsätzlich erlaubt, lediglich die Grenzen der Berufsordnung und des allgemeinen Wettbewerbsrechtes mussten eingehalten werden. Zu diesen beiden Produktgruppen gesellt sich mit Freigabe der OTC-Preise nun eine neue Produktgruppe, die werberechtlich neu zu bewerten ist. Der Artikel soll dazu dienen, die bisher weder durch Literatur noch Rechtsprechung ausgeloteten Grenzbereiche des werblich Zulässigen zu beleuchten.Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
R. HerzogAgieren in der Krise (Teil 4: Künftige Pre
Freie Preise im OTC-Segment ab Januar 2004 - dies wird eine Herausforderung, die momentan wohl noch eher unterschätzt wird. Denn wir reden hier von den "Kronjuwelen" der Apotheke, dem Segment, in welchem die Renditen momentan noch stimmen. Es ist zudem ein Bereich, dessen Bedeutung im Zuge der Gesundheitsreform erheblich an Gewicht zunehmen könnte, denn der Großteil der nicht-verschreibungspflichtigen Präparate fällt aus der Erstattungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen heraus und wartet darauf, durch Privatkäufe und -verordnungen substituiert zu werden. Doch wie werden "richtige" Preise gemacht? Welche betriebswirtschaftlichen Grundlagen gilt es zu beachten?Show more23.11.2003, 16:55 Uhr
Betriebliche Altersversorgung
Die Lücke in der Rentenversicherung ist zum Dauerthema geworden und wird es vermutlich bleiben. Die Lösung dieses Problems kann aber auch finanzielle Vorteile eröffnen Ų so zumindest im Fall der betrieblichen Altersversorgung. Dies ist mittlerweile nicht mehr nur ein Thema für Großunternehmen. Spätestens seit alle Arbeitnehmer, die der gesetzlichen Rentenversicherung angehören, einen Rechtsanspruch auf eine Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung haben, geht dies kleine Unternehmen ebenso an. Abgesehen von den approbierten Mitarbeitern betrifft dies auch das Apothekenpersonal.Show more02.11.2003, 16:55 Uhr
O. Haas, C. HilzSicherung der Existenz (Herausforder
Der Berufsstand der Apotheker ist neuen Herausforderungen ausgesetzt. Das Beitragssatzsicherungsgesetz und das GKV-Modernisierungsgesetz verschärfen die Konkurrenzsituation, sodass Liquiditätsengpässe nicht nur die Existenz der Apotheke, sondern auch den privaten Konkurs des Apothekenleiters zur Folge haben können. Die meisten Apothekenleiter müssen sich an die veränderten Rahmenbedingungen erst gewöhnen. Andere Branchen sind dem harten Verdrängungswettbewerb jedoch bereits seit langer Zeit ausgesetzt, und so wurden geeignete Instrumente Ų vor allem im Bereich des Controlling Ų für das Überleben im Markt entwickelt. Diese Instrumente sind teils branchenübergreifend anwendbar, teils müssen sie auf apothekenspezifische Fragestellungen angepasst werden. Die große Herausforderung liegt jedoch in der Überzeugungs- und Unterstützungsarbeit der Apothekenleiter, damit rettende Ideen nicht "Luftblasen" bleiben.Show more02.11.2003, 16:55 Uhr
R. HerzogAgieren in der Krise (Teil 3)
Eine aussagekräftige Bestandsaufnahme und der Check auf Herz und Nieren Ihres Betriebes erfordern klar definierte und mit vertretbarem Aufwand erhebbare Anhaltswerte und Kennzahlen. Idealerweise gestatten diese es dann, den Zustand des jeweiligen Unternehmens mit einem Blick zu bewerten. Durch laufende Fortschreibung auf der Zeitachse erkennen Sie sich abzeichnende Entwicklungen früher als andere und können gegebenenfalls gegensteuern. Ohne ein solches Schnelldiagnose- und Frühwarnsystem wird es heute immer schwieriger, eine Apotheke noch berechenbar zu führen Ų erst recht, wenn sie sich womöglich bald aus mehreren Filialen zusammensetzt. Grund genug also, sich näher mit dem Thema Kennzahlen zu beschäftigen.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
HerzogAgieren in der Krise Teil 2: Detailplanung und
Standen im ersten Teil unserer Serie (siehe DAZ Nr. 28, S. 56) eher grundsätzliche Überlegungen im Vordergrund, was an einem Standort überhaupt erzielbar erscheint, so wollen wir uns heute mit den detaillierteren Planungen auseinander setzen. Hier sollen wieder mehrere Sichtweisen unterschieden werden: Dies sind die strategische Mittel- bis Langfristplanung sowie die eher kurzfristige Finanz- und Budgetplanung für das aktuelle und das kommende Jahr.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
