Aggressionen gegen „eigen“ und „fremd“
Bei Autoimmunerkrankungen richtet sich die körpereigene Abwehr gegen den falschen Gegner. Eigene Strukturen werden als fremd erkannt und mit immunologischen Waffen bekämpft, da die Ausbildung einer immunologischen Toleranz versagt hat. Wie Prof. Dr. Angelika Vollmar, München, erläuterte, kann dieser Zusammenbruch der immunologischen Toleranz mehrere Ursachen aufweisen. Die zugrunde liegenden pathophysiologischen Hintergründe und mögliche Therapieansätze bei Autoimmunerkrankungen wurden von Dr. Ilse Zündorf, Frankfurt, vorgestellt.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"