ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreDer erste Erstattungspreis steht fest
Ticagrelor: 48 Cent Rabatt auf den Listenpreis
Berlin (ks). Während die forschenden Pharmaunternehmen noch um die Vertraulichkeit der künftig auszuhandelnden Rabatte auf neue Arzneimittel kämpfen, ist der erste vereinbarte Erstattungsbetrag bereits bekannt: Letzte Woche gaben AstraZeneca und der GKV-Spitzenverband den für den Thrombozytenaggregationshemmer Ticagrelor (Brilique) ausgehandelten Preis bekannt. 2,00 Euro werden die Kassen künftig für eine Tagesdosis erstatten.Show moreVorstellungsgespräch: Rechtzeitig aufbrechen – oder auf Geld verzichten
Umfrage: Fast jede zweite Apotheke streicht Stellen
Das AMNOG und seine Folgen für das Apothekenpersonal
Berlin (az). Fast die Hälfte aller Apothekenleiter entlässt in diesem Jahr Mitarbeiter. Grund dafür ist vor allem das AMNOG. 41 Prozent der befragten Apotheker sehen sich gezwungen, wegen der Sparpolitik der Bundesregierung Stellen zu streichen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Marktforschungsagentur Kantar Health. Im Mai befragte das Unternehmen 1000 Apothekenleiter oder ihre Stellvertreter zur Arbeitsplatzsituation.Show moreDeutschland hat sich untersuchen lassen
Neue Studie zur Erwachsenengesundheit soll Daten für gezielte Prävention liefern
Berlin (ks). Letzte Woche wurden die ersten Ergebnisse des neuen Erwachsenen-Gesundheitssurveys des Robert Koch-Instituts (RKI) vorgestellt. Ernüchternd ist: Gut jeder Fünfte in Deutschland ist stark übergewichtig. Damit häuft sich das Risiko für viele Folgeerkrankungen. Zwar bewegen sich die Erwachsenen hierzulande durchschnittlich mehr als noch Ende der 1990er Jahre – doch das reicht offenbar nicht aus. Show moreApotheken sterben – Nachwuchs scheut Selbstständigkeit
Historische Tiefststände in Hessen, Rheinland-Pfalz und Westfalen-Lippe
BERLIN (lk). Das befürchtete Apothekensterben schreitet offenbar voran: Aktuell melden drei Kammerbezirke historische Tiefstände. In Hessen, Rheinland-Pfalz und Westfalen-Lippe versorgen so wenige Apotheken die Bevölkerung mit Arzneimitteln wie seit Ende der 80er Jahre nicht mehr. Mehr noch: "Wir stellen fest, dass so gut wie kein junger Pharmazeut mehr den Schritt in die Selbstständigkeit wagt", beklagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe.Show moreKundenbindung in der Apotheke
Mit Vertrauenstreibern Kunden binden
Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Vertrauen des Apothekenkunden zu gewinnen. Mitentscheidend ist das Erfahrungsvertrauen, das sich aufbaut, wenn der Kunde positive Erlebnisse in der Apotheke hat, also positive Erfahrungen mit Apotheker und Team sammelt. Diese Erfahrungen kann das Apothekenteam aktiv herbeiführen.Show moreSinghammer denkt an Landapotheken
Mehr Geld für Nacht- und Notdienst ist weiterhin in der Diskussion
Berlin (lk). Der von der Regierungskoalition bereits für 2013 zugesagte Honorarzuschlag für die Apotheker soll nach Ansicht von Johannes Singhammer, Vizevorsitzender der CDU/CSU-Bundestagfraktion, auch eine Verbesserung der Bezahlung des Nacht- und Notdienstes enthalten. "Gerade auf dem Land ist der Nacht- und Notdienst für die Arzneimittelversorgung zwingend erforderlich", sagte Singhammer zur AZ.Show moreNeue Rabattvertrags-Welle naht
Barmer GEK geht in die zweite Runde, Deutsche BKK schließt Anschlussverträge
Berlin (ks). In Kürze müssen sich Apotheken und viele gesetzlich Versicherte auf neue Rabattverträge einstellen: Zum 1. Juli laufen die Verträge der Deutschen BKK über 136 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen an, einen Monat später fällt der Startschuss für die zweite Tranche der Barmer GEK-Verträge, die 64 Substanzen umfasst.Show moreÄrger mit Jobcenter, Krankenkasse & Co.
