Pharmaziestudent für das Rx-Versandverbot

Auch Fiebig und Pharma Privat unterstützen Bühlers Petition

Berlin - 09.05.2019, 16:45 Uhr

Der 19-jährige Pharmaziestudent Benedikt Bühler hat nun weitere Unterstützer für seine E-Petition für das Rx-Versandverbot beim Bundestag gefunden. (c / Foto: georgejmclittle / stock.adobe.com)

Der 19-jährige Pharmaziestudent Benedikt Bühler hat nun weitere Unterstützer für seine E-Petition für das Rx-Versandverbot beim Bundestag gefunden. (c / Foto: georgejmclittle / stock.adobe.com)


Der 19-jährige Pharmaziestudent Benedikt Bühler hat einen „Brandbrief“ an alle Apothekenleiter und deren Mitarbeiter versendet. Darin ruft er die Pharmazeuten auf, ihn bei seiner Petition für das Rx-Versandverbot zu unterstützen. Die Petition kann voraussichtlich in zwei Wochen gezeichnet werden. Neben der Apothekergenossenschaft Noweda haben nun auch die Großhändler Fiebig und Pharma Privat ihre finanzielle und organisatorische Hilfe zugesagt.

Der 19-jährige Karlsruher Benedikt Bühler, der an der Budapester Semmelweis Universität Pharmazie studiert, hat beim Bundestag eine E-Petition eingereicht, in der er das Rx-Versandverbot fordert. Die Petition könnte laut Bühler in etwa zwei Wochen nach der rechtlichen Prüfung, veröffentlicht werden. Nach der Veröffentlichung müssen innerhalb von vier Wochen 50.000 Mitzeichner online oder offline diese Petition unterstützen, damit das Anliegen in einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses diskutiert wird. Wenn Bühler dieses Quorum erreicht, darf er als jüngster Petent in der Geschichte der Bundesrepublik im Bundestagsausschuss vorsprechen.

Vor einigen Tagen hat Bühler zudem einen „Brandbrief“ an alle Apothekenleiter und deren Mitarbeiter versendet. (Hier können Sie den Brief herunterladen.) Darin erwähnt Bühler auch das Rechtsgutachten der beiden Apothekenrechtsexperten Dr. Elmar Mand und Prof Dr. Hilko Meyer, die eindringlich vor einer Streichung des „alten“ Rx-Boni-Verbots aus dem Arzneimittelgesetz warnen. Im schlimmsten Fall könne den beiden Experten zufolge sogar die gesamte Rx-Preisbindung kippen.

Finanzielle und organisatorische Unterstützung erhält Bühler eigenen Angaben zufolge von der Apothekergenossenschaft Noweda sowie von der Leopold Fiebig GmbH & Co. KG und der PharmaPrivat GmbH. Am Ende seines Brandbriefes appelliert er an die Apothekenleiter sowie ihre Mitarbeiter, für ihre Patienten zu handeln, damit sie „auch noch in 10, 20, 30 und 40 Jahren für sie und ihre Probleme da sein können!“


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