Befragung der Bundesregierung

Merkel lobt Apotheken und kündigt Versand von Coupons an

Berlin - 16.12.2020, 17:00 Uhr

„Man wollte schnell ein Angebot schaffen", erklärte Merkel im Bundestag zur Frage, warum es nicht besser gewesen wäre, die Masken zu versenden. (Bild: Screenshot/ DAZ.online)

„Man wollte schnell ein Angebot schaffen", erklärte Merkel im Bundestag zur Frage, warum es nicht besser gewesen wäre, die Masken zu versenden. (Bild: Screenshot/ DAZ.online)


Die Ausgabe von Schutzmasken durch die Apotheken an Corona-Risikopatienten funktioniert laut Bundeskanzlerin Angela Merkel im Großen und Ganzen bisher gut. Bei einer Fragestunde im Bundestag sagte sie mit Blick auf das Infektionsrisiko für die Betroffenen bei der Abholung in den Offizinen, man werde in der zweiten Phase auch auf andere Vertriebswege setzen. Das Bundesgesundheitsministerium konkretisiert ihre Aussage im Nachhinein: Sie habe den Versand der Coupons gemeint.

Bei der Befragung der Bundesregierung stellte sich am heutigen Dienstag Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Fragen der Abgeordneten. Unter anderem positionierte sie sich zur Verteilung von Schutzmasken durch die Apotheken, die seit gestern läuft: Christine Aschenberg-Dugnus, gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Bundestag, wollte in diesem Zusammenhang wissen, ob es nicht besser gewesen wäre, die Masken zu versenden.

„Das wird in einem zweiten Schritt auch geschehen“, antwortete Merkel. Man werde die Masken dann „anderweitig verteilen“, sagte sie. Die Regierung wollte jedoch der Kanzlerin zufolge schnell ein Angebot schaffen – mit der Umsetzung in den Apotheken zeigte sie sich zufrieden. „Das klappt im Großen und Ganzen – mit wenigen Ausnahmen – sehr gut.“ Sie unterstütze die Initiative von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Die Kritik, dass damit Menschen, die besonders gefährdet sind für schwere COVID-19-Verläufe, gezwungen seien, das Haus zu verlassen, relativierte sie. Sie gehe davon aus, dass viele Über-60-Jährige ohnehin gelegentlich Besorgungen im Einzelhandel zu erledigen hätten und bei dieser Gelegenheit auch die Apotheken aufsuchten. „Dass so viele kommen, zeigt ja, dass es ein Angebot ist, das angenommen wird.“

Patienten sollen „auf einem anderen Weg“ versorgt werden

Merkel verteidigte die gemeinsame Linie mit Spahn. „Wir haben uns für dieses Angebot entschieden, weil es machbar war“, sagte sie. „Wir standen vor der Entscheidung, jetzt vor Weihnachten nichts zu tun oder dies zu tun.“ Alle, die ihre Masken jetzt in dieser ersten Phase im Dezember nicht haben möchten und stattdessen lieber zu Hause bleiben, sollen demnach im Januar „auf einem anderen Weg“ versorgt werden.

Das Bundesministerium für Gesundheit konkretisiert die Aussage der Kanzlerin im Nachhinein wie folgt*: „Die Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung wird nicht geändert! Es bleibt dabei, dass die Apotheken auch im kommenden Jahr eine begrenzte Zahl von FFP2-Masken an über 60-jährige, sowie an Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen oder Risikoschwangerschaften ausgeben. Verschickt werden müssen die Masken nicht. Vielmehr verschicken die Krankenkassen die Berechtigungsscheine.“

