IVW-Zahlen für 2. Quartal 2019

„My life“: Ziel Millionenauflage erreicht

Stuttgart - 22.07.2019, 15:15 Uhr

Knapp über eine Millionen Exemplare des Apotheken-Kundenmagazins „my life“ werden laut IVW pro Monat verkauft. (m / Foto: jb / DAZ.online)

Knapp über eine Millionen Exemplare des Apotheken-Kundenmagazins „my life“ werden laut IVW pro Monat verkauft. (m / Foto: jb / DAZ.online)


Laut aktuellen IVW-Zahlen kommt das neue Apotheken-Kundenmagazin „my life“ für das zweite Quartal 2019 bereits auf eine Auflage von 2.301.033 Exemplaren im Gesamtverkauf pro Monat. Im April 2019 ist die Zeitschrift an den Start gegangen. Das Ziel einer „deutlichen Millionenauflage“ pro Ausgabe – es gibt zwei pro Monat – sei also voll erreicht, heißt es in einer Mitteilung des „Zukunftspakts Apotheke“, dessen Bestandteil die Kundenzeitschrift ist.

Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) publiziert quartalsweise die Auflagenhöhe von Zeitungen, Zeitschriften sowie die Gesamtanzahl der Seitenabrufe bei Online-Medien. IVW-Zahlen gelten als die „offiziellen“ Verbreitungszahlen eines Mediums, sie sind unter anderem maßgeblich für die Anzeigenpreise. Auch die neue Apothekenkunden-Zeitschrift „my life“ des von Noweda und Burda ins Leben gerufenen „Zukunftspakts Apotheke“ hat sich der IVW angeschlossen – und kann gleich im ersten Quartal ihres Bestehens eine Millionenauflage vermelden. Laut den IVW-Zahlen für das zweite Quartal 2019 kommen Ausgabe A+B, die jeweils am 1. und 15. eines Monats erscheinen, im Gesamtverkauf auf eine Auflage von 2.301.033 Exemplaren pro Monat, also etwa 1,15 Millionen pro Heft. Die erste Ausgabe ist am 1. April und somit zu Beginn des zweiten Quartals 2019 erschienen. Zum Vergleich: Der „Spiegel“ kommt auf 707.459 verkaufte Hefte pro Ausgabe, die „Apotheken Umschau“, das auflagenstärkste Magazin – nicht nur bei den Gesundheits-Kundenmagazinen, sondern überhaupt – auf 4,45 Millionen pro Heft. 

Noweda/Burda: Über 7.300 Apotheken beim Zukunftspakt

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit ‚my life‘ in so kurzer Zeit aus dem Stand unser erstes Ziel einer deutlichen Millionenauflage pro Ausgabe voll erreicht haben“, sagt Geschäftsführer Kay Labinsky (BurdaLife). Laut Labinsky nehmen über 7.300 Vor-Ort-Apotheken am „Zukunftspakt Apotheke“ teil und es würden wöchentlich mehr, wie er erklärt. „My life“, als einer der wichtigen Bausteine des Zukunftspaktes von Noweda und Hubert Burda Media, habe einen sehr überzeugenden Markteinstieg geschafft und sowohl im Vertrieb als auch in der Vermarktung die Erwartungen schon zum Start übertroffen, so Labinsky. Jetzt gelte es, darauf sukzessive weiter aufzubauen, so Labinsky.

In dem Magazin geht es neben Lifestyle- und Gesundheitsthemen auch immer wieder um Gesundheitspolitik. So äußerte sich zum Beispiel vor kurzem Wolfgang P. Kuck, ehemaliges Vorstandsmitglied der Noweda, und ergriff vehement Partei für die Interessen der Vor-Ort-Apotheken. Unter der Überschrift „Die nächste Angriffswelle“ warnte er vor weiteren Angriffen aus dem Lager der Versandhändler, die den Vor-Ort-Apotheken erheblich schaden könnten.


Julia Borsch, Apothekerin, Chefredakteurin DAZ.online
jborsch@daz.online


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1 Kommentar

Monopole...

von Kassensklave am 22.07.2019 um 19:22 Uhr

Ich freue mich, dass dem Monopolisten aus München endlich Konkurrenz entsteht.
Noch leichter hätte es die 'my life', wenn sie den Hebel gezielt am größten Schwachpunkt der Umschau ansetzen würde: an der Mindestbestelltmenge.
Die Mindestbestellmenge liegt nämlich bei dem Neuling wie auch bei der Umschau (und übrigens auch bei der NAI) bei wenigstens 100 Heften pro Auflage. Für viele kleinere Apotheken ist das viel, zu viel.
Wer einem Monopolisten an den Karren fahren will, muss bei dessen Stärke mithalten....und bei seiner Schwäche besser sein. SO muss sich die Umschau nicht all zu viele Sorgen machen ...

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