ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
K. HillerGroße Sterndolde und Sanikel – Zwei
Die Saniculoideae stellen eine Unterfamilie der Apiaceae (Umbelliferae) dar. Als einheimische Gattungen gehören hierzu Astrantia, Eryngium, Hacquetia und Sanicula. Die Saniculoideae unterscheiden sich morphologisch von den anderen Doldengewächsen insbesondere im Blütenstand: Anstelle der Doppeldolde besitzen sie eine einfache Dolde, die zudem mehr oder weniger köpfchenartig ausgebildet ist. Sie ist in der Regel andromonözisch, d. h. die Mittelblüte eines Döldchens ist zwittrig, die peripheren Blüten dagegen sind männlich [1]. In ihrer Inhaltsstoffführung treten ätherische Öle zugunsten von Saponinen in den Hintergrund. Volkstümlich werden vor allem Astrantia major L., die Große Sterndolde, auch als Stränze, Talstern oder Schwarzer Sanikel bezeichnet, und Sanicula europaea L., die Sanikel, genutzt, wobei die Sterndolde mitunter auch als Verwechslung oder aus Unkenntnis anstelle von Sanikel zur Anwendung gelangt.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
E. PallenbachModellversuch startet - Heroingestütze
Erstmalig in Deutschland sollen ab Februar nächsten Jahres schwerst Drogenabhängige unter staatlicher Kontrolle Heroin bekommen. Das von der Bundesregierung und vier Bundesländern getragene Hilfsangebot wendet sich an Abhängige, die über einen langen Zeitraum alle sozialen, beruflichen und persönlichen Perspektiven verloren haben. An dem Versuch beteiligen sich die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Hamburg sowie die Städte Bonn, Köln, Frankfurt am Main, Hannover, Karlsruhe und München. In der Studie soll untersucht werden, ob durch die heroingestützte Behandlung bislang kaum therapierbare Patienten besser erreicht sowie gesundheitlich und sozial stabilisiert werden können als mit Methadon. Bundesweit werden insgesamt 1120 Patienten an dem Modellprojekt teilnehmen.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
V. SendatzkiElektronisches Rezept - Startrampe für
Das deutsche Gesundheitswesen beginnt sich auf die Mediengesellschaft einzustellen. Das elektronische Rezept gilt weithin als Wegbereiter für einen effizienten Informationstransfer in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Ist mitunter die Vielfalt der Konzepte und Anwendungen verwirrend, werden die Absichten der Befürworter bei näherer Betrachtung leicht erkennbar: Die Industrie verspricht einsatzbereite Lösungen und erwartet einen prosperierenden Markt, die Standesinteressen von Gesundheitsberufen und Institutionen sollen bedient werden. Jetzt gilt es, für dieses Mammutprojekt die Entwicklungslinie aufzuzeigen. Denn auch international betrachtet erweist sich die Aufgabe als technisches, rechtliches und organisatorisches Neuland mit hohem Konsensbedarf [1].Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Wein – Gärten – alte Apotheken: Schauversuch und Museumsführung
Gleich an drei Tagen konnten die an der Geschichte ihres Faches interessierten Studierenden der Pharmazie ihre Kenntnisse anschaulich erweitern: Praktisch begann es mit der Herstellung eines Arzneitrankes nach alter Vorschrift. Der folgende Tag bot eine Führung durch die an der TU angelegten "Arzneipflanzengärten nach historischen Vorbildern". Den Abschluss bildete die Besichtigung der Apothekenräume im Braunschweigischen Landesmuseum.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Acarbose: Neue Studie belegt Langzeitwirkung
Der Alpha-Glucosidasehemmer Acarbose kann mit allen Antidiabetika kombiniert werden, sowohl mit den oral verabreichten Substanzen als auch mit Insulin. Dass sich die Monotherapie wie auch die Kombinationstherapie in der täglichen Praxis eignen, zeigt nach einer Information der Bayer Vital GmbH eine jüngst publizierte 5-Jahres-Praxisstudie bei 1069 Typ-2-Diabetikern.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Orphan Drugs: Alpha1-Antitrypsin bei angeborenem Lungenemphysem
Aventis Behring und Inhale Therapeutic Systems geben bekannt, dass die Europäische Kommission ihnen die "Orphan Medicinal Product Designation" für die inhalierbare Darreichungsform des menschlichen Alpha1-Antitrypsins erteilt hat.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Zulassung in Europa: Kausale Enzymersatztherapie bei Morbus Fabry
Das pharmazeutische Biotechnologie-Unternehmen Genzyme Therapeutics, Boston/Alzenau, hat am 3. August 2001 die Zulassung der Europäischen Arzneimittelzulassungsbehörde (EMEA) für Agalsidase beta (Fabrazyme®) der ersten kausalen Enzymersatztherapie zur Behandlung der Fabry-Erkrankung, erhalten. In Deutschland ist Fabrazyme bereits erhältlich.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Rekombinantes Wachstumshormon: Therapieoption bei HIV-assoziierter Lipodystrop