Nach der sogenannten Corona-Schutzmasken-Verordnung, die gestern in Kraft getreten ist, sollen Apotheken bis zum 6. Januar jeweils drei FFP2-Masken oder Masken vergleichbarer Qualität kostenlos an Menschen verteilen, die besonders gefährdet sind, schwere COVID-19-Verläufe zu entwickeln. Neben über 60-Jährigen zählen dazu Personen mit Vorerkrankungen wie COPD, Diabetes mellitus Typ 2, Demenz, chronischer Herzinsuffizienz oder Krebserkrankungen (eine vollständige Übersicht findet sich in einem aktualisierten Frage-Antwort-Katalog auf DAZ.online). Wer anspruchsberechtigt ist, muss das Apothekenpersonal prüfen. Vergütet werden die Apotheken dabei pauschal nach der Anzahl der verschreibungspflichtigen Humanarzneimittel, die sie im dritten Quartal an den Nacht- und Notdienstfonds gemeldet haben. 

Phase zwei startet im Januar

Ab 6. Januar 2021 ändert sich die Systematik: Dann muss der Anspruchsberechtigte eine Art Coupon vorlegen, den ihm seine Krankenkasse zuschickt. Für diesen nicht personalisierten, fälschungssicheren Gutschein erhält der Versicherte sechs Masken und muss dafür 2 Euro Eigenbeteiligung zahlen. Für jede einzelne Maske erhält die Apotheke oder der Versender 6 Euro, in denen neben der Vergütung auch der Einkaufspreis, sämtliche Zuschläge sowie die Mehrwertsteuer enthalten sind. In der Begründung der jetzt in Kraft getretenen Verordnung hatte Spahn die Arzneimittelversender aus anderen EU-Mitgliedstaaten explizit einbezogen – allerdings erst in Phase zwei, also ab dem 6. Januar 2021.

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Hinweis: Dieser Absatz wurde nachträglich eingefügt, nachdem ein entsprechender Hinweis aus dem BMG kam.