P. DitzelZL – eine Visitenkarte zum Glänzen b
Das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker, das seit 1975 in Eschborn im Namen der deutschen Apothekerinnen und Apotheker Untersuchungen zur Arzneimittelqualität durchführt, steht seit 1. Mai 2003 unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz. Er hat sich vorgenommen, das renommierte Institut verstärkt in die Öffentlichkeit zu rücken und "die Visitenkarte der deutschen Apothekerinnen und Apotheker wieder zum Glänzen zu bringen". Wir unterhielten uns mit Professor Schubert-Zsilavecz, wie er diese Aufgabe angehen will, welche Aktivitäten er plant und wo er das Institut positionieren möchte.Show more24.08.2003, 15:53 Uhr
K. S. PauliFranchising – ein Apotheker stand P
Der Gesundheitsmarkt ist im Umbruch. Gute Standorte sind mit Apotheken überbesetzt. Hinzu kommt die Veränderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, die kapitalstarken Ketten-Apotheken Vorschub leisten kann. Was sollen Ein-Mann-Apotheken in dieser prekären Situation machen? Ist Franchising eine Chance oder führt dieser Weg in die totale Abhängigkeit anonymer Konzerne? Ų Eine Bestandsaufnahme und Prognose zur Branchenentwicklung ŲShow more10.08.2003, 15:53 Uhr
T. Müller-BohnBlutdruckprobleme, unbekannte Pflanze
Über die Arzneimittelversorgung hinaus erfüllen Apotheken wichtige soziale Aufgaben. Das ist unbestritten, wird aber oft als nebensächlich abgetan, weil es für die zentrale Aufgabe der Apotheken nicht bedeutsam sei. Im Extremfall kann aber sogar diese soziale Beigabe über Leben und Tod entscheiden Ų mehr als manche Arzneimittel.Show more03.08.2003, 15:53 Uhr
T. Müller-BohnFehlanwendungen von Arzneimitteln (Se
Keine Szene aus einer Fernseh-Comedy, sondern aus der realen Apothekenwelt: Eine ältere Frau betritt eine Apotheke und breitet eine Vielzahl von Arzneimitteln auf dem Handverkaufstisch aus. Sie bittet darum, ihr die Einnahmebedingungen zu erklären. Dabei beklagt sie ihren seit Tagen hohen Blutdruck, doch leider habe sie keine blutdrucksenkenden Arzneimittel gefunden. In der Arzneimittelauswahl wird schnell Isoptin® entdeckt. Die Patientin erklärt jedoch, dieses Arzneimittel nehme sie nicht ein. Auf dem Karton steht "Calciumantagonist" Ų und Calciumtabletten habe sie ja noch andere, die sie erst mal aufbrauchen würde.Show more20.07.2003, 15:52 Uhr
T. Müller-BohnZukunftsperspektiven für die Freiwah
Angesichts leerer Kassen bei der GKV verdient das bisher oft vernachlässigte Randsortiment in Apotheken eine intensivere Betrachtung. Viele Apotheker fürchten, eine umfangreiche Freiwahl könnte die Apotheke einem amerikanischen Drugstore annähern. Doch eine Apothekenfreiwahl verspricht gerade dann wirtschaftlichen Erfolg, wenn sie sich nicht an Vorbildern aus dem Supermarkt orientiert, sondern die apothekenspezifischen Stärken gezielt nutzt.Show more13.07.2003, 15:52 Uhr
R. HerzogAgieren in der Krise - Teil 1: Finanz- und
Nicht wenige Apotheken stecken, das zeigen die Auswertungen des laufenden Jahres, in ernsten Schwierigkeiten. Die Zukunftsaussichten sind durchwachsen. Welches uns zugedachte Modell Sie auch nehmen: Die Renditesituation wird keinesfalls besser. Vielleicht muss gar die Sicherung des jetzigen "Nach-BSSichG"-Niveaus bereits als Erfolg gesehen werden. Das bedeutet: Vorsteuer-Gewinne häufig nur noch im einstelligen Prozentbereich, Handelsspannen, die meistens mit einer Zwei beginnen und mehrheitlich in einem Bereich von 25% bis 28% zu liegen kommen. Um mit dieser neuen Situation umgehen zu können, hilft nur eines: scharfes Rechnen, klare Kostenkontrolle, ein gutes Zahlenverständnis. Dabei darf natürlich Ihre Hauptaufgabe nicht unter die Räder kommen Ų die gute Versorgung Ihrer Kunden. Allen politischen Unbilden zum Trotz werden die Umsätze immer noch auf zwei Beinen in die Apotheke getragen.Show more06.07.2003, 15:52 Uhr
