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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreMehr Stress am Arbeitsplatz
Neben den oft niedrigen Gehältern ist der Stress in vielen Gesundheitsberufen ein Problem, das zu Engpässen am Arbeitsmarkt führen wird, warnt das Institut für Arbeit und Technik (IAT) an der Westfälischen Hochschule. Als "Schattenseiten des Wirtschaftsgeschehens" und "Achillesferse für die Zukunftsbranche Gesundheit" bezeichnen die Wissenschaftler die Arbeitsbedingungen und das Einkommen in Teilen der Branche. Besonders brisant sieht es in der Altenhilfe und bei geringer qualifizierten Berufsgruppen aus. Auch der "Stressreport 2012" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt, dass die Belastung für Arbeitnehmer gestiegen ist und vermehrt zu Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung führt.Show moreSelbstständige Apothekervertretung: Berufsgericht weist Kammer in die Schranken
Landesberufsgericht: Rechtsauffassung der BLAK unterliegt "erheblichen Bedenken"
München (ks). Approbierte, die Apothekenleitern Vertretungsleistungen selbstständig anbieten, sind keine Seltenheit. Beide Seiten schätzen relativ unkompliziert gestaltete Vertretungen, bei denen kein Angestelltenverhältnis begründet wird. Doch nicht jeder hält diese Vertretungen auf Honorarbasis für zulässig – vor allem nicht die Bayerische Landesapothekerkammer (BLAK). Nun hat das Landesberufsgericht am Oberlandesgericht München die Kammer allerdings in die Schranken gewiesen. Zwar hat es das berufsrechtliche Verfahren, das die BLAK gegen eine Apothekerin, die im Internet Vertretungsdienstleistungen anbietet, aus formalen Gründen abgewiesen. Dies hielt das Gericht jedoch nicht davon ab, in den Urteilsgründen auch seine materiell-rechtlichen Bedenken gegen die Rechtsauffassung der Kammer kundzutun. (Landesberufsgericht für die Heilberufe am OLG München, Urteil vom 12. Dezember 2012, Az.: LBG-Ap 002/12)Show more(Verdeckte) Videoüberwachung am Arbeitsplatz
Die Richter stehen (noch) auf der Arbeitgeberseite
(bü/mh). Die Bundesregierung beabsichtigt, heimliche Videoaufnahmen am Arbeitsplatz grundsätzlich verbieten zu lassen. Dagegen soll die offene Überwachung erleichtert werden. Widerstand regt sich – nicht nur von den Gewerkschaften. Wie das Gesetz aussehen wird, wird sich zeigen. Aber es gab auch unter der alten Regel immer wieder Ärger zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Hier die aktuellsten Fälle, die vor Gericht landeten: Show moreBMG-Daten-Affäre im Gesundheitsausschuss
Zwischenbericht des BMG fällt knapp aus
Berlin (az). Ohne große Diskussion und Aussprache hat am 30. Januar der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages den angeforderten Bericht des Bundesgesundheitsministerium zur BMG-Datenausspähung zur Kenntnis genommen. Darin hatte das BMG unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen der Berliner Staatsanwaltschaft nur bereits bekannte Fakten zusammengetragen. Neuigkeiten gab es keine.Show moreGKV-Arzneiausgaben: Moderater Anstieg 2012
Kassen und Vertragsärzte hatten hohe Mehrausgaben erwartet
Berlin (az). Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen sind im Jahr 2012 nur um 1,5 Prozent auf 27,6 Mrd. Euro gestiegen. Damit liegen sie deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen der Krankenkassen. In ihren Rahmenvorgaben hatten die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zuletzt einen Anstieg von 2,7 Prozent für 2012 prognostiziert.Show moreWas wann wo im Fernsehen
