Live-Ticker aus Düsseldorf

Friedemann Schmidt schließt den DAT

Düsseldorf - 27.09.2019, 15:14 Uhr

Macht der Gesetzesvorschlag Spahns die Preise frei und schafft die Situation von Bonusmöglichkeiten? Diesen Eindruck könne man laut Spahn bekommen – doch Spahn verteidigt sich und nennt als Ursache für die aktuelle Situation das EuGH-Urteil. ( Foto: DAZ.online)

Macht der Gesetzesvorschlag Spahns die Preise frei und schafft die Situation von Bonusmöglichkeiten? Diesen Eindruck könne man laut Spahn bekommen – doch Spahn verteidigt sich und nennt als Ursache für die aktuelle Situation das EuGH-Urteil. ( Foto: DAZ.online)


Tag 3 in Düsseldorf: Der Apothekertag endet heute, allerdings steht noch ein mit Spannung erwartetes Highlight bevor: der Besuch von Jens Spahn. BAK-Präsident Andreas Kiefer sagt: „Wir freuen uns darauf“. Wir sind wieder live dabei – beim DAT und natürlich auch auf der Messe.

Live

Sortierung chronologisch

11:43

Notfalldepots: Braucht man Antitoxine gegen Botulismus, Diphterie oder Digitalis und Schlangengift-Antiseren?

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Celine Müller

Die Organisation der Notfalldepots sollte überdacht werden. Gemäß § 15 Abs. 2 ApBetrO sind spezielle Notfallarzneimittel entweder in Apotheken vorrätig zu halten oder müssen kurzfristig beschaffbar sein. Damit Apotheken diesen Anforderungen gerecht werden, organisieren sie bekanntlich über die Apothekerkammern Versorgungsstrukturen in Form von Notfalldepots. Allerdings zeige die Erfahrung, so die AK Berlin und die des Landes Rheinland-Pfalz, dass beispielsweise die Antitoxine gegen Botulismus, Diphterie oder Digitalis sowie polyvalentes Schlangengift-Antiserum für die ambulante Versorgung nicht relevant seien und somit regelmäßig in den Notfalldepots verfielen – was „exponenziell steigende Kosten“ verursache. Zudem seien die genannten Präparate nicht als FAM in Deutschland oder Europa zugelassen. Das bedeutet: Apotheker sind verpflichtet, nicht zugelassene Arzneimittel abzugeben. „Die ganze Situation ist nicht tragbar, der Gesetzgeber muss sich mit dem Thema beschäftigen, welche Antitoxine vorrätig zu halten sind!“, so der Antragsteller. Dieser Meinung sind auch die DAT-Apotheker, der Antrag wird angenommern. 

12:15

E-Rezept: Es soll endlich losgehen

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Celine Müller

„Ich möchte, dass wir anfangen, und nicht warten bis es 180-prozentig ist – das war die letzten 15 Jahre so. Datensicherheit muss klar vorgehen. Aber bei der Anwendung mit dem E-Rezept möchte ich so gerne jetzt mal starten!“

13:02

Spahn ist nicht die Lebensversicherung für alle Apotheker

„Ich will keine Lebensversicherung für jede Apotheke geben, aber ich trete für eine flächendeckende Versorgung ein“, erklärt Spahn.

15:28

Innovative Honorarvorschläge

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Celine Müller

 Ad-hoc-Antrag zur Vergütung der Apotheker: Es soll eine Arbeitsgruppe aus Fachmitgliedern aus Apothekern, Juristen, Mathematikern und  Wirtschaftswissenschaflern eingesetzt werden, um innovative Vergütungsvorschläge für die Vor-Ort-Apotheke zu entwickeln. Der Antrag stammt von Dr. Heidrun Hoch, der Vorsitzenden der Tarifgemeinschaft der Apothekenleiter Nordrhein (TGL).

