Apothekenpraxis

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apotheken im arztzentrierten Gesundheitssystem
Wie sähe das deutsche Gesundheitssystem aus, wenn wir es heute neu entwerfen würden? Diese Frage wirkt zunächst theoretisch. Sie gewinnt jedoch an Schärfe, wenn man sie vor dem Hintergrund realer Entwicklungen stellt.Show moreGesprächsführung mit Hindernissen
Wie Apotheker bei einem Blackout richtig reagieren
Der Apotheker streut mitten in der Argumentation ein Zitat ein oder stellt eine Frage, die nur bedingt mit dem Thema zu tun hat. Was ist passiert? Schlechte Vorbereitung? Nein – der Apotheker ist gerade dabei, den Blackout zu umschiffen.Show moreLoben mit Begründung
Die Kunst des konkreten Lobens
Effektive Mitarbeiterführung lebt davon, dass der Apotheker konstruktive Rückmeldungen gibt. Häufig aber ist ein Ungleichgewicht zu beobachten: Mit der kritischen Rückmeldung sind die meisten Vorgesetzten – nicht nur die Apotheker – schnell bei der Hand. Die Kunst des Lobens jedoch beherrschen nur die wenigsten.
Show moreRetaxfalle: Wirkstoffoder Namensverordnung?
(tmb). Retaxationen sind kein neues Thema für Apotheken, aber ihre praktische Bedeutung hat in jüngerer Zeit erheblich zugenommen. Dies liegt insbesondere an den Rabattverträgen, die eine Vielzahl neuer potenzieller Retaxationsgründe geschaffen haben. In der Sammlung des Kollegen Drinhaus steht daher ein großer Anteil der "Retaxfallen" im Zusammenhang mit den Rabattverträgen. Ein wichtiges Beispiel für eine solche Retaxfalle ist die Frage "Wirkstoff- oder Namensverordnung?"Show moreMotivationsbremse „Chef“
Wenn der Apotheker in der Vorurteilsfalle feststeckt
Wenn Mitarbeiter nicht die Leistungen erbringen, die aufgrund ihrer Qualifikationen zu erwarten wären, suchen Chefs überall nach Gründen und Fehlern – nur nicht bei sich selbst. Doch oft genug ist es der Apotheker, der den Mitarbeiter in die Demotivationsfalle treibt.
Show moreWie anwenderfreundlich sind „leicht teilbare Tabletten“?
Dass Patienten aufgefordert werden, ihre Tabletten zu teilen, gehört fast schon zum Apothekenalltag. Ziel ist eine fein abgestufte individuelle Dosiseinstellung, pädiatrische oder geriatrische Dosierungen sind oftmals nur auf diese Weise zu erzielen. Viele Tablettenpräparate weisen in Hinblick auf ihre exakte und patientenfreundliche Teilbarkeit eine besondere äußere Form auf. So gibt es Tabletten, die sich nur durch einfaches Drücken mit einem Finger auf eine harte Unterlage kontrolliert brechen lassen. Unter Anwendungsaspekten ist die hierbei erforderliche Kraft von besonderem Interesse. Da sie bei verschiedenen Präparaten stark variiert und teilweise hohe Werte erreicht, sollte sie bei der pharmazeutischen Betreuung feinmotorisch eingeschränkter Patienten berücksichtigt werden.Show moreDie „dunklen Seiten“ des Small Talk
Small Talk – für manche Apothekenkunden ein "rotes Tuch"
Mit Small Talk soll zu Gesprächsbeginn das Eis gebrochen und Vertrauen zum Apothekenkunden aufgebaut werden. Das wird in so gut wie jedem Gesprächsratgeber empfohlen. Aber: Es gibt Gründe, warum sich das Apothekenteam genau überlegen sollte, ob die "unbedeutend-kleine Unterhaltung" sinnvoll ist.Show moreRentensteuer: Bundesfinanzhof bestätigt Abzugsverdoppelung
Jetzt schon 58 Prozent einer "Neurente" steuerpflichtig