Christina Müller, Apothekerin, Redakteurin DAZ.online
redaktion@daz.online


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16 Kommentare

Immer wieder die bösen Apotheken

von Alexander Oehm am 19.12.2020 um 12:44 Uhr

Langsam reicht es uns. Wir dürfen in einer Spontanaktion kurz vor Weihnachten tausende von Masken ran schaffen, wo jeder Bürger inzwischen mit Masken versorgt sein sollte. Aber wenn es was umsonst gibt, kommt einfach jeder zu Coronazeiten zu Hunderten jeden Tag in die Apotheke gelaufen. Da spielt Corona dann wohl keine Rolle mehr!! Selbst Patienten, die sich von der Maskenpflicht haben befreien lassen, brauchen diese jetzt ganz plötzlich doch??? Ich glaube, dass die Apotheken vor Weihnachten und überhaupt im ganzen Jahr das Beste gegeben haben und weit über die Grenzen des Machbaren gegangen sind. Wir beteiligen uns mit Sicherheit alle an der Maskenvergabe und müssen uns jetzt anhören, wir würden nicht genug tun, die Menschen wegschicken und überhaupt machen wir natürlich wieder das riesige Geschäft. Hat sich irgendjemand mal überlegt, dass man die Kunden einfach irgendwann wegschicken muss, weil entweder nicht genug Masken aufzutreiben waren oder man jedem 2. an der Nasenspitze schon ansehen kann, dass er sich bereits in 10 Apotheken versorgt hat?! Wie soll man die Versorgung der eigenen Kunden dann noch sicherstellen???? Es kommen Kunden aus dem ganzen Bundesland zu uns und sind aggressiv, wenn sie weggeschickt werden.
Dann darf man sich von einem gewissen Maskenhersteller auch noch anhören, dass die Apotheken die Gewinner sind. Haha, dass sind wir doch nie!!! Der gute Herr kann wohl leider nicht rechnen, sonst hätte er so einen Mist nicht gesagt. 1. wer bekommt schon Masken für 60 Cent?
Seit Beginn der Corona-Zeiten kauften wir Masken zu horrenden Preisen, fragt sich wer da verdient hat? Und wer packt die Teile in einzelne Tüten, dokumentiert und gibt diese dann noch ab? Personal ist eh knapp, aber vor Weihnachten haben wir ja sonst nichts zu tun oder ??? Wer rechnet also Personalkosten, Miete und den ganzen Ärger der immer unverschämter werdenden Kunden ein?
Die Apotheken sind am Ende wie immer die Verlierer, weil die Schlagzeilen und die Kritik Unwissender uns wieder vorauseilen, und leider diese Situation nicht von allen Seiten betrachtet wird.
Wir müssen immer nur schnell herhalten für eine dringende Versorgung mit was auch immer, Arzneimitteln, die nicht zu bekommen sind, weil China nicht geliefert hat, Windeln, kurzfristig Masken etc.
Und dann der Schlag ins Gesicht:
Bis zum 14.12. wurden wir absichtlich von unserem Verband, der Kammer und dem Gesundheitsminister nicht informiert und ein rückwirkendes Gesetz wurde erlassen,
das auch ausländischen online-Apotheken den Versand der 6er Masken erlaubt. Rückwirkend, weil dann nicht mehr änderbar!
Das ist jetzt der Dank dafür, dass wir Vorort-Apotheken, die Vorarbeit geleistet haben und in Notsituationen immer parat stehen und irgendwie eine Lösung finden. .
Schon lange läuft in den Apotheken vieles verkehrt, sollen wir doch pharmazeutischen Rat geben, und zu Gesundheitsfragen beraten, das darf aber nichts kosten.
Von morgens bis abends hindern uns die Rabattverträge der Krankenkassen mit all ihren Schikanen am normalen Ausführen unsere Arbeit!
Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen???
Wir Apotheken sind nicht nur Arzneimittel abgebende Stellen, wir sorgen dafür, dass diese auch richtig eingenommen werden mit unserer Beratung, müssen auch schon mal von der Einnahme abraten, hier kann es im schlimmsten Fall um Leben oder Tod gehen.
Ist das nichts mehr wert? Dann lasst zu, dass ausländische Versender ohne Beratung einfach rausschicken als gehe es hier um Bonbons und nicht um Arzneimittel. Wofür werden die Apotheken denn überhaupt noch gebraucht? Ach ja stimmt, damit es jemanden gibt, über den man herziehen kann!

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Verarsche

von Sabine Schneider am 17.12.2020 um 13:33 Uhr

Hat unsere neue Präsidentin eigentlich auch eine Schweigegelübke sich auferlegt wie der unsägliche Herr Schmidt ?

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Überraschung

von kassensklave am 17.12.2020 um 9:08 Uhr

Regierung und Politik haben die Apotheken mal wieder ver**scht. Was für eine Überraschung.
Spätestens seit die Presse in üblich undifferenzierter Art von einem "Geldregen für Apotheker" sprach, war klar, dass "Phase 2" noch Änderungen erfährt.
Was mich wirklich überrascht, ist, wie viel Kollegen bei Umfragen vor der Wahl doch immer wieder angeben, doch wieder die etablierten Parteien zu wählen.
Seit die CDU uns an Trullala Schmidt verkauft hat, habe ich mein Kreuz woanders gemacht.
Kollektiver Gedächtnisverlust?

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Streik

von Torben Schreiner am 17.12.2020 um 4:59 Uhr

Wenn das so wirklich kommen sollte, werde ich nächstes Jahr keine Beiträge für Verband und Kammern mehr bezahlen.
Die letzten 2 Tage waren mit Abstand die schlimmsten, seit dem ich arbeite.
Wir werden nur durch die Dezember-Abgaben betrachtet drauflegen, das tue ich aber gerne.
Danach ist aber Schluss!
Macht mir die Bude dann ruhig dicht... ihr EXPERTEN!

