Arzneimittel für Wohnungslose

„Apotheker ohne Grenzen“ unterstützen Frankfurter Straßenambulanz

Frankfurt am Main - 02.11.2020, 07:00 Uhr

Das Team von „Apotheker ohne Grenzen“ unterstützt und berät die Elisabeth-Straßenambulanz Frankfurt bei der Verordnung, der Lagerung und dem Einsatz von Arzneimitteln. (Foto: AoG Frankfurt am Main)

Das Team von „Apotheker ohne Grenzen“ unterstützt und berät die Elisabeth-Straßenambulanz Frankfurt bei der Verordnung, der Lagerung und dem Einsatz von Arzneimitteln. (Foto: AoG Frankfurt am Main)


„Apotheker ohne Grenzen“ sind seit diesem Jahr auch in Frankfurt am Main aktiv. Fünf ehrenamtliche Mitglieder engagieren sich hier für die Elisabeth-Straßenambulanz (ESA), eine Einrichtung der Caritas in Frankfurt, in der kranke Menschen, die auf der Straße leben, medizinisch versorgt werden. Das Team von Apotheker ohne Grenzen unterstützt die Mitarbeiter*innen der Straßenambulanz in allen Fragen rund um die Versorgung mit Arzneimitteln.

Die pharmazeutische Hilfsorganisation „Apotheker ohne Grenzen“ (AoG) ist vor allem für ihren Einsatz in internationalen Krisenregionen bekannt. Zusätzlich gewinnt ihr Engagement vor Ort an Bedeutung, denn auch in Deutschland gibt es viele Menschen ohne ausreichende medizinische Versorgung. Für sie sind caritative Institutionen oftmals die einzige Anlaufstelle bei gesundheitlichen Problemen.

Eine dieser Einrichtungen ist die Elisabeth-Straßenambulanz des Caritasverbands Frankfurt e.V., die bereits seit über 25 Jahren besteht. Sie liegt mitten in der Frankfurter Innenstadt und versorgt pro Jahr an die 1.500 kranke und wohnungslose Patient*innen medizinisch und pflegerisch.

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Das Team von „Apotheker ohne Grenzen“ unterstützt und berät die ESA bei der Verordnung, der Lagerung und dem Einsatz von Arzneimitteln. Sie beteiligen sich an der Organisation und Optimierung der Bevorratung von Medikamenten in den Ambulanzräumen und im Ambulanzbus zur mobilen Versorgung. Sie bringen ihre Expertise auch bei der Auswahl von Arzneimitteln ein, die für die Patient*innen der ESA besonders geeignet erscheinen. Und für die Straßenambulanz besonders wichtig: Sie erstellen patient*innengerechte Informationen zur Anwendung von Arzneimitteln sowie Informationsmaterial in verschiedenen Sprachen.

Die ehrenamtlichen Helfer von „Apotheker ohne Grenzen“ und die Mitarbeitenden der Elisabeth-Straßenambulanz freuen sich sehr, dass sie zueinander gefunden haben sowie über die sehr konstruktive Zusammenarbeit.


AoG/Caritas
redaktion@daz.online


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