Apothekenpraxis

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
18 „Likes“ und viele Fragen
Mit einem neuen Werbe-Post für die sozialen Medien haben die Agentur GUD.berlin und die Abda bei Betrachtern für Verwirrung gesorgt. Einen Shitstorm muss man jedoch nicht befürchten, denn dafür fehlt die Reichweite.Show moreRetaxfalle BtM-Verordnungshöchstmengen
(tmb). Der Variantenreichtum der Retaxationen nimmt weiter zu. Während einige Retaxationen, die in dieser Serie vorgestellt wurden, schon seit Jahren immer wieder vorkommen, wird in dieser Folge eine offenbar neue Variante präsentiert. Dabei geht es um die Interpretation der Verschreibungshöchstmengen bei Betäubungsmitteln.
Show moreHydrophile Betamethasonvalerat-Hautemulsion NRF
Von Holger Latsch, Lisa Schlegel, Angelika Hohmann, Mona Tawab, Manfred Schubert-ZsilaveczDas Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) hat vom Januar bis April 2009 einen Ringversuch zur Qualitätssicherung von in Apotheken hergestellten Rezepturen durchgeführt. Als Rezeptur war die "Hydrophile Betamethasonvalerat-Hautemulsion 0,05% (NRF 11.47.)" ausgewählt worden, die von den Apotheken im Routinebetrieb anzufertigen war. Die Auswertung des Ringversuchs ergab, dass in Abhängigkeit vom angewandten Herstellverfahren deutliche Unterschiede bei der Konsistenz der Emulsion auftreten.
Show moreJährliches „American & German Healthcare Forum“ in Minneapolis
Die pharmazeutische Kompetenz besser nutzen
Implementierung von internationalen Best-Practice-Standards in das deutsche ApothekenwesenVon Jochen Pfeifer und Andreas Niclas Förster
Im Anschluss an das Urteil des EuGH vom 19. Mai 2009 zum Fremd- und Mehrbesitzverbot in Deutschland [1] ist es an der Zeit, sich ernsthaft mit der Frage zu beschäftigen, auf welcher Grundlage pharmazeutische Tätigkeit in Deutschland fußt, vor allem angesichts von „Pick-up-Stellen“ in Drogeriemärkten und Versandapotheken, Discountapotheken verschiedenster Ausprägung und Preisdumping mit teilweise grotesken Ausprägungen, wie der „Happy hour“ oder „15% auf Alles an jedem Samstag“. Wir sollten uns auf unsere heilberufliche Ausprägung rückbesinnen und diese in den Vordergrund unseres Handelns stellen.
Show moreGleich fünffach kann „haushaltsnah“ abgerechnet werden
Steuerersparnis kann 510 Euro, aber auch 5200 Euro ausmachen(bü). Wer sich in seinem Privathaushalt von anderen gegen Entgelt helfen lässt, der kann einen Teil seines Aufwandes gegen seine Steuerzahlung an das Finanzamt aufrechnen. Das heißt: Die Zahlungen werden nicht lediglich vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen, sondern mindern unmittelbar die an sich zu zahlenden Steuern. Dabei handelt es sich um "haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse", um "haushaltsnahe Dienstleistungen", um Handwerker- sowie um Pflegeleistungen.
Show moreGruppenidentität im Apothekenteam entwickeln
Die Frage nach dem "fundamentalen Zweck" beantwortenFür die Identifikation der einzelnen Apothekenmitarbeiter mit ihrer Arbeit, ihren Produkten, der Apotheke und schließlich dem Team zu sorgen, gehört zu den Königsaufgaben der Führungskraft – und das nicht ganz uneigennützig. Denn Gruppenidentität führt zu einem leistungssteigernden Zusammengehörigkeitsgefühl.