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Umweltpolitischer Wahnsinn

von R. Moritz am 16.12.2020 um 23:13 Uhr

Fast täglich erreichen uns Meldungen, welche Probleme der massenhafte Warenversand bereitet (Entsorgung von Verpackungen, Lkw-Verkehr, Erreichbarkeit der Endkunden). Und jetzt sollen idealerweise an 2x 27 Mio. Bürger Päckchen mit 100 g Inhalt verschickt werden.
Dabei gibt es eine perfekte Lieferinfrastruktur im deutschen Apothekenwesen und sogar mit Botendienst bis an Bett.
Aber das Bekenntnis zur „Apotheke vor Ort“ ist seitens der Politik längst wieder vergessen. Nur wenn man es nicht anders hinkriegt erinnert man sich daran. Natürlich bleibt das wirtschaftliche Risiko auch da voll bei den Apotheken. Beschämend für die politische Führung, die so verantwortungslos handelt!!

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Abstimmung

von Reinhard Rodiger am 16.12.2020 um 22:31 Uhr

Unsere Kanzlerin ist sich wohl nicht dessen bewusst,dass ihre Regierung eine andere Vorstellung von Risikopersonen hat als ihr Minister(7.12.2020).Eine Abstimmung zwischen beiden Instanzen wäre vertrauensfördernd.So bleibt nur, dass Herr Spahn eine gegenüber der Regierungsdefinition abgespeckte Anzahl an Risikopersonen durchgesetzt hat. Ohne dass dies bemerkt wird.Abstimmung? Wer ist der Koch?

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Merkel lobt

von Friedrich Prinz am 16.12.2020 um 22:04 Uhr

Schon wieder fühle ich mich von der CDU vera......
was ich nie geglaubt hätte- die Partei Die Linke wird mir sympathisch, wo bleibt die Reaktion der ABDA

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Unverschämt

von CS am 16.12.2020 um 20:34 Uhr

Frau Merkel und der überdimensionierte Bundestag nebst Mitarbeitern sollen dann doch bitte die Spahnschen Masken selbst eintüten und den Bürgern zukommen lassen. Dann sieht der Bürger wenigstens den Schrott den Spahn bestellt und eingelagert hat. Leider haben sich die Apotheker auch hier wieder zum Deppen der Politik machen lassen, monatelang wäre Gelegenheit gewesen gefährdete Personen über welchen Weg auch immer mit Masken zu versorgen, nix ist passiert. Innerhalb weniger Tage versuchen nun die allermeisten Kollegen Tausende FFP2 Masken zu besorgen und zu verteilen. Vielen Dank Frau Merkel, dass Sie zukünftig die Menschen auf andere Wege versorgen wollen, jetzt weiß ich auch wie sehr Sie meine Arbeit schätzen.

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AW: Unverschämt

von Simone Schuster am 16.12.2020 um 21:11 Uhr

Dem kann ich mich nur anschließen. Jetzt sollen die Apothker im Hurra Masken ausgeben was das Zeug hält gegen Pauschale und dann, wenn jede abgegebene Maske abgerechnet werden darf, ab 6.Januar werden auch ausländische Versender mit ins Boot geholt.

Merkel lobt Apotheken und kündigt Versand von Coupons an

von M. Prinz am 16.12.2020 um 19:52 Uhr

Zwei blaue Augen sollten diese Politiker bekommen, die uns ständig arbeiten lassen, ohne uns nur halbwegs dafür wertzuschätzen und zu entlohnen. Die Apotheker sind auch zu troddelig und freuen sich noch über ihre Pfadfinderdienste. Die wirklich Gefährdeten lassen sich doch ihre Medikamente bringen - und die Masken dazu!! Versand absolut unnötig!

