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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morePolens Gesundheitssystem im Umbruch
BERLIN (as). Rund um den Jahresbeginn spielten sich in unserem Nachbarland erstaunliche Szenen ab: Schlangen vor Apotheken, unzufriedene Bürger, verärgerte Ärzte und Apotheker. Der Grund war das zum 1. Januar 2012 in Kraft getretene Gesetz zur Änderung der Erstattung von Arzneimitteln durch die staatliche Krankenkasse NFZ, dem sogenannten "Reimbursement Act". Was Anfang des Jahres noch für Aufregung sorgte, soll jetzt wieder klar geregelt sein: Eine Gesetzesnovelle, die letzte Woche in Kraft trat, schwächt das erste Reformgesetz in weiten Teilen ab. Vor allem Mediziner profitieren, Apotheker haben es weiterhin mit finanziellen Auflagen zu tun.
Show moreIn Bewegung bleiben
Ein Bericht von Carolina Kusnick, Doris Uhl und Benjamin Wessinger
Show moreEasy-Rezeptboni sind berufsrechtswidrig
BERLIN (ks). Mit Urteil vom 8. Februar 2012 hat das Berufsgericht für Heilberufe beim Landgericht Nürnberg-Fürth einen Easy-Apotheker mit einer Geldbuße in Höhe von 5000 Euro belegt. Dabei ging es erneut um die "Easy-Rezeptprämie", mit der Apothekenkunden pro verschriebenem Arzneimittel einen Einkaufsgutschein in Höhe von einem Euro versprochen wird – pro Rezept kann so maximal ein 3-Euro-Gutschein zusammenkommen. Das Gericht sah in diesem Angebot einen Verstoß gegen das Berufsrecht. (Urteil des Berufsgerichts für Heilberufe am Landgericht Nürnberg-Fürth vom 8. Februar 2012, Az.: BG-Ap 8/11 – nicht rechtskräftig)
Show moreApotheker zieht Boni-Berufung zurück
BERLIN (jz). Ein Magdeburger Apotheker hat seine beim Oberlandesgericht Naumburg eingelegte Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Magdeburg zurückgezogen. Das Landgericht hatte ihm untersagt, Gutscheine im Wert von drei Euro für die Einlösung eines Rezeptes zu gewähren. Diese Entscheidung ist nun rechtskräftig.
Show moreHerzinfarktrisiko liegt auf dem Y-Chromosom
Männer haben ein höheres Herzinfarktrisiko als Frauen. Bislang wurde dies vor allem auf einen ungesünderen Lebensstil zurückgeführt. Nun haben britische und australische Wissenschaftler auch eine genetische Komponente entdeckt – auf dem Y-Chromosom.Show moreSich wohlfühlen
Zum Gastkommentar "Akademische Ausbildungsapotheke" von Jochen Pfeifer in DAZ Nr. 6, S. 40:
Show moreRewe empfiehlt DocMorris
Offener Brief an die Rewe-Zentrale KölnShow moreRheumatoide Arthritis
Die rheumatoide Arthritis ist nicht nur eine Erkrankung der Gelenke, sondern des gesamten Körpers. Prof. Dr. Ulf Müller-Ladner, Bad Nauheim, machte deutlich, dass die Morbidität und Mortalität dieser Erkrankung in der gleichen Größenordnung liegt wie die von Diabetes mellitus oder einer Drei-Gefäß-KHK. Der wichtigste externe Risikofaktor ist das Rauchen: Rauchen erhöht nicht nur das Risiko für die Entstehung einer rheumatoiden Arthritis, sondern auch die Gefahr für einen besonders schweren Verlauf.
Show moreABDA-KBV-Konzept bekommt Konkurrenz
BERLIN (svw). Lange galt Westfalen-Lippe als favorisierte Testregion für das ABDA-KBV-Konzept. Nun stellen sich dort die Ärzte quer: Die Vertretersammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) beauftragte ihren Vorstand, ein Alternativmodell zum ABDA-KBV-Konzept zu entwerfen. Der Hintergrund: die westfälisch-lippische Ärzteschaft möchte ihre eigenen Anregungen stärker berücksichtigt wissen.
Show moreDas Fibromyalgiesyndrom
Typisch für das Fibromyalgiesyndrom sind ein Beginn der zunächst lokalen Schmerzen z. B. nach Unfall oder Belastung, Rückenschmerzen, myofasziale Schmerzen oder Gelenkschmerzen. Später breiten sich die Schmerzen auf weitere Areale aus, es kommt eine Überempfindlichkeit auf Druck und Schmerz hinzu. Neurologische Symptome wie Konzentrationsstörungen, Tagesmüdigkeit treten auf bis hin zu funktionalen Beeinträchtigungen. Prof. Dr. Claudia Sommer vom Universitätsklinikum Würzburg, berichtete, dass die Ursache noch immer nicht bekannt ist und die therapeutischen Möglichkeiten beim FMS begrenzt sind.
Show moreExperimentierphase mit ungewollten Nebenwirkungen?
