Apothekenpraxis

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zuversicht schafft eine produktive Arbeitsatmosphäre
Taugt die „positive Psychologie“ dazu, die Arbeitsprozesse und -abläufe in der Apotheke zu verbessern? Durchaus – aber nur, wenn das Konzept nicht als bloßes positives Denken und realitätsferner Blick durch die rosarote Wahrnehmungsbrille missverstanden wird.Show moreapothekenbetrieb
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Positive Psychologie
14.04.2026, 07:00 Uhr
Richtig Blutdruck messen
Zur modernen Hypertonietherapie ist die Kenntnis des genauen arteriellen Blutdrucks erforderlich. Dies wiederum erfordert exakte Messgeräte und gut ausgebildetes Fachpersonal, das die Geräte richtig einsetzt und die gemessenen Werte richtig interpretiert. Fehler können nicht nur die Gesundheit der Patienten, sondern auch die Wirtschaftlichkeit der Therapie gefährden. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen in der aktiven Weiterbildung und Fortbildung von Apothekern und Ärzten vermuten die Autoren, dass das Thema Blutdruckmessen in der Ausbildung der Ärzte, der Apotheker, der MTA und PTA nicht ausführlich genug behandelt wird. Der folgende Beitrag erläutert die Unterschiede zwischen der auskultatorischen Messung und der oszillometrischen Berechnung des Blutdrucks, zeigt die typischen Fehlerquellen bei der Handhabung der Messgeräte auf und legt die Beeinflussung der Messwerte durch bestimmte Erkrankungen, individuelle Eigenschaften und verschiedene Begleitumstände dar.Show more01.05.2005, 16:08 Uhr
Impfberatung in der Apotheke – ein Bei
Die Impfraten in der deutschen Bevölkerung sind immer noch unzureichend. Durch eine gut konzipierte und umfassende Impfberatung in der Apotheke ist es möglich, die Personen, die durch bestimmte Infektionserkrankungen besonders gefährdet sind, für Schutzimpfungen zu sensibilisieren. Nach wie vor ist eine Schutzimpfung eine der wirksamsten und wichtigsten Präventivmaßnahmen.Show more13.03.2005, 17:07 Uhr
Die Integrierte Versorgung – Modell der Zukunft?
Mit den durch das GMG deutlich vereinfachten Vorgaben erhofft sich der Gesetzgeber eine spürbare Belebung der Integrierten Versorgung. Von den vielfach gepriesenen Vorzügen der Integrierten Versorgung wie einer stärker an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichteten leistungssektorenübergreifenden Versorgung oder einer verbesserten Qualität und Struktur der Arzneimittelversorgung sollten sich Apotheker und andere Leistungserbringer, die insbesondere von der gesetzlich vorgesehenen Anschubfinanzierung profitieren wollen, nicht zu übereilten Schritten verleiten lassen.Show more20.02.2005, 17:14 Uhr
Das Apothekendilemma
Mit dem In-Kraft-Treten des GMG Anfang 2004 verlor die Arzneimittelpreisverordnung für OTC-Präparate ihre Gültigkeit. Der von einigen Gesundheitspolitikern erhoffte und von Apothekern befürchtete Preisverfall in diesem Marktsegment ist bislang ausgeblieben. Bestrebungen, die Bewegung in diese Preisfront bringen und damit eine betriebswirtschaftlich unerfreuliche bis bedrohliche Entwicklung in Gang setzen könnten, sind allerdings erkennbar. Der folgende Beitrag beleuchtet die preisstrategische Situation der Apotheken anhand eines einfachen spieltheoretischen Modells und leitet daraus praktische Wege aus dem "Apothekendilemma" ab.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Die Gesundheitskarte Schleswig-Holstein
