Fortbildungskongresse
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Was 3D und 4D mit der öffentlichen Apotheke zu tun haben
Ein dritter Schwerpunkt auf dem Jubiläums-Pharmacon war ein Blick in die Zukunft: wird alles nur teurer oder auch besser? Wie gelingt ein belastbares und patientenfreundliches Gesundheitssystem? Steht bald in jeder Apotheke ein 3D-Drucker zur Entwicklung einer individuellen Medikation? Und welche neuen Wirkstoffe könnten bald zugelassen werden? Show morealtdaten_daz-az
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Kongresse
05.06.2024, 22:00 Uhr
Sind Insulinanaloga (nur) Scheininnovationen?
Bei der Beurteilung neuer Arzneimittel – in diesem Fall kurzwirksamer Insulinanaloga – sollte nicht nur die Signifikanz einzelner Studienparameter, sondern auch deren klinische Relevanz berücksichtigt werden. Legt man diese Maßstäbe an kurzwirksame Insulinanaloga an, so ist ihnen der Status einer Innovation und die Überlegenheit gegenüber Humaninsulinen abzusprechen. So das Fazit von Univ.-Doz. Dr. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch.Show moreDiabetes mellitus
30.04.2008, 22:00 Uhr
„Die alternde Gesellschaft braucht die Apotheke vor Ort“
Dass die Menschen in Deutschland immer weniger und älter werden, stellt uns vor große Herausforderungen. Wir müssen uns bewusst sein, dass der demographische Wandel keine vage Vision einer fernen Zukunft ist, sondern eine wesentliche Bestimmungsgröße für alle absehbaren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Für Apotheken bietet dieser Wandel neue Chancen. Thomas Müller-Bohn von der DAZ-Redaktion und Thomas Preis, Vorsitzender des LAV Nordrhein, zeigten, was uns erwartet.Show moreWirtschaftsinterpharm
30.04.2008, 22:00 Uhr
Den Verfall des Ich bremsen
Demenzen sind eine Zeitbombe fürs Gesundheitssystem. Ihr Hauptrisiko ist das Alter, und bekanntlich nimmt der Anteil von Menschen über 65 Jahre, bei denen Alzheimer und andere Demenzformen exponenziell ansteigen, stark zu. Bislang vermag kein Therapeutikum und keine Kombination den geistigen Verfall zu stoppen. Aber vielleicht zu bremsen? Therapeutischer Nihilismus ist nicht angebracht, wie Prof. Dr. Stefan Laufer, pharmazeutischer Chemiker in Tübingen, erläuterte.Show moreDemenzen
30.04.2008, 22:00 Uhr
Therapie von Hoden- und Prostatakrebs
Außer ihrer Lokalisation weisen Tumore der Prostata und des Hodens keine Gemeinsamkeiten auf. Hodenkrebs tritt vor allem bei jungen Patienten auf und ist auch noch in einem weit fortgeschrittenen Stadium heilbar, wohingegen das Prostatakarzinom ein Tumor des älteren Mannes ist. Es kann im metastasierten Stadium nicht mehr geheilt werden. Priv.-Doz. Dr. Susanne Krege, Krefeld, erläuterte die heutigen Behandlungsmöglichkeiten.Show moreProstatakarzinom
30.04.2008, 22:00 Uhr
Viele Ideen für die Beratung
Um ein neues Naturkosmetik-Konzept und um die empfindliche Haut ging es im fachlichen Teil des diesjährigen PTA-Dermokosmetik-Tags. Weiterhin gab es zahlreiche Anregungen für Kosmetik-Aktionen in der Apotheke sowie Marketing-Tipps. Der gemeinsamen Einladung von PTAheute und Cosmétique Active waren rund 250 PTA, auch einige PKA, gefolgt. Am Ende der Veranstaltung wurde der Grand Prix Dermocosmétique 2008 verliehen.Show morePTA-Dermokosmetik-Tag
30.04.2008, 22:00 Uhr
Gebärmutter- und Eierstocktumoren
Karzinome der Eierstöcke und des Endometriums machen zusammen etwa 10% der malignen Erkrankungen der Frau aus. Korpuskarzinome treten vor allem bei älteren Frauen auf, Ovarialtumore vornehmlich ab dem 40. Lebensjahr. Beide Tumorentitäten müssen leitliniengerecht therapiert werden; die Grundzüge hierfür erläuterte Prof. Dr. Clemens Unger, Freiburg.Show moreGynäkologie