Für Widerspruch und Klage jeweils einen Monat lang Zeit
(bü). Was tun, wenn ich mit einer Entscheidung einer Sozialbehörde – etwa dem Jobcenter, einer Krankenkasse, der Rentenversicherung oder einer Berufsgenossenschaft – nicht einverstanden bin?Show moreBerufsunfähigkeitsversicherung: Erbkrankheiten müssen angegeben werden
Geplante Beitragsänderung sorgt für Wirbel in Hamburg
Ansturm auf Kammerversammlung erwartet
Hamburg (lk). Die geplante Beitragsänderung der Apothekerkammer Hamburg hat einen Ansturm auf die nächste Kammerversammlung am heutigen Montag (18. Juni) ausgelöst. Deswegen muss die Tagung in den großen Saal der Chemischen Institute, Martin-Luther-King-Platz 6, 20146 Hamburg, verlegt werden. Wichtigster Tagesordnungspunkt: die neue Beitragsordnung. Insbesondere viele angestellte Apotheker sollen ab 2013 deutlich höhere Beiträge zahlen.Show moreFür den Urlaub zusätzlich versichern?
Statt Ferienpolice besser Ganzjahres-Schutz wählen
(bü). Wer in Urlaub fährt, der möchte rundum abgesichert sein. Schlimm, wenn die schönsten Wochen des Jahres durch finanzielle Belastungen gestört würden. Da wird schnell noch ein Versicherungs-Check gemacht. Doch es gibt Risiken, die besser generell, nicht nur im Urlaub, abgedeckt sind.Show moreABDA: Kandidatensuche hat begonnen
Berlin (lk). Nach der Ankündigung von BAK-Präsidentin Erika Fink, auf eine weitere Kandidatur für das Spitzenamt der Bundesapothekerkammer zu verzichten, hat die Suche nach einer Nachfolgelösung begonnen. Gegenüber der AZ riet BAK-Vize Lutz Engelen, zunächst einmal in Ruhe alle infrage kommenden Kandidaten intern zu sondieren. Ein öffentliches Kandidatenrennen sei dabei nicht hilfreich. Der stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes (HAV), Dr. Hans-Rudolf Diefenbach sprach sich für mehr Frauen in der ABDA-Führung aus.Show moreRaus aus der Stressfalle
Es kommt auf die innere Einstellung an
Sie helfen ihren Kunden, nachts besser zu schlafen und empfehlen ihnen Mittel, um dem tagtäglichen Druck besser standzuhalten – doch wenn es um die eigene Person geht, tappen Apothekenmitarbeiter mitunter selbst in die Stressfalle. Das lässt sich ändern.Show morePfeiffer bleibt GKV-Chefin
Vorstände des GKV-Spitzenverbandes wiedergewählt
Berlin (az). Der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes hat am 13. Juni Dr. Doris Pfeiffer als Vorstandsvorsitzende im Amt bestätigt. Das Gleiche gilt für ihren Stellvertreter Johann-Magnus von Stackelberg und Vorstand Gernot Kiefer. Alle drei Vorstände sind für weitere sechs Jahre gewählt.Show moreVieles kam zur Sprache, nur das Apothekenhonorar nicht
BERLIN (lk/ks). Bei der öffentlichen Anhörung zum Entwurf eines "Zweiten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften" war die Vergütung der Apotheken kein Thema. Viel Raum nahm dagegen die Vertraulichkeit der zwischen Pharmaunternehmen und GKV-Spitzenverband ausgehandelten Erstattungsbeträge ein – und das, obwohl hier ebenfalls kein Änderungsantrag vorlag. Weitere Themen der Anhörung am 11. Juni waren unter anderem ein mögliches Verbot von Null-Retaxationen und eine Einschränkung des Arzneimittelversandhandels auf rezeptfreie Arzneimittel.Show moreViele Ideen und neue Gremien für den Gesundheitssektor
KIEL (tmb). Mit dem Titel "Bündnis für den Norden – Neue Horizonte für Schleswig-Holstein" hat die neue Dreierkoalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Südschleswigschem Wählerverband ihren Koalitionsvertrag für die Regierung im nördlichsten Bundesland überschrieben. Gesundheit, Pflege und demografischer Wandel werden dort umfassend berücksichtigt, denn mit etwa 200.000 Beschäftigten ist der Gesundheits- und Pflegesektor der größte Wirtschaftszweig in Schleswig-Holstein. Die Wörter "Apotheke" und "Apotheker" kommen im Vertrag allerdings nicht vor.Show moreNeue Plättchenhemmer in der Kardiologie
Wo liegt der Vorteil in der Therapie?