Was läuft im Fernsehen? Was könnte interessant sein? Wir haben das Programm der Sender durchgesehen. Bei unserer Auswahl haben wir auch Sendungen berücksichtigt, die von Ihren Kunden angeschaut werden und zu denen sie in der Apotheke Fragen stellen könnten. Eine Wertung der Sendungen nehmen wir nicht vor.Show moreSchwangerschaft: „Verhandlungen“ verlängern Klagefrist bei Kündigung nicht
Rohertrags-Monitor Dezember 2012
Betriebswirtschaftliche Analyse der Entwicklung des Apothekenhonorars
Die neue Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV), auch Kombimodell genannt, findet seit dem 1. Januar 2004 für verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel (Rx-FAM) Anwendung. Für die darin integrierte Vergütung apothekerlicher Leistungen waren in der Vergangenheit immer "Nullrunden" angesagt; der Kassenabschlag ist, nicht zuletzt aufgrund einer Mehrwertsteuererhöhung (zum 1. 1. 2007) und eines für 2011 und 2012 prognostizierten Fehlbetrages der GKV, der sich als politische Fehleinschätzung herausgestellt hat, in den zurückliegenden Jahren dagegen stets den veränderten Rahmenbedingungen "angepasst" worden. Beginnend mit dem Berichtsmonat August 2011 werden die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser in der Vergangenheit fehlenden Honoraranpassung apothekerlicher Leistungen – auf Grundlage der von Insight Health* zur Verfügung gestellten Daten – regelmäßig für die beiden vorangegangenen Jahre und die bisherigen Monate des aktuellen Jahres im Rohertrags-Monitor fortgeschrieben.Show morePreismoratorium bleibt bis Ende 2013
Bundesgesundheitsministerium will Zwangsmaßnahmen nicht früher aussetzen
Berlin (ks/jz). Die Verbände der Arzneimittelhersteller hatten in den vergangenen Monaten immer wieder an das Bundesgesundheitsministerium (BMG) appelliert, die noch bis Ende 2013 geltenden Zwangsmaßnahmen – Preismoratorium und erhöhter Herstellerabschlag – vorzeitig auslaufen zu lassen. Doch wie schon ein Jahr zuvor wurden sie enttäuscht. Nach Überprüfung der Maßnahmen ist das Ministerium letzte Woche zu dem Schluss gekommen: Beide Maßnahmen sind weiterhin und ohne Änderung bis Jahresende erforderlich. Show moreApothekenabschlag: Westfalen-Lippe wehrt sich
Nach Drohungen der Kassen fordert der AVWL Deeskalation
Berlin (jz). Eine Lösung zur Höhe des Apothekenabschlags auf Bundesebene steht weiterhin aus – vorerst werden 1,75 Euro abgerechnet. Bis es eine Entscheidung gibt, geben manche Kassen jedoch keine Ruhe: In Nordrhein-Westfalen drohte die AOK NordWest schriftlich mit Retaxationen, Vertragsstrafen und Schadensersatzforderungen, sollten statt der erwarteten 2,05 Euro nur 1,75 Euro abgerechnet werden. Diese Drohungen gegenüber den eigenen Verbandsmitgliedern und Apothekenrechenzentren, will der Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL) jedoch nicht auf sich sitzen lassen und berief den Vertragsausschuss ein: "Verhandeln statt Drohen", so die Forderung.Show moreDAV und GKV-Spitzenverband verhandeln über Ausnahmen von der Substitutionspflicht
Leitlinie "Gute Substitutionspraxis" der DPhG als Grundlage
Berlin (ks). Mit der im vergangenen Herbst in Kraft getretenen AMG-Novelle ist auch eine neue Kann-Vorschrift zum Rahmenvertrag nach § 129 Abs. 2 SGB V zwischen Deutschem Apothekerverband (DAV) und GKV-Spitzenverband wirksam geworden: Die Vertragspartner können danach festlegen, in welchen Fällen Arzneimittel von der generellen Substitutionspflicht ausgenommen sein sollen, wenn der Arzt den Austausch nicht ausgeschlossen hat. Letzte Woche informierte sich der Gesundheitsausschuss des Bundestages über den Stand der Verhandlungen.Show moreAOK nimmt Klage gegen AZ-Kommentar zurück