16:04

Betriebserlaubnis von Apotheken digital abfragen

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Julia Borsch

Der LAV BaWü möchte eine Möglichkeit schaffen, dass Pharmaunternehmen die Betriebserlaubnis von Apotheken digital abfragen können. In der Diskussion heißt es, das sei auch im Sinne der Industrie. Der Antrag wird einstimmig 

16:28

Unterstützung für den BPhD

Die Apothekerkammer Hamburg stellt einen Antrag, konkrete Maßnahmen zur dauerhaften organisatorischen Unterstützung des BPhD zu entwickeln, zum Beispiel eine Sekretariatsstelle. Geschäftsführer Schmitz weist darauf hin, dass eine solche Stelle die ABDA-MV genehmigen müsste. Die BPhD-Vertreterin erläutert worin diese Unterstützung noch bestehen könnte. Sie nennt Lagerräume oder Ansprechpartner. Zudem sei dem BPhD der Austausch wichtig, um zu diskutieren und zu lernen.  Der Antrag wurde nach einiger Diskussion angenommen.

16:31

Noch zwei Ad-hoc-Anträge

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Der letzte Antrag im Buch ist durch. Doch Schluss ist noch nicht. Es gibt noch zwei Ad-hoc-Anträge.

16:47

Für den ersten wird zum Übergang zum nächsten Antrag gestellt. Es geht zum letzten Antrag. Der obligatorische Antrag für eine Reformkommission. Auch hier wird vorgeschlagen zum nächsten Punkt überzugehen. Der Antrag wird angenommen. Und damit ist der DAT 2019 fast vorbei. Präsident Kiefer, übergibt dem ABDA-Präsidenten das Wort. „Der Segen fällt kurz aus“, erklärt Schmidt und bedankt sich bei Kiefer und Arnold für die Sitzungsleitung. Er habe den Eindruck, dass man einiger auseinandergehe als man zusammengekommen sei. Man habe gezeigt, dass man Kompromiss finden könne.

16:49

Schluss in Düsseldorf!

Das war der DAT 2019, der nächste DAT findet vom 7. bis zum 9. Oktober in München statt.

15:12

Fridays for future geht auch Apotheken an

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Celine Müller

Die Apothekerkammer Berlin stellt einen Antrag, das „Aktionsbündnis Arzneimittelversorgung sicher, gut und nachhaltig gestalten“ ins Leben zu rufen. Auch als Apotheker müsse man schauen, wo es Ressourcenverschwendung gebe, so Kerstin Kemmritz, Präsidentin der Apothekerkammer Berlin. Man wolle problematische Bereiche in der Arzneimittelversorgung unter Klimaschutzaspekten detektieren. Die Apotheker scheinen in der Diskussion angetan von der Idee – und sie unterstützen den Antrag auch in der Abstimmung.

15:04

Entlassrezepte: einheitliche Regelung und Ausnahme von N1

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Celine Müller

Wer schon Entlassrezepte in der Apotheke beliefert hat, weiß: Nicht für alle Arzneimittel sind N1-Packungen verfügbar, und nicht immer reicht die kleinste Packung – zum Beispiel bei Palliativpatienten. Zudem herrscht nach Ansicht der Landesapothekerkammer Hessen Wildwuchs bei einzelnen Kostenträgern, wie Entlassrezepte zu beliefern sind. Als Apotheker hier den Überblick zu behalten sei schwer. Deswegen: Die Kassen sollten sich auf eine Lösung einigen und in Einzelfällen sollte auch die Abgabe größerer Packungseinheiten möglich sein – das könnte durch die Dosierung auf dem Rezept kenntlich gemacht werden, schlägt die Apothekerkammer vor. Den Apothekern gefällt die Idee, sie stimmen dem Antrag mehrheitlich zu.

14:56

Ad-hoc-Antrag: Apotheken-Stärkungsgesetz soll schnellstmöglich in Bundestag

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Celine Müller

 Ein erneuter Ad-hoc-Antrag: Dieser sieht vor, dass die Bundesregierung das Vor-Ort Apotheken-Stärkungsgesetz  schnellstmöglich in den Bundestag einbringt, die Apothekerschaft wird den Prozess im parlamentarisch Prozess konstruktiv und kritisch begleiten. Die Apotheker stimmen dafür, den Ad-hoc-Antrag anzunehmen.

