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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreApotheker müssen auf Honorarerhöhung warten
Beratung der AMG-Novelle verschoben – Koalition uneins über Arzneimittelpreise
BERLIN (lk). Die Apotheker müssen auf die Entscheidung der Regierungskoalition über die angekündigte Honoraraufbesserung vermutlich noch etwas länger warten: Die für den 23. Mai angesetzte Anhörung der AMG-Novelle im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages wurde kurzfristig wieder abgesetzt. Dort sollte auch über die Honorarerhöhung entschieden werden. Der Grund für die Absetzung: Streit zwischen Union und FDP über die Preisverhandlungen für neue Arzneimittel. Show moreLandgericht weist AOK-Klage gegen AZ ab
Ausgestaltung der Rabattverträge "zynisch und menschenverachtend"?
BERLIN (az). Die AOK Baden-Württemberg ist mit ihrem Versuch, DAZ-Herausgeber Dr. Klaus G. Brauer und dem Deutschen Apotheker Verlag den Mund zu verbieten, in erster Instanz gescheitert. Das Landgericht Berlin wies in einem ausführlich begründeten Urteil die Klage ab, mit der die AOK Brauer und dem Verlag untersagen wollte, die Ausgestaltung der AOK-Rabattverträge in einem politischen Kommentar dieser Zeitung als "zynisch und menschenverachtend" zu bezeichnen (AZ vom 26. 9. 2011, S. 1). Show moreAus Fehlern lernen
Erfahrungen eines Filialunternehmers
AUGSBURG (rb). Bei der Übernahme einer Apotheke als Filiale kann man vieles falsch machen. Wer im Laufe der Jahre mehrere Filialen erwirbt, lernt in der Regel erheblich dazu. Doch nicht jeder lässt sich bei diesem Lernprozess gern in die Karten blicken. Umso erfreulicher, dass Dr. Peter Sandmann, der gemeinsam mit seiner Frau einen Filialverbund von sieben Apotheken betreibt, beim Bayerischen Apothekertag in einem Vortrag offen über seine Erfahrungen berichtete.Show moreKann man sich Kinder nur noch mit Ehevertrag leisten?
Eheverträge helfen, die Härten des neuen Unterhaltsrechts zu beseitigen
(az/nk). Eheverträge gelten als ein Instrument, mit dem die vom Gesetz vorgesehenen Rechte der Ehegatten für den Fall der Scheidung verringert oder ausgeschlossen werden. Gütertrennung statt Zugewinngemeinschaft, Ausschluss des Versorgungsausgleichs und Unterhaltsverzicht gelten als Paradebeispiele für ehevertragliche Regelungen. Was viele nicht wissen: Eheverträge können auch dazu dienen, die Rechte der Ehepartner zu verstärken statt sie einzuschränken. Bedarf für solche rechtsverstärkenden Regelungen schafft insbesondere das im Jahr 2008 reformierte Recht des Ehegattenunterhalts.Show moreABDA bläst Apotheke auf
Daniel Bahr besucht Apotheker-Sommerfest
Berlin (lk). Viel Wind machen wird die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) am kommenden Dienstag in Berlin. Vor dem Hauptbahnhof wird die ABDA zum "Tag der Apotheke" werbewirksam eine fünf Meter hohe Hausapotheke aufblasen. Und am selben Abend wird Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) das traditionelle Sommerfest der ABDA im Apothekerhaus in der Berliner Jägerstraße besuchen. Show moreAnzag behält vorerst ihren Namen
Bilanzpressekonferenz der Alliance Boots
LONDON (jz). Hoffnung für Anzag: Der britische Pharmagroßhändler Alliance Boots will dem traditionsreichen deutschen Großhändler vorerst seinen Namen belassen. Derzeit werde nicht darüber nachgedacht, die im Jahr 2010 übernommene Anzag umzubenennen, sagte Ornella Barra, Chief Executive Pharmaceutical Wholesale Division, am 16. Mai in London: "Dazu gibt es derzeit keine Pläne." In London stellte das Unternehmen seine vorläufigen Ergebnisse für das am 31. März 2012 endende Geschäftsjahr vor. Show moreErhöhtes Thromboserisiko nicht-oraler Kontrazeptiva
Höchstes Risiko bei Verhütungspflastern
Einige Studien haben bereits auf ein erhöhtes Thromboserisiko oraler Kontrazeptiva hingewiesen. Keine hat sich bisher mit dem Thromboserisiko nicht-oraler hormoneller Kontrazeptiva befasst. Eine dänische Datenbankanalyse wies nun für Anwenderinnen von transdermalen Pflastern bzw. Vaginalringen im Vergleich zu Frauen, die keine hormonelle Kontrazeption anwenden, auf ein 7,9- bzw. 6,5-fach höheres relatives Risiko für Thrombosen hin. Subkutane Implantate mit Progesteron steigerten das Risiko, während intrauterine Systeme mit Levonorgestrel nicht zu einem erhöhten Risiko führten, ja eventuell sogar vor Thrombosen schützen.Show more… dann ist nicht immer, aber oft Bayerischer Apothekertag!