Koronare Herzerkrankungen sind Todesursache Nr. 1. Die Gefahr eines Myokardinfarkts infolge eines Gefäßverschlusses kann durch mechanisches Eingreifen mit einem Stent reduziert werden. Medikamentenfreisetzende Stents vermindern die Restenosierung und die Häufigkeit erneuter Interventionen. Allerdings werden durch lokale minimale Verletzungen spätere Stentthrombosen provoziert. Daher ist eine intensive antithrombotische Therapie über einen längeren Zeitraum erforderlich. Prof. Dr. Dietmar Trenk vom Herz-Zentrum Bad Krozingen zeigte, welche Vorteile neue orale Thrombozytenaggregationshemmer bieten.Show moreBlutdrucksenkung kann Leben verlängern
Compliance immer wieder und konkret ansprechen!
Bluthochdruck gilt als wichtigster kardiovaskulärer Risikofaktor. Und nur für wenige Risikofaktoren ist ein Zusammenhang so gut belegt, wie eine Reduktion des Blutdrucks mit einer Reduktion klinischer Ereignisse, betonte Prof. Dr. Ulrich Laufs vom Universitätsklinikum des Saarlandes, Bad Homburg. Ein Absinken des systolischen Blutdrucks um 10 mmHg führt nachweislich zu einer 30%igen Risikoreduktion bei koronaren Herzerkrankungen und einer 35%igen Reduktion des Schlaganfallrisikos.Show moreIndividualisierung in der Tumortherapie
Marketingstrategie oder Fortschritt?
Ist die individualisierte Tumortherapie nur – wie oft behauptet – Etikettenschwindel oder ein Baustein für eine bessere Krebsbehandlung? Prof. Dr. Hubert Serve, Frankfurt, führte exemplarisch wichtige Stationen bei der Entwicklung personalisierter Therapien auf und skizzierte künftige Perspektiven.Show moreHerzfrequenz wichtiger als Herzrhythmus
Aktuelle Therapiestrategien des Vorhofflimmerns
Das Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung, jeder vierte Mensch bekommt es einmal im Laufe seines Lebens. Dabei steigt das Risiko mit dem Lebensalter, bei den über 70-Jährigen beträgt die Prävalenz 10%. Wie Prof. Dr. Andreas Schuchert, Neumünster, erläuterte, ist Vorhofflimmern meist nicht lebensbedrohlich, kann für die Patienten – wenn sie es bemerken – aber eine große Belastung darstellen.Show morePersonalisierte Medizin bei psychischen Krankheiten
Genetische Polymorphismen und Metabolismus
Als 2001 zum ersten Mal ein menschliches Genom komplett entschlüsselt wurde, herrschte ein enormer Optimismus, dass sich durch genetische Informationen die Entstehung von Krankheiten besser verstehen lasse und neue Therapien möglich würden. Dieser Optimismus sei heute gedämpfter, erklärte Prof. Dr. Dr. Ingolf Cascorbi, Kiel. Genetische Informationen würden eher zur Verbesserung bereits bestehender Therapien eingesetzt.Show moreRechtliches
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