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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreGeriatrische Pharmazie
Ein erfolgreiches Weiterbildungsprinzip in der PraxisVon Frank Hanke, Elisabeth Kohrt und Judith Hildebrand, Köln
Ob es einem Menschen vergönnt ist, ein gesundes und erfülltes Alter zu erleben, hängt auch von seinen sozialen und gesellschaftlichen Umständen ab. Da Deutschland auf dem Weg zu einer Gesellschaft des längeren Lebens ist, gibt es vielfältige strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen. Auch der Apothekerberuf ist von diesen Veränderungen stark betroffen. Die Versorgung von multimorbiden Senioren, die Koordination der am Medikationsprozess Beteiligten und die stetig zunehmenden Qualitätsanforderungen stationärer Alteneinrichtungen erfordern vertiefte geriatrische Kenntnisse und vernetztes Handeln.
Show moreBeitrittsprobleme
Offener Brief an den Deutschen Apothekerverband (DAV), Berlin und an die Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände (ABDA)Show moreSeniorengerechte Angebots- und Sortimentsgestaltung
Frau Wagner, eine 60-jährige Dame, reicht zwei Rezepte über den HV-Tisch. Neben ihren üblichen Parkinson-Medikamenten hat der Arzt ihr heute auch antibiotische Augentropfen verordnet – gegen eine akute bakterielle Konjunktivitis, wie ein Blick auf Frau Wagners linkes Auge zeigt. Während die Apothekerin die Packungen scannt, fragt sie kurz nach: "Kommen Sie eigentlich mit Augentropfen gut zurecht, Frau Wagner?" Frau Wagner zögert. "Eigentlich habe ich immer Schwierigkeiten, dass die Tropfen auch tatsächlich im Auge landen. Sie wissen ja, mit meinem Parkinson … "
Inhaltsverzeichnis: "Schritt für Schritt zur seniorengerechten Apotheke"
Dutasterid plus Tamsulosin für moderate bis schwere BPH
Die Fixkombination Dutasterid plus Tamsulosin (Duodart®) ist seit Ende Mai in Deutschland für die Behandlung moderater bis schwerer Symptome der benignen Prostatahyperplasie (BPH) und für die Risikoreduktion von akutem Harnverhalt und operativen Eingriffen bei Patienten mit moderaten bis schweren BPH-Symptomen zugelassen. Die europäische Zulassung erfolgte bereits Ende März 2010. Ab 15. Juni wird das Duo nun auf dem Markt erhältlich sein.Show moreDick macht dement
Ansonsten gesunde Menschen, die in mittleren Jahren adipös sind, haben ein größeres Risiko später in ihrem Leben eine Demenz zu entwickeln als schlanke Altersgenossen. Insbesondere viszerale Fettansammlungen wirken sich negativ auf die geistige Fitness im Alter aus.Show moreNach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
Neuropathische Schmerzen treten nach Schädigung der zentralen oder peripheren afferenten Nerven auf. Typisch für einige neuropathische Schmerzsyndrome sind spontane, einschießende stechende Schmerzattacken, die die Lebensqualität und Bewegungsmöglichkeiten der Betroffenen erheblich einschränken. Prof. Dr. Ralf Baron, Klinik für Neurologie, Kiel, zeigte dass eine Schmerzreduktion und eine Verbesserung der Lebensqualität möglich ist, wenn individuell und symptombezogen therapiert wird.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
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Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
"Personalisierte Medizin ist der Versuch, dem richtigen Patienten die richtige Arznei in der richtigen Dosis zum richtigen Zeitpunkt zu verabreichen", so Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Universität Greifswald. In Anbetracht der demografischen Entwicklung wird das zunehmend wichtiger: Es ist ökonomisch nicht vertretbar, einen Arzneistoff bei vielen einzusetzen, obwohl aufgrund des individuellen genetischen Profils nur wenige darauf ansprechen.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
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Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
Schmerz ist eine lebensnotwendige Reaktion des Körpers auf mechanische, thermische oder chemische Noxen, die zu einer Gewebsschädigung führen können. In der Folge kommt es zur Freisetzung von Schmerzmediatoren und Bildung von afferenten Schmerzimpulsen. Eine wiederholte Reizung sensorischer Nervenendigungen führt zur einer peripheren Sensibilisierung sowie zu Veränderungen im Rückenmark, zu einer zentralen Sensibilisierung. Solche chronifizierten, pathophysiologischen Nozizeptorschmerzen sind pharmakologisch schlecht therapierbar, so Prof. Dr. Gerd Geisslinger, Frankfurt/Main.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
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PPI und knochenwirksame Mikronährstoffe
Antazida und Säureblocker gehören zu den am häufigsten verordneten Medikamenten überhaupt. In den letzten zehn Jahren haben sich die Verordnungen von Ulkustherapeutika mehr als verdoppelt, vor allem durch den erfolgreichen Einsatz von Protonenpumpenhemmern (PPI) zur Eradikation des Helicobacter pylori und zur Behandlung der Refluxösophagitis. Insbesondere die Ulkustherapie im höheren Lebensalter sowie der hohe Anteil der im Rahmen der Selbstmedikation abgegebenen Antazida (seit neustem auch der PPI) sind für potenzielle Störungen der Knochenmineralisation von Bedeutung.Show moreFortbildung für die Zukunft
