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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Orale Therapie der multiplen Sklerose
Immunmodulator Laquinimod verringert Schubrate
Die zweijährige Einnahme von Laquinimod führte bei Patienten mit einer schubförmigen multiplen Sklerose zu einer Verringerung der Schubhäufigkeit und einem verlangsamten Fortschreiten der Behinderung. Langzeitergebnisse fehlen noch, dem jetzigen Kenntnisstand zufolge ist die Therapie mit keinen schweren Nebenwirkungen behaftet.Show more13.06.2012, 22:00 Uhr
Pulmonale Hypertonie ist nach wie vor nicht heilbar
Längeres Überleben bei guter Lebensqualität ist das Ziel
Mit den heute zur Verfügung stehenden Behandlungsoptionen können das Überleben von Patienten mit pulmonalarterieller Hypertonie sowie die körperliche Leistungsfähigkeit signifikant verbessert werden. Doch Prof. Dr. Ralf Ewert, Pulmologe vom Zentrum für Innere Medizin der Universität Greifswald machte deutlich, dass auch heute keine Heilung möglich ist. Unter Ausschöpfung aller supportiven Maßnahmen und einer dauerhaften Mono- bzw. zunehmend Kombinationstherapie zeigt sich ein Überleben von etwa 80% nach drei Jahren.Show more13.06.2012, 22:00 Uhr
Schlechte Prognose und miserable Lebensqualität
Therapie der chronischen Herzinsuffizienz
Die Herzinsuffizienz ist in Deutschland die häufigste Ursache für eine Krankenhauseinweisung, sie schränkt die Lebensqualität der Betroffenen massiv ein und hat eine ausgesprochen schlechte Prognose: Die Fünfjahresüberlebensrate beträgt nur ca. 50%. Ein Wert, der mit vielen malignen Erkrankungen vergleichbar ist, so Prof. Dr. Norbert Frey, Kiel. Durch die demografische Entwicklung werde sich das in den kommenden Jahren auch nicht ändern.Show more13.06.2012, 22:00 Uhr
Apothekenbetriebsordnung
Vierte Verordnung zur Änderung der ApothekenbetriebsordnungShow moreBundesrepublik Deutschland
13.06.2012, 22:00 Uhr
Große Auswirkungen eines kleinen Unterschieds
Gender-Medizin und geschlechtsspezifische Therapie
Bis heute werden geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der Arzneimittelforschung – aber auch in der Therapie – nicht ausreichend berücksichtigt, beklagte Prof. Dr. Oliver Werz, Jena. So sei die typische Patientin mit chronischen Schmerzen eine 55 Jahre alte Frau. Das typische Studienobjekt zur Erforschung der Analgetikawirkung dagegen sei eine acht Wochen alte männliche Maus.Show more13.06.2012, 22:00 Uhr
Medco gibt in Europa auf
Europa-Zentrale in Amsterdam wird geschlossen – BIGdirekt will alleine weitermachen
BERLIN (lk). Begonnen hatte alles mit großen Erwartungen: Das Arzneimittelmanagement sollte revolutioniert, milliardenschwere Einsparreserven bei der Patientenversorgung nach US-Vorbild aktiviert werden. Daraus ist nichts geworden. Nun zieht sich der inzwischen vom US-Marktführer geschluckte Gesundheitskonzern Medco enttäuscht vom deutschen Markt zurück und schließt seine Europa-Zentrale in Amsterdam.Show more13.06.2012, 22:00 Uhr
Amtsverzicht: Erika Fink kandidiert nicht wieder
Bundesapothekerkammer benötigt neue Spitze
BERLIN (lk). Erika Fink tritt als Präsidentin der Bundesapothekerkammer ab. Sie wird im Herbst nicht erneut für den Chefposten kandidieren. Das erklärte die 68-jährige Apothekerin im Interview mit DAZ.online. Erika Fink hatte das Amt im Juli 2009 von Dr. Ulrich Krötsch übernommen, der nach seiner Wahl im November 2008 überraschend zurückgetreten war.Show more13.06.2012, 22:00 Uhr
Kein Kalium in der Selbstmedikation!