T. Müller-BohnDistribution – ist das wirklich
Am 14. Mai 2002 stürzte in Köln als Folge eines Explosionsunglückes ein Haus ein. Die größte Aufmerksamkeit galt dabei logischerweise den Hausbewohnern, die durch den Einsturz selbst körperlich zu Schaden kamen. Doch auch nachdem das Haus abgesichert und alle Opfer aus den Trümmern geborgen waren, drohte weiterer gesundheitlicher Schaden. Denn einer der Bewohner des eingestürzten Hauses war ein Bypass- und Hypertoniepatient. Er war unverletzt geblieben, hatte aber alle seine Arzneimittel in den Trümmern verloren.Show more06.07.2003, 15:52 Uhr
DAZ-InterviewDie Marke – was hat die Apotheke
Jeder von uns kennt Marken, sei es im privaten wie im beruflichen Bereich. Schließlich arbeiten wir selbst mit und unter einem Markenzeichen, dem roten Apotheken-A. Jeder verbindet mit einer Marke einen besonderen Anspruch und hat eine Erwartungshaltung an eine Marke. Was bedeutet nun die Marke für die Apotheke, für die Apothekenkunden? Welchen Nutzen können wir aus einer Marke ziehen? Zum Thema Marken in der Apotheke sprachen wir mit Dr. Karl-Heinz Winter, Merz Consumer Care, und Dr. Klaus Kluthe, Bayer Vital Consumer Care, die sich beide beruflich mit dem Begriff der Marke auseinander setzen. Beide sind im Vorstand des Arbeitskreises OTC im Markenverband, Dr. Winter ist Vorsitzender dieses Arbeitskreises.Show more22.06.2003, 15:51 Uhr
T. Müller-BohnChroniker brauchen schnellen und orts
In Diskussionen über die Zukunft der Arzneimitteldistribution wird vielfach behauptet, die Versorgung von Chronikern sei besonders einfach und wenig fehleranfällig. Sie könne daher dem Versandhandel überlassen werden. Diese Behauptung ist in der Realität allerdings nicht zu bestätigen Ų im Gegenteil, gerade bei der Versorgung chronisch Kranker, die besonders viele und erklärungsbedürftige Arzneimittel benötigen, treten besonders viele arzneimittelbezogene Probleme auf, die schnelles Eingreifen vor Ort nötig machen. Die Forderung nach Versandhandel für die Dauermedikation beruht offenbar auf einem medizinisch und ökonomisch höchst gefährlichen Trugschluss.Show more22.06.2003, 15:51 Uhr
T. Müller-BohnArzneimittelsicherheit im Apothekenal
Zu den klassischen arzneimittelbezogenen Problemen gehören die Interaktionen. Wohl kaum jemand bestreitet die wichtige Aufgabe der Apotheken, potenzielle Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln zu identifizieren und so die Patienten vor Schaden zu bewahren. Wie solche Situationen im Apothekenalltag ablaufen, wird hier dargestellt. Außerdem geht es in dieser Folge der DAZ-Serie zur Arzneimittelsicherheit um besondere Leistungen der Apotheken bei Beratungen zur Selbstmedikation.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
K. H. BauerRibavirin-haltige Hartgelatinekapseln &nd
In Apotheken rezepturmäßig hergestellte Hartgelatinekapseln mit jeweils 200 mg Ribavirin als Arzneistoff wurden auf ihre pharmazeutische Qualität überprüft. Die Untersuchungen betrafen insbesondere den Wirkstoffgehalt pro Kapsel, die Dosierungsgenauigkeit (Gleichförmigkeit der Masse) und die Wirkstofffreisetzung, wobei die geltenden Arzneibuchanforderungen oder die Zulassungsbestimmungen des Originalpräparates zugrunde gelegt wurden. Dabei wurden zum Teil besorgniserregende Befunde erhalten.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Arzneimittelsicherheit im Apothekenal
In Apotheken wird die Arzneimittelsicherheit Tag für Tag durch eine Vielzahl von Tätigkeiten gesichert. Die Fälle sind oft skurril und manchmal sogar dramatisch, andere erscheinen für sich allein betrachtet eher unspektakulär. Beeindruckend ist auf jeden Fall die enorme Vielfalt der Alltagsschwierigkeiten. Diese DAZ-Serie soll einen Beitrag dazu leisten, diese große Variationsbreite arzneimittelbezogener Probleme besser zu strukturieren. Gleichzeitig soll sie Einblicke in den Apothekenalltag verschaffen, denn alle präsentierten Fälle stammen aus der Realität.*Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
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