Bericht von der 48. Fortbildungsveranstaltung für praktische und wissenschaftliche Pharmazie der Bundesapothekerkammer in MeranEin Bericht von P. Ditzel, P. Jungmayr und C. Kusnick
Die 48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran bot einen spannenden Überblick über die Schwerpunkte Autoimmunerkrankungen, Schmerztherapie Doping und Sucht. Die Grundlagen der Immunologie sowie die Umsetzung in die Praxis waren ein Themenkomplex. An den Beispielen rheumatoide Arthritis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen und multipler Sklerose konnten die interessierten Zuhörer ihr Wissen auffrischen und viel Neues lernen. Wichtige Aspekte bei der Therapie entzündlicher und neuropathischer Schmerzen sowie die individuelle Auswahl der Arzneiformen bei der Schmerztherapie wurden in vier Vorträgen erläutert. Ein Blick in die Zukunft zeigte die Möglichkeiten und Grenzen der personalisierten Medizin sowie des Neuro-Enhancements. Groß war auch das Interesse an den Vorträgen zu Arzneimittelabhängigkeit und Sucht und dem Missbrauch von Rauschdrogen im Jugendalter. Alle Leser, die in Meran nicht dabei waren, möchten wir mit der DAZ auf den neuesten Fortbildungsstand bringen und für die Teilnehmer bieten wir die Möglichkeit, sich das Gehörte noch einmal ins Gedächtnis zu rufen. Wir haben auf den folgenden Seiten für Sie die wichtigsten Inhalte zusammengefasst.
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Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
"Schmerzen lassen sich fast immer in den Griff bekommen, wenn man sich mit stark wirksamen Opioiden auskennt und auf den Patienten eingeht", so Prof. Dr. Eberhard Klaschik, Oberdorf. Leider schauen Ärzte oft nur nach den körperlich bedingten Schmerzen und weniger auf die seelisch bedingten. Klaschik fordert eine Integration der psychischen, sozialen und geistig-seelischen Probleme in die palliative Therapie.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
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Geschädigte Nervenzellen vor Ort ersetzen
Direkt im Gehirn selbst könnte in Zukunft eine Therapie neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer oder Schlaganfall erfolgen. Vorhandene Stützzellen des Gehirns sollen dabei in Nervenzellen umgewandelt werden und geschädigte Hirnzellen ersetzen. Eine Arbeitsgruppe am Helmholtz Zentrum in München kam bei diesem Ansatz einen großen Schritt weiter.Show moreSeehofer verlangt von Rösler drastisches Sparkonzept
BERLIN (lk). Begleitet von heftigem Streit in der Koalition hat die Bundesregierung das mit 80 Milliarden Euro größte Sparpaket aller Zeiten geschnürt. Während das Kabinett im Kanzleramt hinter verschlossenen Türen um die Einzelmaßnahmen rang, stritten sich draußen die Koalitionäre in beispielloser Tonlage über die vorerst gescheiterte Gesundheitsreform. Als "Wildsau" verunglimpfte Gesundheitsstaatssekretär Daniel Bahr (FDP) die CSU wegen ihrer Blockade der Gesundheitsreform. Umgehend keilte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt zurück: Die FDP entwickele "sich zur gesundheitspolitischen Gurkentruppe: erst schlecht spielen und dann auch noch rummaulen."Show moreNächtliches Essen schadet den Zähnen
Wer regelmäßig nachts zum Kühlschrank schleicht, muss nicht nur fürchten, dass der Zeiger auf der Waage steil nach oben wandert, auch die Zähne leiden unter mitternächtlichen Fressanfällen. Das Risiko, Zähne zu verlieren, steigt bei nächtlichen Essern stark an, heißt es in einer dänischen Studie.Show moreAggressionen gegen „eigen“ und „fremd“
Bei Autoimmunerkrankungen richtet sich die körpereigene Abwehr gegen den falschen Gegner. Eigene Strukturen werden als fremd erkannt und mit immunologischen Waffen bekämpft, da die Ausbildung einer immunologischen Toleranz versagt hat. Wie Prof. Dr. Angelika Vollmar, München, erläuterte, kann dieser Zusammenbruch der immunologischen Toleranz mehrere Ursachen aufweisen. Die zugrunde liegenden pathophysiologischen Hintergründe und mögliche Therapieansätze bei Autoimmunerkrankungen wurden von Dr. Ilse Zündorf, Frankfurt, vorgestellt.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
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„Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger“
Der Einsatz bestimmter Mittel oder Methoden zur körperlichen Leistungssteigerung ist nichts Neues und oftmals mit der Forderung der Gesellschaft nach besserer Leistung oder Rekorden begleitet. Innovativ sind immer nur die eingesetzten Mittel, so Prof. Dr. Fritz Sörgel, Nürnberg-Heroldsberg.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
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