Im Januar 2006 soll, so will es das Gesetz zur Modernisierung der Krankenversicherung, die elektronische Gesundheitskarte und damit die Telematik im Gesundheitswesen bundesweit eingeführt werden. Zentrale Elemente werden eine patientenindividuelle Gesundheitskarte und ein Heilberufeausweis sein. Der Gesetzgeber hat dabei die technisch aufwändigste und am schwierigsten realisierbare unter den vielen neuen Funktionen der Karte als "erste verbindliche" Applikation vorgesehen: das elektronische Rezept (eRezept).Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
A-Plus – Porträt einer Apothekenkooperation
Von Thomas Müller-Bohn | Die Geschichte der Apothekenkooperation A-Plus reicht in der Region um Braunschweig und Magdeburg bereits fünf Jahre zurück, die Entscheidung für das bundesweite Engagement fiel dagegen erst im Herbst 2003. Ihren bisher größten Auftritt hatte die Kooperation kürzlich auf der Expopharm in München. Dort präsentierte sie sich gemeinsam mit Großhändlern der Pharma-Privat-Gruppe, die die A-Plus-Apotheken organisatorisch unterstützen. Dabei wurde deutlich, welche Ideen und Ziele hinter dieser Apothekenpartnerschaft stehen.Show more05.12.2004, 17:04 Uhr
Was bringt die Integrierte Versorgung den Apothekern?
Mit der Vernetzung und der möglichst optimalen Abstimmung verschiedener heilberuflicher Leistungen, die bei dem Gesundungsprozess eines Patienten ineinander greifen, sollen im Rahmen der Integrierten Versorgung Einsparpotenziale erschlossen werden. Auch Apotheken sollen in die Integrierte Versorgung mit eingebunden werden. Ob sie von diesem Modell profitieren oder aber die Verliererrolle zugewiesen bekommen, darüber streiten sich ein Vertreter der Ärzteschaft mit einem standespolitischen Funktionär der Apotheker.Show more28.11.2004, 17:04 Uhr
Integrierte Versorgung – rechtliche Rahmenbedingungen
Von Nando Mack | Die Reformierung der rechtlichen Vorgaben zur integrierten Versorgung (§§ 140a bis 140d SGB V) durch das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) [1] hat Bewegung in die Versorgungsstrukturen des Gesundheitssystems gebracht. Während die integrierte Versorgung bislang trotz wohlwollender Beachtung durch die Akteure im Gesundheitswesen nur in unbedeutendem Umfang praktische Umsetzung erfahren hat, löste insbesondere die jetzt in § 140d Abs. 1 SGB V verankerte Anschubfinanzierung zum Aufbau der Integrierten Versorgung rege Betriebsamkeit bei Leistungserbringern und Krankenkassen aus, das Thema integrierte Versorgung in die Praxis umzusetzen.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Apotheker emanzipieren sich
Von Andreas Kaapke und Kai Wilke, Köln | Die Forschungsstelle für Arzneimitteldistribution am Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln erstellte im Auftrag der NORWIMA mbH/des Apothekerverbandes Nordrhein e.V. eine Studie zum Grünen Rezept.Show more19.09.2004, 16:02 Uhr
Controllingsoftware für Apotheken
