Bundestagswahl 2021

Wie wichtig ist Gesundheitspolitik bei der Wahlentscheidung?

Stuttgart - 05.08.2021, 07:00 Uhr

Zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) messen der Gesundheits- und Pflegepolitik eine große bis sehr große Bedeutung bei ihrer Stimmabgabe zur Bundestagswahl am 26. September 2021 bei. (Foto: VRD / AdobeStock)

Zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) messen der Gesundheits- und Pflegepolitik eine große bis sehr große Bedeutung bei ihrer Stimmabgabe zur Bundestagswahl am 26. September 2021 bei. (Foto: VRD / AdobeStock)


Wie wichtig ist den Bundesbürger:innen die Gesundheitspolitik, wenn es um ihre Wahlentscheidung geht? Laut Wahlradar Gesundheit halten zwei Drittel der Deutschen Gesundheitspolitik für bedeutend bei ihrer Wahlentscheidung, berichtet die ABDA.

Nur Sozial- und Rentenpolitik ist den Bundesbürger:innen wichtiger als die Gesundheitspolitik: Laut der ABDA messen zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) der Gesundheits- und Pflegepolitik eine große bis sehr große Bedeutung bei ihrer Stimmabgabe zur Bundestagswahl am 26. September bei, bei der Sozial- und Rentenpolitik sind es 71 Prozent. Auf die Frage „Welche Bedeutung haben für Sie die Positionen der Parteien / Kandidaten hinsichtlich der unten aufgeführten Politik-Bereiche bei Ihrer Wahlentscheidung für die nächste Bundestagswahl?“ antworteten in Bezug auf die Gesundheits- und Pflegepolitik genau 35 Prozent der Erwachsenen, dass sie ihr eine sehr große Bedeutung beimessen. Für 33 Prozent der Befragten ist die Bedeutung groß. 17 Prozent der Deutschen halten die Bedeutung der Gesundheits- und Pflegepolitik bei ihrer Stimmabgabe am 26. September für mittel, 6 Prozent für gering. Für 3 Prozent der Menschen hat Gesundheits- und Pflegepolitik keine Bedeutung, 7 Prozent haben mit „Weiß nicht / keine Angabe“ geantwortet.

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Die ABDA bezieht sich dabei auf Zahlen der Initiative Wahlradar Gesundheit, für die das Meinungsforschungsinstitut YOUGOV unter mehr als 2.000 Menschen ab 18 Jahren eine repräsentative Online-Umfrage durchgeführt hat. Wahlradar Gesundheit fördert der ABDA zufolge den lokalen Dialog der Apothekerinnen und Apotheker mit den Direktkandidatinnen und -kandidaten aus dem jeweiligen Wahlkreis über den aktuellen Stand und die Zukunft der Gesundheitsversorgung der Menschen vor Ort.

Mit 61 Prozent nimmt der Umfrage zufolge auch das Thema Wirtschafts- und Steuerpolitik großen Einfluss auf die Wahlentscheidung der Bundesbürger:innnen. Bei 58 Prozent spielen Bildungs- und Forschungspolitik, bei 57 Prozent Klima- und Umweltpolitik eine Rolle.

Wahlradar Gesundheit

Über den aktuellen Stand der bundesweiten Initiative „Wahlradar Gesundheit“ kann sich jede Bürgerin und jeder Bürger auf der Webseite www.wahlradar-gesundheit.de sowie auf Facebook, Twitter und Instagram informieren. Auf einer interaktiven Deutschlandkarte können Interessierte den eigenen Wahlkreis auswählen, dort jetzt schon ein paar Kennzahlen wie Einwohnerzahl oder Fläche finden – und später auch die Antworten und Reaktionen der Direktkandidatinnen und -kandidaten auf die Fragen der Apothekerinnen und Apotheker vor Ort nachlesen.


Celine Müller, Apothekerin, Redakteurin DAZ.online (cel)
redaktion@daz.online


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