ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show more36 Unternehmen bieten für zwölf Wirkstoffe
STUTTGART (ks). Die mittlerweile fünfte AOK-Ausschreibung von Arzneimittel-Rabattverträgen ist der Kasse zufolge auf breites Interesse in der Pharmaindustrie gestoßen. Bis zum Ende der Angebotsfrist am 7. Juni seien für die zwölf ausgeschriebenen Wirkstoffe insgesamt 36 Angebote eingegangen.Show moreDie stille Sucht
Menschen mit Arzneimittelabhängigkeit werden weit weniger erkannt als Drogen- und Alkoholabhängige, sie sind eher unauffällig und sozial integriert. Daher spricht man von der stillen oder diskreten Sucht. Valide epidemiologische Daten fehlen. Abhängigkeit besteht in erster Linie von Benzodiazepinderivaten, psychoaktiven Arzneimitteln und Analgetika. Am meisten sind Frauen und ältere Menschen betroffen. Die Ursachen sind vielfältig, meist sind es biologische, psychische und soziale Faktoren. Nur relativ wenige Arzneimittelabhängige finden den Weg in eine Therapie. Die Erfolgsquote einer Therapie ist gut, sie liegt nahezu bei 50 Prozent, wie PD Dr. Dr. Niels Bergemann, AHG Kliniken Daun, berichtete.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
Show more
Vor zu viel Calcium wird gewarnt
Die in den USA beliebte und weitgehend unkontrollierte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln führt offenbar dazu, dass Krankheitsbilder, die auf eine übermäßige Vitamin- und oder Mineralstoffzufuhr zurückgeführt werden, auf dem Vormarsch sind. Dazu gehört das Milch-Alkali-Syndrom, über dessen Zunahme eine aktuelle Studie berichtet.Show moreRückzahlung wird umgesetzt
BREMEN (tmb). Die Entscheidung, den Kassenabschlag von 2,30 Euro auf 1,75 Euro zu senken, wird nun auch praktisch umgesetzt. Entsprechende Rechnungen für den April wurden von den Krankenkassen bereits akzeptiert, erklärte der Vorsitzende des Norddeutschen Apothekenrechenzentrums NARZ/AVN, Dr. Jörn Graue, gegenüber der DAZ. Zu den Rechnungen für 2009 und die ersten Monate des Jahres 2010 gibt es hingegen bei den Krankenkassen noch Klärungsbedarf wegen einiger zu übermittelnder Daten.Show moreNeue Therapeutika
Eine multiple Sklerose muss frühzeitig und effektiv therapiert werden, da das Ausmaß der Entzündung zu Beginn der Autoimmunerkrankung am größten ist. Neue potente MS-Therapeutika könnten zum Erhalt der Compliance beitragen. Trotz teilweise vielversprechender Ergebnisse warnte Prof. Dr. Ralf Gold, Bochum, vor einer Euphorie, da mögliche Nebenwirkungen noch nicht einschätzbar sind.Inhaltsverzeichnis: "48. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran"
- Autoimmunerkrankungen: Aggressionen gegen "eigen" und "fremd"
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Step-up versus Top-down
- Rheumatoide Arthritis: Langfristige Remissionen sind möglich
- Multiple Sklerose: Neue Therapeutika
- Entzündliche Schmerzen: Von der Pathologie zur Pharmakotherapie
- Therapie des neuropathischen Schmerzes: Nach charakteristischen Beschwerdebildern therapieren
- Palliativmedizin: Die Hospizidee muss Einzug in die Schulmedizin finden
- Patientenorientierte Schmerztherapie: Wirkstoff und Arzneiform individuell wählen
- Personalisierte Medizin: Individuelle Risikofaktoren erkennen und vorbeugen
- Arzneimittelabhängigkeit: Die stille Sucht
- Rauschdrogen im Jugendalter: Cannabis – alles andere als harmlos
- Neuro-Enhancement: Psychostimulanzien für die Leistungsgesellschaft?