Von Oliver Haas und Christian Hilz | Mit einer apothekenspezifischen Controllingsoftware kann die Steuerung des Apothekenbetriebs nach dem in Abbildung 1 gezeigten Schema ablaufen. Anhand einiger Eingabemasken und Berichte soll dies im Folgenden veranschaulicht werden. Zuerst werden eine GuV-Planung aufgebaut und die nötigen Auswertungen dargestellt. Nach der Eingabe der Zahlungsziele wird automatisch der Finanzplan erstellt, der sozusagen ein "Abfallprodukt" der GuV-Planung ist, dem Apotheker jedoch die Entwicklung seines Kontostands bzw. seiner freien Kreditlinie prognostiziert. Ist die Basisplanung erstellt, helfen Simulationsmasken, die Auswirkungen von Umweltveränderungen bzw. das Ergreifen von Maßnahmen auf die Apotheke zu zeigen.Show more22.08.2004, 16:02 Uhr
O. Haas, C. HilzControllingsoftware für Apotheken &
Der Berufsstand der Apotheker ist neuen Herausforderungen ausgesetzt. Einbrüche der Gewinnmargen und sinkende Betriebsergebnisse sind die Folge von gesetzlichen Veränderungen sowie eines immer stärker werdenden Verdrängungswettbewerbs. Nur Apotheker, die ihre Istdaten analysieren und auf deren Grundlagen Planungen erstellen, können rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen. Ein gutes Bauchgefühl ("ich kenne meine Apotheke und meine Kunden") ist für die Sicherung des nachhaltigen Unternehmenserfolges zu wenig. Viele Apotheker sehen dies ein, wissen aber nicht, wie sie ein Controlling praktisch durchführen sollen. Ihnen will dieser Beitrag eine Hilfestellung geben.Show more15.08.2004, 16:02 Uhr
T. KieserWas bringt das neue Gesetz gegen den unlaut
Die Neuerungen, die das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) mit Blick auf Sonderveranstaltungen und zeitlich befristete Preisherabsetzungen bringt, sind in dem letzten Beitrag vorgestellt worden. In diesem wurden auch die Regelbeispiele unlauteren Verhaltens, die § 4 UWG enthält, beleuchtet¹. Im vorliegenden Beitrag wird auf die weiteren materiellen Neuregelungen sowie auf die Änderungen im Verfahrens- und Strafrecht eingegangen.Show more18.07.2004, 16:01 Uhr
T. KieserWas bringt das neue Gesetz gegen unlauteren
Der Gesetzgeber hat nach Abschaffung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung im Jahr 2001 jetzt auch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) umfassend reformiert1. Das UWG regelt insbesondere die Zulässigkeit von Werbemaßnahmen. An ihm müssen sich Marketingaktionen von Apotheken messen lassen. Für den Apotheker hat das UWG eine zweifache Bedeutung. Zum einen können Wettbewerbsverbände wie die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs in Bad Homburg oder Konkurrenten bei einer Missachtung der Vorschriften des UWG durch den werbenden Apotheker unmittelbar wettbewerbsrechtliche Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche geltend machen, zum anderen ahnden die Berufsordnungen der Apothekerkammern Verstöße gegen das UWG als Berufsvergehen2. Die Neuerungen sind für den marketingaktiven Apotheker also doppelt relevant. Die materiellen und verfahrensrechtlichen Neuregelungen werden in einem zweiteiligen Beitrag vorgestellt.Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
D. UhlSonnenbaden ohne Reue? – Was Sonnenschut
Nach wie vor zählt bei uns gut gebräunte Haut zu den wichtigsten Schönheitsidealen. Sie wird verbunden mit so erstrebenswerten Eigenschaften wie gesund, sportlich, attraktiv und jugendlich. Doch wie kann man zu der wünschenswerten Bräune gelangen, ohne sich der Gefahr von Sonnenschäden wie vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs auszusetzen? Was können Sonnenschutzmittel leisten und wie sicher sind sie?Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
