Nach Sturmtief

Hilfswerke der Apothekerschaft starten Spendenaufrufe für Hochwasseropfer

Stuttgart - 16.07.2021, 16:30 Uhr

Vor allem der Westen Deutschland ist vom Hochwasser gebeutelt, wie hier bei Trier. (Foto: MAGO / BeckerBredel)

Vor allem der Westen Deutschland ist vom Hochwasser gebeutelt, wie hier bei Trier. (Foto: MAGO / BeckerBredel)


Vor allem der Westen Deutschland ist vom Hochwasser gebeutelt. Auch einige Apotheken sind regelrecht abgesoffen. Schnelle Hilfe ist gefragt. „Apotheker helfen“ und das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker haben nun Spendenaufrufe gestartet, um Betroffenen zu helfen. Und auch der Abrechnungsdienstleister Scanacs will helfen und sammelt Spenden für betroffene Kolleg:innen.

Die Bilder aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind erschütternd. Kleine Nebenflüsschen haben sich in reißende Ströme verwandelt. Zahlreiche Menschen haben in den letzten Tagen ihr gesamtes Hab und Gut oder gar ihr Leben verloren. Auch Apotheken sind Opfer der Wassermassen geworden – in ganz unterschiedlichem Ausmaß. Wie sich in den sozialen Netzwerken zeigt, ist die Spendenbereitschaft innerhalb der Apothekerschaft groß. Mittlerweile haben auch die Hilfsorganisationen der Apothekerschaft Spendenaufrufe gestartet.

So sammelt beispielweise das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker für die Betroffenen in den Hochwasserregionen (nicht nur Apotheker:innen) und bittet um schnelle Unterstützung, um den Menschen in den betroffenen Regionen, die kein Dach mehr über dem Kopf haben und in Notunterkünften untergebracht sind, so schnell wie möglich helfen zu können. Wer spenden möchte kann das unter folgender Bankverbindung tun:

Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker

Spendenzweck „Nothilfe Hochwasser“

IBAN: DE51300606010006414141

BIC: DAAEDEDD

Auch „Apotheker helfen“ sammelt Spenden für Flutopfer. Um eine unbürokratische Verteilung der Gelder zu ermöglichen, bittet das Hilfswerk darum, die Spende nicht zweckgebunden zu entrichten. Apotheker:innen, die selbst betroffen sind und finanzielle Hilfe brauchen, können sich direkt bei „Apotheker helfen“ melden.

APOTHEKER HELFEN e.V. 

Deutsche Apotheker- und Ärztebank 

IBANDE02300606010004793765

BIC: DAAEDEDD

Apotheker ohne Grenzen sammelt ebenfalls Spenden

Apotheker ohne Grenzen e.V.: 

Deutschen Apotheker- und Ärztebank 

IBAN: DE88 3006 0601 0005 0775 91

BIC: DAAEDEDDXXX

Und nicht nur die apothekereigenen Institutionen möchten helfen, auch der Abrechnungsdienstleister Scanacs sammelt Spenden für betroffene Apotheken und ihre Mitarbeiter:innen. „Wir in Sachsen wissen aus leidvoller Erfahrung, wie schlimm Hochwassersituationen für die betroffenen Gebiete sind, und welche Herausforderungen sie an die lokale Gesundheitsversorgung stellen. Apotheken spielen dabei eine herausragende Rolle. Scanacs will die Betroffenen dabei unterstützen, rasch ihre Aufgaben wieder wahrnehmen zu können“, wird Frank Böhme, Gründer und Geschäftsführer von scanacs, Dresden, in einer Mitteilung zitiert. Die Aktion sei auch für Apotheken-Mitarbeiter:innen gedacht, die durch das Hochwasser persönlichen Schaden erlitten haben, heißt es weiter. Betroffene Apotheken und -Mitarbeiter:innen können sich unter der Mailadresse info@scanacs.de oder unter 0800 – 7226227 melden. Spenden sind unter folgendem Link möglich: https://www.betterplace.me/scanacs-hilft-apotheken


Julia Borsch, Apothekerin, Chefredakteurin DAZ.online
jborsch@daz.online


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