- Doping im Sport: "Der eine wird sterben, der andere Olympiasieger"
Show more
Stada will jede zehnte Stelle abbauen
BAD VILBEL (dpa). Der auf Nachahmermedikamente spezialisierte Pharmahersteller Stada will in den kommenden Jahren etwa jede zehnte Stelle abbauen. Show moreKBV will Screening stärken
BERLIN (ks). Seit dem 1. Juli 2008 haben gesetzlich Krankenversicherte ab35 Jahren einen Anspruch, alle zwei Jahre ein Hautkrebsscreening durchführen
zu lassen. Im ersten Jahr nach der Einführung haben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zufolge etwa 15 Prozent der Berechtigten diese Vorsorgemaßnahme wahrgenommen. Show more
Hoffnungsvolle Therapieoption gegen Sepsis
Jedes Jahr erkranken weltweit etwa 20 Millionen Menschen an einer Sepsis. Als Folge einer bakteriellen Infektion gerät das Immunsystem außer Kontrolle und es kommt zu einer komplexen systemischen Entzündungsreaktion des Organismus. Die Therapiemöglichkeiten sind bislang begrenzt, und bis zu 50% der Patienten sterben. Wissenschaftler haben jetzt im Tierversuch einen neuen Weg zur Bekämpfung von Blutvergiftungen aufgezeigt: durch Blockierung eines spezifischen Enzyms, das während der Entzündung verstärkt aktiviert wird, wurde die Sterberate deutlich gesenkt.Show moreGute Arbeit von guten Handwerkern
Was Sie als Auftraggeberin oder Auftraggeber zu einer guten Zusammenarbeit beitragen können"Wie konnte Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen? – Er kam ohne Handwerker aus!" Klischees und Geschichten über Handwerker tragen regelmäßig zur Publikumsunterhaltung bei. Wer als Kunde den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Aber was spielt sich hinter den Kulissen ab? Wie kommt der oft zitierte Ärger zustande, und was kann man tun, damit es besser läuft?
Show moreDAX zwischen Himmel und Hölle
DAX eingekeilt – Akteure warten auf kursbewegende Neuigkeiten(hps). Die letzte Woche war wahrlich nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Gleich mehrmals löschte die Wall Street die Kursgewinne, die tagsüber mühsam aufgebaut worden waren, in den letzten Minuten des Handelstages wieder aus. Auch die Profis zeigen sich ratlos. Eigentlich, so meinen die meisten Experten, sollte es mit den Kursen nach oben gehen. Eigentlich.
Show moreRechtsprobleme können jeden treffen
Keine streitbare Police: Rechtsschutzversicherung(awd/az). Für sein Recht zu kämpfen oder sich gegen eine Klage zu wehren, kann zur kostspieligen Angelegenheit werden. Der Prozesskostenrechner von Spiegel.de weist bei einem Streitwert von 10.000 Euro im Zivilprozess Gesamtkosten von 3527,30 Euro aus, insofern beide Parteien Anwälte beauftragt haben und es sich um kein Berufungsverfahren handelt. Das bedeutet im Klartext: wer das Verfahren verliert, muss tief in die Tasche greifen. Und wenn es in die Berufung geht, sogar noch tiefer!
Show moreAOK Sachsen-Anhalt hadert mit Apotheken
Rabattverträge sollten besser genutzt werdenBerlin (ks). Die AOK Sachsen-Anhalt bemängelt eine unzureichende Umsetzung der Arzneimittel-Rabattverträge durch manche Apotheken. Die Kasse hat angekündigt, Apothekern, die die Verträge unterlaufen, ab Juni die Rechnungen zu kürzen.
Show moreDie Herausforderungen steigen
ABDA-Spitze zur Zukunft der ApothekeMeran (bra). Die Qualitätsanforderungen an die Apotheken werden steigen – trotz des weiter zunehmenden Ertragsdrucks. Dennoch sehen die ABDA- und BAK-Spitzen optimistisch in die Apothekenzukunft. Sie machten während einer berufspolitischen Diskussionsrunde im Rahmen des Meraner BAK-Fortbildungskongresses deutlich, dass sie auch in dem sich abzeichnenden "Gesetz zur Neuordnung des GKV-Arzneimittelmarktes" (vgl. DAZ Nr. 22, S. 16 ff.) durchaus positive Ansätze sehen.