BERLIN (ks). Ein gutes Jahr ist das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) nun in Kraft. Sein Herzstück ist die frühe Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen. Diese soll künftig dafür sorgen, dass patentgeschützte Arzneimittel einen Preis haben, der ihrem Zusatznutzen gegenüber bereits vorhandenen Therapien angemessen ist. Seit November letzten Jahres hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bereits zehn Dossiers von Arzneimittelherstellern bewertet. Das Kölner Institut ist mit seiner bisherigen Arbeit sehr zufrieden – die forschenden Pharma-Unternehmen sehen sie hingegen kritisch. Sie halten es für nötig, an einigen Stellen des Verfahrens nachzubessern.Show moreDas Kreuz mit dem Kreuz
Die meisten Kreuzschmerzen sind zwar "harmlos", so Prof. Dr. Annette Becker von der Phillipps-Universität Marburg, eine Überdiagnostik und pathologisches Schmerzverhalten können jedoch zur Progredienz der Beschwerden führen. In jedem Fall wichtig ist das Erkennen von Warnhinweisen für schwere Verläufe und persistierende Beschwerden. Hier sei besonders auch der Apotheker gefragt
Show moreHerzerkrankungen
Sabine Wanderburg | Kardiale Erkrankungen sind ein häufiges Problem in der Kleintierpraxis. Mit zunehmendem Alter spielen, genau wie beim Menschen, vor allem erworbene Erkrankungen des Herzens eine Rolle. Während beim Hund Klappenendokardiosen, insbesondere der Mitralklappe, und die dilatative Kardiomyopathie im Vordergrund stehen, leiden Katzen überwiegend an hypertropher Kardiomyopathie. Während früher Digitalisglykoside in der Herztherapie nicht wegzudenken waren, haben heutzutage ACE-Hemmer und der inotrope Vasodilatator Pimobendan ihre Stelle eingenommen.
Show moreBundesrat moniert EU-Richtlinie zur Patienteninformation
BERLIN (jz). Die pharmazeutische Industrie sollte an der Information von Patienten über verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht beteiligt werden. Dies betont der Bundesrat in seiner Stellungnahme zum überarbeiteten Vorschlag der Europäischen Kommission zur Patienteninformations-Richtlinie. Die Länder sehen auch in dem aktuellen Vorschlag der Kommission weiterhin die Gefahr versteckter Werbung.Show moreIdebenone auch bei Optikusneuropathie?
Die Lebersche Optikusneuropathie, auch Lebersche Optikusatrophie, ist eine seltene Erbkrankheit der Ganglienzellen der Sehnerven. Dabei kommt es in kurzer Zeit zu einem hochgradigen Verlust der Sehschärfe und zu großen zentralen Gesichtsfeldausfällen. In einer Studie zur Wirksamkeit von Idebenone (Catena® , Santhera Pharmaceuticals AG) konnte die Sehkraft bei immerhin 7 von 25 erkrankten Probanden deutlich verbessert werden. Die EMA prüft derzeit die Zulassung des Medikaments bei Leberscher Hereditärer Optikusneuropathie.Show moreInfliximab bald auch für Kinder mit Colitis ulcerosa
Das CHMP hat eine positive Opinion für Infliximab (Remicade®) zur Therapie der Colitis ulcerosa bei Kindern und Jugendlichen herausgegeben. In einer Phase-III-Studie sprachen drei Viertel der Kinder, bei denen eine konventionelle Therapie versagte, auf das Biologikum an. Die Zulassung wird noch im ersten Quartal 2012 erwartet.Show moreHallenfußball in Frankfurt/Main
Auch in diesem Jahr zeigten Pharmaziestudierende wieder ihre Leistungen im Hallenfußball: Das 39. Turnier zum Oelschläger Pokal und Dressman Cup fand, wie jeden Januar, in Frankfurt am Main statt, organisiert von der dortigen Fachschaft Pharmazie.
Show moreQuälende Entzündungen
Wenn Entzündungsreaktionen pathologisch werden
Entzündungsreaktionen sind zunächst einmal sinnvoll und lebensnotwendig. Sie werden beispielsweise durch Toxine oder Infektionserreger ausgelöst und sind in der Regel selbstlimitierend. Erst wenn sie länger andauern und Noxen nicht eliminiert werden können, erhalten sie Krankheitswert. In seinem Vortrag zur Entzündung führte Prof. Dr. Klaus Resch, Hannover, in die molekularen Grundlagen entsprechender Prozesse ein.Show moreMehr Medikamente, weniger Kosten
BERLIN (ks). Im Jahr 2011 erhielt jeder der 1,8 Millionen KKH-Allianz-Versicherten in öffentlichen Apotheken Medikamente für knapp 374 Euro auf Rezept. Diesen statistischen Durchschnitt vermeldete die Kasse vergangene Woche. Die Ausgaben für Medikamente sanken damit um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, obwohl die Zahl der abgegebenen Rezepte leicht gestiegen ist. Es waren somit Rabatte, die für die Entlastung sorgten.Show moreRechtliches
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