Deutscher Fußball-Bund startet Impfkampagne gegen Corona

Impfbus vor WM-Qualifikationsspiel

Stuttgart - 03.09.2021, 07:00 Uhr

Impfen, bevor das Spiel losgeht: Mit der Impfkampagne „Schiri, ich hab' schon Gelb“ will der Deutsche Fußball-Bund gemeinsam mit seinen Regional- und Landesverbänden das Impfen voranbringen. (Foto: IMAGO / PA Images)

Impfen, bevor das Spiel losgeht: Mit der Impfkampagne „Schiri, ich hab' schon Gelb“ will der Deutsche Fußball-Bund gemeinsam mit seinen Regional- und Landesverbänden das Impfen voranbringen. (Foto: IMAGO / PA Images)


Künstler und Sportler engagieren sich fürs Impfen: Nach der Kampagne unter anderem mit der Band „Die Ärzte“ will nun der Deutsche Fußball-Bund gemeinsam mit seinen Regional- und Landesverbänden und der Impfkampagne „Schiri, ich hab' schon Gelb“ die Impfmotivation bei den Fans und auch direkt vor dem Anpfiff ankurbeln.

„Die Ärzte“ und zahlreiche andere Künstler, wie die „Toten Hosen“ haben es vorgemacht: „Damit das Leben weitergeht“, appellieren mehrerer Musiker und Bands an ihre Fans, sich impfen zu lassen. Mit einem kurzen Stich in den Oberarm lasse sich das Risiko für Long COVID und Tod massiv verringern. Die Künstler wollen mit der Kampagne die stockenden Impfungen antreiben.

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Nun wollen auch die Fußballer den Ball beim Impfen ins Rollen bringen: Mit Bundestrainer Hansi Flick und Nationalmannschaftskapitän Manuel Neuer an der Spitze hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gemeinsam mit seinen Regional- und Landesverbänden die Impfkampagne „Schiri, ich hab' schon Gelb“ gestartet. „Nur im Team können wir die Corona-Pandemie überstehen – indem jeder für sich und seine Mitmenschen Verantwortung übernimmt. Impfen ist unser sicherster und schnellster Weg zurück zur Normalität. Lasst ihn uns alle gemeinsam gehen“, sagte Flick in einer Verbandsmitteilung vom Donnerstag.

Der DFB wolle auf die Bedeutung des Impfens gegen Corona aufmerksam machen. „Es ist ein Thema, das im Fußball Profis und Amateure gleichermaßen angeht. Jede Impfung schützt nicht nur eine Person mehr, sondern auch deren Umfeld und damit unter anderem den Trainings- und Spielbetrieb“, hieß es in der Mitteilung.

Zwei Impfbusse direkt vor dem Stadion

Im Rahmen der Kampagne werden beim WM-Qualifikationsspiel der Deutschen an diesem Sonntag in Stuttgart gegen Armenien zwei Impfbusse am Stadion zum Einsatz kommen. Gespritzt werden dort nach Wahl die Impfstoffe von Biontech/Pfizer sowie Johnson & Johnson. Ein Impfschutz ist dann natürlich nicht sofort vorhanden, zwei Wochen braucht das Immunsystem, um einen vollständigen Impfschutz aufzubauen. Nach einer gewissen Zeit werden – so sieht es zumindest gerade aus – Auffrischimpfungen erforderlich. Auch Janssen (Johnson & Johnson) plant für seinen Einmalimpfstoff bereits Booster-Impfungen.

Beim WM-Qualifikationsspiel der Frauen gegen Serbien am 21. September in Chemnitz wird ebenfalls ein Impfbus vor Ort sein. Weitere Impfaktionen sind für die übrigen Heimländerspiele der Männer, der Frauen und der U21 bis Jahresende in Planung.

„Ich habe mich impfen lassen, weil ich mich und andere schützen möchte und unsere Gesundheit das höchste Gut ist. Damit unser Leben bald wieder so ist wie vor der Pandemie: mit gemeinsamen Begegnungen und Nähe in einer unbeschwerten Atmosphäre“, sagte Frauen-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.


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