Das HIV-assoziierte Lipodystrophiesyndrom ist durch eine Reihe metabolischer und morphologischer Veränderungen gekennzeichnet, die für die Patienten zumeist sehr belastend sind. Der Grund: Eine Lipodystrophie ist auch für Außenstehende leicht erkennbar.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
HIV-Infektion: Resistenz gegen antiretrovirale Arzneimittel – trotzdem wei
Patienten mit einer resistenten HIV-Infektion profitieren dennoch von der weiteren antiretroviralen Therapie. Ein Absetzen der Therapie führt zu einer Veränderung des Virus, das zwar nun empfindlicher auf den Arzneistoff reagiert, aber gleichzeitig eine höhere Replikationsrate aufweist. Da die Plasma-HIV-RNA-Werte unmittelbar nach Therapieabbruch ansteigen, scheint die Pharmakotherapie auch bei einer Resistenz eine antivirale Aktivität aufzuweisen.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Anti-IgE-Antikörper: Zulassung für Omalizumab verschoben
Die Zulassung des monoklonalen Antikörpers rhu-Mab E25 (Omalizumab®) für die Indikation des allergischen Asthmas und der saisonalen allergischen Rhinitis wird sich nach einer Information von Novartis Pharma um voraussichtlich ein bis drei Jahre verschieben. Ursprünglich hatten Novartis Pharma und Genentech die Zulassung für das Ende dieses Jahres angekündigt.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
HIV-Infektion: Indinavir ist anhaltend wirksam
Indinavir (Crixivan®) ist ein hochwirksamer Proteaseinhibitor mit dauerhaft anhaltender Wirksamkeit. Auch nach fünf Jahren besitzt das Arzneimittel in Kombination mit zwei Nukleosidanaloga eine gute Wirksamkeit auf virologische und immunologische Surrogatmarker der HIV-Infektion. Dies belegen die neuesten Ergebnisse einer kontrollierten Studie, die nach einer Information von MSD auf der ersten Internationalen AIDS Society Conference on HIV Pathogenese and Treatment (IAS) in Buenos Aires präsentiert wurden.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Erweiterte Zulassung: Irbesartan schützt vor Nierenversagen
Der Angiotensin-II-Blocker Irbesartan soll gegen die fortschreitende Nephropathie bei Diabetikern wirken, wie neueste Studien ergaben. Daher haben Bristol-Myers Squibb und Sanofi-Synthelabo für Irbesartan (Aprovel® und Karvea®) eine Erweiterung der Zulassung bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMEA) sowie bei der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) beantragt. Irbesartan wurde erstmals 1997 für die Behandlung der Hypertonie zugelassen.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Gesetzesvorschlag: Europäisches Arzneimittelrecht erfährt grundlegende Revisio
BONN (hb). Auf der Basis eines Expertenberichts wird derzeit das gesamte europäische Arzneimittelrecht einer detaillierten Überprüfung und, soweit erforderlich, einer Revision unterzogen. Schwerpunkt dieses so genannten Review ist das Zulassungsrecht einschließlich des zentralen und dezentralen Verfahrens, das auch für die anstehende Erweiterung der Union fit gemacht werden muss. Am 18. Juli 2001 hat die Kommission nun offiziell den ersten Gesetzesvorschlag vorgelegt. Der Bundesfachverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) informierte seine Mitglieder bei einer Veranstaltung am 21. August 2001 über dessen wichtigste Inhalte.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Apotheker ohne Grenzen: Gute Arzneimittelspendenpraxis
In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigten die "Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V." und der German Pharma Health Fund (GPHF) am 22. August 2001, sich bei Arzneimittelspenden an die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgestellten Richtlinien zu halten und die Spenden nach bestimmten Kriterien auszurichten.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Paul-Ehrlich-Institut: Keine Übertragungsgefahr von vCJK durch Impfstoffe
LANGEN (pei/diz). Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) widerspricht Berichten, nach denen die Gefahr besteht, dass mit bestimmten Impfstoffen der Erreger der Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) übertragen werden kann. Ein Artikel in einer dänischen Fachzeitschrift, auf den in den Meldungen Bezug genommen wird, beruft sich darauf, dass in einem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln Ų wie in vielen anderen Impfstoffen und Arzneimitteln Ų aus Blutplasma gewonnenes Albumin als Stabilisator enthalten ist.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Transplantationsmedizin: Vorsicht beim Wechsel der Ciclosporin-Formulierung
