Nachfolgerin von Marlene Mortler

CSU-Politikerin Ludwig soll neue Drogenbeauftragte werden

Berlin - 10.09.2019, 07:00 Uhr

Die CSU-Politikerin Daniela Ludwig aus Rosenheim soll neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung werden. (Foto: imago images / Wutiks)

Die CSU-Politikerin Daniela Ludwig aus Rosenheim soll neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung werden. (Foto: imago images / Wutiks)


Neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung soll die CSU-Politikerin Daniela Ludwig (44) werden. Die CSU schlug die bisherige verkehrspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag für die Nachfolge von Marlene Mortler (CSU) vor, wie es am Montag in Koalitionskreisen hieß. Das Bundeskabinett muss der Personalie noch zustimmen. Mortler (63), die das Amt seit 2014 innegehabt hatte, war im Juli ins EU-Parlament gewechselt.

Ludwig sagte der Bild-Zeitung: Suchtprävention sei eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben. „Das betrifft nicht nur illegale Drogen, sondern ganz besonders auch das Alltagssuchtverhalten. Eine Bagatellisierung darf es nicht geben. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der Zeitung, das Amt der Drogenbeauftragten erfordere es, mitten im Leben zu stehen. „Als langjährige Bundestagsabgeordnete und ehrenamtliche Kreisrätin bringt Daniela Ludwig genau das mit.“ Die CSU nominierte sie auf Vorschlag von Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und Parteichef Markus Söder, wie es weiter hieß.

Daniela Ludwig studierte zunächst Politikwissenschaften und Amerikanistik und wechselte dann ins Studium der Rechtswissenschaften, das sie 2002 beendete. Im gleichen Jahr zog sie erstmals über die Landesliste der CSU in den Bundestag ein. In den nachfolgenden Jahren schaffte sie den Wiedereinzug jeweils über das Direktmandat im Wahlkreis Rosenheim. Gesundheitspolitische Berührungspunkte hatte sie bislang keine. Vielmehr bearbeitete sie bislang verkehrs-, rechts- und tourismuspolitische Themen.


bro / dpa
brohrer@daz.online


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2 Kommentare

Leider nicht anders zu erwarten...

von Gregor Dinakis am 10.09.2019 um 20:07 Uhr

Und wieder wird eine fachfremde, völlig kompetenzlose Person in dieses Amt gehievt.

Hauptsache, der Partei-internen Klüngelei wird wieder Vorrang vor der Wissenschaft gegeben.

Die letzte große Novelle des BtMG stammt noch aus den 80ern (!).
Die gesamte neuere Hirnforschung, die in den 90ern mit den bildgebenden Verfahren erst richtig an Fahrt aufnahm, ist im Jahr 2019 immer noch kein Bestandteil dieses Gesetzes.

Die Union hat es sich redlich verdient, abgewählt zu werden.

Philipp Amthor ist einfach ein Lauch,
vom CSYou-Armin mal ganz zu schweigen.
Söders grüner Daumen erstaunt einen ebenfalls, kaum sind die Grünen in den Umfragen vorne.

Gibt es wirklich Leute unter 40 die allen Ernstes in Erwägung ziehen, diese Seniorenpartei zu wählen?

Zum Glück sterben euch nach und nach die Wähler weg, man muss nur geduldig bleiben. Schade nur um die verlorenen Jahre und die vielen verpassten Chancen.

Danke für nichts, Bierpartei CSU.

#NieMehrCDU
#NieMehrCSU

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: Leider nicht anders zu erwarten

von Mario am 04.10.2019 um 21:00 Uhr

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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