ALTDATEN_DAZ/AZ

Therapeutische Ziele und Strategien müssen überdacht werden

Im vergangenen Jahr hat die Amerikanische Diabetes Association (ADA) beschlossen, die Diabetes-Diagnosekriterien zu verschärfen. Der Grund: Epidemiologische Daten belegen inzwischen eindeutig, daß das Risiko für diabetische Folgeschäden, etwa eine Retinopathie, bereits ab Nüchternplasmablutzuckerwerten von etwa 126 mg/dl deutlich zu steigen beginnt. Jetzt fordern Diabetologen, auch die Therapieziele zu überdenken. Auch hier soll versucht werden, die Nüchternplasmablutzuckerspiegel unter einen Wert von 126 mg/dl und entsprechend den HbA1c-Wert unter 7% zu senken.
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09.08.1998, 15:19 Uhr

Der Impfstoff, der aus der Banane kommt

Impfstoffe können in transgenen Pflanzen hergestellt und mit der Pflanze verzehrt werden. Erste Untersuchungen sprechen dafür, daß die Immunisierung funktioniert, preiswert und gut verträglich ist.
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09.08.1998, 15:19 Uhr

Kombination von drei Reverse-Transkriptase-Hemmern

Die Therapie mit drei Reverse-Transkriptase-Hemmern führt bei der HIV-Infektion zu einer stärkeren Suppression der viralen Replikation als die Kombination von zwei Reverse-Transkriptase-Hemmern. Möglicherweise kann mit der Tripeltherapie auch die Resistenzentwicklung verzögert werden.
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09.08.1998, 15:19 Uhr

Raucher sind doppelt so häufig betroffen

Rauchen verdoppelt das Risiko, im Alter an Alzheimer oder einer anderen Demenzform zu erkranken. So lautet das Ergebnis der Rotterdam Study, in der Alzheimer- und andere Demenzfälle bei 6870 über 55jährigen untersucht wurden. Träger der genetischen Anlage für das Apolipoprotein E4 (APOE4), eines Risikofaktors für die Alzheimer-Demenz, weisen dagegen kein erhöhtes Risiko auf, wenn sie zur Gruppe der Raucher zählten.
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09.08.1998, 15:19 Uhr

Tirofiban - ein Thrombozyten-Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonist

Der Thrombozytenaggregationshemmer Tirofiban (Aggrastat(r)) ist seit August in Deutschland auf dem Markt. Sein Wirkprinzip ist die Hemmung des Thrombozyten-Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptors. Als Zusatzmedikation neben Acetylsalicylsäure und Heparin senkt er bei Patienten mit instabiler Angina pectoris oder rudimentärem Herzinfarkt (Nicht-Q-Wellen-Infarkt) die Häufigkeit erneuter Infarkte und refraktärer Ischämien sowie das Mortalitätsrisiko.
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09.08.1998, 15:19 Uhr

Arbeitsbedingungen in Ost und West weiterhin unterschiedlich

In den westdeutschen Apotheken wird wieder mehr über Tarif gezahlt als noch vor zwei Jahren, und die Teilzeitarbeit nimmt in Gesamtdeutschland weiter zu - dies sind die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Umfrage des BVA (Bundesverband der Angestellten in Apotheken). Etwa alle zwei Jahre führt die gewerkschaftliche Vertretung der etwa 100000 Angestellten in Apotheken eine Umfrage zu Gehältern und Arbeitsbedingungen in der Apotheke durch. Diese Zahlen sind zwar nicht repräsentativ, lassen aber aufgrund der breiten Datenbasis Aussagen über gewisse Trends zu.
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02.08.1998, 15:19 Uhr

Vit K - Antagonisten

Personen, die zur Vorbeugung und Behandlung eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls blutgerinnungshemmende Medikamente einnehmen, müssen nicht auf Vitamin K-reiche Lebensmittel wie grünes Blattgemüse oder verschiedene Kohlarten verzichten.
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02.08.1998, 15:19 Uhr

Ohne Puder keine Allergie

Ohne Puder keine Latexallergie - das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie über die gesundheitlichen Risiken von gepuderten Latexhandschuhen für Beschäftigte in Krankenhäusern.
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02.08.1998, 15:19 Uhr

