Vogler wieder mit dabei

Dieses Duo vertritt die Linke im Gesundheitsausschuss

Berlin - 15.12.2021, 13:00 Uhr

Ates Gürpinar und Kathrin Vogler werden die Linksfraktion künftig im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags vertreten. (Fotos: IMAGO / Metodi Popow / IMAGO / Future Image)

Ates Gürpinar und Kathrin Vogler werden die Linksfraktion künftig im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags vertreten. (Fotos: IMAGO / Metodi Popow / IMAGO / Future Image)


Auch die Linke informiert jetzt, welche zwei Abgeordneten sie im Gesundheitsausschuss vertreten werden. Eine von ihnen dürfte den Apotheker:innen noch bekannt sein: Kathrin Vogler ist zurück in der Gesundheitspolitik. Ihr zur Seite steht ein auf bundespolitischer Ebene neues Gesicht.

Sie ist wieder da: Wie die DAZ bereits berichtet hat, feiert Kathrin Vogler ihr Comeback in der Gesundheitspolitik. Sie bekommt einen der zwei Sitze, die der Linken im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags in der angebrochenen Legislaturperiode zustehen.

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Vogler hatte ihre Fraktion bereits seit ihrer erstmaligen Wahl in den Bundestag im Jahr 2009 bis 2017 im Gesundheitsausschuss vertreten, von 2015 bis 2017 war sie auch gesundheitspolitische Sprecherin gewesen. Zu erwarten ist, dass sich Vogler künftig auch wieder der Apothekenthemen annehmen wird. Dieses Feld hatte sie bereits zuvor bespielt, bis sie sich in der vergangenen Legislaturperiode der Friedenspolitik zuwandte.

Den zweiten Platz im Gesundheitsausschuss wird Ates Gürpinar besetzen. Der 37-jährige Medienwissenschaftler ist seit dem Jahr 2016 Landessprecher der bayerischen Linken und seit Kurzem stellvertretender Bundesvorsitzender seiner Partei. Gesundheitspolitisch lag sein Fokus in den vergangenen Jahren auf dem Pflegenotstand, wie die Linke auf ihrer Website schreibt.

Neuaufstellung mit Ansage

Dass die Linke sich in der Gesundheitspolitik neu aufstellen muss, war bereits vor der Bundestagswahl im vergangenen September klar gewesen. Viele der Abgeordneten schieden erwartungsgemäß aus dem Bundestag aus, sei es aus Altersgründen oder weil sie sich keinen aussichtsreichen Listenplatz sichern konnten.


Christina Müller, Apothekerin, Redakteurin DAZ.online
redaktion@daz.online


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