Barbara Klepsch (CDU)

Staatsministerin schaut sich Gehe-Niederlassung an

Berlin - 06.05.2019, 14:30 Uhr

Sachsens Staatsministerin für Soziales, Barbara Klepsch (rechts), lässt sich in der Dresdner Gehe-Niederlassung von zwei Gehe-Mitarbeiterinnen die Auslieferung von Arzneimitteln an die Apotheken erklären. (m / Foto: Gehe)

Sachsens Staatsministerin für Soziales, Barbara Klepsch (rechts), lässt sich in der Dresdner Gehe-Niederlassung von zwei Gehe-Mitarbeiterinnen die Auslieferung von Arzneimitteln an die Apotheken erklären. (m / Foto: Gehe)


Die Dresdner Niederlassung des Großhändlers Gehe hat am vergangenen Freitag prominenten Besuch erhalten: Die Staatsministerin Sachsens für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch (CDU), schaute sich das Großhandelslager an und sprach mit den Gehe-Managern über wirtschaftliche und politische Themen im Arzneimittel-Großhandel.

Der Gehe zufolge ist die Dresdner Niederlassung etwa 6000 Quadratmeter groß, bis zu 10.000 Arzneimittel werden dort gelagert. Die Niederlassung hat laut Gehe eine Automatisierungsquote von rund 70 Prozent, Aufträge werden in maximal 30 Minuten für die Apotheken bereitgestellt. Insgesamt arbeiten in der Gehe-Niederlassung 110 Mitarbeiter. Bis zu fünf Mal werden die Apotheken aus dem Lager beliefert.

Gehe-Geschäftsführer Michael Uhlmann führte die Staatsministerin Sachsens für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch (CDU) durch das Areal. In einer Pressemitteilung des Großhändlers, der zum McKesson-Konzern gehört, ließ sich die Ministerin im Anschluss an ihren Besuch folgendermaßen zitieren:


In der Apotheke kann auf Grund der Vielzahl von in Deutschland gehandelten Arzneimitteln durchschnittlich jedes fünfte Rezept nicht sofort bedient werden. Der Pharmagroßhändler Gehe sichert durch die mehrmals tägliche Arzneimittellieferung – im Notfall innerhalb von maximal zwei Stunden – aus seiner Niederlassung in Dresden, dass Patientinnen und Patienten in Sachsen auch in diesen Fällen schnell und sicher ihre Arzneimittel erhalten.“

Sachsens Staatsministerin für Soziales Barbara Klepsch (CDU)


Uhlmann erinnerte daran, dass die Gehe im Freistaat Sachsen gegründet wurde. Er sagte: „Täglich beliefern wir bundesweit rund 6.500 Apotheken mit Arzneimitteln. Damit stellt Gehe sicher, dass bundesweit alle Patientinnen und Patienten ihre Arzneimittel erhalten, wann und wo sie sie benötigen. Sachsen, als Geburtsstätte der Gehe vor mehr als 184 Jahren, hat für uns dabei einen ganz besonderen Stellenwert.“

Der Gehe-Mitteilung zufolge hat die Staatsministerin bei ihrem Besuch auch über politische Themen gesprochen. Unter anderem soll es um die steigende Zahl von Arzneimitteln gegangen sein, die besondere Lagerungsansprüche haben, wie etwa Betäubungs- und Kühlmittel. Auch über die steigende Zahl der Rabattverträge wurde gesprochen.

Außerdem sprachen die Gehe-Mitarbeiter mit Klepsch über die Personal-, Dokumentations- und Transportkosten der Großhändler, die eng in Verbindung stehen mit europäischen Richtlinien, wie etwa der GDP-Richtlinie. Uhlmann dazu: „Der Pharmagroßhandel musste vermehrt zusätzliche Investitionen tätigen, um die hohen regulatorischen Standards auf nationaler und EU-Ebene erfüllen zu können. Auf den Kosten dürfen wir nicht sitzenbleiben, denn als pharmazeutischer Großhandel sind wir ein wichtiger Akteur der Arzneimittelversorgung in Deutschland.“


Diesen Artikel teilen:


Das könnte Sie auch interessieren

Sachsen: Politiker informieren sich beim Arbeitsfrühstück in der Staatskanzlei

Großes Interesse an ARMIN

Innovativer Modellstudiengang soll die Pharmazie an sächsischem Standort retten

Grünes Licht für Leipzig

Pharmazie-Studium an Medizinischer Fakultät

Modellstudiengang rettet Pharmazie in Leipzig

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.