Lebensrettung auf Kosten der Ohren

02.08.1998, 15:19 Uhr

Update: Europäisches Arzneibuch, Nachtrag 1998, Deutsches Arzneibuch 1998

Am 1. August 1998 traten die Nachträge bzw. Ergänzungen der beiden Arzneibücher PH.EUR. und DAB in Kraft. Für das Laborprogramm für Apotheken wird deshalb rechtzeitig ein entsprechendes Update angeboten, mit dem die für die Stoffprüfung relevanten Änderungen und Neuerungen bei den Vorschriften und Prüfmethoden in das Programm übernommen werden. Im Update inbegriffen sind eine Aktualisierung der Daten nach der 14. Ergänzungslieferung DAC/NRF vom November letzten Jahres sowie einige Detailkorrekturen. Neu aufgenommen wurden einige Drogen aus dem Arzneibuch der Chinesischen Medizin (ACHM) und einige Standarddefekturen nach NRF (vormals SR 90 DDR). Auf der Softwareseite gibt es ebenfalls Neues: Insbesondere das Windows(r)-Laborprogramm bietet etliche neue Leistungsmerkmale (z.B. direkter Internetzugriff, Paßwort-gesteuerter Zugang, Parken von Prüfungen, automatische Verfallkontrolle) sowie zahlreiche Detailverbesserungen (z.B. Unterstützung der Seiko(r)-SLP Drucker für Endlos-Thermoetiketten, komplette Online-Hilfe mit Stichwortsuche u.a.m.).
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02.08.1998, 15:19 Uhr

Über den Tod hinaus

Wie kürzlich in der Fachzeitschrift New Scientist berichtet wurde, ist in den USA zum ersten Mal in der Geschichte eine Schwangerschaft mit Sperma eingeleitet worden, das man einem Toten entnommen hatte.
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02.08.1998, 15:19 Uhr

Sümpfe

02.08.1998, 15:19 Uhr

Stärkere klinische Ansätze im Pharmaziestudium

Verhältnis zur Klinischen Pharmakologie
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02.08.1998, 15:19 Uhr

Qualitätssicherung mit gesundem Menschenverstand

Ein Arbeitskreis des Verbandes aktiver Pharmaunternehmen e.V. (VAP) befaßte sich am 16. Juli 1998 in München mit dem Thema "Das pharmazeutische Qualitätssicherungssystem" (QSS).
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02.08.1998, 15:19 Uhr

Arzneimittel international

02.08.1998, 15:19 Uhr

Ein wenig mollig schadet nicht?!

Mäßiges Übergewicht hat keine wesentlichen Auswirkungen auf die Sterblichkeitsrate. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Düsseldorf.
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02.08.1998, 15:19 Uhr

Pharmazeutisches Recht

02.08.1998, 15:19 Uhr

Umfrage belegt Zufriedenheit der Kunden

02.08.1998, 15:19 Uhr

Batterien für Hörgeräte dürfen in Apotheken abgegeben werden

Das Angebot von speziellen Batterien für Hörgeräte verstößt als apothekenübliches Randsortiment nicht gegen die Apothekenbetriebsordnung. Die Batterien dürfen deshalb in Apotheken abgegeben werden. Dies hat das Oberlandesgericht Frankfurt/Main im Rahmen eines einstweiligen Rechtsschutzverfahrens festgestellt. Der Beschluß ist rechtskräftig. (Beschluß des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main vom 16. Juli 1998, Az.: 6 W 93/98)
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02.08.1998, 15:19 Uhr

Kaliumzyanid-Abgabe

02.08.1998, 15:19 Uhr

Reich und krank

Im Rahmen von Einschulungsuntersuchungen wurde in Niedersachsen eine Querschnittstudie an über 4000 Kindern durchgeführt, um mehr über mögliche Einflußfaktoren der Hautkrankheit Neurodermitis atopica zu erfahren.
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02.08.1998, 15:19 Uhr

Zur Kasse bitte

02.08.1998, 15:19 Uhr