Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD)

Ministerin bedankt sich in Video-Botschaft bei Apothekern

Berlin - 29.05.2020, 11:30 Uhr

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bedankt sich in einer Video-Botschaft bei den Apothekern. (Screenshot: DAZ.online/ Landesregierung Rheinland-Pfalz auf Youtube.com)

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bedankt sich in einer Video-Botschaft bei den Apothekern. (Screenshot: DAZ.online/ Landesregierung Rheinland-Pfalz auf Youtube.com)


Die Apotheken sind ein wichtiges Standbein in der Coronakrise. Innerhalb weniger Tage wurden in den Betriebsstätten Maßnahmen zum Infektionsschutz installiert, Lieferengpässe ausgeglichen, Desinfektionsmittel hergestellt und die Botendienste ausgeweitet. Dieses Engagement wird nun zunehmend auch von der Politik gewürdigt. Nach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bedankt sich nun auch die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) in einer Video-Botschaft bei den Apothekern.

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) wendet sich in einer Video-Botschaft an die knapp 1.000 Apotheker im Bundesland. Ihnen komme derzeit eine „ganz besondere Verantwortung“ zu, daher möchte sie sich bedanken für den Einsatz der Pharmazeuten. Bätzing-Lichtenthäler betont, dass die Apotheker einerseits „ein erhöhtes Patientenaufkommen“ hätten, gleichzeitig Lieferengpässe managen müssten und das Land mit Desinfektionsmittel unterstützten.

Als weitere Beispiele für das Engagement der Apotheker nennt die SPD-Politikerin die Herstellung von Arzneimitteln für COVID-19-Intensivpatienten sowie die Versorgung nicht mobiler Patienten via Botendienst. „Und dabei akzeptieren Sie das bleibende Gesundheitsrisiko für sich und Ihre Familien“, erklärt Bätzing-Lichtenthäler weiter.

Die SPD-Politikerin erwähnt auch den Koalitionsvertrag der Landesregierung aus SPD, Grünen und FDP. Darin heißt es: „Zur angemessenen und flächendeckenden Arzneimittelversorgung setzen wir auf das bewährte  System der inhabergeführten Apotheken vor Ort.“ Die Apotheker seien ein wichtiger Partner. Bäzing-Lichtenthäler schließt mit einer Anspielung auf die ABDA-Kampagne: „Sie sind unverzichtbar!“

Hier sehen Sie das gesamte Video:

 

   
     
                 
                   
       
     
   

Zuvor hatte sich bereits Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in einem Brief an alle Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland für deren Einsatz während der Coronakrise bedankt. Hier können Sie diesen Brief nochmals nachlesen. 


Benjamin Rohrer, Chefredakteur DAZ.online
brohrer@daz.online


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8 Kommentare

verbockt

von Thomas Kerlag am 30.05.2020 um 16:21 Uhr

Nun, die Politik hat von AM Qualiät bis Lieferfähigkeit und nicht zuletzt durch die Schwächung unserer Beratungsfunktion ziemlich alles verbockt. Jetzt denke ich aber, dass Frau Bätzing-Lichtenthäler dafür nicht verantwortlich ist. Das sind andere Mächte, die das große Rad drehen.
Danke für das Lob, das bekommt man nämlich auch meist von Leuten nicht die es aussprechen müssten.

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Politiker danken Apothekern und Kassen regressieren

von Dr. Jochen Pfeifer am 30.05.2020 um 11:27 Uhr

Es ist ja sehr freundlich, dass von Herrn Gesundheitsminister Spahn abwärts alle Politiker und Kammerfunktionäre den Apothekern danken. Als "Dankeschön" der Krankenkassen erhalten wir dann gleichzeitg eine Nullretax wegen eines Formfehlers der Ärzte, obwohl der Patient ordnungsgemäß versorgt wurde. Aber die ABDA reagiert nicht, Würden die Kassen so etwas mit der Kassenärztliche Vereinigung machen, bin ich sicher, dass dies innerhalb von drei Monaten spätestens zugunsten der Ärzte geändert würde. Aber mit uns kann man es ja machen, dafür kriegen wir ja auch ein "Dankeschön".

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dank

von Sven Larisch am 30.05.2020 um 8:40 Uhr

Rx Versandverbot wäre ein toller Dank.

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neue Währung ?

von Dr. Ralf Schabik am 29.05.2020 um 18:24 Uhr

DANKE für die Botschaft ! Die Worte lese ich wohl - allein, mir fehlt der Nutzen. Oder darf ich solche Dankesworte künftig mit den Retaxationen gegenrechnen, mit denen sich die Kassen ihre Einnahmeausfälle gegenfinanzieren ? Oder kann ich das Skript zu dem Dreh im Rahmen der schwachsinnigen Re-Präqualifizierung einreichen ? Oder interessiert sich der Steuerprüfer, der meine TSE demnächst kontrollieren möchte, für die Dankesworte ? ich will ja nicht undankbar wirken. Aber wie schon KFMüller schrieb:Lob und Dank ist nett. Aber nicht ausreichend. Und ganz ehrlich: Ich habe gekämpft, dass unsere Mitarbeitenden ein finanzielles Bonbon für ihren Einsatz bekommen. Der Wunsch wurde rasch erhört. Aber dass die Boni von den Apothekenleitungen gezahlt werden sollen, die angesichts der dramatisch eingebrochenen Kundenzahlen schauen müssen, wo sie das Geld auftreiben - das ist eine politische Farce !

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Danke auch!

von Thomas Eper am 29.05.2020 um 13:32 Uhr

Danke für die verbale Anerkennung! Machen wir gerne, ist unser Job.
Eine angemessene finanzielle Anerkennung wäre auch wünschenswert.
Unser Honorar wurde in den letzten 16 Jahren um 3% erhöht und wir haben deshalb wir ein massives Apothekensterben.
Ist das so von der Politik gewollt?


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Pfui!

von Anita Peter am 29.05.2020 um 12:03 Uhr

Von Lob und Dank kann ich nicht abbeissen. Ihre Partei will, dass ich pro RX Packung noch 2 Euro verschenke!

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Dankbarkeit

von Karl Friedrich Müller am 29.05.2020 um 11:46 Uhr

Bei der Pflege hat man geklatscht.
Forderungen nach mehr Lohn und besseren Arbeitsbedingungen blieben bisher ungehört.
Das scheint wohl Schule zu machen. Man lobt und bedankt sich artig. Damit ist das dann auch abgehakt.
Dennoch finde ich schön, dass Apotheken und ihre Arbeit wahrgenommen und geschätzt werden.
Danke dafür.
Dann wäre es auch schön, würde Spahn in seiner Art, seine Arbeit auf die Lenkung des Umsatzes zum Versand zu fokussieren und seine Missachtung des Datenschutzes und der Datensammlung endlich gestoppt werden.

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Lob

von Roland Mückschel am 29.05.2020 um 11:34 Uhr

Und wie steht es mit der Finanzierung der
hochgelobten wegbrechenden Apotheken?

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