13:33

Spahn geht 

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Autor

Celine Müller

Das war's, Spahn geht und gibt den Apothekern mit: „Was mir wichtig ist, ist das Signal: Wollen Sie lieber darauf setzen, ob der Bundesrat europarechtlich besser arbeiten kann als die Bundesregierung oder darauf, dass die Regierung in allen politischen und rechtlichen Überlegungen im gemeinsamen Interesse einen Vorschlag gemacht hat, die Situation zu verändern.“

13:25

Warten auf die EU-Kommission

Wann startet nun das parlamentarische Verfahren zum VOASG? Diese Frage stellt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt selbst. Dazu erklärt Spahn, er wolle erst einmal eine Einschätzung der EU-Kommission abwarten. Von dieser müsse man sich „nicht abhängig machen“ – aber man wolle sie wissen, ehe die Arbeit im Parlament beginnt. Im Oktober würden die Gespräche mit der Kommission, die ja erst einmal stehen müsse, durch den Staatssekretär weitergeführt. „Im Zweifel mache ich mich auch nochmal selbst auf den Weg nach Brüssel“, so Spahn.

12:46

Das BMJ als Hausanwalt 

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Kirsten Sucker-Sket (ks)

Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbands Nordrhein, fragt Spahn: Wie kommt das Bundesministerium für Justiz dazu, dass das Rx-Versandverbot rechtlich nicht geht? Schließlich gibt es auch viele Gutachten, die zu einem anderen Ergebnis kommen. Spahn erklärt dazu, er habe schon viele Gutachten zur Verfassungsmäßigkeit gesehen – jede Woche und in allen Bereichen. „Bindend kann für mich nur die Einschätzung des BMJ sein. Das ist sozusagen unser Hausanwalt. Das ist für uns entscheidend.“ Daneben sei das Bundeswirtschaftsministerium für Europarecht zuständig. „Damit muss ich umgehen“, so Spahn. 

12:36

Sie ist weg! 

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Autor

Celine Müller

Spahn wundert sich über den Stand der Diskussion um die Gleichpreisigkeit bei den Apothekern: „Die Gleichpreisigkeit – sie ist gefallen, sie ist weg! Das ist der Stand September 2019“. Und weiter: „Erwecken Sie nicht den Eindruck, wir hätten heute Preisgleichheit, und da ist ein Minister, der will sie abschaffen!“

12:25

Diskussion um Gleichpreisigkeit

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Autor

Celine Müller

Ursula Funke: „Gleichpreisigkeit – das ist wie Schwangerschaft, das geht nicht zu 90 Prozent“, so Funke. Das gehe nur eindeutig, ja oder nein. Das RxVV sei Mittel zum Zweck, gebe es eine alternative Möglichkeit für uneingeschränkte Gleichpreisigkeit, sei das auch ok für die Apotheker, so Funke. „Auf diese Idee warte ich jedoch noch von Ihnen, Herr Spahn.“ Spahn argumentiert, dass es doch besser ist, wenn nur 10 Prozent im Bonusbereich liegen können und nicht 100. 100 Prozent im Bonusbereich sei, bezogen auf das Schwangerenbeispiel Funkes, dann auch eine eindeutige und uneingeschränkte Sache.

12:21

autor

Autor

Kirsten Sucker-Sket (ks)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellt klar: Der Bundesrat hat ein Gesetzesinitiativrecht. Wenn die Länder das Rx-Versandverbot wollen, sollen sie davon Gebrauch machen. Spahns Botschaft an die Apotheker: „Wenn sie meinen, die Länder können das besser: Dann stell ich die Dinge in Berlin gerne ein, bis der Bundesrat seinen Gesetzentwurf vorlegt. Das meine ich sehr ernst.“ Zugleich versichert er: „Wir haben immer kontrovers, aber konstruktiv diskutiert, das möchte ich gerne fortsetzen.“ Im Ziel sei man sich einig.  

12:12

Spahn ist nicht schuld an den freien Preisen

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Macht der Gesetzesvorschlag Spahns die Preise frei und schafft die Situation von Bonusmöglichkeiten? Diesen Eindruck könne man laut Spahn bekommen – doch Spahn verteidigt sich und nennt als Ursache für die aktuelle Situation das EuGh-Urteil. Er will das nicht auf sich sitzen lassen: „Unser Vorschlag schafft Gleichpreisigkeit für 90 Prozent des Marktes“, und weiter: „Wir schauen, was möglich ist.“

12:07

Honorar

„Was verändern wir? Ich bleibe dabei: „Dass nur die Abgabe der Verpackung die Vergütung auslöst und die Pharmazeutischen Dienstleistungen nicht vergütet werden – das mahne ich seit zehn Jahren an.“ Doch: „Wir kommen hier voran.“

12:02

Digitalisierung

Doch eines ist laut Spahn auch klar, es kann nicht alles gleich bleiben. Stichwort: Digitalisierung. „Ich  will einen Rahmen setzen und einen Rahmen gestalten, der mit unseren Vorstellungen einer guten und qualitativ wertvollen Versorgung zusammenpasst – analog und digital.“

11:56

Spahn ist da!

