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Graumarktstudie
Sildenafil & Co. – auf dubiosen Webseiten präsent wie eh und je
Mittel gegen erektile Dysfunktion gehören in Europa zu den am häufigsten beschlagnahmten Arzneimittelfälschungen. Eine aktuelle Studie hat ausgemacht, dass 82 Web-Shops Sildenafil & Co. in deutscher Sprache feilbieten, ohne dass sie ins Versandhandelsregister eingetragen sind; 67 verlangen überdies kein Rezept. Wäre ein OTC-Switch eine Lösung?
Berlin – 15.11.2024, 15:45 Uhr

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Warnung vor tödlicher Trinkschokolade
Sildenafil und Tadalafil in Trinkschokolade versteckt: Laxpel Chocolate gibt es im Internet, sie wird als Aphrodisiakum verkauft, enthalten sind jedoch nicht nur Kakao und Zucker, sondern auch die Viagra- und Cialis-Wirkstoffe – eine Gefahr für Konsumenten.
Illegaler Handel mit Sildenafil – wäre ein Versandverbot die Lösung?
Ob PDE5-Hemmer (Phosphodiesterase Typ 5) aus der Verschreibungspflicht entlassen werden sollten, wird schon seit einigen Jahren diskutiert. In Polen ist Sildenafil beispielsweise bereits seit 2016 als OTC-Präparat erhältlich. Doch in Deutschland hält der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht den OTC-Status (noch) für kein adäquates Mittel im Kampf gegen den illegalen Online-Handel mit Sildenafil und Tadalafil. Das geht aus dem Ergebnisprotokoll der 87. Sitzung des Ausschusses hervor.
OTC-Switch von PDE-5-Inhibitoren als Maßnahme gegen den illegalen Handel?
Phosphodiesterase-5-(PDE-5)-Inhibitoren, das Mittel der Wahl bei erektiler Dysfunktion, sind im illegalen (Online-)Handel mit Arzneimitteln stark vertreten, obwohl diese Arzneimittel mit hoher Wahrscheinlichkeit gefälscht sind. Kein Wirkstoff, eine falsche Dosierung oder gar ein anderer Wirkstoff – alles kommt vor und stellt eine echte Gefahr für die Patientensicherheit dar. Könnte durch einen OTC-Switch und somit einen leichteren Zugang zu PDE-5-Inhibitoren ein Rückgang an Arzneimittelfälschungen erzielt werden?
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