D. Zur MühlenPachtzinsanpassung und Pachtmodelle na
Das grundsätzliche Ziel der Gesundheitsreform ist auf eine Ausgabenreduzierung im GKV-Bereich gerichtet. Berücksichtigt man die GMG-bedingten Vorzieheffekte im vergangenen Jahr und die Strukturveränderungen zu Beginn des Jahres im Leistungsprofil der Apotheken, liegen die Probleme nicht im Rückgang des Gesamtumsatzes, sondern im Spannen-, Rentabilitäts- und damit im Renditeverlust. Angesichts dieser Entwicklung gehören alle Ausgaben einer Apotheke auf den Prüfstand. Bei Pachtapotheken trifft das insbesondere auf den Pachtzins zu, denn er gehört nach dem Wareneinsatz und den Personalkosten zu den größten Kostengruppen. Der nachfolgende Beitrag befasst sich mit Möglichkeiten zur Gestaltung des Pachtzinses unter den neuen Voraussetzungen des GKV-Modernisierungsgesetzes.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
C. GlöklerNahrungsergänzungsmittel – welche
Die Kunden sind zunehmend bereit, zur Optimierung ihrer Ernährung auch teurere Produkte beispielsweise im Versand oder in der Apotheke zu kaufen. Nahrungsergänzungsmittel haben daher gegenüber den Arzneimitteln in den vergangenen Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Die äußere Aufmachung ist für den Kunden oft kaum mehr von einem Arzneimittel zu unterscheiden: Nahrungsergänzungsmittel werden Ų wie Medikamente Ų in Dragee-, Kapsel- oder Tablettenform angeboten, oft in höchst wissenschaftlich anmutender Aufmachung. Wesentliche Unterschiede bestehen jedoch bei den Werbemöglichkeiten, insbesondere hinsichtlich der zulässigen Wirkversprechen.Show more23.05.2004, 16:00 Uhr
C. KruseDer Datenschutzbeauftragte in der Apotheke
Ankündigungen auf Workshops und Tagungen mit datenschutzrechtlichen Themenstellungen haben zurzeit Konjunktur. Im Mittelpunkt steht dabei meist der Stichtag 23. Mai 2004. Bis dahin müssen nämlich nicht nur Großkonzerne und öffentliche Stellen, sondern auch kleine und mittelständische Betriebe, d. h. auch öffentliche und Krankenhausapotheken, den Umgang mit personenbezogenen Daten vollständig an die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes angepasst haben. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Bestellung eines internen oder externen Datenschutzbeauftragten. Was ist zu beachten?Show more16.05.2004, 16:00 Uhr
C. BeckLagerung von Biologicals in der Apotheke
Prozentual hat der Anteil kühlkettenpflichtiger Fertigarzneimittel in der Apotheke über die letzten Jahre stetig zugenommen. Mittlerweile handelt es sich hierbei nicht mehr nur um Impfstoffe. Seit der Aufklärung des humanen Genoms wächst beinahe täglich die Zahl der bekannten Targets für körpereigene Proteine, wie z. B. Antikörper, Zytokine, Hormone und Rezeptoren. Viele dieser Substanzen oder gezielte Modifikationen davon lassen sich heute gentechnisch herstellen und werden therapeutisch eingesetzt Ų man denke nur an Insulin und seine vielen Varianten; man bezeichnet sie zusammenfassend als Biologicals. Eine Eigenschaft teilen diese rekombinanten Proteine mit ihren nativen Vorbildern: Sie sind sehr empfindlich gegen Umwelteinflüsse.Show more02.05.2004, 15:59 Uhr
T. KieserGrundlagen der Werbung mit Preisgegenübers