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Autor

Celine Müller

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Einmal mehr freut er sich auf den Austausch mit den Apothekern. „Eines ist mir wichtig, weil ich den Eindruck habe, dass es nicht immer als Ausgangspunkt genommen wird: Wir sind uns im Ziel einig! Ich möchte dass wir eine flächendecke Versorgung mit Apotheken vor Ort haben. Ich weiß, wie wichtig Apotheken auf dem Land sind, aber auch in der Stadt. Eine flächendeckende Versorgung in Stadt und Land ist das gemeinsame Ziel.“ Die Apotheke vor Ort sei Heimat!

11:45

Premiere auf dem DAT 2019: Der erste Antrag wurde abgelehnt

Autor

Dr. Armin Edalat, Apotheker

Die Kammer Rheinland-Pfalz wollte mit ihrem Antrag bewirken, dass die Informationen über notdiensthabende Apotheken nur noch über eine telefonische Ansage und zentrale Internetadresse an die Bevölkerung weitergegeben werden sollen. Heißt konkret: An nicht dienstbereiten Apotheken hätte es für die Patienten nach Meinung aus Rheinland-Pfalz dann keine verpflichtenden Hinweise mehr auf die nächstgelegenen Notdienst-Apotheken mehr gegeben. Ausgehängte Listen oder digitale Anzeigen sollten in Zukunft freiwillig sein. Für Pharmazierat Christian Bauer eine nicht akzeptable Forderung: „Es kann nicht sein, dass ein Patient mit Rezept in der Stadt an einer geschlossenen Apotheke steht und erst auf ein Smartphone angewiesen sein muss, um zu erfahren, dass die Apotheke in 200 Metern Notdienst hat.“ Auch weitere Wortmeldungen äußerten sich kritisch. In Notsituationen könne man nicht voraussetzen, dass Patienten oder Angehörige eine Apotheke mit Handy aufsuchen. So sehen es auch die restlichen Delegierten: Der Antrag wurde mit überwältigender Mehrheit abgelehnt.

11:29

Sollten Apothekern nicht die laufenden securPharm-Kosten erstattet werden?

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Celine Müller, Apothekerin, Redakteurin DAZ.online (cel)

Nur einer der Delegierten ist dagegen, dass laufende securPharm-Aufwendungen den Apotheken künftig vergütet werden. Zuvor hatte der AV Nordrhein gefordert, dass „zwingend eine Honorierung für die Umsetzung gefunden werden“ muss. Schließlich würde die Dienstleistung für mehr Sicherheit, die Apotheker im Rahmen mit securPharm erbrächten, nicht Fälschungen auf Apothekerseite aufdecken, sondern auf anderen Handelsstufen. Dieser Meinung sind die meisten der delegierten Apotheker in Düsseldorf: Annahme des Antrages!

11:23

Leidige Lieferengpässe: Krankenkassen sollen den Arbeitsaufwand erstatten

autor

Autor

Celine Müller

Wie viel Zeit verschwenden Apotheker mit Lieferengpässen? Im Durchschnitt laut dem Antrag des AV Nordrhein verbringt jeder Apotheker damit 5,6 Stunden. Entlohnt wird diese Leistung nicht – was die AV Nordrhein wohl nicht länger tolerabel findet. Er fordert, dass Krankenkassen verpflichtet sind, den Arbeitsaufwand bei nicht verfügbaren Arzneimitteln zu erstatten. D’accord ist damit die „übergroße Mehrheit“ der Apotheker. Der Antrag ist angekommen.