(bü). Der Bundesfinanzhof hat allen Spekulationen ein Ende bereitet: Die zum 1. Januar 2005 eingeführte Anhebung der Steuern auf gesetzliche Renten ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Dass es dabei zum Teil um Erhöhungen um mehr als 100 Prozent geht, sieht der BFH als vertretbar an.Show moreGuter Service bringt treue Kunden
Mehr als nur die Standardleistungen anbieten
Dass man sich durch Service und qualifizierte Beratung zufriedene Stammkunden und gute Umsätze sichern kann, wissen Apothekenleiter längst. Um sich jedoch von anderen abzuheben und bei seinen Kunden zur Nummer Eins zu machen, bedarf es mehr als die Standardleistungen, die Kunden erwarten.Show moreRetaxationen: Mischschriften und ihre Folgen
Zu den größten Ärgernissen, die in jüngster Zeit im Zusammenhang mit Retaxationen aufgetreten sind, zählen die sogenannten Mischschriften. Dies sind Rezepte, auf denen einzelne Positionen aus einer Mischung aus gedruckten und handschriftlichen Eintragungen bestehen. Nach den Erfahrungen des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern scheinen diesbezügliche Beanstandungen eine Besonderheit der DAK zu sein. Jedenfalls betreffen alle betrachteten Beispiele diese Krankenkasse.Show moreErbschaftsteuerreform 2009
Die Kernfamilie kommt besser weg – Immobilen werden oft höher bewertet als bisher
(bü). Die jahrelang intensiv diskutierte Reform der Erbschaftsteuer ist am 1. Januar 2009 in Kraft getreten. Der gefundene Kompromiss soll "die generationenübergreifende Gerechtigkeit" in der Bundesrepublik Deutschland stärken, so Bundeskanzlerin Angela Merkel.Show moreSo funktioniert Führung
Wie man sein Team motiviert
Der Apotheker steht ständig im Spannungsfeld zwischen den wirtschaftlichen Erfordernissen seiner Apotheke, sowie den individuellen Erwartungen der Mitarbeiterinnen. Eine wahrlich große Aufgabe, die auf seinen Schultern ruht. Seine Hauptaufgabe ist es, für Motivation zu sorgen, damit sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leistungsmäßig und persönlich entfalten können. Hohe Arbeitsleistung bringt nur, wer motiviert ist. Häufig heißt es: "Ich habe zu wenig Zeit für die Führung. Außerdem läuft alles von alleine." Es stimmt, dass Führung grundsätzlich zeitaufwendig ist. Besonders der kooperative Führungsstil kostet Zeit. Die Investition lohnt sich, denn bessere Führung bringt sofort bessere Leistungen des Einzelnen und verbessert das Betriebsergebnis.Show moreSteuererstattung „vorziehen“ – wann lohnt es sich?
Profitieren Sie von Urteilen der Finanzgerichte
(bü). Fast täglich werden Urteile der Finanzgerichte oder des Bundesfinanzhofs bekannt, die Streitfragen klären. Dies zwar nicht immer im Sinne der Steuerzahler. Wenn aber, dann kann es sich auch für jene lohnen, die am Verfahren gar nicht beteiligt waren. Unterstellt, sie erfahren davon. Hier sind Informationen für "Nachahmer":Show moreE-Mail-Knigge für Apotheker
Mailen mit Stil und Verstand
Sie ist einer der größten modernen Zeitdiebe: die E-Mail. Der elektronische Briefkasten quillt über, die Mails sind hingeschludert und orthografische Mängelware. Hilfe verspricht ein E-Mail-Knigge, der verbindliche Regeln für den Umgang mit der elektronischen Post festschreibt.Show moreTeil V: Zukunftslenker: Vom Pharmazeuten zum managenden Entrepreneur