Die Apotheke der Zukunft wird kommerzieller sein müssen Ų die Veränderungen im Gesundheitswesen zwingen die Apotheker, mehr Umsatz durch den Verkauf von freiverkäuflichen und OTC-Produkten zu erzielen. Und für diese Produkte muss der Apotheker werben. Eine beliebte Methode ist hier der Preisvergleich, also die Preisgünstigkeit eines Produkts durch eine Gegenüberstellung hervorzuheben. Die Differenz zwischen tieferem und höherem Preis ist dabei in vielen Fällen als Preisersparnis angegeben. Doch dieser Werbeform sind enge Grenzen gesetzt, schnell ist die Grenze zum unerlaubten Wettbewerb überschritten.Show more25.04.2004, 15:59 Uhr
C. Ritzi5. Euroforum-Jahrestagung: Wie entwickelt si
Überwiegend kritische Stimmen wurden bei der 5. Euroforum-Jahrestagung "OTC-Markt im Umbruch" am 25. Februar 2004 in Frankfurt laut. Lediglich der Regierungsvertreter, Ulrich Dietz, gewann der Reform naturgemäß positive Seiten ab. Gleichzeitig wurde auch deutlich, dass bei vielen Praktikern, die am Marktgeschehen beteiligt sind, hinsichtlich der Umsetzung der Gesundheitsreform etliche Unsicherheiten bestehen. So wurde beispielsweise von Dr. Herrmann Kortland, der für den Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) sprach, die Freigabe der OTC-Preise rundherum abgelehnt. Seiner Ansicht nach wäre es besser gewesen, beim alten System zu bleiben. Jürgen Petersen vom Marktforschungsinstitut IMS Health analysierte aufgrund von Marktdaten, inwieweit künftig mit Einbußen beim Umsatz im OTC-Bereich gerechnet werden muss. Gleichzeitig gab er die "Gewinner" und "Verlierer" in diesem Marktsegment bekannt. ABDA-Vizepräsident Heinz-Günter Wolf eruierte künftige Chancen für die Apotheker und empfahl, die Krankenkassen nicht länger als Feinde zu betrachten. Der Allgemeinarzt und erste Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Wolfgang-Axel Dryden, wies auf etliche praktische Schwierigkeiten hin und bemängelte, dass die Politik einfach zu viele konkrete Fragen unbeantwortet gelassen hatte.Show more29.02.2004, 16:58 Uhr
S. Funk, R. SchierlSicherheit bei der Zytostatikaher
Krebserkrankungen sind nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Statistisch gesehen erkrankt jeder vierte Einwohner in Deutschland im Laufe seines Lebens an Krebs [1]. Zur Chemotherapie von Krebserkrankungen werden Zytostatika eingesetzt, die aufgrund ihrer zelltoxischen Eigenschaften kanzerogen, mutagen und reproduktionstoxisch wirken (CMR-Arzneimittel). Beim Umgang mit diesen Substanzen ist daher eine besondere Sorgfalt nötig. Das gilt insbesondere für die Apotheke. Die Untersuchung von Wischproben in 45 zytostatikaherstellenden Apotheken ergab, dass die Sauberkeit des Arbeitsplatzes teilweise zu wünschen übrig lässt. Prinzipiell können Kontaminationen durch die Umstellung der Arbeitsweise vermieden werden.Show more29.02.2004, 16:58 Uhr
U. FichtelEin neues Berufsbild: Der Filialapothekenl
Mit der zum 1. Januar 2004 eingeführten Zulassung des begrenzten Mehrbesitzes bei Apotheken ist das neue Berufsbild des "Filialapothekenleiters" entstanden. Seine Rechte und Pflichten werden im Apothekengesetz nur kursorisch angesprochen. In welchem rechtlichen Verhältnis steht der Betreiber eines Apothekenverbunds (Hauptapothekenleiter) zum Apothekenleiter in der Filiale? Welche tarifvertraglichen Regelungen gelten? Und was ist bei Abschluss eines Arbeitsvertrages zu beachten?Show more22.02.2004, 17:05 Uhr