11:14

Fixzuschlag erhöhen? Zum ersten Mal heute müssen die Stimmen ausgezählt werden ...

autor

Autor

Celine Müller

Es wird Zeit, dass sich der Festzuschlag für Apotheker für Rx-Fertigarzneimittel erhöht – das fordert die Apothekerkammer des Saarlandes. Die letzte Erhöhung liegt schon etwas zurück: zum 1. Januar erhöhte sich der Zuschlag von 8,10 Euro auf sage und schreibe 8,35 Euro. Offenbar wünscht man sich mehr „Kampfgeist“ seitens der Standespolitik. Fritz Becker lässt den indirekten Vorwurf der Tatenlosigkeit jedoch nicht auf sich sitzen: „Die Überprüfung, Anpassung und Dynamisierung des Honorars fordern wir immer wieder“, so Fritz Becker. Nur: Zur Erhöhung des Honorars gehören zwei, der eine Gegenspieler ist immer wieder der GKV-Spitzenverband – ich erinnere an das Positionspapier und das Positionspapier des AOK Bundesverbandes – und auch beim Wirtschaftsministerium habe man nicht nur Freunde. Es sei jedoch nicht der Fall, dass die ABDA und der DAV die Honorardynamisierung vergessen hätten. Wird die Beratung beendet und der nächste Antrag beraten? Der Geschäftsordnungsantrag mit dieser Idee steht im Raum, allerdings sind viele Apotheker nicht einverstanden – das Ergebnis der Abstimmung ist jedoch nicht eindeutig. Zum ersten Mal bei diesem DAT müssen die Stimmen ausgezählt werden. Und: Keine weitere Beratung, man geht zum nächsten Antrag über.

10:59

Während man sich vor den Türen des DAT bereits auf Spahn vorbereitet ...

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startet mit „Rahmenbedingungen für die Berufsausbildung“ der vierte und vorletzte Themenblock beim DAT.

10:42

Am Stand des Deutschen Apotheker Verlags ...

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liegen die aktuellen Ausgaben der Zeitschriften aus. Auch von „Eins & Drei“, dem Filialapothekenmagazin für Inhaber und Filialleiter, das in diesem Jahr neu auf den Markt gekommen ist.

10:39

Digitales Kosmetikregal

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Bestände werden erfasst und es piept bei Entnahme. So soll weniger geklaut werden. Entwickelt hat das digitale Kosmetikregal Rowa zusammen mit Beiersdorf.

10:30

Apotheker verschließen sich der Digitalisierung nicht!

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Autor

Celine Müller

Der Themenbereich „Digitalisierung“ ist abgeschlossen bei der Antragsberatung. BAK-Präsident Kiefer freut sich über die stattgefundene rege Diskussion – sie zeige, dass sich Apotheker aktiv mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzen, und die teilweise Kritik, man versperre sich der Digitalisierung, „reine Meinungsmache“ seien.

10:18

Digitale Arzneimittel? Ein neuer Arzneimittelbegriff?

autor

Autor

Celine Müller

Soll der Arzneimittelbegriff im AMG erweitert werden? Um den Begriff des „digitalen Arzneimittels“? Das findet die Landesapothekerkammer Thüringen. Durch die Kombination von klassischen Wirkstoffen mit digitalen Komponenten unterlägen diese Produkte automatisch dem AMG. Doch wie sind die Produkte rechtlich einzuordnen? Handelt es sich um Applikationen, Programme, Algorithmen, Arzneimittel oder Medizinprodukte? Was ist der Sinn hinter einem neuen Begriff digitale Arzneimittel? „Man will versuchen mit einem neuen Begriff diese Produkte „apothekenfähig zu machen“, erklärt Kerstin Kemmritz, Präsidentin der AK Berlin. Lässt sich dies nicht durch „apothekenpflichtige Medizinprodukte“ lösen? Die Apotheker diskutieren heftig. Günther Hanke, Präsident der LAK BaWü schaltet sich ein, er beantragt, dass der Antrag in den Ausschuss kommt. Hankes Argument: „Die Diskussion zeigt, wie wichtig das Thema ist. Ich möchte verhindern, dass der Antrag abgelehnt wird“. Die Apotheker stimmen mehrheitlich für Hankes Vorschlag, und der Antrag „Erweiterung des Arzneimittelbegriffes um digitale Arzneimittel“ landet im Ausschuss.

10:05

Appell an die Apotheker: Nutzt die DAV-Web-App!