Kammergericht: "Berufung ist offensichtlich unbegründet"
BERLIN (cr). Die AOK Baden-Württemberg ist auch vor dem Kammergericht Berlin damit gescheitert, der Apotheker Zeitung (AZ) und ihrem Herausgeber Dr. Klaus G. Brauer das Wort zu verbieten. Klauseln in Rabattverträgen, die dramatische Defizite bei der Arzneimittelversorgung AOK-versicherter Patienten provozieren können, dürfen auch weiterhin als "zynisch" und "menschenverachtend" bezeichnet werden. Show moreDen bevorzugten Sinneskanal ansprechen
In der Apotheke kundenorientiert beraten – von olfaktorisch, kinästhetisch und gustatorisch geprägten Kunden
Wenn der Apotheker – etwa an der Sprache und Ausdrucksweise – merkt, dass der Kunde ein visueller Wahrnehmungstyp ist, sollte er dies mit seiner Sprache spiegeln und ebenfalls vor allem mit Bildern und den entsprechenden Formulierungen arbeiten: "Stellen Sie sich doch bitte einmal Folgendes vor "Show moreArzneiausgaben: KKH schlägt Alarm
"Gesetzgeber gefordert"
Hannover (ks). Während der DAV verkündet, die Arzneimittelausgaben seien 2012 weniger stark gestiegen als erwartet (siehe S. 8), schlägt die KKH Kaufmännische Krankenkasse Alarm: Rund 685 Millionen Euro habe sie im vergangenen Jahr für Medikamente aus öffentlichen Apotheken ausgegeben. Damit hätten die Ausgaben je Versicherten 2,7 Prozent über denen des Vorjahres gelegen – und das, obwohl die Anzahl der abgegebenen Rezepte nahezu gleich geblieben sei.Show moreBayerische Apothekerversorgung
Bekanntmachung einer Änderung der Satzung der Bayerischen ApothekerversorgungShow moreUnausgegorenes System
Anmerkungen zur geplanten Initiative securPharm zur Echtheitsprüfung von ArzneimittelnShow morePille danach – können Apotheker das?
Beratung durch Apotheken bei rezeptfreier Abgabe
STUTTGART (jb). Die baden-württembergische Landesregierung hat sich für eine Entlassung Levonorgestrel-haltiger Notfallkontrazeptiva aus der Verschreibungspflicht ausgesprochen (DAZ 2013, Nr. 4). Wesentlicher Bestandteil der Initiative ist, dass Apotheken umfassend zur Einnahme wie auch zu Kontraindikationen beraten. Die DAZ hat bei der ABDA nachgefragt, wie die Standesvertretung zu der Thematik steht und ob Konzepte zur Umsetzung der Anforderungen existieren.Show moreRezepturen elektronisch dokumentieren
Teil 2: Mit wenigen Mausklicks zur fertigen Herstellungsanweisung
DAZ-Redaktion | Mit Inkrafttreten der neuen Apothekenbetriebsordnung müssen alle Rezepturen grundsätzlich nach einer vorher festgelegten Herstellungsanweisung angefertigt werden. Je nachdem, wie viele verschiedene Darreichungsformen in einer Apotheke hergestellt werden, kann dies einen enormen Aufwand bedeuten, da für jede Darreichungsform mindestens eine eigene Herstellungsanweisung erforderlich ist – von Spezialrezepturen, die besondere Verfahrensschritte erfordern, mal ganz abgesehen. Mit dem "Laborprogramm für Apotheken" von Dr. Hans Lennartz steht nun erstmals eine elektronische Lösung zur Verfügung, die es dank standardisierter und leicht adaptierbarer Textbausteine ermöglicht, eine komplette Herstellungsanweisung nach ApBetrO mit einigen wenigen Mausklicks zu erstellen.Show moreRechtliches
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