Show moreRechte, Pflichten und Absicherung im PJ
Info-Veranstaltung in Marburg
Trotz eines langen Uni-Tages machten sich Ende April rund 200 Studierende der Philipps-Universität auf, um wichtige Informationen zum Praktischen Jahr und zum Start ins Berufsleben zu bekommen. Direkt nach dem letzten Seminar, das eigens für diese Veranstaltung um 15 Minuten verkürzt wurde, ging es in den großen Hörsaal zur Infoveranstaltung von ADEXA und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank).Show moreGabriele Regina Overwiening vollendete das 50. Lebensjahr
Am 15. Mai vollendete die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Gabriele Regina Overwiening, ihr 50. Lebensjahr. Mit hohem zeitlichem Engagement, viel Leidenschaft und westfälischer Geradlinigkeit bekleidet die gebürtige Rekenerin seit September 2009 das Amt der Kammerpräsidentin.Show moreFragiles Gleichgewicht
Studie über Referenzpreise und ihre Folgen
DUISBURG/BAYREUTH (tmb). Zu den derzeit besonders stark diskutierten Fragen bei der frühen Nutzenbewertung gehören die Arzneimittelpreise in anderen Ländern. Was geschieht, wenn sich die deutsche Preisbildung daran orientiert? Welche Länder sind aussagekräftig? Welche Folgen haben deutsche Preisverhandlungen auf andere Länder? Eine neue wissenschaftliche Studie zu diesen Fragen haben die Volkswirtschaftler Prof. Dr. Dieter Cassel, Universität Duisburg-Essen, und Prof. Dr. Volker Ulrich, Universität Bayreuth, im Auftrag des Verbandes der forschenden Pharma-Unternehmen erstellt.Show morePKA haben mehr verdient
Die ADEXA-Tarifkommission (Folge 2)
Die Bremer Landesvorsitzende Ulla Odendahl vertritt in der Tarifkommission ebenso wie ihre Hamburger Kollegin Gisa Haeger die Interessen des nichtpharmazeutischen Apothekenpersonals. Als Leiterin der Fachgruppe PKA engagiert sie sich besonders für die Zukunftsaussichten des Berufsnachwuchses – u. a. für die neue Ausbildungsordnung und deren Umsetzung.Show more
BVKA: Viele Ziele erreicht
Die klinik- und heimversorgenden Apotheker trafen sich zur Jahrestagung in Bad Homburg
BAD HOMBURG (ks). Der Bundesverband klinik- und heimversorgender Apotheker e. V. (BVKA) kann zufrieden sein: In der neuen Apothekenbetriebsordnung findet sich vieles, das sich mit den Forderungen des Verbandes deckt. Gerade bei den für die BVKA-Mitglieder relevanten Punkten – etwa dem Stellen und Verblistern von Arzneimitteln – wurde am ursprünglichen Verordnungsentwurf erheblich nachgebessert. Ein Erfolg, den der BVKA nicht zuletzt seinem juristischen Berater Prof. Dr. Hilko Meyer zuschreiben kann.Show moreVorsorge- und Impfangebote kennen und nutzen
Aktiv gegen die nachlassende Impfbereitschaft
Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen! Doch in Deutschland ist in vielen Fällen die Durchimpfungsrate nicht ausreichend. Und das, obwohl die Ständige Impfkommission sich regelmäßig darum bemüht, sachlich zu informieren, aktuelle Empfehlungen auszusprechen, und sich für Impfungen einsetzt.Show moreNeuer Thrombinrezeptor-Antagonist in der Entwicklung
Vorapaxar zur Sekundärprävention?