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Logistik

von Karin Schlenker am 16.12.2020 um 18:59 Uhr

Sehr schade, nahezu alle Apotheken haben sich bemüht bis Stichtag 15.12. genügend Masken für die Patienten zu bekommen und natürlich auch Januar und Februar mitgerechnet, denn logistisch gesehen ist es nicht einfach solche Mengen so schnell und zu guten Preisen zu bekommen, d.h. alle Apotheken haben das Risiko auf sich genommen und sich gut bevorratet, deswegen hätte ich erwartet, dass wir für diesen Aufwand auch mit der Abnahme von der Regierung abgesichert werden. Das würde ich mir und den Kollegen wünschen- wenigstens zu Weihnachten darf man sich was wünschen.

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Politiker zum Abgewöhnen

von Karl Friedrich Müller am 16.12.2020 um 18:32 Uhr

Wir haben nun Masken bekommen. Auf Grund der Tatsache, dass wir schon wieder hinters Licht geführt werden, werde ich genau die Errechnete Anzahl abgeben, dann ist Schluss. Die Coupons ab Januar nehme ich nicht.
Jetzt ist Schluss mit lustig.
Wenn noch weitere Meldungen kommen, wie wir weiter für dumm verkauft werden, gibt es gar nichts mehr. Lieber werfe ich die Masken weg.

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AW: Politiker zum Abgewöhnen

von Conny am 16.12.2020 um 19:37 Uhr

Ich nehme Ihre Coupons gerne !!!

Der übliche Verrat durch die CDU und den Rest

von ratatoske am 16.12.2020 um 18:32 Uhr

Haben ebenfalls vorgesorgt und werden schon wieder betrogen ! Man hätte es ja eigentlich wissen sollen !.
War das letzte Mal, daß man auf diese Ver... hereingefallen ist, schicke das nächste Mal die Leute zum Gesundheitsamt. Die Oberknallidee kommt mal wieder von der FDP, die unvermeidliche schenberg-Dugnus und auch Kubiki mit dem Vorschlag des Versendens kurz vor Weihnachten ins Packetchaos durch die Krankenkassen ? die keine Masken haben und niemand der die 27 Millionen Päckchen macht. Oder wollte man gleich die Daten an Doc Morris verscherbeln damit die es machen ? Früher hatte die FDP ja wirkliche Fachkräfte , jetzt nur noch diese Konsortien, gut daß diese Apothekenhasser - warum eigentlich, weiß außer dem Lindner wohl keiner so genau, sich schon wieder der 5% Grenze genähert haben, wir brauchen diese Partei für nichts, Feinde in den anderen Parteien haben wir ja auch noch genug wie man sieht.
ps. bei uns haben sicher 80 % der Kinder oder Verwandte die Masken für die Hochbetagten abgeholt, aber dafür werden wir auch keine Parteispenden machen, das ist sicher das eigentliche Problem. Vielen Dank für Nichts Frau Bundeskanzler, wir haben es ja auch nicht für sie oder Spahn gemacht, sondern für die Menschen, die uns am Herzen liegen.

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Geht's noch?

von Horst Wycisk am 16.12.2020 um 17:19 Uhr

Wir engagieren uns damit aufgrund der zu kurzen Bekanntgabe des Maskenverteilkungstermin die Patienten ihre Masken bekommen. In vorauseilendem Gehorsam (wie blöd von mir!!) haben wir im Hinblick auf die Zuteilungsaktion mittels Bezugsschein (fälschungssicher!!!) sehr viele FFP2-Masken geordert. die dürfen wir jetzt wohl in der Apotheke selbst aufbrauchen und die Kosten dafür tragen. Toll, wenn man eigenes Missmanagement auf dem Rücken anderer austragen kann!
Vielen Dank dafür!

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AW: Geht's noch

von Bl am 16.12.2020 um 18:37 Uhr

Kein anderer Berufsstand hätte sich auf diese Herkulesaufgabe eingelassen, bevor gütige Verordnungen vorlagen. Wir hatten wohl den "will to plese"! Wollten zeigen, was wir können - was bleibt, ist Frustration.
Gefährlich, denn das wünschen sich "andere Player", um uns auszubooten.

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