ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Gutes Ergebnis in einem schwierigen Markt
ESSEN (tmb). Wieder einmal gute Zahlen hatte der Vorstandsvorsitzende der Noweda eG, Essen, Dr. Dietrich L. Meyer am 25. November bei der 60. Generalversammlung der Apothekergenossenschaft zu berichten. Der gemeinsame Umsatz der Unternehmen des Noweda-Konzerns stieg gegenüber dem Vorjahr um 3,22% und erreichte damit im abgelaufenen Geschäftsjahr 1997/98 rund 2,024 Milliarden DM. Dies erlaubt eine unverändert hohe Dividendenausschüttung.Show more29.11.1998, 16:21 Uhr
Phoenix steigt in den britischen Pharmamarkt ein
SHEFFIELD (nkh). Der Mannheimer Pharmagroßhändler Phoenix Pharmahandel AG hat am 20. November die Verträge zur Übernahme zweier traditionsreicher britischer Pharmagroßhändler unterzeichnet (siehe hierzu auch unseren ersten Bericht in DAZ Nr. 48, S. 26).Show more29.11.1998, 16:21 Uhr
Der Weg in die Zukunft führt über Europa
BONN (hb). Durchaus positiv stimmen konnte der "politische Teil" des zweiten gemeinsamen Symposiums der Gesellschaft für Phytotherapie (Gphy) und der Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung (GA) "Phytopharmakaforschung 2000" am 27./28. November 1998 in Bonn. So hofft Gphy-Präsident Prof. Dr. F.H. Kemper, Münster, daß der Weg der "Phytos" nach Europa helfen wird, die wissenschaftliche Reputation der Produktgruppe zu untermauern. In gleicher Weise wie für die arzneimittelrechtliche Zulassung ist dieser Punkt von Bedeutung für die Akzeptanz im Rahmen der Kassenerstattung. Die Monographien-Sammlung der European Scientific Cooperative for Phytotherapy (ESCOP) wie auch die neue Serie der WHO-Monographien für Arzneipflanzen sind für Kemper ein wichtiges Handwerkszeug gegen die "ewigen Kritiker", vornehmlich aus der Ärzteschaft.Show more29.11.1998, 16:21 Uhr
Im Arzneisektor soll „nur“ eine Milliarde gespart werden
BONN (im). Das Solidaritätsstärkungsgesetz soll in wichtigen Punkten wie zum Beispiel beim Arzneimittelbudget verändert werden. Dies verdichtete sich Anfang dieser Woche in Bonn, obwohl am 30. November die Beratungen im Bundesgesundheitsministerium über Details noch andauerten.Show more29.11.1998, 16:21 Uhr
Apotheker sind wieder an der Spitze
FRANKFURT (tmb). Bei der Frage nach dem Vertrauen in unterschiedliche Institutionen liegen die Apotheken auf dem ersten Platz. Dies zeigt eine vor wenigen Wochen im Auftrag der AOK Hessen durchgeführte telefonische Repräsentativbefragung des INFAS-Institutes über das Gesundheitswesen in der hessischen Bevölkerung. Nur kurze Zeit nach der Bestnote für die Apotheken im Deutschen Kundenbarometer belegt damit eine weitere Untersuchung das ausgezeichnete Ansehen der Apotheke in der Öffentlichkeit.Show more29.11.1998, 16:21 Uhr
Tips und Tricks für die Informationssuche
Die Masse der im Internet angebotenen Informationen ist selbst für Online-Profis mittlerweile unüberschaubar geworden. Um so wichtiger ist es zu wissen, wie man gezielt nach Informationen suchen kann. Wer es versteht, das Web mit Köpfchen zu durchforsten, kann jede Menge Zeit und Kosten sparen.Show more29.11.1998, 16:21 Uhr
BVA unterstützt Protestmeile der Arzthelferinnen in Dortmund
Unter dem Slogan "Ohne uns läuft nichts" zogen sie durch Dortmunds Straßen und Fußgängerzonen: Arzt-, Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen marschierten am 21. November 1998 eine erste Meile in Richtung eines gerechteren Gesundheitswesens, unterstützt durch den BVA und Angestellte aus Apotheken. Etwa 1500 Angestellte aus Arztpraxen und einigen Apotheken hatten sich bei strahlend kaltem Wetter aufgemacht, um für angemessene tarifliche Bedingungen zu demonstrieren und die Bevölkerung auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Die etwa 500000 Arzthelferinnen werden durch den Bda, den Bund der Arzt-, Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen, gewerkschaftlich vertreten.Show more29.11.1998, 16:21 Uhr