Show moreVor dem Rauswurf muss erst mal „gedroht“ werden
Wann eine Abmahnung erfolgen muss(bü). In Begründungen von Urteilen der Arbeitsgerichte steht es häufig: Die Kündigung ist unwirksam, weil der Arbeitgeber zunächst eine Abmahnung hätte aussprechen müssen. In der Praxis ist das leichter gesagt als getan – und verlangt von den Personalsachbearbeitern Wachsamkeit.
Show moreJeder Zweite ist übergewichtig
Mikrozensusbefragung des Statistischen BundesamtesBerlin (ks). Im Jahr 2009 waren insgesamt 51 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland übergewichtig. Bei den Männern waren es 60 Prozent, bei den Frauen 43 Prozent. Zehn Jahre zuvor waren noch 56 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen übergewichtig. Das zeigen die Ergebnisse der Mikrozensus-Zusatzbefragung 2009 des Statistischen Bundesamtes. Hier wurden zum vierten Mal Fragen zu Körpergröße und Gewicht gestellt.
Show moreWindeler löst Sawicki ab
MDS-Vize soll neuer IQWiG-Leiter werdenBerlin (ks). Dr. Jürgen Windeler, stellvertretender Geschäftsführer und leitender Arzt beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDS), soll ab September das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) leiten. Einen entsprechenden – einstimmigen – Vorschlag machte vergangene Woche der IQWiG-Stiftungsrat. Am 8. Juni muss dieser noch vom Vorstand des Instituts abgesegnet werden.
Show moreErbengemeinschaft: So lässt sich Ärger vermeiden
Per Teilungsanordnung die Hinterlassenschaft aufsplitten(bü). Dieter K. hat geerbt. Nach dem Testament seines Onkels erben aber außer ihm noch drei andere Nichten und Neffen. Das Amtsgericht hat einen gemeinschaftlichen Erbschein erteilt. Der reine Wert der Hinterlassenschaft beträgt 40.000 Euro. Ein Sparbuch, eine (hoch belastete) Eigentumswohnung, ein fast neuer Pkw sowie eine Briefmarken- und Münzsammlung gehören dazu.
Show moreRösler stoppt G-BA
Kassen müssen langwirksame Insulinanaloga Lantus und Levemir vorerst weiter bezahlenBerlin (lk). Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) stoppt Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA): Die hochpreisigen Diabetes-Mittel Lantus und Levemir müssen bis auf Weiteres von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.
Show morePick-up-Verbot soll kommen
Referentenentwurf sieht Änderung des § 11a Apothekengesetz vorBerlin (ks). Nur wenige Tage nachdem der Diskussionsentwurf für ein "Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der gesetzlichen Krankenversicherung" kursierte, tauchte bereits ein Referentenentwurf auf. Was im Vorgängerentwurf enthalten war, findet sich auch hier wieder. Hinzu kommt eine wesentliche Änderung: Ein neuer § 11a Apothekengesetz soll Pick-up-Stellen von Versandapotheken unterbinden.
Show moreDer Fiskus macht vor den Erben nicht halt
Beim Tod eines Steuerzahlers muss die Bank melden(bü). Kapitalvermögen, vor allem Wertpapiere und Bankguthaben, liegt immer noch in einem steuerlich unvollständig erfassten "Schutzgebiet". Beim Grundvermögen ist das anders, denn hier wird jede Eintragung im Grundbuch vom Notar direkt ans Finanzamt gemeldet, das auf diese Weise Überblick über Kauf oder Schenkungen erhält. Nicht selten wird jedoch auch Kapitalvermögen, das immer noch relativ gut vor den Augen des Fiskus geschützt ist, ans Tageslicht gebracht: beim Tod eines Steuerzahlers.
Show moreRechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung