„Das Apotheken Magazin“

Neuer Name für die NAI

Eschborn / Stuttgart - 22.11.2021, 13:00 Uhr

Die NAI bekommt einen neuen Namen: Das Apothekenmagazin. (x / Screenshot: avoxa.de / DAZ)

Die NAI bekommt einen neuen Namen: Das Apothekenmagazin. (x / Screenshot: avoxa.de / DAZ)


Die Avoxa-Mediengruppe ändert zum 1. Januar 2022 die Namen ihrer Apotheken-Kundenzeitschriften. Wie die ABDA-Tochter vergangene Woche mitteilte, wird aus der „Neuen Apotheken Illustrierten“ (NAI) „Das Apotheken Magazin“. Außerdem werden die sechs Diabetes-Hefte in „Das Apotheken Magazin Diabetes“ umbenannt.

Die NAI (Neue Apotheken Illustrierte) mischt mit ihrer Auflage von etwas über einer Million Exemplaren im Monat im Markt der Apothekenkundenzeitschriften eher am Rande mit. Zum Vergleich: Der Platzhirsch, die Apotheken Umschau, verkauft jeden Monat über 7,6 Millionen Exemplare. Der Neuling Mylife liegt immerhin 2,3 Millionen mal pro Monat in deutschen Apotheken. 

Nun bekommt das aus dem Hause Avoxa stammende Blatt ein Makeover verpasst – unter anderem mit einem neuen Titel. Der alte habe nach Aussage des Chefredakteurs Rüdiger Freund, so lieb und gewohnt er sei, „mittlerweile etwas Patina angesetzt“. Daher entschieden sich Verlag und Redaktion, sowohl der NAI als auch ihren Diabetes-Heften einen neuen Namen zu geben, heißt es in einer Mitteilung der ABDA-Tochter. Künftig soll der Titel demnach als „Das Apotheken Magazin“ erscheinen und die Diabetes-Hefte werden in „Das Apotheken Magazin Diabetes“ umbenannt.

Titel mit  Yvonne Catterfeld und Christoph Maria Herbst geplant

Und auch am Design hat man gearbeitet: So bilde ein modernes Heftdesign neben der Namensänderung und dem inhaltlichen Relaunch die dritte Säule des Neustarts, heißt es. Beim Titel will Avoxa demnach künftig auf Promis setzen. Peter Erik Felzer, ebenfalls Chefredakteur der beiden Magazine, erklärt das Titelkonzept so: „Viele unserer Leser interessiert, was Menschen, die im Rampenlicht stehen, über Gesundheit denken. Daher kommen künftig bei uns auch prominente Apothekenkunden zu Wort und aufs Cover.“ Das Heft vom 1. Januar 2022 macht mit dem Interview mit Sängerin und Schauspielerin Yvonne Catterfeld auf. Vierzehn Tage später erzählt Christoph Maria Herbst, warum er vegetarisch lebt.

Neben der Behandlung von Krankheiten und dem Einsatz von Arzneimitteln sollen auch Zusammenhänge der Gesundheitspolitik, die sich auf die Patienten auswirken und neue erklärungsbedürftige pharmazeutische Leistungen, wie sie bereits in der Pandemie millionenfach nachgefragt waren, eine Rolle spielen. Diese Themen seien in der Apotheke und damit auch in „Das Apotheken Magazin“ wichtig, heißt es. Ebenso wie nachhaltige Ernährung, Klimaschutz und alternative Therapien. „Diese Themen nehmen heute im Hinblick auf die Gesundheit bei vielen Menschen einen immer größeren Stellenwert ein und sind viel mehr als nur ein Trend“, so Felzer.

Daneben sollen viele Standards bestehen bleiben: Ein großes Gesundheitsthema steht im Zentrum jeder Ausgabe, viele weitere Beiträge aus der Welt der Apotheke und der Medizin komplettieren den Inhalt in neuen Rubriken. Zur Unterhaltung gibt es zum Beispiel Reise-, Rezept- oder Rätselseiten sowie Gewinnspiele mit Geldpreisen.


jb / DAZ.online
redaktion@daz.online


Diesen Artikel teilen:


Das könnte Sie auch interessieren

Diabetes- und Senioren-Ratgeber

Wort & Bild feiert zweimal runden Geburtstag

Gespräch mit Jutta Petersen-Lehmann, Chefredakteurin der NAI

Die Neue Apotheken Illustrierte

Versuch eines Überblicks über die bekanntesten Kundenzeitschriften in Apotheken

Sie haben die Wahl

Burda will Themenheft vor allem an die Frau bringen

Neues „Apotheken“-Magazin

Apotheken-Kundenzeitschriften

„Umschau“ weiterhin vorn

Reichweiten-Analyse der Publikumszeitschriften

„Umschau“ auf Platz 1

gesund.de von Wort & Bild

Neues Kundenmagazin kommt

0 Kommentare

Kommentar abgeben

 

Ich akzeptiere die allgemeinen Verhaltensregeln (Netiquette).

Ich möchte über Antworten auf diesen Kommentar per E-Mail benachrichtigt werden.

Sie müssen alle Felder ausfüllen und die allgemeinen Verhaltensregeln akzeptieren, um fortfahren zu können.