Eine Serie von Malte W. WilkesEr war kein Apotheker, kein Pharmazeut. Er war österreichischer Finanzminister und Harvard Professor. Und er hat es wirklich schon 1912 gesagt: Die meisten Leute gehen ihrem täglichen, gewohnten Erwerbe nach und haben damit genug zu tun. Mit Neuem zu experimentieren haben sie keine Neigung. Mag ihnen auch einmal einfallen, dass das oder jenes viel besser oder einfacher getan werden könnte – der moralische Mut fehlt ihnen, es zu versuchen. Eine Minorität von Leuten mit einer schärferen Intelligenz und einer beweglicheren Phantasie sehen zahllose neue Kombinationen. Aber das allein genügt nicht. Denn es kommt nie zur Tat und jene Einsichten haben nicht mehr praktische Bedeutung als Träumereien im Reiche der Feen...Show more
Tierischer Versicherungsschutz
Für Hunde benötigt man eine spezielle Haftpflichtpolice
(awd/az). Sie sind sprichwörtlich des Menschen beste Freunde: Haustiere. Und wie bei guten Freunden üblich, kümmert man sich um sie. So ist es selbstverständlich, sein Tier ordentlich zu versorgen und auf sein Wohlbefinden zu achten. Maßnahmen wie zum Beispiel Impfungen oder Wurmkuren und regelmäßige Gesundheitschecks gehören dazu.Show more"Individualapotheken müssen individuell sein"Teil IV: Zukunftskonzept – Geschäftspläne mit individuellem Apothekenzweck
Fragt man Unternehmer nach dem Zweck ihres Unternehmens, so sind sich die meisten sicher: Geld machen. Gewinn. Vulgo Mäuse, Kohle, Penunse oder Flöhe. Bei Apothekern kommt als Zweck der Apotheke zusätzlich häufiger das Wort Gesundheit vor: Wir liefern Gesundheit, wir fördern Gesundheit, wir beraten in Gesundheit. Beide Aussagen zeigen Kernprobleme des unternehmerischen Denkens auf. Natürlich kann jeder seinen Zweck so definieren, wie er möchte. Ob diese beiden Zwecke aber zweckdienlich sind, darf mit Vehemenz bestritten werden. Weder "Gesundheit" noch "Geld machen" (Gewinn) sind eine angemessene Antwort für einen Kunden.
Show moreKundenbindung als strategische Herausforderung
Wie man ein proaktives Reklamationsmanagement aufbaut
Wenn ein Kunde eine Reklamation vorträgt und diese in der Apotheke nicht angemessen behandelt wird, droht die Gefahr, dass er geht – für immer. Mit einem professionellen Reklamationsmanagement kann ein ärgerlicher Kunde nicht nur zu einem zufriedenen gemacht, sondern überdies noch enger an die Apotheke gebunden werden.Show moreTeil III: Zukunftsergebnisse: (Basis-)Trends und -Wünsche
Wenn im Frühstücksfernsehen das Wetter mit viel Spannung angesagt wird, so ist das dem Wetter letztendlich egal. Ob das Tief nun Erika oder das Hoch Horst heißt. Es kommt so oder so. Zumindest noch zurzeit, weil man es außer bei allmachtsorientierten Olympischen Spielen in China (noch) nicht zu beeinflussen versucht. Wir sprechen in diesem Beitrag aber nicht über naturgesetzliche Zukunft. Und es macht auch wenig Sinn, von der unmittelbaren Zukunft der OTC-Marke oder Preisaktionen seine Apothekenzukunft alleine zu planen. Das ist Tagesgeschäft. Wir sprechen hier über eine langfristige Orientierung, bei dem einige ihren erschreckenden Mangel an schöpferischer Vorstellungskraft aufgeben und zum Vollblutunternehmer werden müssen.Show moreTeil II: Zukunftsforschung - Denken in Zukünften
Eine Serie von Malte W. WilkesDrei einfache Worte sind es, die jeden Menschen besonders tief berühren: Geburt, Tod – Zukunft. Und bei allen dreien ist immer ein inniger Wunsch damit verbunden: Möge es doch gut gehen. Nicht umsonst hat der Mensch schon vor dem homo sapiens neanderthalensis immer einen besonderen Blick auf die Zukunft geworfen. In Trance tanzende Schamanen, hellseherische Deuter, respektheischende Handleser sind die archaischen Zukunftsforscher gewesen und sind es vielfach bis heute. Doch was ist Zukunft? Strenggenommen bezeichnet Zukunft die Zeit, die subjektiv gesehen der Gegenwart folgt. Doch kein Licht erhellt dadurch das Dunkel. Wir starren weiter ins bedrohende Leere. Ist ein Apotheker schon zukunftsorientiert, wenn er danach fragt, ob Franchiseketten – die schon existieren – eine große Zukunft haben? Verhält er sich dann nicht eher wie ein Indianer, der sein Ohr auf die Schienen legt und es rumpeln hört? Der Zug kommt bald, aber man sieht ihn noch nicht. Das gilt für Eigenmarkendiskussionen oder Betriebstypeneinschätzungen. Lupe statt Fernrohr. Praktisch Tagesgeschäft.Show more
Teil I: Apotheke heute – und die wohlfeilen Ratschläge für die Zukunft
Eine Serie von Malte W. WilkesNoch nie wurde so oft über die Zukunft der Apotheke nachgedacht wie heute. Der Grund ist bekannt: Der Europäische Gerichtshof wird im nächsten Jahr entscheiden, ob das Fremd- und Mehrbesitzverbot bei Apotheken in Deutschland weiterhin Gültigkeit hat oder ob es ganz oder teilweise fällt. Wie auch immer die Entscheidung ausfallen wird: sie wird die Zukunft der deutschen Apotheke nachhaltig beeinflussen. Wir baten vor diesem Hintergrund den Unternehmensberater und "Vater des Apotheken-Marketing", Malte W. Wilkes, um seine Gedanken zur Apothekenzukunft. Herausgekommen ist eine fünfteilige Serie, die an die Beschäftigung mit der Zukunft der Individualapotheke heranführt und erste Ratschläge gibt, wie man zukunftsgerichtet denkt.Show more
Nasensprays richtig anwenden
Bei der Applikation von Sprühzubereitungen in der Nase muss der Patient neben der korrekten Dosierung vor allem die gute Verteilung des Arzneimittels auf den Schleimhäuten und hygienische Aspekte beachten. Unter anwendungstechnischen Gesichtspunkten bestehen dabei keine prinzipiellen Unterschiede zwischen Präparaten mit lokaler Wirkung und solchen zur systemischen Arzneistoffzufuhr.Show moreVon der Idee bis zur Auftragserteilung
Der nachfolgende positive Erfahrungsbericht von Apotheker Dr. Hans-Dieter Just, Markus-Apotheke, Bremen, zeigt, wie wichtig es sein kann, einen kompetenten neutralen Berater vor der Anschaffung eines Kommissionierers hinzuzuziehen. Apotheker Dr. Just nahm die Beratung durch das Büro Senkler in Anspruch. Der Erfahrungsbericht soll nur ein Beispiel sein. Natürlich gibt es in Deutschland auch andere unabhängige Fachleute, die kompetent in Sachen Kommissionierer beraten können.Show moreApoforma
Die Apoforma GmbH mit Sitz in Saarmund bei Potsdam ist seit 1990 im deutschen Apothekenmarkt tätig. In dieser Zeit hat sie umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Labor- und Rezepturausstattung, EDV-Lösungen sowie Komplettprojekte für eine revisionsfähige Apotheke gesammelt. Apoforma hat sich auf die Automatisierung des Apothekenlagers spezialisiert.Show moreRowa
Pioniergeist und die Leidenschaft für technische Prozesse veranlassten Rudolf Wagner und Markus Willems 1996 zur Gründung der Rowa Automatisierungssysteme GmbH am Standort Kelberg in der Eifel. Innerhalb kürzester Zeit avancierte Rowa nach eigenen Angaben zur Nr. 1 in Europa für Automatisierungssysteme in Apotheken. Rowa beschäftigt heute über 250 Mitarbeiter. Alle Rowa-Systeme werden in Kelberg entwickelt, geplant und gebaut.Show moreRechtliches
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