Spendebereitschaft rettet Leben
Allein in Deutschland werden jährlich etwa 2300 Nieren, 580 Herzen, 780 Lebern und 4000 Augenhornhäute transplantiert. Allerdings stehen rund fünfmal so viele Patienten auf der Warteliste für eine Nierentransplantation, und rund doppelt so viele Patienten warten auf ein Spenderorgan für eine Herz- oder eine Lebertransplantation. Nicht wenige davon müssen wegen des Mangels an Spenderorganen vorzeitig sterben. Nur 65% aller Deutschen sind zu einer Organspende bereit, aber 95% möchten im Krankheitsfall ein Organ transplantiert bekommen.Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Heilkraft des Salzes wird unterschätzt
Eine Art Renaissance erlebt derzeit die Salztherapie, also die Anwendung von Salz in Form von Tinkturen, Inhalationen, Bädern oder, sehr aktuell, in Form der regelmäßigen Nasenspülung mit isotoner Salzlösung zur Vorbeugung von Erkältungen. Seit vielen Jahrhunderten schon ist die Heilkraft des Salzes bekannt und wird in der Balneologie genutzt. Nachdem sich die heilenden Effekte nicht generell nach schulmedizinischen Kriterien fassen ließen, gerieten die Verfahren aber in Vergessenheit. Eine neue Theorie geht nun davon aus, daß Salzbäder nicht bei allen Menschen gleich wirksam sind. Ähnlich wie es von der Homöopathie bekannt ist, scheinen ihre heilenden Effekte von der konstitutionellen Verfassung des Patienten abhängig und vor allem bei einer "lymphatischen Diathese" indiziert zu sein. Bei der Salztherapie handelt es sich somit um ein Behandlungsprinzip, das nicht nur gezielt bei bestimmten Erkrankungen angezeigt ist, sondern auch wenn es gilt, eine allgemein den Organismus stärker "tonisierende" Wirkung zu vermitteln.Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Basiliximab - neuer monoklonaler Antikörper gegen T-Zell-Rezeptor
Die Transplantationsmedizin hat seit der ersten klinisch erfolgreichen Nierentransplantation 1954 eine stürmische Entwicklung genommen. Dies ist vor allem auf die Erfolge der immunsuppressiven Behandlung zurückzuführen. Jetzt wurde das neue Immunsuppressivum Basiliximab (Simulect(r)) eingeführt. Der monoklonale Antikörper richtet sich gegen einen T-Zell-Rezeptor, der maßgeblich an der Immunabwehr beteiligt ist. Basiliximab ist seit November 1998 zunächst für die Nierentransplantation zugelassen. Mit der Zulassung für Herz- und Lebertransplantationen wird in den nächsten Jahren gerechnet.Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Hyperforin im Johanniskraut
Zweifellos gehört Johanniskraut (Hypericum perforatum L.) zu den bestdokumentierten Arzneipflanzen; zahlreiche klinische Studien mit verschiedenen Handelspräparaten und Extraktzubereitungen belegen klar die Wirksamkeit bei leichten und mittelschweren Depressionen, vor allem gilt dies für Extrakte, die mit 60% Ethanol oder 80% Methanol hergestellt werden [1,2]. Dabei brauchen diese Phytopharmaka den direkten Vergleich mit klassischen synthetischen Antidepressiva nicht zu scheuen: bei äquivalenter Wirksamkeit sind Verträglichkeit und Nebenwirkungsrate deutlich günstiger zu beurteilen, was wiederum zu einer besseren Compliance beiträgt. Diese klare klinische Datenlage spiegelt sich auch in entsprechenden Zulassungsentscheiden des BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) aus jüngster Zeit wider.Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Metabolisches Syndrom und Diabetes
Auf der sehr gut besuchten zentralen Fortbildungsveranstaltung der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz, die am 7. und 8. November in Mainz stattfand, ging es um Dyslipidämie, Hypertonie und Diabetes mellitus, vor allem im Zusammenhang mit dem metabolischen Syndrom. Einen Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Ehrung von Prof. Dr. Dr. Mutschler: Ihm wurde die Ehrengabe der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz verliehen (s. DAZ 48, S. 121).Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Vitamin D und Calcium halbieren das Sturzrisiko