Interaktionen in der Herz-Kreislauf-Therapie erkennen
Im Apothekenalltag treten mehr als die Hälfte aller Interaktionsmeldungen bei Arzneistoffen auf, die bei Hypertonie, koronarer Herzkrankheit und Herzinsuffizienz eingesetzt werden. Doch gerade in der komplexen Therapie dieser Indikationsgebiete und der Vielfalt der Wirkstoffgruppen ist es wichtig, die Relevanz der Interaktionen zu erkennen, wie Dr. Nina Griese vom Zentrum für Arzneimittelinformation und Pharmazeutische Praxis zeigte.Show more13.06.2012, 22:00 Uhr
"By mouth, by the ladder, by the clock and for the individual"
Strukturierte Schmerztherapie bei Palliativpatienten
Gemäß den Empfehlungen der WHO sollte die Schmerztherapie nach Möglichkeit oral, gemäß dem Stufenschema, einem festen Zeitplan folgend und patientenindividuell sein. Diese allgemeinen Vorgaben gelten auch für die Schmerztherapie bei Palliativpatienten, allerdings unter der Berücksichtigung, dass das Ziel - eine zufriedenstellende Analgesie - rasch erreicht werden muss, da den Patienten unter Umständen nur noch wenig Lebenszeit verbleibt, so Constanze Rémi, München.Show more13.06.2012, 22:00 Uhr
Nutzenbewertung für alle Gliptine
G-BA nimmt Bestandsmarkt unter die Lupe
BERLIN (ks). Das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) sieht neben der frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel auch eine Nutzenbewertung für Arzneimittel des Bestandsmarktes vor. Nun will sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erstmals mit dieser zweiten Möglichkeit befassen. Am 7. Juli hat er eine Nutzenbewertung für verschiedene Gliptine zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 veranlasst.Show more13.06.2012, 22:00 Uhr

Gespaltener Kassenabschlag
Ein Vorschlag zum effizienten Umgang mit Rabattverträgen
Thomas Müller-Bohn | Die Rabattverträge und der Kassenabschlag der Apotheken sind zwei "Dauerbaustellen" im Arbeitsalltag und in der Berufspolitik der Apotheker. Auf den ersten Blick scheinen beide Themen nicht zusammenzuhängen, doch könnte eine Verbindung dieser Probleme beide einer Lösung erheblich näher bringen. Ein unterschiedlicher Kassenabschlag für Arzneimittel mit und ohne Rabattvertrag könnte die für Apotheken belastenden Fehlanreize beseitigen und den gesamtwirtschaftlichen Nutzen der Rabattverträge verbessern. Außerdem würde die Festlegung eines angemessenen Kassenabschlags für Arzneimittel ohne Rabattvertrag erleichtert. Darum soll hiermit der Vorschlag für die Einführung eines gespaltenen Kassenabschlags erläutert und in die berufspolitische Diskussion eingebracht werden.Show more13.06.2012, 22:00 Uhr
Engpässe in Krankenhäusern
Täglich Probleme in der Arzneimittelversorgung
BERLIN (svs). Die Krankenhausapotheker schlagen Alarm: Weil Arzneimittelhersteller nicht immer mit ihren Lieferungen nachkommen, fehlen in Krankenhäusern zunehmend lebenswichtige Medikamente. In letzter Zeit habe sich die Lage deutlich verschlechtert, warnt Dr. Torsten Hoppe-Tichy, Präsident des Bundesverbandes deutscher Krankenhausapotheker (ADKA). Die Bundesregierung erinnert Pharmaunternehmen und Großhändler nun an ihre Pflicht, für eine kontinuierliche Bereitstellung von Arzneimitteln zu sorgen.Show moreADKA
13.06.2012, 22:00 Uhr
Erbanlagen beeinflussen die Wirkung von Arzneimitteln
Genetische Polymorphismen berücksichtigen
Die genetische Ausstattung eines Patienten bestimmt nicht nur seine Empfänglichkeit für bestimmte Erkrankungen, sondern auch die Wirkung eines applizierten Arzneimittels, das heißt, sie nimmt darauf Einfluss, ob ein Medikament hilft oder nicht. Welche Rolle die Pharmakogenomik bereits heute spielt und wie ihre zukünftige Entwicklung aussehen kann, erläuterte Prof. Dr. Matthias Schwab, Stuttgart.Show more13.06.2012, 22:00 Uhr
EU-Pharmaindustrie: Kritik an rigiden deutschen Strukturen
Europäischer Pharmaverband EFPIA tagt in Berlin
BERLIN (ks). Die Bundesregierung muss aktiv werden, wenn der rasche Zugang zu neuen Arzneimitteln für deutsche Patienten gewahrt und Deutschland ein Standort für Arzneimittelinnovationen bleiben soll. Das betonte Richard Bergström, Hauptgeschäftsführer des europäischen Pharmaverbandes EFPIA, anlässlich eines Treffens des Verbandes in Berlin.Show more13.06.2012, 22:00 Uhr
1000 Arzneimittel gegen seltene Leiden
Im Jahr 2000 ist die EU-Verordnung über Arzneimittel für seltene Leiden in Kraft getreten. Ihr Ziel war und ist es, Anreize für die Entwicklung und das Inverkehrbringen von Arzneimitteln gegen seltene Krankheiten zu schaffen. Die Förderung wirkt offenbar. Wie die EU-Kommission mitteilte, wurde vergangene Woche das 1000. Orphan Drug ausgewiesen. Show moreZahl der Woche
13.06.2012, 22:00 Uhr
Wie steht es um die Palliativversorgung in Deutschland?
Der steigende Bedarf ist kaum zu decken
Der Bedarf einer palliativen Versorgung schwerkranker Patienten wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zunehmen, doch bereits heute kann nur ein Teil der Betroffenen entsprechend betreut werden. Um auch in Zukunft eine menschliche und medizinische Versorgung der Patienten zu ermöglichen, müssen die vorhandenen Strukturen ausgebaut und mehr interdisziplinäre Netzwerke geschaffen werden, so Dr. Helmut Hoffmann-Menzel, Bonn.Show more13.06.2012, 22:00 Uhr
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