F. BeckerGefährden Kooperationen unsere Zukunft?
Die im Rahmen der neuen Arzneimittelpreisverordnung gekürzten Großhandelsspannen schaffen für uns Apotheker eine schwierige Ausgangssituation. Waren wir in den vergangenen Jahrzehnten gewohnt, bei der Beschaffung unserer Ware günstige Einkaufskonditionen vom pharmazeutischen Großhandel zu erhalten und waren diese Nachlässe eine wesentliche Grundlage unserer betriebswirtschaftlichen Gesamtkalkulation, so stellen wir auf der Grundlage des neuen Gesetzes fest, dass nahezu keine Einkaufsvergünstigungen über den Großhandel mehr realisiert werden können.Show more15.02.2004, 17:05 Uhr
J. Birkle, R. HerzogStreitgespräch: Kooperationen b
Ist es für mich als Apotheker von Vorteil, einer Kooperation beizutreten, oder begebe ich mich in Abhängigkeiten, die sich eher nachteilig auf meine Apotheke auswirken? Die Beantwortung dieser Frage ist nicht leicht, da dieses Thema sehr komplex ist. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Befürworter auf die Chancen hinweisen, die mit einer Machtkonzentration verbunden sind, während die Gegner eher die Risiken im Visier haben und beispielsweise eine zu große Einschränkung der unternehmerischen Freiheit befürchten. Im Rahmen unserer Serie haben wir für eine Pro- und Contradiskussion zwei Meinungen eingeholt, die uns für das jeweilige Lager typisch erscheinen. Als Befürworter nennt Joachim Birkle, Betriebswirtschaftler und Geschäftsführer der Kooperation Sympateam, die Gründe, die gerade zum jetzigen Zeitpunkt für Kooperationen sprechen. Dagegen warnt der renommierte Fachjournalist und Apotheker Dr. Reinhard Herzog vor einem unüberlegten Beitritt und rät zur Gelassenheit.Show more08.02.2004, 17:05 Uhr
H.-U. Dettling, T. KieserRechtliche Rahmenbedingunge
Vor dem Hintergrund des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) werden Apotheken mittlerweile eine Vielzahl von Kooperationsmodellen angeboten, die der Bündelung von Werbemaßnahmen, der Erzielung von Einkaufsvorteilen, der Optimierung von Betriebsabläufen, der Etablierung von Dachmarken, etc. dienen. Kooperationsmodelle sind jedoch nicht uneingeschränkt zulässig. Rechtliche Grenzen ergeben sich unter anderem aus dem Apothekengesetz, der Berufsordnung für Apotheken, dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, dem Kartellrecht und dem Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.[1]Show more01.02.2004, 17:05 Uhr
A. WitteKauf und Verkauf von Apotheken nach dem Syst
Kauf und Verkauf einer Apotheke sind im Berufsleben eines Apothekers Entscheidungen von existenzieller Bedeutung, die man üblicherweise nicht sehr oft trifft, meist nur einmal im Leben. Gegenwärtig ist der "Apothekenmarkt" durch die mit dem GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) vorgenommene Legalisierung des begrenzten Mehrbesitzes stärker als sonst in Bewegung geraten. Daraus ergibt sich die hohe Aktualität der Frage nach dem Wert und angemessenen Kaufpreis einer Apotheke unter den neuen Bedingungen.Show more01.02.2004, 17:05 Uhr
A. WitteKann der Versandhandel die Ertragskraft Ihre
Das Gesundheitsreformgesetz (GMG) soll ein wahres Zauberwerk sein: Unsere Gesundheitsversorgung werde gesichert, während mehr Wettbewerb weniger Kosten und gleichzeitig mehr Qualität bringe, will man Ministerin Ulla Schmidt Glauben schenken. Für die Apotheken dürfte das neue Gesetz vor allem weniger Erträge bringen, wenn sie ihr Geschäft nicht an die neuen Gegebenheiten anpassen. Ob sich vor diesem Hintergrund der Einstieg in den Versandhandel für Sie als Apotheker lohnt, das zeigt dieser Artikel mit einer exemplarischen Kalkulation.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
B. StrobelVor- und Nachteile von Kooperationsformen
Seit der Erlaubnis des Mehr- und Fremdbesitzes muss sich jeder Apotheker Gedanken machen, wie er dem verschärften Wettbewerb entgegentritt. Die Erfahrungen aus anderen Fachhandelszweigen haben gezeigt, wie es gelingen kann, mit Verbundgruppen größere Marktmacht zu bilden und Kosten zu senken. Inzwischen sind auch im Apotheken-Bereich verschiedene Kooperationsformen entstanden. Welche Art von Gemeinschaft sich hinter den zum Teil kreativen Namen verbirgt und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen, das sagt Ihnen dieser Artikel.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
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