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TNF-αlpha-Inhibitoren
Entzündung durch Entzündungshemmer?
Laut einer aktuellen Metaanalyse erhöht eine Therapie mit TNF-α-Inhibitoren das Risiko für Erkrankungen des Zentralnervensystems um 36% im Vergleich zu konventionellen Therapien. Vor allem das Risiko für demyelinisierende Erkrankungen wie multiple Sklerose zeigte sich als erhöht.
Stuttgart – 13.11.2024, 14:15 Uhr

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Karl Lauterbach ist überzeugt: Könnten Apotheken auch dann öffnen, wenn lediglich eine erfahrene PTA, bei der die Pflicht zur Beaufsichtigung entfallen ist, anwesend ist, könnte dem Apothekensterben Einhalt geboten werden. Welche haftungsrechtlichen Folgen hätte dieser Plan?
TNF-alpha-Inhibitoren erhöhen Risiko für multiple Sklerose
Tumornekrosefaktor(TNF)-alpha-Hemmer werden häufig bei chronischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Psoriasis und Morbus Bechterew eingesetzt. Im Rahmen einer eingebetteten Fall-Kontroll-Studie konnten Wissenschaftler in Kanada einen Zusammenhang zwischen der Therapie mit TNF-alpha-Inhibitoren und dem Beginn einer multiplen Sklerose (MS) bei Rheumatikern herstellen. Diese Assoziation zeigte sich auch bei Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung, die Daten waren aber zu wenig aussagekräftig.
Autoimmuntherapie hat auch Nachteile
Der Einsatz von TNF-α-Inhibitoren ist gängige Praxis bei der Therapie von Patienten mit Autoimmunerkrankungen. In der Vergangenheit wurde ein Zusammenhang zwischen TNF-α-Inhibitoren und dem Auftreten von Entzündungen im zentralen Nervensystem, wie multipler Sklerose vermutet. Ob es sich dabei um De-novo-Entzündungen handelt oder bestehende Entzündungswege lediglich verschlimmert werden, ist noch nicht geklärt.
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