Ärzte, die bei ihren Transplantationspatienten das bisher verwendete Ciclosporin-Präparat auf eine andere Formulierung umstellen wollen, sollten sich vorher mit dem betreuenden Transplantationszentrum in Verbindung setzen, damit die Substanzexposition überprüft und die Dosierung gegebenenfalls angepasst werden kann.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Schuppenflechte: Infliximab bei mittlerer bis schwerer Plaque-Psoriasis
Infliximab (Remicade®) ist ein monoklonaler Antikörper gegen den Tumornekrosefaktor alpha. Möglicherweise kann Infliximab in Zukunft nicht nur bei Morbus Crohn und chronischer Polyarthritis, sondern auch bei schweren Psoriasisformen eingesetz werden. Eine kleine Studie zeigte gute Ansprechraten in dieser Indikation auf drei Infusionen in den Dosierungen 5 oder 10 mg pro kg Körpergewicht.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Arzneimittelausgaben: Abschluss von Zielvereinbarungen
BERLIN (kbv/diz). In 14 von 23 Bezirken haben die Kassenärztlichen Vereinigungen mit den Landesverbänden der Krankenkassen Zielvereinbarungen zur Arzneimittelversorgung abgeschlossen. In weiteren acht Bezirken stehen die Verhandlungen dazu kurz vor dem Abschluss. Dies teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in einer Presseinformation mit.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Schmidt will obligatorischen Arzneimittelpass für alle
BERLIN (ks). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt will schnellstmöglich den elektronischen Arzneimittelpass für alle Bürger einführen. Darüber sprach sie unter dem Eindruck des Lipobay-Skandals am 23. August mit Vertretern der Apotheker- und Ärzteschaft.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Nikotin: Nicht ganz unbedenklich
Von den vielen Inhaltsstoffen einer Zigarette hatte das Nikotin bislang noch ein verhältnismäßig positives Image. In isolierter Form wird Nikotin sogar zur Therapie verschiedener Erkrankungen erprobt. Doch auch diese Substanz kann die Gesundheit gefährden, wie Wissenschaftler des Medical Centers der Stanford University nun in der Fachzeitschrift "Nature Medicine" darlegen.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Pflanzen: Schwermetallfänger für belastete Böden
Dass Pflanzen in der Lage sind, Schwermetalle aus dem Boden aufzunehmen und zu speichern, ist schon seit längerem bekannt. Nun gelang es Forschern, die dafür verantwortlichen Gene zu isolieren und zu klonen. Damit wird es in Zukunft vielleicht möglich, die Reinigung belasteter Böden zu realisieren.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Pharmaverband BPI: Arzneimittelvielfalt muss erhalten bleiben
BERLIN (ks). Der Fall Lipobay ist für den Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) Anlass, erneut scharfe Kritik an der von der Regierung geplanten Positivliste zu üben. An diesem Beispiel zeige sich, dass die Arzneimittelvielfalt lebenserhaltend und deshalb notwendig ist, so Dr. Hans Sendler, Hauptgeschäftsführer des BPI. Sendler fordert, dass sowohl bekannte und bewährte Medikamente als auch innovative Arzneimittel für ärztliche Verordnungen zur Verfügung stehen müssten. Die Positivliste werde dazu führen, dass viele bewährte Medikamente, insbesondere solche, die sich noch in der Nachzulassung befänden, als "umstritten" diskriminiert würden.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
Pharmaverband BPI: Stellungnahme zum Positivlisten-Entwurf in Vorbereitung
BERLIN (ks). Prof. Dr. Barbara Sickmüller, BPI-Geschäftsführerin im Bereich Medizin und Pharmazie, stellte auf einer Pressekonferenz des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) den gegenwärtigen Entwicklungsstand der Positivliste vor: Die Vorschlagsliste wurde vom eigens gegründeten Institut für die Arzneimittelverordnung in der gesetzlichen Krankenversicherung beim Bundesministerium für Gesundheit erstellt und am 30. Juni dieses Jahres den Verbänden bekannt gemacht. Sie liegt nun im Rahmen eines Anhörungsverfahrens u.a. dem BPI zur Stellungnahme vor. Seitdem gehen beim BPI von den einzelnen Herstellerfirmen Stellungnahmen ein, die der Verband jetzt bündelt und bis zum 14. September einreichen muss. Sickmüller kündigte an, dass der BPI massive Einwände gegen die Einführung der Liste erheben wird.Show more26.08.2001, 15:36 Uhr
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