Der neue Thrombinrezeptor-Antagonist Vorapaxar konnte in einer aktuellen Studie Herzinfarktpatienten zwar vor kardiovaskulären Komplikationen schützen, aber es wurde auch eine erhöhte Rate an leichten bis schweren Blutungen einschließlich intrakranieller Blutungen beobachtet.Show moreMit Probiotika gegen Entzündungen
Bestimmte Milchsäurebakterien sind in der Lage, Entzündungsreaktionen zu mildern und darüber Magen-Darm-Erkrankungen vorzubeugen. Bislang war unklar, welcher Mechanismus hinter dem Effekt steckt. Münchner Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass die Bakterien ein Enzym produzieren, das gezielt entzündungsfördernde Botenstoffe abbaut. Show moreBeratung um die Wette
Sabine Kellermann ist "Bayerischer Beratungsstar"
Bayern sucht den Beratungsstar! Unter diesem Motto stand ein spannender Wettbewerb, der bereits zum zweiten Mal im Rahmen eines Bayerischen Apothekertags ausgetragen wurde. Bewerben konnten sich alle Pharmaziestudierenden der Unis München, Regensburg, Erlangen und Würzburg ab dem sechsten Semester sowie Pharmazeuten im Praktikum (PhiP). Zwanzig "Freiwillige" durften dann in Augsburg antreten und ihr Fachwissen sowie ihre kommunikativen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dabei zeigten alle Wettbewerbsteilnehmer vom Ansatz her beachtenswert gute Leistungen, so dass auch schon ein bisschen Glück dazu gehörte, letztlich auf den ersten Plätzen zu landen.Show moreBetrübliche Bilanzen
Die Apotheke im Würgegriff des AMNOG
Die wirtschaftliche Entwicklung der typischen Apotheke zeigt im letzten Jahr eine betrübliche Bilanz. Und ein Ausblick auf 2012 verheißt nichts Gutes. Mit den Auswirkungen des AMNOG auf die Apotheken befasste sich Ursula Hasan-Boehme von der Steuerberatungsgesellschaft Treuhand Hannover.Show moreAlemtuzumab bei multipler Sklerose auf dem Prüfstand
Deutlich weniger Schübe als unter Betainterferon
Der monoklonale Antikörper Alemtuzumab, der sich gegen das Oberflächenantigen CD52 richtet, gilt als viel versprechende Therapieoption bei multipler Sklerose. Er wird derzeit in einem umfassenden Studienprogramm bei therapienaiven und therapieerfahrenen Patienten mit einem Betainterferon verglichen. Die bisher publizierten Daten zeigen bei nicht vorbehandelten Patienten eine Reduktion der Schubrate um etwa 70% und einen günstigen Effekt auf die Behinderungsprogression. Auch bereits vorbehandelte Patienten scheinen zu profitieren. Als Nebenwirkungen müssen neben Infekten Schilddrüsenfunktionsstörungen und eine idiopathische Thrombozytopenie im Auge behalten werden.Show more1 Rezeptur – 3 Dokumente
Wie neue Arbeitshilfen die Dokumentationspflichten gemäß ApBetrO erleichtern
DAZ-Redaktion | Mit dem Inkrafttreten der novellierten Apothekenbetriebsordnung kommen zahlreiche neue Dokumentationspflichten auf Apotheken zu. Besonders davon betroffen ist die Rezepturherstellung. Mit dem Protokoll der Plausibilitätsprüfung, der Herstellungsanweisung und dem Herstellungsprotokoll müssen künftig für jede Rezeptur drei Dokumente vorliegen, die für die Qualität des angefertigten Arzneimittels bürgen. Natürlich stellt sich dabei auch die Frage, wie die Vorgaben der neuen Apothekenbetriebsordnung nicht nur qualitätssteigernd, sondern auch effizient und zeitsparend umgesetzt werden können. Der folgende Beitrag gibt Ihnen daher einen Überblick, welche Arbeitshilfen Ihnen die neuen Dokumentationspflichten künftig erleichtern.Show moreWarum Leben auf dem Bauernhof gesund ist
Kinder, die auf dem Land groß werden, haben ein geringeres Allergierisiko als Stadtkinder. Hierfür wird schon seit Langem die größere Keimvielfalt verantwortlich gemacht, mit der die Landjugend in Kontakt kommt. Einer aktuellen Studie zufolge wirkt sich die Besiedelung der Haut mit den Mikroorganismen positiv auf das Allergierisiko aus.Show moreRechtliches
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