Eine Vitamin-D-Prophylaxe, wie sie für Säuglinge selbstverständlich ist, sollten in Zukunft auch deren Großeltern durchführen. Denn sie können so ihr Risiko für gefährliche Schenkelhalsfrakturen reduzieren. Diese Konsequenz läßt sich aus einer jüngst in Bad Pyrmont durchgeführten Interventionsstudie zur Wirkung von Calcium und Vitamin D ableiten.Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Pharmazeutische Betreuung von Krebspatienten
Studien zur Pharmazeutischen Betreuung haben bereits verschiedene Patientengruppen erfaßt. Krebspatienten standen noch nicht im Mittelpunkt einer solchen Studie. Frau Prof. Marion Schaefer von der Arbeitsgruppe Arzneimittelepidemiologie/Sozialmedizin an der Humboldt-Universität Berlin faßte zusammen, was für die Pharmazeutische Betreuung von Krebspatienten wichtig sein könnte.Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Misteltherapie bei Krebserkrankungen
Mistelpräparate sind als Anthroposophika, Homöopathika oder Phytotherapeutika im Rahmen der "besonderen Therapierichtungen" zugelassen. Sie genießen also einen Sonderstatus; anstelle eines Wirksamkeitsnachweises genügen bei diesen Arzneimitteln begründete Wirksamkeitsvermutungen für die Zulassung. Kann man Krebspatienten die Misteltherapie jedoch guten Gewissens empfehlen?Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Felbinac-Gel
Zur Behandlung von schmerzhaft entzündlichen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und von Weichteilverletzungen durch stumpfe Traumen und Sportunfälle stehen nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) in verschiedenen Darreichungsformen zur Verfügung. Orale NSAR haben dabei einen hervorragenden Stellenwert, ihre Anwendung wird jedoch durch Gegenanzeigen oder systemische Nebenwirkungen vor allem seitens des Gastrointestinaltrakts begrenzt. Alternativ, aber auch adjuvant werden topische NSAR eingesetzt. Mit Felbinac-3%-Gel steht ein sehr gut verträgliches topisches NSAR zur Verfügung, dessen klinische Wirksamkeit in zahlreichen Studien nachgewiesen wurde [1, 3, 4, 6] und das nun Gegenstand einer Anwendungsbeobachtung an insgesamt 1040 Patienten war.Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Europäisches Arzneibuch
Der Nachtrag 1998 der 3.Ausgabe des Europäischen Arzneibuches ist ein weiteres, sichtbares Zeichen der fortschreitenden Entwicklung des Europäischen Arzneibuches. Dieser Nachtrag, der in den englischen und französischen Fassungen im Juli 1997 erschienen ist, wurde laut Resolution AP-CSP* (97)1 am 1.Januar 1998 in den Mitgliedstaaten des Übereinkommens zur Ausarbeitung eines Europäischen Arzneibuches in Kraft gesetzt. Der Nachtrag in der amtlichen deutschen Ausgabe gilt ab 1.August 1998.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Blumenpracht und Gottesmacht
Im Jahr 1716 begann der evangelische Pfarrer zu Köngen am Neckar, Blumen, Tiere und die Menschen seiner ländlichen Umwelt in typischen Szenen zu malen und die Bilder mit knappen Versen zu kommentieren. Insbesondere zeigt er sich dabei als Kenner heimischer und exotischer Pflanzen.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
BVA stellt Ultimatum
Seit fast einem Jahr ist der Bereich der öffentlichen Apotheke ohne gültigen Gehaltstarifvertrag. Es war bisher aufgrund der offensichtlichen Handlungsunfähigkeit des Arbeitgeberverbandes Deutscher Apotheken (ADA) nicht möglich, ein verhandlungsfähiges Angebot für eine angemessene Tarif- erhöhung zu erhalten.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
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