30.04.2008, 22:00 Uhr
Erektile Dysfunktion und Infertilität
Die erektile Dysfunktion, lange unbeachtet, ist ein häufiges Problem für Männer. Und damit auch für Frauen. Prof. Dr. André Reitz, Neurourologe in Bonn, stellte die modernen Therapieoptionen vor, gespickt mit zahlreichen praktischen Tipps für die Beratung. Oft ebenfalls belastend für die Beziehung: die männliche Infertilität. Mit der assistierten Reproduktion lässt sich der ersehnte Kinderwunsch dann doch oft erfüllen.Show moreBetrifft: Mann
30.04.2008, 22:00 Uhr
Durch richtige Einnahme die Wirkung optimieren
Werden bei der Einnahme von Arzneimitteln die Einnahmemodalitäten nicht beachtet, kann es zu Unterschieden in der Wirkung und erhöhten Nebenwirkungen kommen. Wie gravierend sich dabei vor allem der Einnahmezeitpunkt auswirkt, und wie wichtig die Beratung in der Apotheke hierzu ist, verdeutlichte Prof. Dr. Werner Weitschies eindrucksvoll in seinem Vortrag.Show moreEinnahmemodalitäten
30.04.2008, 22:00 Uhr
Mit MASTER Interaktionen erkennen und vermeiden
Der demografische Wandel in Deutschland bringt vielfältige Probleme mit sich. Eines davon ist in unserer älter werdenden Gesellschaft die Polypharmazie und das damit verbundene stark erhöhte Risiko für klinisch relevante Interaktionen. Prof. Dr. Ulrich Klotz vom Dr. Margarete Fischer-Bosch Institut für Klinische Pharmakologie in Stuttgart machte anhand einer Reihe von Beispielen deutlich, wo Gefahrenquellen für Wechselwirkungen bei älteren Patienten liegen und wie sie sich mit dem MASTER-System vermeiden lassen.Show morePharmakodynamische Wechselwirkungen
30.04.2008, 22:00 Uhr
Mikronährstoffe im Nebenwirkungsmanagement einsetzen
Die Rationale für den Einsatz von Mikronährstoffen in der Komplementäronkologie liegt in einem erhöhten Bedarf, Mangelerscheinungen, ausgelöst durch ein Therapie- und Tumor-bedingtes Ernährungsdefizit sowie in der erhöhten Exkretion als Therapie-induzierte Nebenwirkung. Welche Onkologika hier besonders eine Rolle spielen und in welchen Fällen eine Supplementierung angezeigt ist und hilfreich sein kann, stellte Uwe Gröber, Essen, dar.Show moreKomplementäronkologie
30.04.2008, 22:00 Uhr
Der Placeboeffekt - Heilen ohne Wirkstoff?
"Das Thema Placebo ist so alt wie die Medizin selbst", leitete Prof. Dr. Manfred Schedlowski vom Universitätsklinikum Essen seinen Festvortrag ein. Bei Plato findet man Hinweise darauf, dass sich bereits die Ärzte in der Antike mit diesem Phänomen auseinandergesetzt haben. Plato stellte beispielsweise fest, dass der "Charme" des Behandlers nötig ist, damit die Behandlung eines Patienten erfolgreich verläuft.Show moreFestvortrag
23.04.2008, 22:00 Uhr
Fremd- und Mehrbesitzverbot: Noch ist nichts entschieden
Die besseren Gründe sprechen für das apothekenrechtliche Fremd- und Mehrbesitzverbot in Deutschland. Es ist ein legitimes und geeignetes Mittel des Verbraucher- und Gesundheitsschutzes. Deshalb besteht die realistische Chance, dass der Europäische Gerichtshof das in Deutschland und vielen anderen EU-Mitgliedstaaten bestehende System der Arzneimittelversorgung für gemeinschaftsrechtskonform erklären wird. Rechtsanwalt Dr. Heinz-Uwe Dettling und die Saarbrücker Apothekerin Helga Neumann-Seiwert informierten über den Stand und den weiteren Fortgang des Verfahrens vor dem Europäischen Gerichtshof.Show moreEuGH-Verfahren
23.04.2008, 22:00 Uhr
Unabhängigkeit in Ketten?