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Celine Müller, Apothekerin, Redakteurin DAZ.online (cel)

DAV-Chef Fritz Becker rührt die Werbetrommel für die DAV-Web-App: „Wir haben derzeit 11.000 Anmeldungen für die DAV-Web-App, es wäre schön, wenn wir in den nächsten Tagen die Traumzahl 19.000 erreichen“, so Becker. Und weiter: „Um zu zeigen: Wir Apotheker stehen hinter diesem Ziel!“
Anlass für diesen Appell liefert der aktuell diskutierte Antrag. Der beschäftigt sich mit dem E-Rezept: Es muss nach Ansicht der AK Westfalen-Lippe und des Apothekerverbandes Schleswig-Holstein möglich sein, dass alle Menschen „elektronische Verordnungen frei vom Einfluss Dritter auf einer barrierefreien öffentlichen Plattform ohne zusätzliche Kosten (…)“ einlösen können. Wie stimmen die Apotheker ab? Eindeutig: alle sind dafür, keiner dagegen.

10:04

Makelverbot fürs E-Rezept

autor

Autor

Celine Müller

Makelverbot beim E-Rezept: Wer soll alles nicht für E-Rezepte makeln dürfen? Der Apothekerkammer Westfalen-Lippe und dem Apothekerverband Schleswig-Holstein greift die Aufnahme des Makelverbotes im Gesetzentwurf zur Stärkung der Apotheke vor Ort zu kurz: „und auch durch Dritte“ solle in den Gesetzestext aufgenommen werden, sodass nicht nur Ärzten und Krankenkassen das E-Rezept-Makeln verboten ist, sondern ein generelles Makelverbot besteht. Die Begründung: Es soll verhindert werden, dass sich Apotheken marktbeherrschenden Anbietern beugen müssen, was zu einem „ruinösen, unkalkulierbaren Wettbewerb führen“ könnte. Diese Gefahr sehen andere Apotheker auch, der Antrag ist einstimmig angenommen!

10:04

Digitalisierung

autor

Autor

Celine Müller

Am heutigen Freitag steht erst einmal das große Thema der Digitalisierung auf der Agenda der antragsberatenden Apotheker beim DAT.

08:03

Guten Morgen aus Düsseldorf! Ein zähes Ringen war das gestern darum, wie die Steilvorlage des Bundesrates zum Rx-Versandverbot in einen Antrag umgesetzt werden sollte. Aber schließlich konnte man sich einigen. Die lange Diskussion hat jedoch dazu geführt, dass die Delegierten heute noch einiges vor sich haben.


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Ein Kommentar von Armin Edalat

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Bundesgesundheitsminister Spahn lässt den Apothekern keine Wahl

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6 Kommentare

Spahn

von Conny am 27.09.2019 um 20:53 Uhr

Ein bockicker Spahn reicht und die Delegierten werden zu Umfallern. Dieser Apothekertag wird als Supergau daher gehen. Eine Blamage. Übrigens Herr Hennrich bei Apotheken adhoc schlagen die Wellen deutlich höher. Ich mag Sie auch :)

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Kontrollierter "Schlagabtausch" mit reserviertem Minister ...

von Christian Timme am 27.09.2019 um 15:24 Uhr

... oder "beleidigte Leberwurst" hat keine Lust mehr. Der Kreis schließt sich ... von keine Kraft bis keine Lust ... Arroganz und Problemverschieberei geht vor "Gesundheit" ...

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

Fragensteller

von Conny am 27.09.2019 um 12:45 Uhr

Warum fragt keiner nach den Abgabeautomaten ?

» Auf diesen Kommentar antworten | 2 Antworten

AW: Fragensteller

von Klaus Brenner am 27.09.2019 um 13:01 Uhr

Giften Sie nicht immer nur rum, engagieren Sie sich, gehen Sie zum Apothekertag, zeigen Sie Ihr Gesicht - gehen Sie ans Mikro und stellen Ihre Fragen selber ...

AW: Fragensteller

von Michael Hennrich am 27.09.2019 um 15:01 Uhr

Lieber Herr Brenner,
Sie haben vollkommen recht. Armselig was da einige verbreiten. Conny und Anita Peter gehören da zu meinen Lieblingen :-) Aber Sie stehen nicht für die Mehrzahl der Apotheker.

Delegierte

von Conny am 27.09.2019 um 11:54 Uhr

Sie klatschen und lachen , wunderbar !

» Auf diesen Kommentar antworten | 0 Antworten

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