Show moreRetaxfalle Ungenaue Verordnung
(tmb). Ärztliche Verordnungen dürfen nur beliefert werden, wenn sie eindeutig sind. Doch der Apothekenalltag zeigt, dass nicht immer eindeutig ist, ob eine Verordnung eindeutig ist. Was zunächst wie Wortklauberei erscheinen mag, ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis: Der Apotheker berücksichtigt bei der Interpretation eines Rezeptes die Gesamtumstände und kann damit zu einem eindeutigen Ergebnis kommen, das im Einzelfall von der isolierten Bedeutung der Buchstaben abweichen kann. Leider kann dies für den Apotheker zu einer teuren Retaxfalle werden.Show moreCategory Management
Lohnt sich die Sortimentsoptimierung für 16% des Umsatzes?Von Burkhard Strobel und Uwe Hüsgen
Arzneimittel sind Waren der besonderen Art, die – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nur von Apotheken abgegeben werden dürfen. Daher funktioniert die Abgabe von Arzneimitteln in Apotheken auch völlig anders als der Warenverkauf im klassischen Einzelhandel. So sind rund 84% des Gesamtumsatzes ärztlich verordnet, während 16% auf die Selbstmedikation und das Ergänzungssortiment entfallen. Trotz dieses geringen Umsatzanteils hat schon seit geraumer Zeit das Category Management in den Apotheken Einzug gehalten und nimmt – mit Blick auf den klassischen Einzelhandel – sogar eine gewisse Vorreiterrolle ein.*
* Dieser Beitrag stammt in wesentlichen Teilen aus dem Buch: Uwe Hüsgen, Burkhard Strobel: Apothekenmanagement mit Kennzahlen, Stuttgart 2009.
Show moreDie akustische Visitenkarte der Apotheke
Das Telefon als Kundenbindungsinstrument"Warum soll ich denn meine Stimme trainieren? Ich bin doch Mitarbeiterin in einer Apotheke – und keine Moderatorin." Die Bedeutung der Stimme in der Kommunikation wird nach wie vor unterschätzt – und das wirkt sich nachteilig gerade bei der Gesprächsführung am Telefon aus: Apotheker und Mitarbeiter sind dort allein auf ihre Stimme angewiesen. Das Team sollte daher Strategien entwickeln, um sich nach außen angemessen zu präsentieren und auch so Vertrauen zum Kunden aufzubauen.
Show moreWie man Mitarbeiter führt
Den einzig richtigen Führungsstil gibt es nichtDie Art und Weise der Mitarbeiterführung in der Apotheke ist auch typabhängig. Dem eher autoritären Apotheker wird es schwerfallen, zum demokratischen oder gar zum Laissez-faire-Führungsstil umzuschwenken. Apotheker sollten sich Optionen erarbeiten, um in der konkreten Situation mitarbeiterindividuell und kontextbezogen reagieren zu können.
Show moreMitarbeiterführung in der Apotheke
Führen mit konkreten Zielvereinbarungen und AktivitätenMit klar umrissenen Zielvereinbarungen können Apotheker eine Commitment-Kultur aufbauen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert, die Apothekenziele zu ihren Zielen zu machen und engagiert und überzeugt "Ja" zu ihnen zu sagen.
Show moreRetaxfalle Normgrößen
(tmb). Die bürokratischen Vorschriften bei der Abgabe von Arzneimitteln zulasten der GKV sind kaum noch zu überschauen. Doch die Apotheker müssen die Regelungen nicht nur beachten, sondern sie auch noch den Patienten erklären. Wenn es dabei um die Packungsgröße der verordneten Arzneimittel geht, reagieren viele Versicherte besonders misstrauisch. Daher sorgen die Normgrößen für zahlreiche Probleme im Apothekenalltag – im Umgang mit den Patienten und als Anlass für Retaxationen.Show moreVeränderung trotz Bewahrermentalität herbeiführen
Persönlichkeitsorientiertes Vorgehen verspricht ErfolgWenn im Apothekenteam zu viele Bewahrertypen sitzen, die am Bewährten festhalten wollen und die Veränderung scheuen, droht Stagnation. Verbesserungschancen können nicht genutzt werden. Wie stellt der Apotheker fest, welche Mitarbeiter zu den Bewahrern gehören? Und wie kann er deren Blockadepotenzial aufbrechen oder für den Veränderungsprozess nutzen?
Show moreAngst vor dem Arztbesuch?
Was Sie bedenken sollten, wenn Sie einen Kunden zum Arzt schicken"Wenn die Beschwerden in den nächsten zwei Tagen nicht besser werden, sollten Sie lieber zum Arzt gehen" – ein guter und wichtiger Rat aus einer beratungsfreudigen Apotheke. Auch im Beipackzettel der meisten Medikamente stehen vergleichbare Hinweise. Was aber, wenn die Apothekenkunden nicht zu Patienten werden wollen und den Arztbesuch scheuen? Viele Menschen haben schlicht und einfach Angst vor Ärzten. Oder aus schlechten Erfahrungen wurde Misstrauen. Wer das bei der Beratungsarbeit in der Apotheke bedenkt, wird seine Empfehlung auf ganz besondere Weise anbringen.