Munter, zeitweise hitzig ging es beim Auftritt von Celesio-Chef Dr. Fritz Oesterle auf der Interpharm zu. Einmal mehr zeigte sich, dass der Vorstandsvorsitzende von Europas größtem Pharmagroßhändler seit seinem DocMorris-Coup nicht nur Freunde hat. In Stuttgart diskutierte Oesterle mit Rechtsanwalt Dr. Valentin Saalfrank, dem Vorsitzenden der Initiative für Unabhängige Heilberufe (IfUH), über die Frage: Unabhängige Heilberufe – (k)ein Auslaufmodell? Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Christian Rotta, Geschäftsführer des Deutschen Apotheker Verlags. Im Mittelpunkt der Runde: Das Fremd- und Mehrbesitzverbot bei Apotheken, die Unabhängigkeit der öffentlichen Apotheke und die Frage der Koexistenz von inhabergeführten Apotheken und Apothekenketten.Show moreCelesio-Chef Oesterle stellt sich der Diskussion
23.04.2008, 22:00 Uhr
Fortbildung à la carte
Interpharm 2008 in Stuttgart
Ein Bericht der DAZ-Redaktion
23.04.2008, 22:00 Uhr
Die Zielpreise sind tot – es lebe der Portfoliovertrag
Zu den Rabattverträgen zwischen Krankenkassen und Pharmaherstellern wird es in absehbarer Zeit keine Alternative geben. Auf der Wirtschafts-Interpharm wurde deutlich, dass das von der ABDA beworbene Zielpreismodell bei der Generika-Industrie und den Kassen wenig Anklang findet: Selbst die AOKs ziehen derzeit regionale Sortimentsverträge vor.Show moreRabattverträge
23.04.2008, 22:00 Uhr
Können’s Ketten wirklich besser?
Alle reden von der Kette. Die Interpharm auch. Was können Ketten, Franchise-Apotheken, Apothekenkooperationen und Apothekengenossenschaften besser als unabhängige und ungebundene öffentliche Apotheken? Und können sie überhaupt?Show moreKette, Franchise, Kooperation, Genossenschaft
23.04.2008, 22:00 Uhr
Plädoyer für die Verteidigung des Sozialstaats
Deregulierung, Entstaatlichung, Privatisierung. Wo der Staat sich aus ganzen Politikfeldern – von der Wasserversorgung über den Strafvollzug bis zum Gesundheitswesen – zurückzieht, läuft er Gefahr, sich seiner Pflicht zur Daseinsvorsorge zu entledigen. Wird der Sozialstaat zum Auslaufmodell? Das ubiquitäre Gesetz des Marktes verdrängt immer mehr verantwortliche Gesundheits- und Sozialpolitik. Es war mucksmäuschenstill, als Dr. Heribert Prantl, Ressortleiter Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung, in seinem Festvortrag ein engagiertes Plädoyer für die Verteidigung des Sozialstaates und gegen die Entwertung des Sozialen hielt. Dabei wurde deutlich: Die Deregulierungsdebatte, die zurzeit im Gesundheitswesen im Allgemeinen und im Apothekenbereich im Besonderen geführt wird, ist Teil einer globalen Auseinandersetzung über unser heutiges Verständnis vom Sozialstaat.Show moreFestvortrag: Fetisch Deregulierung
23.04.2008, 22:00 Uhr
Interpharm Hamburg 2007 –so mögen wir Fortbildung
Die Interpharm Hamburg, die vom 23. bis 25. März im Congress Center Hamburg stattfand, kam bei den 4200 Teilnehmern hervorragend an. "So muss Fortbildung sein", lautete das einstimmige Urteil von Apothekerinnen und Apothekern, PTA und PKA, die sich aus über 50 Vorträgen und Seminaren ihr individuelles Fortbildungsprogramm zusammenstellen konnten. Die meisten der Interpharm-Vorträge waren fünf Schwerpunkten zugeordnet: Allergien und Autoimmunerkrankungen, Suchterkrankungen und Apotheke, Optimierung der Arzneimittelanwendung, Fettstoffwechselstörungen und – in diesem Jahr neu – die Wirtschafts-Interpharm. Hinzu kamen Einzelvorträge aus dem Gebiet der Homöopathie, über Mikronährstoffe, über Arzneimittel in der Pipeline und zahlreiche Seminare aus verschiedenen Gebieten. Das Wichtigste aus den Vorträgen und von ausgewählten Seminaren haben wir für Sie auf den folgenden Seiten zusammengefasst. Den ausführlichen Bericht über den PTA-Dermokosmetiktag und den PTAheuteKongress finden Sie in der "PTAheute" Nr. 8 (2. Aprilheft).Show more03.04.2007, 22:00 Uhr
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