Show moreKinder im Einkommensteuerrecht 2009
Neuregelung durch das FamilienleistungsgesetzKinder kosten Geld. Wie weit der Staat diese Ausgaben in Form von Steuervergünstigungen anerkennt, ist vielen Eltern nicht bekannt. Da jedoch kindabhängige Vergünstigungen vielfach nur auf Antrag gewährt werden, kann diese Unkenntnis gegebenenfalls den Verzicht auf erhebliche Steuerersparnisse zur Folge haben. In jüngster Zeit sind eine Vielzahl von Veränderungen in den Förderungsdetails vorgenommen worden. Besonders hervorzuheben ist dabei das Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen (FamLeistG) seit Januar 2009.
Show moreDas Virus der Unehrlichkeit
Welche Folgen es hat, wenn wir nicht ehrlich kommunizierenEs gibt Erscheinungen, die zersetzen eine Gesellschaft nachhaltiger als jede noch so gefährliche Krankheit. Ein besonders tückisches Virus hört auf den Namen Unehrlichkeit, etwas abgemildert auch als Unaufrichtigkeit zu betiteln, oder sogar im Gewand der "Political Correctness" daherkommend.
Diese zersetzende Unehrlichkeit begegnet uns auf allen Ebenen. Man mag sie als Kollateralschaden einer komplexen, gleichzeitig immer anspruchsvolleren und empfindlicheren Gesellschaft begreifen. Aber auch als ernstzunehmenden Keim des Niederganges, denn die hässliche Schwester der Unehrlichkeit ist das Misstrauen, verbunden mit immer weiter steigenden Misstrauenskosten. Was ist damit gemeint? Beispielhaft herausgegriffen seien zwei besonders ergiebige Fundgruben, welche die Apotheken tangieren: Das Arbeitsrecht und unser Gesundheitswesen.
Show moreBei „Problemkunden“ ganz besonders auf die Sprache achten
Was Sie über Kommunikationskompetenz in der Apotheke wissen solltenSo gut wie jeden Tag haben Apotheker und Mitarbeiter mit "schwierigen Kunden" zu tun. Ob es nun der ängstliche Vater ist, der sich um die Gesundheit seines Sohnes sorgt, oder die eilig-gestresste und darum aggressive Geschäftsfrau, die keine Zeit hat, auch nur eine Minute zu warten: Jedes Mal ist die kommunikative Kompetenz des Apothekenteams herausgefordert.
Show moreRetaxfalle „Außer Handel“
(tmb). Die gesetzlichen und vertraglichen Regelungen für die Arzneimittelabgabe sind kompliziert. Noch unübersichtlicher wird die Situation zwangsläufig, wenn sich die Bedingungen ändern. Dies gilt nicht nur für Änderungen der Regularien, sondern auch für Änderungen bei den Arzneimitteln selbst. Da wundert es nicht, dass das Außer-Handel-Setzen und die Neueinführung von Arzneimitteln zu so mancher Retaxation führen.
Show moreSo korrespondiert man heute
Wie ein moderner Schriftverkehr aussiehtEs ist viel einfacher, sich am Telefon zu äußern als sein Anliegen in einer E-Mail schriftlich darzulegen. Häufig fällt dem Apotheker das Formulieren schwer. Immer noch werden steife, altertümliche Floskeln verwendet, die für eine moderne Apotheke absolut ungeeignet sind. Erstaunlich: auch die Texte, die gespeichert und abgerufen werden, sind oft nicht besser. Schreiben ist eben schwieriger als sprechen. Um so wichtiger ist es für jeden, der täglich damit zu tun hat, den eigenen Text unter die Lupe zu nehmen und an seiner Verbesserung zu arbeiten.
Show moreSenioren in der Apotheke
Streben nach Sicherheit ängstlicher Kunden in den Mittelpunkt rückenDas Apothekenteam muss in seinem Bestreben, Kunden individuell anzusprechen, den goldenen Mittelweg zwischen Aufwand und Nutzen finden. Denn so wünschenswert es ist, für jeden Kunden einen eigenen Gesprächsleitfaden zu entwickeln: praktische Gründe sprechen dagegen. Effektiv ist es, für zumindest die wichtigsten Gruppen spezifische Leitfäden zu entwickeln. Und eine dieser Gruppen sind die Senioren.
Show moreRechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung